Glauben Moslems an Außerirdische?

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3 Antworten




Was oft gedacht wird ist, sobald der Mensch auf ausseriridsche trifft,  ist die religion unrelevant

Stimmt beim Islam nicht.



„Und unter Seinen Zeichen ist die Schöpfung der Himmel und der Erde, und jeglicher Lebewesen [dabbatin], die Er in beiden verstreut hat. Und Er hat die Macht, sie zu versammeln allesamt, wenn es Ihm gefällt [idha yashao].“


Oft wird bei manchen Muslimen gedacht, das Allah(swt.) damit die Jinns   meint.-was nicht stimmt


Im Hinblick auf diese Schlüsselpassage gilt es, einige Punkte genauer zu beleuchten. Erstens ist festzustellen, dass im Koran das Wort dabbat beziehungsweise dabbatin eine Wesenheit bezeichnet, die aus Wasser besteht und / oder aus Wasser entstanden ist, und es steht geschrieben, dass Gott alle dabbat aus Wasser erschaffen hat (dabbatin min ma-in) (siehe 24:45). Ebenso steht das Wort dabbat für ein empfindungsfähiges, körperliches Wesen, das zu spontaner Bewegung in der Lage ist. Zweitens wird in dieser Passage erklärt, dass das Leben in diesem Universum weit verbreitet ist. Drittens vermittelt uns dieser Text, dass wir eines Tages, irgendwann in der Zukunft, mit außerirdischen Wesenheiten kommunizieren und / oder mit ihnen zusammentreffen werden, und dass dies eines der Zeichen des Schöpfers sein wird –der Zeichen, die von der Planung, dem Wunder und der Macht der Intelligenz zeugen, die das Universum und alle seine stellaren Bewohner erschaffen hat.

Warum sich diese Aussage über das Versammeln körperlicher Wesenheiten in diesem Universum auf ein Ereignis in diesem Universum selbst bezieht – und nicht auf ein Leben danach oder auf das Jüngste Gericht –, finden wir im Koran an anderen Stellen erklärt (z. B. 10:45). Dort heißt es, dass im nächsten Leben eine Versammlung der Wesenheiten stattfinden wird. Das bezieht sich aber auf die Versammlung vor Gott oder eine ähnliche, erworbene Berechtigung.

In der oben genannten besonderen Passage (42:29) geht es jedoch nicht um eine Versammlung von Wesenheiten vor Gott, sondern um eine Begegnung untereinander, nachdem die Wesenheiten vorher weit verstreut gewesen waren.

Des Weiteren gilt die Verwendung des Wortes „Zeichen“ (im Singular oder Plural) als Hinweis darauf, dass die Menschen das / die entsprechende(n) Zeichen an einem bestimmten Punkt dieses Lebens erkennen oder sehen werden.



Im Koran steht auch, das es mehr als 1 Erde/erdänliche Planeten gibt



„Gott ist es, der sieben Himmel [samawati] erschuf und von der Erde die gleiche Anzahl.“



Was bedeutet dieser Begriff „von der Erde“, den der Koran in Zusammenhang mit den sieben Himmeln verwendet? Das Wort sama (Plural samawati) bezeichnet „das, was sich oberhalb befindet“ und ist kontextbezogen zu verstehen. Im Koran steht geschrieben (67:3 und 71:15), dass Gott die sieben Himmel in Schichten erschaffen hat. Der in 37:6 erwähnte „unterste Himmel“ enthält Planeten (kawkab), was darauf hindeutet, dass der „unterste Himmel“ oder wörtlich „der unterhalb von dem ist, was oberhalb ist“ eine Art Gruppierungenthält –in diesem Fall eine um einen Stern herum angeordnete Gruppierung von Planeten. Es handelt sich also um ein Sonnensystem. Betrachten wir die linguistischen und kontextbezogenen Hinweise, so erkennen wir, dass sich der Begriff „sieben Himmel“ logischerweise auf den hierarchischen Aufbau dieser Gruppierung bezieht, auf dem die Struktur des Universums beruht. Wir leben zwar in unserem eigenen Sonnensystem, aber natürlich gibt es jenseits unserer unmittelbaren Nachbarschaft unendlich viele weitere Sternensysteme. Auch diese Sternensysteme können in Bezug auf ihre relative Nähe zueinander in Gruppen angeordnet, also quasi „versammelt“ worden sein. Eine Gruppierung von Sternhaufen bildet wiederum eine Galaxie. Unsere Galaxie enthält bis zu 400 Milliarden Sterne.

Auch die Galaxien selbst sind wiederum in Haufen angeordnet. Die Gruppierungen von Galaxien bilden Supersternhaufen. Astronomen schätzen, dass sich im Universum etwa 100 Milliarden Galaxien befinden. Wenn es sich mit der Erde ebenso verhält wie mit den sieben Himmeln, dann bedeutet das, dass es in der Nähe der nahegelegenen Sterne ebenfalls Gruppierungen von Erden, also beispielsweise erdähnliche Planeten gibt, die diese Sterne umkreisen. Wenn das der Fall sein sollte, können wir davon ausgehen, dass im Universum zahllose erdähnliche Planeten existieren.







-Der Koran ist ein sprechendes Universum und das Universum ein schweigender Koran.








Was sind denn dann Sterne als Wurfgeschosse gegen Shaytane? Steht ja auch im Koran, ich wäre an einer Deutung da sehr gespannt. Ich finde nämlich deine bisherigen Auslegungen eher gewaltig herbeidefiniert und wenig schlüssig, ehrlich gesagt. "Schichten" Passen nämlich so mal gar nicht zum Aufbau von Galaxien.

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Ich denke manche glauben schon dran, immerhin sind ja nicht alle Muslime so krass gläubig wie die Medien und die Umwelt uns es vormachen. Es gibt aber auch Atheisten die nicht an Außerirdische glauben, von daher lässt sich die Frage weder mit einem Ja, noch einem Nein beantworten.

MfG
Computersohn

Was hat das denn damit zu tun, dass jemand Moslem ist?

Die bessere Frage ist eher ob der glaube es zulässt.

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Es kann ja sein, das sie nur an Allah und nicht an Außerirdische glauben.

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