Glauben Christen und Juden im grunde genommen an den selben gott?

...komplette Frage anzeigen

18 Antworten

Wenn es einen Gott gäbe, der sich urplötzlich allen zeigen würde, würden auf einmal alle behaupten, dass das genau der Gott wäre, den sie die ganze Zeit angebetet haben. Ein paar Fehlinterpretationen hin oder her, im Grunde wäre es doch genau dieser.

Er müsste also gleich dabei sagen: "So, ihr und ihr habt Recht, ihr und ihr habt Unrecht!". Sonst wäre es immer noch nicht klar (für die einzelnen jedoch schon).

Die Diskussion darüber ist so sinnnlos, wie darüber zu diskutieren, "ob Niederländisch ein deutscher Dialekt sei - oder eine eigenständige Sprache"! Die einen betonen die Gemeinsamkeiten - und sagen: "Niederländisch ist ein plattdeutscher Dialekt, der im 16. Jahrhundert im Nordwesten des deutschen Sprachraumes - statt Hochdeutsch - als Schriftsprache eingeführt wurde"! Andere betonen die Unterschiede und sagen: "Niederländisch ist - zumindest jetzt, nach 400 Jahren sprachlicher und staatlicher Trennung - eine eigenständige Sprache (geworden)"! Für beide Sichtweisen gibt es gute Argumente! Man sollte in dem Zusammenhang nicht von Gott/Göttern sprechen, sondern von "Gottesbildern"! Diese unterscheiden sich schon etwas! Bemerkenswert ist aber, dass es hier wiederum Meinungsverschiedenheiten git, welche von den beiden anderen Religionen dem Christentum näher steht: Die einen sagen, die Juden hätten größere Chancen auf das ewige Leben, da sie mit den Christen das "Alte Testament" gemeinsam haben! Die anderen sagen, dass eher die Muslime eine Chance auf Rettung haben, weil sie jesum wenigstens als Propheten anerkennen! Habe mal miterlebt, wie sich mehrere evangelische Pfarrer darüber gestritten haben, ob Adventisten bessere Karten hätten als Neuapostolen! Manche meinen auch, dass Muslime gerettet werden könnten, da sie sich am interreligiösen Dialog beteiligen, während es für "Zeugen Jehovas" keinE Chance gäbe, da die sich dem verweigern...

Hallo FrischeBrille

Juden und wahre Christen glauben an den gleichen Gott. Die abgefallene Christenheit glaubt an einen dreieinigen Gott, der im 4. Jahrhundert unter dem Vorsitz eines heidnischen Kaisers erfunden wurde.

Apropos eine andere Frage: Wer, meinen Sie, sind heute echte Nachfolger Jesu? Ich bin vor 50 Jahren zur Ansicht gekommen, daß es Jehovas Zeugen sind. Sie haben folgende Merkmale

