Glaubenspunkte hinterfragt?

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23 Antworten

Ich überprüfe alles an der Bibel. Das Vorbild sind die Beröer, über die in Apostelgeschichte 17,11 steht: "Diese aber waren edler gesinnt als die in Thessalonich und nahmen das Wort mit aller Bereitwilligkeit auf; und sie forschten täglich in der Schrift1, ob es sich so verhalte."

Nach 1. Petrus 2,5.9 sind alle gläubigen Christen Heilige und Priester. Dementsprechend können und sollen sie auch die Bibel selbst auslegen.

Über die Herkunft und Bedeutung der Bibel steht geschrieben: "Die ganze

Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Belehrung, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit, damit der Mensch Gottes ganz zubereitet sei, zu jedem guten Werk völlig ausgerüstet"

(2. Timotheus 3,16-17).
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Kommentar von chrisbyrd
04.04.2016, 01:29

Vielen Dank für den "Stern", liebe Grüße und Gottes Segen!

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Es gibt kaum jemanden, der alle kirchlichen Dogmen glaubt, oder auch nur alle Sätze im apostolischen Glaubensbekenntnis.

Eine Überprüfung sämtlicher Punkte anhand der Bibel nimmt auch kaum jemand vor. Außerdem würden dabei in vielen Fällen keine eindeutigen Ergebnisse herauskommen.

Im christlichen Glauben gibt es eine Glaubensfreiheit. Niemand wird darauf festgenagelt, alles zu glauben. Und Zweifel werden als völlig normal und zum Glauben zugehörig angesehen.

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Ich bin zwar kein Christ, sondern Buddhist, aber ich hinterfrage grundsätzlich jede weltanschauliche Lehre - auch die des Buddhismus.

Es ist erstaunlich: Das Abendland hat die Textkritik und die Logik in hohem Maße entwickelt und dennoch gibt es auch hier viele Menschen, die völlig unkritisch einer Ideologie folgen.

Für mich ist das zwar intellektuell nachvollziehbar, es erscheint mir allerdings zugleich höchst widersinnig. Schließlich haben wir ja unseren gesunden Menschenverstand und ich denke, wir sollten dieses "Gottesgeschenk" durchaus nutzen.

Allerdings erwarte ich vom Menschen auch keine gänzliche Rationalität im Denken und Handeln. Darüber bin ich mittlerweile hinaus und lebe sehr gut damit.

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Da die Kirche, in der ich bin das vertritt, was in der Bibel enthalten ist und dies immer wieder entsprechend bestätigt wird, auch indem ich selbst die Bibel immer wieder lese (wenn auch nicht direkt durchlese, auch wenn das sicher auch nicht schaden könnte), sehe ich keinen Grund darin, an den Lehren dieser Kirche zu zweifeln. Zudem gibt es in dieser Kirche, von der ich schreibe, zusätzlich das Buch Mormon, welches die Klarheit der Bibel noch einmal hervorhebt.

Das Einzige, was mir in dieser Kirche aufgefallen ist, was ich nicht nachvollziehen kann und was ich echt veränderungswürdig finde, ist ein in zumindest einer Hinsicht inkonsequentes Verhalten. Diese Inkonsequenz bezieht sich auf die Sichtweise zu den geistigen Gaben, die sowohl in der Bibel (1. Korintherbrief 12), als auch im Buch Mormon (Moroni 10 und Lehre und Bündnisse 46) erwähnt werden. Während in der Bibel zu deren Ablehnung keine Warnung steht (jedenfalls keine, die ich kennen würde) ist das Buch Mormon in Moroni 10 dagegen umso deutlicher. Da es in den meisten anderen Kirchen (immerhin gibt es von der Kirche, der ich angehöre auch Abspaltungen, die das Buch Mormon ebenfalls kennen und sicher auch verwenden) nur die Bibel gibt, ist es für mich verständlich, dass dort gelehrt und vertreten wird, dass es die geistigen Gaben nicht (mehr) gibt. In Bezug auf die Kirche Jesu Christi - Der Heiligen der Letzten Tage jedoch, finde ich diese Haltung, obwohl an diese Gaben laut Kirchenlehre die Existenz dieser vertreten wird, der mir bekannten Mormonen dahingehend, gelinde ausgedrückt, inkonsequent - insbesondere in Anbetracht der sehr deutlichen Warnung in Moroni 10.

