Glaubt ihr an die 7 Tageschöpfung oder an die Evolution?

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17 Antworten

Urknall und dann entstand alles durch Zufall?

Behauptet keiner. Der Urknall ist das was sich aufgrund der bisherigen Datenlage als wahrscheinlichstes Modell zur Entstehung des Universums eignet. Es wird nicht behauptet, dass es davor "nichts" gab, sondern eine Singularität die wir mit unseren derzeitigen physikalischen Methoden nicht sinnvoll beschreiben können. Es gibt aber auch Ansätze, das "davor" näher zu beschreiben (z.B. Big Bounce mit Big-Bang als Linseneffekt... obwohl das wohl ein Physiker deutlich besser beschreiben könnte). Die anschliessende Formierung von Galaxien, Sonnensystemen und Planeten ist auch nicht dem Zufall geschuldet, sondern eine logische Konsequenz der physikalischen Eigenschaften der Materie.

Was das Leben bzw. dessen Entstehung angeht, so ist das zwar noch ein Fragezeichen, aber ein immer kleiner werdendes. So... und jetzt erst kommen wir zur Evolution, da die ET erst da greift wo es bereits Leben gibt... und auch da spielt Zufall nur eine Rolle, neben anderen Faktoren. Evolution als Mechanismus ist nachgewiesen, als Beispiele kann man mtDNA-Analysen, LTEE, diverse hochkonservierte DNA-Abschnitte, resistente Bakterien, Mosaikformen (ob ausgestorben oder lebend), Ringspezies, CoEvolution, genetische Besonderheiten (Sichelzellengen, G6P-DH, Laktaseprodutkion, etc.), Fossilien etc.  etc. anführen. 

So dieser massiven Beweislast gegenüber steht jetzt genau was? Der unbedingte Glaube, dass die Bibel/der Koran ja schon richtig sein muss (ebenso wie die eigene Interpretation des angeblichen "Worte Gottes"), eben weil es drin steht und weil es einem vorgebetet wird, dass die böse Wissenschaft ja den Glauben abschaffen will... was zwar eine dreiste Lüge ist, aber naja, man braucht ja auch ein greifbares Feindbild. 

Alles in allem, kann man wohl sagen, dass sowohl der Gedanke der Schöpfung in 7 Tagen, einer nur ein paar tausend Jahre alten Erde oder "Schöpfung des Lebens" als auch dem Sintflutmärchen absolut abstrus ist und keiner einzigen Prüfung standhält... Aber es geht hier wohl auch nicht um prüfen, sondern um diskreditieren... und das mit allen Mitteln, wie mir scheint.

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Stellst Du eine echte Frage oder willst Du nur mit einer Scheinfrage einen ermüdenden Missionierungsprozess einleiten?

Im ersten Fall. Nein, ich glaube nicht an die Evolution, ich bin von ihrer Gültigkeit zutiefst überzeugt.

Im zweiten Fall. Nein, ich glaube nicht an Gott und bin von seiner Existenz zutiefst nicht überzeugt. Und noch weniger von den ganzen Märchen, die in der Bibel stehen. Das heißt nicht, dass die Bibel nutzlos ist, immerhin enthält sie eine Reihe von Gesetzen, deren Beachtung das Zusammenleben von Menschen sehr erleichtert.

Aber Übers-Wasser-laufen, unbefleckte Empfängnis (idiotischer Begriff, denn durch eine Befruchtung wird eine Frau doch niemals "befleckt") oder die Auferstehung von den Toten sind zu einem von Anstand und Nächstenliebe geprägten Leben nicht notwendig. Eine Ausnahme macht vielleicht die Verwandlung von Wasser in Wein, die würde ich nicht ablehnen.

Wer sich mal die Mühe macht, zu denken statt zu glauben, wird plötzlich ganz erstaunt bemerken, dass keine Religion jemals die Regeln geachtet hat, die sie selber aufgestellt hat.

