Glaubst du an einen Gott oder gibt es keinen?

Das Ergebnis basiert auf 24 Abstimmungen

Es gibt einen Gott 62%
Es gibt keinen Gott 37%

38 Antworten

Es gibt einen Gott

Ich glaube an Gott und daran, dass es ihm gefallen hat, sich uns in der Bibel zu offenbaren, um uns einen Plan und Willen für unser Leben und für die Menschheit mitzuteilen.

Es gibt für mich viele Gründe, die dafür sprechen, dass die Bibel recht hat. Einige davon werden z. B. hier aufgeführt: http://gottesbotschaft.de/?pg=3048

Es gibt einen Gott

Hallo BjoernPf,

ich glaube an einen Gott und will das auch gern näher begründen.

Da Du höchstwahrscheinlich ein logisch denkender Mensch bist, möchte ich Dir am Anfang eine äußerst logische Schlussfolgerung aus der Bibel präsentieren: "Natürlich wird jedes Haus von jemandem errichtet, doch der, der alle Dinge errichtet hat, ist Gott" (Hebräer 3:4). Dieser Bibeltext bringt eine unumstößliche Wahrheit zum Ausdruck: Es gibt in unserer Welt keine Wirkung ohne eine Ursache! Als Ursache für die Entstehung der Welt wird hier Gott angeführt. Manche halten diese Aussage für unwissenschaftlich, da es dafür keinen Beweis gäbe. Stimmt das wirklich? Nun, einen wissenschaftlichen Beweis für die Existenz eines Schöpfers gibt es sicher nicht, was aber nicht automatisch heißt, dass es ihn nicht gibt. Vieles in der Natur weist nämlich sehr deutlich auf einen intelligenten Konstrukteur und Designer hin.
Dazu ein Beispiel: Nehmen wir einmal die Gene einer "einfachen" Zelle. Die darin gespeicherten Baupläne enthalten eine solche Fülle an Informationen, dass, würde man sie aufschreiben, ca. 850 Buchbände von je 1.000 Seiten entstünden! Ist es vernünftig anzunehmen, eine solche umfangreiche "Büchersammlung" mit äußerst sinnvollen Informationen, könne das Werk ungerichteter Vorgänge der Natur sein?

Ein einzelnes Gen enthält ca. 27.000 Buchstaben. Das Genom besitzt die gigantische Informationsfülle, die in etwa 3 Milliarden Basenpaaren abgespeichert sind. Um sich die Informationsdichte noch besser vorstellen zu können: Nur ein Gramm DNA enthält bereits so viele Informationen, wie auf einer Billion CDs. Noch plastischer wird das Ganze, wenn man sich einmal klar macht, dass man auf einem einzigen Teelöffel die DNA der aktuellen Weltbevölkerung 350 mal unterbringen könnte!

Kein von Menschen entwickelter Datenträger kann auch nur annähernd eine solche Kapazität erreichen. Ist es logisch anzunehmen, dass eine einzelne CD einen intelligenten Konstrukteur benötigt, die gerade beschriebene hoch komplexe DNA jedoch nicht? Wenn man sich klar macht, welche Arten von Informationen in der DNA abgespeichert sein müssen, wird das Ganze noch beeindruckender. Sie enthält nämlich u. a. Informationen für den Bau, die Wartung und die Reparatur komplizierter molekularer "Maschinen".

Allein die DNA-Verpackung im Zellkern ist eine technische Meisterleistung. Dazu ein Vergleich: Man müsste einen 40 km langen, sehr dünnen Faden in einen einzigen Tennisball unterbringen, wobei dieser Faden zudem in einer ganz bestimmten Weise angeordnet sein muss! Das wäre in etwa so, als ob in einem riesigen Shop mit Millionen von Artikeln alles derart sinnvoll angeordnet wäre, dass man alles sofort finden würde. Würde man wohl jemals auf die Idee kommen, dass sich ein solcher Shop selbst organisieren könnte?