Teil A) Allgemeine christliche Grundsätze • Sie haben Liebe untereinander Joh.13/34,35 (Ei)……………….Ein neues Gebot gebe ich euch: liebt einander! Wie ich euch geliebt habe, so sollt auch ihr einander lieben. Daran werden alle erkennen, ,dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr einander liebt. Liebe wirkt vereinigend, wie Paulus schreibt: Kol.3/12-14 (Ei).....Ihr seid von Gott geliebt, seid seine auserwählten Heiligen. Darum kleidet euch mit aufrichtigem Erbarmen, mit Güte, Demut, Milde, Geduld! Ertragt euch gegenseitig, und vergebt einander, wenn einer dem andern etwas vorzuwerfen hat. Wie der Herr euch vergeben hat, so vergebt auch ihr. Vor allem aber liebt ein= ander, denn die Liebe ist das Band, das alles zusammenhält und vollkommen macht. Das Gebot der Nächstenliebe kannten auch schon die Israeliten (3.Mose 19/18); das „neue Gebot“ ist das der opferbereiten Liebe (..wie ich euch geliebt habe..) • die alleinige Grundlage ihres Glaubens ist die Bibel 2.Tim.3/16,17 /Ei)………Jede von Gott eingegebene Schrift ist auch nützlich zur Belehrung, zur Widerlegung, zur Besserung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit; so wird der Mensch Gottes zu jedem guten Werk bereit und gerüstet sein. Joh.17/17 (Ei)........... Heilige sie in der Wahrheit; dein Wort ist Wahrheit. Jesus Christus hat sich nur auf das Wort Gottes berufen und auf keine sonstigen religiösen Traditionen • sie sind kein Teil der Welt Joh.15/17-19 (Ei)……….Deswegen trage ich euch auf: Liebt einander! Wenn die Welt euch haßt, dann wisst, dass sie mich schon vorher gehasst hat. Wenn ihr von der Welt stammen würdet, würde die Welt euch als ihr Eigentum lieben. Aber weil ihr nicht von der Welt stammt, sondern weil ich euch aus der Welt erwählt habe, darum haßt euch die Welt. sie mischten sich somit in keine politischen Angelegenheiten • sie zollen dem Staat relativen Gehorsam Mark.12/17 (Ei)..........Da sagte Jesus zu ihnen: so gebt dem Kaiser, was dem Kaiser gehört, und Gott, was Gott gehört. Röm.13/1 (Ei)……….jeder leiste den Trägern der staatlichen Gewalt den schuldigen Gehorsam. Denn es gibt keine staatliche Gewalt, die nicht von Gott stammt. Jede ist von Gott eingesetzt. ) Röm.13/5-7 (Ei)……….Deshalb ist es notwendig, Gehorsam zu leisten, nicht allein aus Furcht vor der Strafe, sondern vor allem um des Gewissens willen. Das ist auch der Grund, weshalb ihr Steuern zahlt, denn in Gottes Auftrag handeln jene, die Steuern einzuziehen haben. Gebt allen, was ihr ihnen schuldig seid, sei es Steuer oder Zoll, sei es Furcht oder Ehre. Apg.5/29 (Ei)…….. Petrus und die Apostel antworteten: Man muß Gott mehr gehorchen als den Menschen • sie verweigern den Wehrdienst 2.Mose 20/13 (Ei)………Du sollst nicht morden Mat.26/52 (Ei).........Da sagte Jesus zu ihm: Steck dein Schwert in die Scheide; ; denn alle, die zum Schwert greifen, werden durch das Schwert umkommen. Röm.13/10 (Ei)………die Liebe tut dem nächsten nichts Böses. Also ist die Liebe die Erfüllung des Gesetzes. 1.Joh.3/10 (Ei)……..Daran kann man die Kinder Gottes und die Kinder des Teufels erkennen; jeder, der die Gerechtigkeit nicht tut und seinen Bruder nicht liebt, ist nicht aus Gott.. • Sie leisten in Notsituationen und bei Katastrophen materielle Hilfe Jak.2/15-17 (Ei)…… Wenn ein Bruder oder eine Schwester ohne Kleidung ist und ohne das tägliche Brot und einer von euch zu ihnen sagt: Geht in Frieden, wärmt und sättigt euch! Ihr gebt ihnen aber nicht, was sie zum Leben brauchen – was nützt das? So ist es auch mit dem Glauben, wenn er keine Werke hat; für sich allein ist er tot. Mat. 6/3,4 (Ei)......Wenn du Almosen gibst, laß es also nicht vor dir her posaunen, wie es die Heuchler in den Synagogen und auf den Gassen tun, um von den Leuten gelobt zu werden. Amen, das sage ich euch: sie haben ihren vollen Lohn bereits erhalten. Wenn du Almosen gibst, soll deine linke Hand nicht wissen, was deine rechte tut. Allerdings tun sie dies in der Weise, dass sie dabei das Gebot Christi befolgen, nämlich es soll die linke Hand nicht wissen, was die Rechte tut; aus diesem Grund sind ihre Taten in dieser Richtung fast nur in ihrer Literatur zu finden. • das Predigtwerk war ein Markenzeichen der ersten Christen Mat-28/18-20 (Ei)..........Da trat Jesus auf sie zu und sagte zu ihnen: Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf der Erde. Darum geht zu allen Völkern, und macht alle Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe Seid gewiß: Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt. Diese Worte richtete der aufersta

Ich möchte mich hier mal nur auf deine Frage beziehen, die Christen und Juden beleuchtet.