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Ich bin gläubig - katholisch - auch in der Kirche aktiv.

Aber "Alles" glaube ich nicht, tut nicht mal unser Pfarrer.

Vieles ist wirklich alt und überholt - stammt halt noch aus einer zeit mit anderem Weltbild wo das eine oder andere halt wirlich noch Gültigkeit hatte. Aber so was altes, wo sich halt doch sehr viele noch daran festhalten ändern man nicht von heute auf morgen. Sehr behutsam wir ja manches schon geändert.

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Kommentar von Garfield0001
24.03.2016, 08:39

was ist denn (aus dem NT und was NICHT ausschließlich für die Judenchristen gilt - was unsere Grundlage ist) überholt?

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Kommentar von KaeteK
24.03.2016, 10:53

Aber "Alles" glaube ich nicht, tut nicht mal unser Pfarrer.

O ja. ich kenne das aus Gesprächen mit solchen Theologen ob katholisch oder evangelisch..und dann sich wundern, wenn Irrlehren überhand nehmen, Spaltungen unter Christen entstehen. Frage doch mal deinen Pfarrer, ob er errettet ist - daran kann man meist schon messen, worauf er sein Fundament baut. Viele können mit Johannes 3 gar nicht viel anfangen und warten erst noch auf ihr Fegefeuer, beten Heilige an und wundern sich dann, wenn ihre Kirche immer mehr in Sünde verfällt.

Ich möchte nicht wissen, wie solche Aussagen viele Menschen, die  in diesen Kirchen groß geworden sind, auf ihren Sterbebetten seelische Qualen bereiten, weil sie glauben noch durchs Fegefeuer gehen zu müssen:-(((  Man hat es  ihnen das ein Leben lang  so eingebläut. Sie haben keine Gewissheit darüber, auch wenn sie sich bekehrt haben, dass sie damit auch ewiges Leben durch Jesus Christus erlangt haben.

So habe ich das von jemanden erzählt bekommen, der damit in der Pflege konfrontiert wurde...Natürlich versucht man das dann richtig zu stellen, sofern man selber Christ ist. Solch manipulativen Aussagen haben sich dann schon tief in die Herzen eingegraben, aber dem Herrn sei Dank, Er wird und kann diese Herzen heilen:-)

Deswegen kann ich immer nur jedem raten, sich auf Gottes Wort einzulassen. Sein Wort ist Wahrheit - darüber hinaus, kann es keine Wahrheit geben. In keinster Weise sind solche Aussagen biblisch nachvollziehbar.

Nein,Gottes Wort besteht ewig - überholt sind nur die Ansichten vieler Menschen, die meinen sich über Gottes Wort stellen zu müssen. Wer alles anhand der Bibel überprüft, wird schnell zu einem völlig anderen Ergebnis kommen und dann erst wird es stimmig.

Gottes Wort zu hinterfragen ist uralt - siehe Adam und Eva - Wer hat jetzt veraltete Ansichten?

Psalm 119
89 In Ewigkeit, HERR, steht dein Wort fest in den Himmeln.

Dazu  muß man natürlich auch glauben, dass die Bibel Gottes Wort ist. Meine Empfehlung an dich und deinen Pfarrer:

Bibel lesen, täglich und unter Gebet. Wer aufrichtig sucht, wird finden..so sagt es Gottes Wort - auch ein Theologe hat Jesus Christus nötig.

Jakobus 4,8nahet euch zu Gott, so naht er sich zu euch.

Jeremia 29:13
Ihr werdet mich suchen und finden. Denn so ihr mich von ganzem Herzen suchen werdet,

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"Prüfet alles, das Gute behaltet.", daran halte ich mich.

Allerdings sind für mich "die Bibel" und "die Kirche" keine Gegensätze. Sowohl die Bibel als auch die Kirche sind geschichtlich gewachsen.

Die Kirche hat die einzelnen Bücher der Bibel zusammengestellt - dabei verließ sie sich auf die Leitung des Heiligen Geistes. Und die Kirche beruft sich auf die Heilige Schrift als das von Gott offenbarte Wort.

