Glaubt ihr an Astrologie?

Das Ergebnis basiert auf 57 Abstimmungen

Nein 75%
Ja 12%
Teilweise 12%

25 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
Nein

Aber lustigerweise stimmen alle negativen aspekte meines sternzeichens mit meiner art überein.

da stand der mond des saturn wohl rechtzeitig im zenit des.. was auch immer. :D

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Weder das eine noch das andere

Weder ist es ausgesprochen schlau noch sollte man gläubige Menschen pauschal als "LOST" bezeichnen. Denn der Glaube im eigentlichen Sinne, hält viel mehr für möglich. Praktisch gesehen, könnte man also genauso gut in die andere Richtung argumentieren: Wer nicht glaubt ist "LOST", weil er vielleicht seine Möglichkeiten verkennt oder weil unfähig, an das zu glauben, was möglich ist.

Und das gilt nicht nur für die Astrologie, sondern auch für sämtliche Lebens- und Wissensbereiche. Auch die Religion, hat in ihrem Ursprung lediglich etwas für möglich gehalten, bevor sie zugunsten einer immer mächtiger werdenden Institution instrumentalisiert und dogmatisch wurde.

Aber jetzt auf die Sternzeichen zu kommen: Vielleicht ein bisschen was, wird wohl dran sein. Aber die Dreizeilensprüche in den Zeitungen zu den Sternzeichen, sind auch keine richtigen Horoskope. Nicht einmal die Astrologen würden behaupten, dass es sich bei den Sternzeichen, um echte Horoskope handelt.

Astrologie geht auch anders und sie kann auch auf ihre spezielle unverwechselbare Art eine Wissenschaft sein. Und wenn Du das einmal erkannt hast, dann brauchst Du auch nicht zu glauben, sondern Du kannst Dein Horoskop einfach hinterher überprüfen, ob die Angaben richtig sind oder nicht. Mehr Sorgen würde mich in der Hinsicht, eher die Art einer Religionsausübung bereiten. Also ich würde mir tatsächlich überlegen, ob eine Religion für Dich persönlich richtig sein kann, wenn sie Dich an etwas anderem hindert, womit Du aber anderen selbst keinen Schaden zufügst. Daraus können dann Repression, Angst und Schuldgefühle entstehen. Ein wesentlicher Grund, warum ich zum Beispiel aus der Kirche ausgetreten bin. Weil ich meinen eigenen Überzeugungen folgen möchte, ohne anderen zu schaden und weil mich die Dogmen der Kirche nur daran hindern würden, diesen zu folgen. Wenn Du meine Meinung wissen möchtest: Jeder Mensch wird sich eines Tages entscheiden müssen.

Es kommt nämlich viel mehr darauf an, was man glaubt. Früher ging die Mehrheit der Menschen zur Kirche und heute glaubt man eben stattdessen überwiegend einer Wissenschaft oder, zumindest das was man dafür hält, je nach dem, was Mainstream und Medien vorgeben. Aber jedenfalls, die Mehrheit glaubt es, ohne dass sie dafür nachzudenken braucht. Es gibt Menschen, die auf einem Auge blind sind und wieder andere, erkennen Dinge, für die andere vollständig blind sind. Und damit meine ich nicht Realitätsflucht sondern eher das Gegenteil, die Fähigkeit zu kommunizieren und Dinge so auszusprechen, wie sie in Wirklichkeit sind.

Nein

Für mich sind sehr gute Astrologen eher Psychotherapeuten, die den Menschen einen echten Mehrwert bieten in Bezug auf Lebensfragen.

Und ja, es gibt sehr viele Scharlatane, die die Unsicherheit von Menschen ausnutzen.

Die Einflüsse der Sonne und ihrer Planeten auf den Menschen beschränkt sich auf naturwissenschaftliche Fakten, zB. Gezeiten.

Nein

Nein, absolut nicht.

Zumal ich eh nicht verstehe wie sich das tatsächliche Geburtsdatum auf die Interessen, den Charakter etc auswirken sollen.

Nein

Ich halte es für völlig absurd, irgendwelche Eigenschaften in Sternbilder reinzuinterpretieren und basierend darauf je nachdem, welcher Planet in welchem Sternbild steht oder nicht steht oder welches Sternbild gerade wo zu sehen oder nicht zu sehen ist, diese subjektive Interpretation auf diese Weise noch weiter zu spinnen und sich irgendwelche Vorhersagen auszudenken oder nur anhand dessen Charaktereigenschaften von Menschen oder weiß der Geier, was die da noch treiben. Das Mittelalter ist, meine ich, ein paar Tage vorbei.

Leider zeigt deine Antwort, dass du einige Vorurteile, aber keine Ahnung von Astrologie hast.

Also:

Zunächst einmal war (in Europa) die Astrologie im Mittelalter quasi unbekannt. Wichtig war sie den Menschen in der Antike und dann wieder in der Renaissance bis in die Neuzeit.

Außerdem werden in der Astrologie gar nicht die Sternbilder verwendet, sondern die Tierkreiszeichen: 12 Monate, beginnend mit dem Frühlingspunkt. Es geht hier also nicht um Sterne, sondern um Zeitzyklen. Und hier gibt es in der Tat Unterschiede, ob jemand im Winter, im Frühling oder im Sommer geboren wurde, was durch chronobiologische Studien mittlerweile belegt ist. Und auch der Tagesrhythmus oder der Mondrhythmus spielen in der Astrologie - wie in der Chronobiologie - eine Rolle.

Wirklich erforscht ist die Astrologie aber noch nicht. Zu groß sind hier die Vorurteile und die Berührungsängste.

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@Christine Keidel-Joura

Es ändert nichts daran, dass das Esoterik ist und mit Wissenschaft nichts am Hut hat. Ich glaube, was ich messen und wissenschaftlich und/oder logisch erklären kann, und da passt Astrologie nicht rein. Astrologie ist keine Wissenschaft.

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@nordlyset

...

Falsche Behauptungen auf Basis von Vorurteilen sind erst recht keine Wissenschaft.

Zu Ihrer Beruhigung: Astrologie ist keine Naturwissenschaft, das wissen alle Astrologinnen und Astrologen. Wobei die Naturwissenschaft die Welt ja rein konkretistisch erklärt, ähnlich wie eine Roboterameise.

Diese Roboterameise leistet nützliche Dienste, die ich anerkenne. Aber der Genius zieht an ihr vorüber, zeigt er sich doch viel lieber im Zufall oder in der Inspiration, manchmal sogar im Traum, aber niemals in einer naturwissenschaftlich korrekten Versuchsanordnung.

Als Maß aller Dinge sollte die Naturwissenschaft also nicht verortet werden.

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