Und ich werde mal bei den Wurzeln anfangen:

Wie kam das Volk der Juden überhaupt ins Dasein? Würde es sie ohne Gottes Zutun geben? NEIN!

Wieso?

Weil der Sohn von Abraham der Vater des Mannes ist, der später Israel genannt wurde und aus dessen Nachkommen das ganze Volk hervorging.

Und dieser Sohn von Abraham mit Namen Isaak wurde gezeugt und empfangen dadurch, dass Jehova Gott die Fruchtbarkeit einer greisen Frau (Sara mit 90 Jahren) wiederherstellte (1.Mose 17:16,17)

Ohne dieses Zutun von Gott gäbe es keine Juden. Und ohne sein Zutun hätten sie niemals ein Volk werden können. Aus der Beschreibung im Hebräischen Teil der Bibel erkennen die Leser mit Leichtigkeit, dass aus der Familie des Jakob – später Israel genannt – niemals hätte ein Millionenvolk werden können, wenn es nicht immer wieder Schutz und Segen von Gott in reichlichem Maße gegeben hätte.

Die kleine Gruppe von Nomaden war einfach aus eigener Kraft nicht imstande, einen Staat zu gründen, sich erfolgreich zu verteidigen oder weltberühmt zu werden – nicht einmal ihren Bestand als Familie zu sichern. (1.Mose 41 +42)

Warum hat Gott das eigentlich unternommen?

Er wollte der Menschheit vor Augen führen, was er für sie tun kann und will, und die Menschen sollten lernen, was er von ihnen deshalb erwartet.

Das machten die Gesetze deutlich, die das israelitische Volk als Nation sozusagen zu dem richtigen Weg hinleiten sollten. Diese Regeln aus dem Gesetz Mose, die nach wie vor das Judentum zu leiten scheinen, sind jedoch inzwischen von Jehova Gott durch seine eigentlichen Grundsätze ersetzt worden.

Die Gesetze (nicht aber die mündlichen Überlieferungen) machten klar, was Sünden sind, was Gott liebt und was er hasst – und wie man handeln muss, damit er Sünden vergibt und man wieder seinen Segen erhalten kann. (1.Mose 20-31)

Dieses mosaische Gesetz führte ein Volk, dass noch längst nicht den rechten Weg ging – das aber den Führer für den rechten Weg hervorbringen sollte: Jesus, den Christus!

Das Gesetz Mose war wie ein Erzieher, der ein Kind (Volk der Juden) an die Hand nimmt und es dahin bringt, wo es von dem Gesalbten (dem Christus) Gottes endlich auf den rechten Weg geleitet werden kann.

Was ist denn der rechte Weg?

Wieder unter Gottes souveräner Allmacht zu leben und seine Segnungen zu spüren bis in das wiedererlangte Paradies, das er auf der Erde wieder aufrichten wird – genau dort, wo es schon einmal war und verloren ging.

Offensichtlich war ein Großteil der Juden mit den weiteren Entwicklungen völlig überfordert, ja sie begriffen nicht einmal, was das Gesetz Mose wirklich für sie war. So geschah es, dass sie mit menschlichen niederen Beweggründen den Vorsatz Gottes sogar torpedierten. Sie hielten an einer verwässerten, überholten Einrichtung fest, ließen den Christus ermorden und brachten sich damit um alle Vorrechte, die Gott ihnen einräumen wollte. (Matthäus 27:51; 21:43)

Er aber verfolgte seinen Vorsatz mit der ihm eigenen Energie und Macht. Die Menschen sollten ihn nun besser und genauer kennen lernen und verstehen, dass seine Grundsätze weit über das hinausgehen, was er voller Rücksicht auf sie im Gesetz Mose festlegen ließ.

Das Volk der Israeliten hatte sozusagen bis dahin nur die Grundschule absolviert, war aber durch die wesentlichen Belehrungen auf das höhere Gesetz vorbereitet worden. Das würde dann nicht mehr auf Steintafeln und auch nicht auf Papyrus oder andere derartige Materialien geschrieben werden, sondern in Herz und Sinn der Menschen. Sie sollten in ihrem tiefsten Inneren den Grundsätzen Jehovas entsprechend empfinden und ihr gesamtes Handeln davon leiten lassen.