Es heißt doch "Du sollst nicht töten". Kennst Du eine einzige Religion in der Geschichte der Menschheit, die nicht unterdrückt und getötet hat, um ihre intolerante Selbstüberschätzung durchzusetzen?! Seltsam, Vernunft führt nur selten zu Verbrechen, Glauben aber sehr oft!

Es gibt nur eines, was ich noch schlimmer finde als einen Gott – das ist sein Bodenpersonal, das sich von ihm als autorisiert betrachtet.

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Tage, wie wir sie heute verstehen, kann es noch gar nicht ab "Tag 1" gegeben haben, wenn laut Schöpfungsgeschichte die Sonne + Sterne erst am 4. Tag geschaffen wurden (Genesis, Kapitel 1, Verse 14 - 19) Insofern glaube ich nicht an 7 Tage mal 24 Stunden. Aber daran, dass es Gott gibt.

Ein "Urknall" im Vakuum knallt übrigens auch nicht sondern findet lautlos statt. Insofern unterscheidet sich diese Theorie gar nicht so sehr von der Aussage, dass Gott sprach "es werde" und damit war alles da. Bei der Urknalltheorie wird das halt nur dem Zufall zugeschrieben und in der Bibel Gott.

Solange mir niemand erklären kann, was vor dem Urknall war und was sich außerhalb des Universums befindet (und auch die Wissenschaft geht schließlich davon aus, dass das Universum NICHT unendlich ist, sondern sich vielmehr immer weiter ausdehnt), halte ich es für äußerst naiv, nicht an eine höhere Macht (=Gott) jenseits aller physikalischen Grenzen zu glauben. Denn einfach nur zu behaupten, vor der Entstehung des Universum und außerhalb davon war und ist "nichts" entspricht wohl eher Kinderglauben.

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Die 7-Tagetheroie galt in einer Zeit als man es nicht besser wußte und nur so Evolutionslaien anderen Gutgläubigem mit ebenso laienhaftem Verstand die Evolution symbolisch an einem Beispiel zu erklären versuchten.

Für manche Menschen ist "Gott" wer immer sie oder es ist, Initialzündung des Urknalls gewesen.

Aufgeklärte Menschen wissen das heute besser, dürfen aber in welcher Religionsform auch immer, an das Gute ihrer spezifischen Releigionslehre glauben oder auch nicht.

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alleine aus diesem grund kann kann ich nicht an Gott so wie es die katholische kriche mir weiss machen will nicht glauben eines der geobote  dort heisst su solst nicht lügen aber  sehr viele Sachen in der Bibel sind nachgewieser masen nicht so gewesen,und warum stimmen unsere gen zu 90$ mit dem affen überein? und immerhin noch zu 80 %mit einer maus...also kann nur die evulutions Theorie stimmen

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Kommentar von haubco
15.05.2016, 00:32

Wir haben auch zu 50% das gleiche Erbgut einer Banane
Ich Stamm von einer Banane ab das ist doch logisch.

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Da die Evolution nachweisbar ist gibt es für mich in der Hinsicht gar keine Diskussion. Das einzige was man sich fragen könnte ist, ob eine höhere Macht diesen Prozess erst in Gange gebracht hat. An den Quatsch der in der Bibel und ähnlichen Büchern steht, glaube ich allerdings nicht.

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Kommentar von schelm1
23.01.2016, 12:52

Den Inhalt der Bibel und ähnlichr Bücher als "Quatsch" zu diskreditieren, beleidigt die Gefühle religiöser Menschen. Weshalb schreiben Sie so etwas?

Niemand zwingt Sie indessen an Inhalte welcher Bücher auch immer persönlich zu glauben. Das gibt Ihnen aber kein Recht, die Schriften Gläubiger als "Quatsch" zu diffamieren!

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Der Urknall ist eine Theorie. Die Schöpfung in sieben Tagen ebenfalls. Sieben Tage à 24h sind für mich ziemlich unglaublich, aber andererseits ist ja bei Gott nichts unmöglich. Ob die sieben Tage der Bibel aber überhaupt sieben Tagen im heutigen Sinn entsprechen sollen - wer weiss das schon? 