Würde ich die Bibel nun isoliert abtrennen von der gesamten Kirche und ihrer Entfaltung in den letzten 2000 Jahren, dann hätte ich nur einen Teil des Ganzen.

Bibel und Kirche sind wie zwei Standbeine, die sich immer wieder gemeinsam ins Gleichgewicht bringen müssen.

Würde ich nichts außer der Bibel gelten lassen, mache ich automatisch mein eigenes Verständnis der Bibel zum Hauptmaßstab. Es gibt nämlich kein objektives Richtig-Verstehen der Bibel.

Das fängt schon an mit der Sprache (Wer liest die Bibel schon im Urtext hebräisch oder griechisch?), das geht weiter mit der zeitlichen Entfernung (Begriffe bleiben nicht gleich, sondern verändern sich im Laufe der Zeit - manchmal stark, manchmal in Nuancen), und es endet noch nicht mit dem ganz anderen kulturellen Hintergrund, in dem die Bibel aufgeschrieben wurde.

Hinzu kommt noch mein ganz persönliches Verständnis, d.h. meine Denkvoraussetzungen. Je nach dem, in was für einer Familie ich aufgewachsen bin, was für Lehrer ich hatte, in welcher christlichen Konfession ich mich aufhalte, was für Medien ich angesehen habe, wirkt etwas, das ich in der Bibel lese, auch wieder anders.

Ich persönlich habe im Gespräch mit anderen Christen oder mit Menschen, die einer Sekte angehören, die Erfahrung gemacht, dass ich mit der Bibel im Grunde jede Theorie irgendwie untermauern kann. Problemlos kann ich einzelne Bibelstellen herausziehen und mir ein Gedankengebäude dazu konstruieren.

Die Aufgabe der Kirche besteht unter anderem auch darin, die religiösen Erkenntnisse, die weltweit in all den Jahrhunderten gemacht wurden, zu prüfen und so ein gemeinsames Verständnis zu erarbeiten, das der Bibel gerecht wird.

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Ich glaube vor allem an Jesses als moralischem Vorbild, der selbst in der heutigen Zeit für jede Lebenslage eine Antwort parat hält. Man muss nur etwas suchen und entschlüsseln. Ich habe mit Hilfe von Inhalten aus der Bibel zum Beispiel einen langjährigen Nachbarachaftsstreit beenden können, bei dem es um zu laute Musik ging. Die Kirche hätte mir da keinen Rat in der Art geben können, wie ich ihn im Wort Gottes entdeckte. Ich schätze die Kirche als Institution, aber mit Dogmen und Litaneien kann ich nichts anfangen. Ich lege die Bibel als Ratgeber durchs Leben für mich selbst aus.

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Ich glaube zwar an Gott, aber sehe für diesen Glauben keine Notwendigkeit einer Institution. Zumal sie seit Anbeginn den (gutgläubigen) Menschen das Gemd aus der Tasche ziehen.
In der Bibel stehen aber interessante, vertiefbare Sachen. Allein Adam und Eva, da könnte ich mich Tod diskutieren.
Dennoch ist die Bibel von Menschen zusammengetragen worden, die nie anwesend waren bei diesen ganzen Geschehnissen, also ist es eine Geschichte.

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Kommentar von comhb3mpqy
24.03.2016, 11:35

Paulus hat Briefe geschrieben, der hat auch Sachen erlebt.

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Wir, prüfen alles. Wenn etwas falsch gesagt wurde oder falsch verstanden werden konnte, wird das direkt angesprochen (in der Gemeinde oder zu Hause in der Familie) und noch einmal gerade gestellt.

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Ich glaube weder das, was die Kirche lehrt, noch das, was in der Bibel steht. Um etwas als wahr anzuerkennen, brauche ich schon mehr als eine Quelle. Ich meine, das kann ja jeder sagen, "dieses Buch hier ist Gottes Wort". 

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da die bibel nur ein instrument der kirche ist, finde ich nicht, das sie geeignet ist, die kirche zu überprüfen.

Ich bin zwar gläubig, aber ich denke nciht das ich eine religion oder eone kirche brauche um diesen glauben zu leben.

wenn mir eine kriche etwas erzählen will, dann muss es der prüfung meiner peröhnlichen standarts und werte standhalten.