  • „Denn das ist der Bund, den ich nach jenen Tagen schließen werde“ ist der Ausspruch Jehovas. „Ich will mein Gesetz in ihr Inneres legen, und in ihr Herz werde ich es schreiben. Und ich will ihr Gott werden, und sie selbst werden mein Volk werden. und sie werden nicht mehr ein jeder seinen Gefährten und ein jeder seinen Bruder lehren, indem [sie] sprechen: ‚Erkennt Jehova!‘, denn sie alle werden mich erkennen, von ihrem Geringsten selbst bis zu ihrem Größten“ ist der Ausspruch Jehovas. (Jeremia 31:33, 34)

Damit sie eine Vorstellung davon bekämen, wer ihr Gott wirklich ist, sandte er ihnen seinen erstgeborenen, geliebten Sohn, der wie ein Abbild des lebendigen Gottes ganz genau zeigte, wie Jehova ist. (Kolosser 1:15) Und die Worte dieses Menschen Jesus, die er an Menschen richtete, waren in jedem Fall jene, die Gott selbst zu uns gesprochen hat. (Johannes 8:28-30) Doch auch mit seinem Vater sprach er und so können wir erkennen, welches Verhältnis sich Gott für uns wünscht als seine Kinder. (Johannes 17)

Inwieweit die Grundsätze Gottes nun höher sind, als alle Worte des Gesetzes Mose, erkennen wir deutlich an der Belehrung durch die Bergpredigt. (Matthäus 5-7)

Als sich Jesus in dieser universellen Rede auf Teile des mosaischen Gesetzes bezog und die Worte hinzufügte: „Doch ich sage euch. . .“, zeigte er, welcher Geist dahintersteht.

• Ein höheres Gesetz der christlichen Bruderschaft erklärt fortgesetzten Groll zum Mord.

• Ein höheres Gesetz der Reinheit bezeichnet fortgesetztes lüsternes Denken als Ehebruch.

• Ein höheres Gesetz der Ehe lehnt eine leichtfertige Scheidung als Vorstufe zu ehebrecherischen Wiederverheiratungen ab.

• Ein höheres Gesetz der Wahrheit zeigt, dass häufiges Schwören unnütz ist. Ein höheres Gesetz der Milde verurteilt Vergeltung.

• Ein höheres Gesetz der Liebe fordert eine gottgemäße Liebe, die keinerlei Schranken kennt.

Der Vater dieses Größten aller Menschen Jehova Gott ist immer noch der gleiche und er hat nicht verschiedene Religionen ins Leben gerufen, die ihm auf unterschiedliche Weise Anbetung und Dienst darbringen.

Sondern er hat einen Weg bereitet, wieder mit ihm ins Reine zu kommen, wieder ein gutes Verhältnis zu ihm aufzubauen und zu pflegen, und wieder die unendlichen Segnungen genießen zu können, die er uns so gern geben will.

Was die Menschen daraus gemacht haben, ist etwas ganz anderes.

1

Die Frage finde ich schwer zu beantworten. Es ist wie die Frage, ob Richard Nixon im Film Watchmen und im Film Frost/Nixon dieselbe Person sei. Beide sind Präsidenten der USA, haben den selben Namen, sehen sich sehr ähnlich, wurden an dieselbe historische Person angelehnt. Aber sie haben eine unterschiedliche Biographie.

Mit dem Gott des alten und des neuen Testaments ist es dasselbe. Im Neuen Testament wird behauptet, Jesus sei der göttliche Messias, der im alten Testament prophezeit wird (zum Beispiel Johannes 4.25 - 26). Juden glauben das nicht. Folglich hat ihr Gott etwas nicht gemacht, was der Gott der Christen gemacht hat.