Die Evolution allerdings lässt sich innerhalb gewisser Grenzen nachweisen (Züchtung, natürliche Adaption an neue Umweltfaktoren...). Dass je ein Organismus sich völlig verändert hat und zu einem ganz neuen Lebewesen wurde, konnte man hingegen bisher noch nicht live beobachten. Aus Fossilien kann man schliessen, dass diese Möglichkeit jedoch durchaus bestehen könnte. Genauso gut möglich wäre es jedoch meiner Meinung nach, dass gewisse Urformen verschiedener Tierarten in einem Schöpfungsakt geschaffen wurden und sich dann weiter entwickelt haben, beispielsweise könnten aus einer "geschöpften" Urform der Katze alle heutigen Katzenartigen entstanden sein. 

Ich glaube auf jeden Fall an einen Schöpfergott, der auch heute noch jedes einzelne Lebewesen liebevoll im Schoss seiner Mutter formt. Wie und in welchem Zeitraum er die Welt und alles Leben erschaffen hat, wird die Menschheit meines Erachtens nie erfahren.

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Kommentar von Abahatchi
24.01.2016, 12:54

Der Urknall ist eine Theorie. Die Schöpfung in sieben Tagen ebenfalls.

Den Urknall, also die Expansion der Raumzeit kann man täglich immer wieder nachweisen. Die Schöpfung kann mit Nachmessungen nicht aufwarten und es bedarf bei ihr des Glaubens. 

Der sogenannte Urknall (Expansion der Raumzeit) wird entsprechend der Messungen und Naturkonstanten beschrieben, es gibt also eine Theorie zum Urknall. Bezüglich der Schöpfung gibt es jedoch nur Thesen und Mythen. Die Schöpfungsgeschichte ist eben keine Theorie, weil es eben eine SchöpfungsGESCHICHTE ist.

Grusz Abahatchi

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Ich glaube nicht, dass die Erde tatsächlich in 7 irdischen Tagen entstanden sein soll. Ich glaube ebenso wenig, dass es sich im Schöpfungsbericht um irdische Tage gehandelt hat, denn immerhin wurde die Sonne erst am 3. oder 4. Tag erschaffen (meine gewaltigen Kopfschmerzen verhindern momentan, dass ich mich dahingehend wirklich konzentrieren kann).

Einzig blödsinnig sind am Schöpfungsbericht zwei Dinge: Sofern man mit Welt die Erde interpretiert, wäre diese am ersten Schöpfungstag entstanden. Mit Welt kann aber ebenso auch die Gesamtheit von allem gemeint sein. Dann würde das hinhauen. Zweitens soll es bereits Pflanzen auf der Erde gegeben haben, bevor überhaupt die Sonne erschaffen worden war. Spätestens hier wird deutlich, dass Inspirationen oder Visionen eine Sache sind, aber im redaktionellen Teil ist die Vorstellungskraft des Menschen ein ganz anderer, zumeist einschränkender Faktor. 

Dennoch, in der Reihenfolge der Entwicklung des Lebens auf der Erde steht die Genesis in keiner Weise im Widerspruch zur Evolutionstheorie. Nach beiden kamen erst die Pflanzen, dann die Tiere und schließlich der Mensch.

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Das Christentum hat keine Theorie oder Lehre, WIE die Welt oder die Evolution entstanden ist.

In der Bibel gibt es zwei Schöpfungsgeschichten. Die eine Geschichte
erzählt, dass Gott die Welt geschaffen hat. Die andere Geschichte
erzählt, dass Gott die Menschen geschaffen hat.

Wie genau Gott das nun angestellt hat, will die Bibel mit diesen Geschichten gar nicht sagen.

Der christliche Glaube steht nicht im Widerspruch zu den naturwissenschaftlichen Lehren.

Glaube und Vernunft sind keine Gegensätze. Alles, was wissenschaftlich
erforscht wurde, findet in einem gesunden Glauben auch seinen Platz.

Die verschiedenen Evolutionstheorien, die es bis heute gibt, sind keine
Gefahr für den Glauben. Ein Christ kann guten Gewissens
Naturwissenschaften in der Schule lernen oder später dort weiter
forschen.