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Kommentar von melanchthon
24.03.2016, 07:25

Die Bücher der Bibel wurden um das Jahr 100 festgestellt. Sie sind Gottes Wort, kein Menschenwerk. 

Von wem lässt du dich und deine Meinungen hinterfragen?

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Kommentar von Garfield0001
24.03.2016, 08:37

wo widerspricht sich die Bibel (Bitte nicht NT mit AT vergleichen)? man kann schon anhand der Bibel die Kirche überprüfen. da steht zb nichts von (Zwangs)taufe und Konfirmation. da steht nichts von Ablass oder Aufruf zu Kreuzzügen oder Zölibat. Da steht nicht von berichten vor einem Priester ...

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Kommentar von KaeteK
24.03.2016, 10:15

So kommt es bei den meisten Katholiken auch rüber...sie glauben an erster Stelle ihrer Kirche. Genau da liegt der große Irrtum - Gottes Wort alleine ist der Maßstab. Lies Offenbarung 22 18 Ich bezeuge jedem, der die Worte der Weissagung dieses Buches hört: Wenn jemand zu diesen Dingen hinzufügt, so wird Gott ihm die Plagen hinzufügen, die in diesem Buche geschrieben sind;19
und wenn jemand von den Worten des Buches dieser Weissagung wegnimmt,so wird Gott sein Teil wegnehmen von dem Baume des Lebens und aus der heiligen Stadt, wovon in diesem Buche geschrieben ist.

Auch nicht dein persönlicher Standard ist maßgebend - denn als Christ gibt es nur diesen einen:

1. Korinther 3,1
Einen anderen Grund kann niemand legen außer dem, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus.

lg

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Nein, ich glaube weder der Kirche alles, noch der Bibel. Es ist ja vieles auch Auslegungssache, jeder kann sich da seine eigenen Gedanken darüber machen, was er glauben kann oder soll

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Ich glaube nicht alles was die Kirche lehrt, sondern las mir die Bibel von Juden erklären, den Jesus war auch Jude und kannte nur das Jüdische Glaubensgut, ,Wie soll ich Jesus verstehen ,wenn ich nicht deinen Glauben kenne. Dann verstehe ich auch nicht was er mit den Gleichnissen sagen wollte. Jesus ging mit Staubigen Füßen durchs land, Und in der Kirche sehe ich nur Prunkvolle Gewänder. Da stimmt was ganz und gar nicht.

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Da ich nicht in die Kirche gehe glaube ich auch nicht was da gesagt wird

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Ich würde es als Christ tun! Und dann meine Erkenntnissen "ihm" oben mitteilen! Ich bin mir sicher, dass "er" der Kirche einiges an harscher Kritik mitzuteilen hätte!

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ICh glaube an das, was im Glaubensbekenntnis steht. Beim Rest überlege ich und wäge ab

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wa shat eine kirche mit einem glauben zu tun?

wenn jemand an einen oder mehrere der zahlreichen götter glaubt braucht er dazu keine kirche

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Kommentar von melanchthon
24.03.2016, 07:28

Jesus hat die Kirche gegründet mit seinen 12 Aposteln. Die Gläubigen haben sich wöchentlich versammelt. Die Kirche ist der Leib Christi.

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Ja, ich überprüfe das mit der Bibel.  

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Kommentar von martinzuhause
24.03.2016, 09:58

kennst du die geschichte von rotkäppchen? diese ist auch vollkommen wahr. ich habe das anhand der bücher geprüft die von den brüderrn grimm verfasst wurden.

ich konnte damit alles beweisen

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Ich glaube schon lange nicht mehr an dieses längst überholte Märchenbuch und den Pfaffen ebenso nicht. Die predigen Wasser und trinken Wein.

Ich weiß selbst, was Gut und was Böse ist, das muss mir niemand sagen!

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Kommentar von melanchthon
24.03.2016, 07:29

Auch Gott nicht?

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Kommentar von Garfield0001
24.03.2016, 08:41

was ist an der Bibel überholt? bitte nur neues Testament, da dies die Grundlage für Christen ist.

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Die Bibel hinterfragen ist so ne Sache, die Leute die daran geschrieben haben kann man nicht mehr fragen, da sie die Wahrheit mit ins Grab genommen haben.

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