Es kann nur Einen geben, und das ist Gott. Darum versuchen alle Religionen ihn uns naeher zu bringen, um uns zu erloesen. Wir werden erloest, wenn wir erkennen, das wir ein Teil Gottes sind und wieder zu ihm ins Heim kommen. Dann ist auch Schluss mit dem ganzen Leid hier unten. Aber das dauert halt eine Weile. Wir haben uns weit entfernt, aber es gibt ja noch Hoffnung. Also Glauben ist OK, wenn du Gott erfaehrst,dann weisst du und hast keine Fragen mehr. Viel Erfolg

Ja, mit dem Unterschied, dass die Christen den Messias, Christus, bereits als "erschienen" betrachten, er hat sein Erlösungswerk durch Kreuzigung, Tod und Auferstehung verrichtet. Gilt auch für orthodoxe Christen. Die Juden warten "noch" auf den Tag des Messias, der allerdings auch dann bei ihnen keine göttliche Stellung innehätte. Ansonsten sind Jahwe und "Gott Vater" identisch.

Ich weiss nicht, ob die Juden als liebenden Gott für alle ansehen. Im Christentum sehen wir Gott so.

0
@kwon56

Jesus Christus war ja Jude und ist im Islam auch ein Prophet. Ist so wie in der Wissenschaft, die eine Theorie baut auf der anderen auf, ohne sie komplett abzulösen, weil sie ja viele nützliche Teile von der anderen enthält.

0

Nein, ich denke nicht. Soviel ich weiss glauben die christen an eine dualität zwischen gut und böse (das gute kommt von gott, das böse vom Teufel) und somit ist ihre religion nicht wirklich Monotheistisch.

Aber ich denke, dass Juden und Moslems im Prinzip an denselben Gott glauben (hat auch denselben Namen).

Christen, Juden und sogar Muslime glauben von der Wurzel her an denselben Gott. - Man nennt sie daher auch gemeinsam die "abrahamitischen Religionen", weil sie ihren Ursprung im Stammvater Abraham sehen.

Was den Unterschied zwischen allen Dreien ausmacht ist, dass die Juden noch auf das Erscheinen eines angekündigten Messias als Herrschertyp warten, die Christen diesen in Jesus Christus bereits als "Sündenlamm für die Menschheit " erschienen verstehen und die Muslime an überhaupt keinen Messias glauben.

Zudem sind Judentum und Islam sogenannte "Gesetzesreligionen", weil sie davon ausgehen, dass der Mensch nur durch die Einhaltung zahlreicher, von Gott gegebener Gesetze ihr Heil im Jenseits finden können. Die Christen dagegen glauben, dass sie allein durch Gnade, Glaube und Nachfolge an Jesus Christus als Gottes Sohn und seine Erlösungstat am Kreuz errettet werden können und das "gesetzliche Mühen" der beiden anderen Religionen ins Verderben führen.

Über diese Grundsatzunterschiede ergeben sich auch theologisch 3 unterschiedliche Wege wie der Mensch sein Heil bei Gott finden kann. - Mann könnte sagen alles 3 Religionen berufen sich zwar auf Abraham, beschreiben aber ansonsten inhaltlich jeweils einen anderen Gott.

Die orthodoxen Christen teilen dabei das Gottesverständnis aller Christen und spielen nur eine sehr untergeordnete interkonfessionelle Rolle wie du leicht ergooglen kannst.

"Von der Wurzel her" glauben eben nur Juden und Christen an den selben Gott, der ja auch der Gott des Juden Jeschua von Nazareth war.

Der Islam hingegen ist eine Erfindung Mohammeds, der weder ein Christ noch ein Jude war.

Daran ändert auch die Bezeichnung der drei Religionen als "abrahamitisch" nichts, da dieser Abraham nicht die Grundlage der drei Religionen bildet.

Die Christen dagegen glauben, dass sie allein durch Gnade, Glaube und Nachfolge an Jesus Christus als Gottes Sohn und seine Erlösungstat am Kreuz errettet werden können

Das trifft weder auf den römischen Katholizismus noch die Protestanten zu. Da gehören leider immer noch Werke zu den Erlösungsmitteln (katholisch) oder allein der Glaube (Luther, Zwingli, Calvin).

0
@lazaro01

Man sollte nicht voreilig kritisieren. - Daher meine Richtigstellung zu deiner Kommentierung:

"Von der Wurzel her" glauben eben doch auch Muslime an denselben Gott, da sie in Abraham ebenfalls ihren Stammvater sehen, ungeachtet dessen, ob nun der Islam eine "Erfindung" Mohammeds ist, oder nicht und ab Abraham einen völlig anderen Weg genommen hat.

