Glauben/Atheismus/Spaghettimonster?

12 Antworten

Nach der Bibel reicht genau diese Werksgerechtigkeit nicht aus.

Im Garten Eden reichte eine einzige Sünde aus, um aus dem Paradies geworfen zu werden. Da wir alle Sünder sind (und viel mehr als eine Sünde begehen), hätten wir auch die Hölle verdient und wären verloren.

Deshalb starb Jesus am Kreuz, um uns einen Ausweg aus diesem Dilemma (Römer 6,23: "Denn der Lohn der Sünde ist der Tod!") zu ermöglichen:

"Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat. Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richte, sondern damit die Welt durch ihn gerettet werde. Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, weil er nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes geglaubt hat" (Johannes 3,16-18).

Wir müssen - nach der Lehre der Bibel - also Jesu Opfer am Kreuz für uns in Anspruch nehmen, um von allen Sünden reingewaschen vor einem heiligen, reinen und gerechten Gott bestehen zu können.

Wir kommen nicht aufgrund unserer eigenen Werke in den Himmel, sondern aufgrund dessen, was Gott selbst für uns getan hat. Alle Ehre ist deshalb nicht bei uns, sondern bei Gott.

Gott ist nicht so ein Korinthenkacker wie so mancher meist selbstgerechte Mensch.

Es heißt nicht umsonst: Gott hat keine Religion.

Was das "Jesus starb für unsere Sünden" angeht ist es eigentlich nur wichtig, wie Du damit umgehst:

Siehst Du das als Freibrief zum Sündigen? Nein? Na, dann ist schonmal viel "gewonnen".

;)

Solange Du Dich aufrichtig bemühst, ein guter Mensch zu sein, bist Du auf dem "richtigen" Pfad.

Ob das Gott genügt wird er Dir selbst mitteilen.

Genügt es denn Dir?

Menschen benötigen so einiges nicht wirklich, obwohl es vorhanden ist. Geld beispielsweise um Spaß zu haben. ;)

warehouse14

Nur mal angenommen, daß der biblische Gott existent wäre -

- Hätte er dann alle Menschen vor Abraham verdammt? Zumal es ja seine eigene Entscheidung war, sich erst Abraham zu offenbaren.

- Dann muß Gott aber eine krasse Kehrtwendung vollzogen haben (oder hat er seine Politik geändert)? Denn ab Jesus heißt es nicht länger "Auge um Auge", sondern "Liebe deinen Nächsten". Oder aber Jesus war ein Hochstapler, womit das Alte Testament ausschließlich auch heute noch gelten würde? Eine der beiden Seiten müßte Gott verdammen.

- Und da der Islam ja auch zu den abrahamitischen Religionen gehört, hat Gott dann wohl noch einen Richtungswechsel vollzogen - oder Mohammed war (analog zu Jesus) ein Hochstapler.

Also, wenn es Gott gibt und er nur einen Glauben zuläßt, dann wird er alle anderen verdammen, auch jene, die an die falsche oder alte Version von ihm glauben.

Sollte er aber toleranter sein, dann wird er wohl jeden Menschen akzeptieren, der an irgendeine Gottesversion glaubt, oder der auch nur das ist, was man als "Guten Menschen" bezeichnet.

Und wenn Gott nicht existiert, dann ist das obige sowieso gegenstandslos.

Gruß

Ich bin ein schlechter Mensch! Wird Gott mir verzeihen?

Hallo, ich bin gläubig. Und immer wenn ich an Gott denke und an Jesus..was sie für die Menschen getan haben, kommen mir die Tränen. Sowas herzliches! Ich finde es wundervoll wie man so lieben kann. Ich weine jetzt z.B. weil ich gelesen habe, dass Gott in meine Gedanken hinein schauen kann aber es freut ihn trotzdem, dass ich mit ihm spreche. Sowas ist einfach toll und ich danke ihnen.

Aber..früher war ich nicht gläubig und hasse mich jetzt noch dafür! Jetzt liebe ich Jesus und Gott. Bei ihnen brauch ich mich nicht verstellen denn sie lieben mich so, wie ich bin.

Und da ich früher nicht gläubig war, habe ich mir nie Gedanken um Gott und Jesus gemacht..und somit kommt wieder die alte Erinnerung hoch..und ich werde mir immer unsicherer. Obwohl ich immer weine wenn ich bedenke, was Gott und Jesus für uns für MICH getan hat. Wird Gott mir verzeihen? Wie kann ich mit ihm darüber sprechen, ohne dass er vielleicht wütend oder sauer auf mich wird weil ich so ein schlechter Mensch war?

Ich werde immer gläubig bleiben, dass steht fest.

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Wieso sind manche Menschen gläubig und andere nicht?

Hallo Community,

die Frage ist vielleicht ein bisschen ungeschickt formuliert aber ich weiß nicht wie ich es sonst ausdrücken soll. Ich frage mich welche Umstände und welche Beweggründe ein Mensch haben kann, um gläubig zu sein oder nicht. Ich zum Beispiel wurde von klein auf christlich erzogen. Das heißt meine Eltern haben mir aus der Kinderbibel vorgelesen, wir haben Tischgebte gesprochen, ich war meine ganze Schulzeit über im Religionsunterricht und fast jeden Sonntag in der Kirche beim Gottesdienst. Ich war sogar Mitglied bei den wirklich SEHR christlichen Pfadfindern. Es wurden nie Zweifel gestreut, dass Gott existiert. Und trotz allem hab ich irgendwann einfach aufgehört zu glauben (falls ich es je getan hab). Ich weiß nicht wieso, ich sperre mich nicht gegen Religion und ich finde, sie hat etwas sehr tröstliches, gerade in schweren Zeiten, aber ich kann irgendwie nicht glauben. Dann hab ich wiederum Freunde, die ganz spontan religiös geworden sind, nachdem sie voher nie was damit am Hut hatten. Eine von ihnen studiert jetzt sogar Theologie! Also hab ich mich gefragt warum das wohl so ist. Warum können mache Menschen aus tiefstem Herzen glauben und vertrauen und manche einfach nicht. Hat das psychologische Gründe? Was denkt ihr darüber?

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Als Atheistin in der Kirche - welches Verhalten ist "richtig"?

Ich habe noch nie - auch nicht als kleines Kind - an einen Gott geglaubt. Aber im Laufe des Lebens "muss" man ja doch ab und zu mal in die Kirche, z.B. bei Taufen von Verwandten, Hochzeiten etc. Ich stelle mir dann jedes Mal die Frage nach dem "richtigen" Verhalten. Ich möchte ja respektvoll sein und die wirklich gläubigen Menschen dort nicht stören. Aber ich möchte eben auch nicht alles dort mitmachen - meine Hände beim Gebet falten, das "amen" mitsprechen, mich bei Messen hinknien usw.

Wenn ich gläubig wäre, so würde ich es (denke ich) als heuchlerisch empfinden, wenn Atheisten sich dann z.B. auch hinknien o.ä. Oder stört es, wenn ich dann einfach normal sitzen bleibe? Man ja nicht immer das Glück, sich in die letzte Reihe setzen zu können...

Bitte seht bei euren Antworten von Jesus-Sprüchen und sonstigen missionarischen Versuchen ab. Ich möchte einfach nur ein paar Meinungen hören, also wie die Christen unter euch denken, was für Erfahrungen Mitglieder anderer Religionen damit (in ihren Gotteshäusern) gemacht haben, wie die atheistischen User sich in so einer Situation verhalten... Danke schonmal!

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