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In 6 Tagen schuf Gott die Schöpfung. Am 7. Tag ruhte er von seinen Werken.

"So wurden vollendet der Himmel und die Erde und all ihr Heer. Und Gott hatte am 7. Tag sein Werk vollendet, das er gemacht hatte und er ruhte am 7. Tag von all seinem Werk, das er gemacht hatte." 1.Mose 2,1.2

Daran glaube ich.

lg

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Kommentar von schelm1
23.01.2016, 12:57

Und das kann und will Ihnen persönlich niemand verbieten!

Der Glaube ist ein wichtiges Gut, solange er Anders- oder Nichtgläubige in deren Auffassung ebenfalls frei sein läßt.

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Kommentar von NadarrVebb
03.11.2016, 18:44

Dummheit kennt keine Grenzen.

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Ich denke schon, dass es für Gott kein besonderes Problem war, das Universum in 6 Tagen (der 7. Tag war ein Ruhetag) zu erschaffen. Zu beachten ist, dass nach dem Sündenfall von Adam und Eva die Schöpfung verändert wurde, weil Sünde, Leid, Krankheit, Zerfall und Tod in die Welt kamen (deshalb spricht die Bibel von der gefallenen Schöpfung).

Dass es Mikroevolution (Evolution innerhalb einer Art) gibt, kann man an der Pflanzen- und Tierzucht erkennen. Sie ist ein Teil der Schöpfung.

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Das ist keine Glaubensfrage. Es geht einfach darum ob man Fakten akzeptiert, oder diese zu Gunsten abstruser Märchen wie "Gott" ignoriert.

Alle Schölfungsmythen, von Adam und Eva über die Chaostitanen bis zur Regenbogenschlange sind antike Märchen, geschaffen von einfachen unwissenden Menschen um sich eine komplexe Welt zu erklären. Und heute glauben nur noch einfache und unwissende, oder aber indoktrinierte an ebendiese Märchen.

Evolution ist Fakt. Es ist eine der am besten belegten Theorien der Wissenschaft, vergleichbar mit der Atomtheorie. 

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Die Universum entstand vor 14,5 Milliarden Jahre, die Erde entstand vor 4,5 Milliarden Jahren aus dem Staub vorheriger Sonnen/Planeten,  die Schöpfung hatte für der Erde 10 Milliarden Zeit zu Üben. 

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Warum immer alle Leute glauben dass es ein "Zufall" war, verstehe ich nicht.

Die Evolution ist kein Zufall, sondern ein natürlicher und logisch nachvollziehbarer Vorgang. Wer am besten angepasst ist, überlebt, so einfach ist das.

Würde die Schöpfunstheorie stimmen, würde es uns gar nicht geben, die Inzest hätte die Menschheit spätestens bei der 3. oder 4. Generation ausgelöscht.

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Kommentar von Abahatchi
24.01.2016, 13:16

Wer am besten angepasst ist, überlebt, so einfach ist das.

Nicht zwingend, es überlebt, was übrig bleibt, egal warum.

Angenommen es gibt von einer Art kräftige Tiere und eines ist absolut mickrig. Es kann sich gegen die anderen nicht durchsetzen. Als aber dann ein Steinschlag niedergeht, passen die kräftigen Tiere nicht in die Felsspalten um sich zu schützen und werden erschlagen. Nur das mickrige Tier überlebt, weil es sich gerade noch so in eine Felsspalte quetschen konnte. 

Es überlebt nur das, was übrig bleibt, egal warum.

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Ich glaube, was Gott sagt (Joh.17,17).

Alles andere ist Unsinn (Urknall ? Von was ??)

Wir sind Gottes Kinder, wenn wir Ihm glauben (Röm.8,16; 1.Joh.3,1).

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Es kann sich nichts evolutieren was nicht da ist, ohne Schöpfung keine Evolution

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Evolution! Ist ja auch wissenschaftlich bewiesen. 

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Kommentar von haubco
23.01.2016, 12:14

Das ist eine Lüge!

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