Ebenso ist auch der Glaube der Katholiken, wie der Protestanten eindeutig auf "Gnade, Glauben und die Nachfolge Jesu Christi" fixiert. Du wirst ja nicht ausschließen wollen, dass beide primär das Neue Testament als zentrale Glaubensgrundlage haben. Was dann die Einen oder die Anderen dann noch hinzufügen, oder wegnehmen ist bei einer "Grundsatzfrage", wie im vorliegenden Fall nachrangig und zu vernachlässigen, um nicht zu sagen bedeutungslos. - Wir sind ja nicht in einem theologischen Seminar.

0
@pasmalle

An meiner Kommentierung gibt es nichts "richtigzustellen".

Muslime glauben definitiv nicht an denselben Gott, sonst würden sie wohl kaum behaupten, dass Mohammed sein Prophet sei. Nach Jesus Christus kommt kein (weiterer) Prophet mehr.

Die einzige Wurzel, die der Islam hat, ist die Botschaft eines Wüstenpredigers namens Mohammed

Du wirst ja nicht ausschließen wollen, dass beide primär das Neue Testament als zentrale Glaubensgrundlage haben

Doch, das schließe ich aus. Primäre Glaubensgrundlage ist bei den Katholiken bestimmt nicht das Neue Testament, denn sonst hätte Luther diese Papstkirche (die ja auch die seine war) nicht rechtmäßig kritisiert.

Das ist schon sehr bedeutsam, jedenfalls solange auf offizieller katholischer Seite keinerlei Bereitschaft zu einem konstruktiven Dialog mit der protestantischen Seite (z. B. wegen gegenseitiger Zulassung zum Abendmahl) erkennbar ist.

Wir sind ja nicht in einem theologischen Seminar.

Das stimmt wohl, aber dennoch ist die Ökumene zweitrangig, wenn man einseitig Grundlagen der eigenen Konfession bzw. Religion opfert.

0
@lazaro01

Ich glaube, wir reden bzw. schreiben etwas aneinander vorbei. Deshalb stelle ich weitere Kommentierungen ein, um nicht mitlesenden Gegnern durch einen möglicherweise längeren Diskurs eine scheinbare Angriffsfläche zu bieten. - Auch du solltest das vielleicht im Interesse der Sache mit beherzigen.

0
@pasmalle

um nicht mitlesenden Gegnern durch einen möglicherweise längeren Diskurs eine scheinbare Angriffsfläche zu bieten.

Welche Gegner denn?

0
@lazaro01

Mohammed bezieht sich aber auf Abrahams Sohn Ismail.

0
@kwon56

Na und? Das hätte jeder andere "Prophet" auch gemacht, wenn er Juden und Christen zum Islam hätte bekehren wollen. Das ist für sich genommen also kein Beweis dafür, dass der Islam tatsächlich der gleichen (jüdischen) Wurzel entstammt wie das Christentum.

Noch einmal: Mohammed war kein Jude und kein Christ. Daher hat der Islam eine ganz andere Wurzel.

Um es hier noch einmal klarzustellen: Das heißt nicht, dass der Islam oder die Muslime verachtet werden dürften und dass kein interreligiöser Dialog möglich wäre.

0

Jein, gemäß Christentum glauben Christen an den Gott, an den die Juden ursprünglich geglaubt haben. Aber Jesus Christus hat zu den Juden (seiner Zeit?) gesagt: "Euer [geistiger] Vater ist der Teufel." D.h. die Juden haben sich gemäß Christentum von Gott abgewandt und dem Teufel zugewandt. Deshalb hat auch noch Martin Luther die Juden als kleine Teufel beschimpft.

Heutzutage sagen aber die Führer von Judentum und Christentum übereinstimmend, dass sie (mittlerweile wieder?) an denselben Gott glauben.

Griechisch-Orthodoxe und Römisch-Katholische glauben nicht nur an denselben Gott, sondern kennen auch ihre Sakramente gegenseitig an, d.h. du darfst als Katholik notfalls die Sünden auch von einem orthodoxen Priester vergeben lassen - ist gültig.

