Glauben Homosexuelle gläubige dass sie in Sünde leben?

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13 Antworten

Ich hatte einen schwulen klassenkameraden, der gerne in die kirche ging, er argumentierte so, gott liebt alle menschen und alle menschen sind gleich! Daraus vermute ich, dass er die homosexualität als von gott gegeben und gut interpretiert, ist nicht meine persönliche meinung, aber jedem seine! Lg

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ist das nicht "verboten" im christentum ?

Jein.

Es ist nicht verboten, homosexuell zu sein. Das wird oft missverstanden.

Das Ausleben ist allerdings verboten und unter drastische Strafandrohung gestellt.

Die extremst christliche Forderung lautet demnach, dass man bei solch einer Neigung komplett auf die Praxis zu verzichten und enthaltsam zu leben habe.

"Wenn jemand bei einem Manne liegt wie bei einer Frau,
so haben sie getan, was ein Gräuel ist, und sollen beide des Todes
sterben; ..."

(3.Mose 20,13)

Beim Manne liegt... wie bei einer Frau.

Also erst das scheint nach diesem Buch verwerflich zu sein. Solange man also nicht liegt, scheint alles ok.

Natürlich, verzichtet man nicht, muss man sterben nach dieser Lehre - ein wirklich zutiefst humaner Textteil (Ironie aus) - aus dem man natürlich genau auch herauslesen kann, wie man zu den Menschen - und Freiheitsrechten eingestellt ist, so man das Buch toll findet.

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Doppelmoral ist eine der hervorstechenden Merkmale der katholischen Kirche. Auf der einen Seite verurteilen sie Homosexualität, auf der anderen Seite liegt der Anteil an Homosexuellen innerhalb der Priesterschaft sehr weit über dem Bevölkerungsdurchschnitt. Immer wieder sickern bis in die Öffentlichketit Berichte durch, dass Priesterseminare mehr oder weniger homosexuelle Veranstaltungen sind.

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Für viele ist Homosexualität einfach nur ein alternativer Lebensstil.

Doch echte Christen lassen sich nicht „von jeder beliebigen Lehrmeinung aus der Bahn werfen“ (Epheser 4:14, Hoffnung für alle). Für sie zählt das, was die Bibel sagt.

Der Standpunkt der Bibel ist ganz klar: Gott hat die Sexualität nur für die Ehe zwischen Mann und Frau gedacht (1. Mose 1:27, 28; 3. Mose 18:22; Sprüche 5:18, 19). 

Wenn die Bibel „Hurerei“ verurteilt, sind damit sowohl homosexuelle als auch bestimmte heterosexuelle Handlungen gemeint (Galater 5:19-21).

Die Bibel verurteilt jedoch nicht den Menschen, wenn er sein Fehlverhalten gegenüber Gott erkennt und die Handlung lässt.

Die Bibel sagt: „Ehrt Menschen von allen Arten“ oder laut der Hoffnung für alle: „Achtet alle Menschen“ (1. Petrus 2:17).

Jesus hat nie gelehrt, jeder könne so leben, wie er will; er betonte, dass die Rettung jedem offensteht, sofern er „Glauben an ihn ausübt“ (Johannes 3:16). 

Glauben an Jesus zu praktizieren bedeutet auch, sich an Gottes Gebote zu halten, die bestimmte Verhaltensweisen verbieten — Homosexualität gehört dazu (Römer 1:26, 27).

Den von Dir genannten Personen fehlt es offenbar an Glauben.

Manche sagen, homosexuelles Verhalten stecke in den Genen. Dieses Argument nehmen Kinderschänder oder Gewalttäter auch gern für sich in Anspruch. Trotzdem wird soetwas in der Bibel scharf verurteilt.

Menschen können sich ändern:

"Was? Wißt ihr nicht, daß Ungerechte das Königreich Gottes nicht erben werden? Laßt euch nicht irreführen. Weder Hurer noch Götzendiener, noch Ehebrecher, noch Männer, die für unnatürliche Zwecke gehalten werden, noch Männer, die bei männlichen Personen liegen, 10 noch Diebe, noch Habgierige, noch Trunkenbolde, noch Schmäher, noch Erpresser werden Gottes Königreich erben. 11 Und doch waren das einige von euch. Aber ihr seid reingewaschen worden, aber ihr seid geheiligt worden, aber ihr seid gerechtgesprochen worden im Namen unseres Herrn Jesus Christus und mit dem Geist unseres Gottes" (1. Kor. 6:9-11, NWÜ)

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Kommentar von loema
02.03.2017, 10:18

Deiner Argumentation nach glauben  gläübige, christiliche Schwule viel mehr als heterosexuelle Christen.