Bleiben wir noch einen Moment bei der DNA. Diese muss sich ja zigmal replizieren, damit die Zellteilung stattfinden kann. Dieser Vorgang ist hoch komplex . Z. B. müssen komplizierte molekulare Maschinen die DNA kopieren, lesen und Fehler berichtigen. Das alles geschieht in Bruchteilen von Sekunden. Diese kurze Exkursion in die Genetik lässt mehr als deutlich klar werden, dass hier Intelligenz auf höchster Ebene im Spiel ist.

Eine Frage von grundlegender Bedeutung ist auch die, ob Leben aus unbelebter Materie hervorgehen konnte. Das wäre nämlich notwendig, wenn es keinen Gott gäbe. Man hat es zwar geschafft, im Labor Bedingungen herzustellen, wie sie früher auf der Erde geherrscht haben sollen. Das Ergebnis dieser Experimente war zwar, dass einige Moleküle entstanden, wie sie auch in Lebewesen vorkommen. Bei solcherlei Experimenten sollte jedoch nicht vergessen werden, dass es immer einen Wissenschaftler gibt, der das Ganze leitet und beaufsichtigt. Ist es vernünftig, den Leiter eines solchen Experiments mit dem Zufall gleichzusetzen? Wenn sich auch in einer sogenannten Ursuppe gewisse Grundbausteine des Lebens von selbst gebildet haben sollten, so ist es dennoch ein sehr weiter Weg bis zu einer lebenden Zelle. Proteine und RNA müssen nämlich zusammenarbeiten, damit eine Zelle entstehen kann. Die zufällige Entstehung von beidem, RNA und Proteinen, die dann auch noch in der richtigen Weise zusammenarbeiten, gilt selbst unter Wissenschaftlern als extrem unwahrscheinlich bis unmöglich. Die Behauptung, Leben sei aus unbelebter Materie entstanden, ist somit wissenschaftlich nicht gesichert.

Wenn man über solche Fakten nachdenkt, dann ist immer die Frage, welche Schlüsse daraus man bereit ist zuzulassen. Selbst etliche Wissenschaftler geben zu, dass die Evolutionstheorie auf sehr wackligen Beinen steht und einige sagen, dass sie eigentlich wegen Mangels echter Beweise verworfen werden müsste. U.a. wegen der Alternativlosigkeit - da ein Schöpfer von vornherein ausgeschlossen wird - hält man weiterhin vehement an dieser Theorie fest. Das Weltbild eines durchschnittlichen Wissenschaftlers sieht so aus: Es kann keinen Gott geben, weil man diesen im wissenschaftlichen Sinn nicht beweisen kann. Daher müssen es reine mechanistische Entwicklungen gewesen sein. Da diese als Entstehungsursache allen Lebens jedoch ebenfalls nicht wissenschaftlich beweisbar ist, geht es eigentlich bei dem Gauben an die Evolution nicht mehr allein um den wissenschaftlichen Gedanken. Bleibt man also einzig und allein bei den Tatsachen, dann gibt es genügend Spielraum, an einen Gott zu glauben.

LG Philipp

Es gibt einen Gott

Ich glaube an Gott, ich bin Christ.

Ich glaube, dass diese Welt durchdacht und geplant wurde, ich glaube
nicht, dass die Erde "einfach so" entstanden ist. Auch gibt es die Meinung,
dass für den Urknall ein Eingreifen von Gott nötig ist.

Auch gibt es Wunder, die von Ärzten untersucht werden. Wenn es keine wissenschaftliche Erklärung gibt, warum ein Mensch gesund wurde, dann
wird das Wunder auch bestätigt. Die Ärzte wissen auch nicht immer, dass ihre Untersuchungen für die Kirche sind.

Ich glaube auch an ein Leben nach dem Tod. Sie können im Internet nach "Mädchen begegnet Jesus" und "Wissenschaftler Nahtoderfahrung Buch"
suchen (ohne Anführungszeichen). Das sind Gründe, um an Gott und an ein
Leben nach dem Tod zu glauben.

Ich habe auch Sachen erlebt, die meinen Glauben gestärkt haben.

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