Denn sie verzichten durch ihr Schwulsein auf das Erbe des Königreichse und sind trotzdem gläubig.

Das ist doch mal Einsatz im Hier und Jetzt.

Du vergleichst hier außerdem Homosexuelle mit Kinderschändern und Gewalttätern.
Muss das sein?
Und welche Homosexuelle argumentieren mit Genetik?
Alle, die geistig auf der Höhe sind, wissen, dass es hier noch keine Aussagen gibt.
Also wie kommst du auf die Idee?

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Homosexualität ist biblisch gesehen völlig in Ordnung. Auch wenn in 3. Mose 20,13 steht, man soll Homosexuelle töten, sollte man solche Bibelstellen nie aus dem Kontext reißen. Und wenn man trotzdem behauptet, man müssen sie hassen oder umbringen, weil das da ja so steht, muss man begründen können, warum man dafür andere Gebote wie "du sollst nicht morden" oder das Gebot der Nächstenliebe einfach aufheben darf. Wieso ist das Gebot gegen Homosexuelle relevanter als diese Gebote? Jesus selbst hat sich auch nicht zur Homosexualität geäußert, dem war das nicht wichtig, stattdessen hat er von Nächstenliebe geredet... Verstehe also nicht, wo das Problem liegen soll.

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Kommentar von vicedry
02.03.2017, 07:09

Markus 7.12f Jesus ist der Ansicht das Homosexualität Sünde ist. Das heißt nicht das wir solche Menschen hassen sollen sondern nur das diese Menschen ihr Leben aus biblischer Sicht ändern sollten.

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Zunächst sollten wir unterscheiden zwischen homosexuell sein und homosexuell handeln. Ersteres ist nämlich keine Sünde, denn dafür kann man nichts.

Also homosexuelle Handlungen: Ich glaub schon, dass sie es wissen. Aber sie reden es sich aus. Oder sie versuchen eben, die Sünde zu vermeiden.

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Homosexualität wäre eine Sünde.
Und Sünden werden vergeben.
Wir alle begehen Sünden.
Also, wer noch keine Sünde begangen hat, soll den ersten Stein werfen....

Katholiken können beichten.
Warum wurden wohl Beichtstühle erfunden?
Sicherlich nicht nur für Homosexuelle....

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Nicht alle Homosexuellen sind gläubig! Und nicht alle gläubigen Homosexuellen leben ihre Homosexualität auch aus. Es wird also sicherlich einige geben, die so denken, der Großteil aber nicht.

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der mensch ist eben "ein haus des widerspruchs"

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Gläubige Menschen denken dass es gut so ist wie Gott sie geschaffen hat. Er hat uns nach seinem Abbild erschaffen, und er wollte auch dass wir genauso werden wie wir jetzt sind. Die beiden Dinge schneiden sich keineswegs. 

Warum Gott schwule erschaffen hat wissen wir nicht. Vielleicht um der Überbevölkerung entgegenzuwirken?;)

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Kommentar von loema
02.03.2017, 10:23

Und aus welchem Grund hat Gott dann Bordelllbesucher, Swingeclubbesucher, diverse Feteschisten, Fremdgänger und etc. erschaffen?
Wenn es 10% homosexuelle Menschen gibt.
Dann gibt es viel mehr Menschen, die anderweitige sexuelle Sünden begehen.

Überbevölkerung... dagegen hat Gott wohl Kriege erschaffen...

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Viele sagen das sie es nicht als Sünde sehen

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es gibt auch schwule Muslims

Es gibt auch Schwule "Konservarive" & sogar schwule Nazis ^^

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.was ist Sünde ?

Gott vergibt doch allen Sündern. Also kann es auch nicht schlimm sein. Im übrigen leben wir im 21 Jhd. und da gehört einmal mit der Angstmacherei was von manchen gepredigt wird aufgeräumt.  Selbst hatte ich Angst, weil der "Pfaff" uns immer drohte bei Sünde geht es ab ins Fegefeuer.

Mit so einem Scheiß und der
Geldmacherei er Kirche will ich nix mehr zu tun haben. War es nicht SÜNDE als die Indinaner ihres Goldes beraubt und hingerichtet
wurden wegen ihrem anderen Glauben  ?

Wenn er schwul ist, dann liegt es in der Natur.

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