Jeder gläubige Mensch glaubt in Wirklichkeit an einen anderen Gott, sogar wenn er vordergründig der gleichen Religion anhängt.

In derselben Kirchenbank sitzen so viele Gottesvorstellungen wie Menschen sitzen. Der Gott des einen Menschen ist tolerant, was andere Glaubensvorstellungen betrifft, der andere nicht. Der Gott des einen hasst homosexuelle Menschen, der andere toleriert sie so gerade, der dritte liebt sie....

Gott ist immer das, was die Menschen draus machen. Und da jeder sich im Laufe seines Lebens einen eigenen bäckt, kann man schon bei zwei verschiedenen Menschen nie behaupten, dass sie an den gleichen Gott glauben.

Man kann es nur hoffen !!

Die Hoffnung beruht darauf, dass es immer noch meine Überzeugung ist: Die meisten Menschen richten ihre Gebete an den Allmächtigen, der unser Universum erschuf, dem wir alle unsere Existenz auf diesem schönen blauen Planeten verdanken.

Dieser großzügige Erschaffer hat uns Menschen mit zwei überaus wichtigen Elementen beschenkt, die wir alle bestimmt sehr schätzen - Herz und Verstand.

Unser Herz sagt uns: Wir sind diesem Gott sehr dankbar für alles Gute, das wir erleben ! Das Gefühl täuscht uns nicht, es ist völlig richtig, so zu reagieren.

Der Apostel Paulus traf in Athen auf solch dankbare Menschen. Sie wollten dem Gott, dem sie alles verdankten, Ehre erweisen, und so errichteten sie ihm ein imposantes marmornes Denkmal. Da bemerkten sie: Wir kennen nicht einmal seinen Namen !! Und so beschlossen sie die Widmung:

DEM UNBEKANNTEN GOTT

Zwar sagte ihnen ihr Verstand: Wir hätten uns eigentlich mehr bemühen sollen, unseren Gott kennen zu lernen, aber dann beruhigte er sich und dachte: Gott sieht ja mein Herz.

Fortsetzung folgt

Fortsetzung

Nun kam Paulus in die Stadt, sah natürlich gleich den Altar und voller Staunen las er die in den Stein gemeißelte Inschrift:

DEM UNBEKANNTEN GOTT

Ohne viel Zeit zu verlieren suchte er das Gespräch mit den Menschen, die dort herumstanden, und kurz darauf bekam er die Gelegenheit, vor einer größeren Volksmenge eine Rede vorzutragen. Was würde er diesen gottesfürchtigen Menschen zu sagen haben? Vielleicht einfach nur, dass sie doch alle den EINEN GOTT anbeten? Paulus begann mit der Gemeinsamkeit und sagte dann weiter:

"Der Gott, der die Welt und alles, was darin ist, gemacht hat, dieser, der der Herr des Himmel und der Erde ist,...er selbst allen Leben und Odem und alles gibt,...damit sie Gott suchen, ob sie ihn wohl tastend fühlen und wirklich finden mögen, obwohl er tatsächlich einem jeden von uns nicht fern ist. Denn durch ihn haben wir Leben und bewegen uns und existieren.

Wohl hat Gott über die Zeiten solcher Unwissenheit hinweg gesehen, doch lässt er jetzt den Menschen sagen, dass sie alle überall bereuen sollen. Denn er hat einen Tag festgesetzt, an dem er die bewohnte Erde in Gerechtigkeit richten will, durch einen Mann, den er dazu bestimmt hat, und er hat allen Menschen eine Gewähr dafür gegeben. indem er ihn von den Toten zur Auferstehung gebracht hat."

Wie würden die gottesfürchtigen Menschen auf diese Aufforderung zur Reue über ihre, auf ihrer Bequemlichkeit beruhenden, Unwissenheit reagieren?

Fortsetzung folgt

1
@kdd1945

Fortsetzung

Im Bericht aus der Apostelgeschichte (Kapitel 17:16-34)zeigt, dass einige sofort begannen, Paulus zu verspotten, andere sagten: ..später...morgen...ein andermal...

Doch eine kleine Gruppe Männer schloss sich Paulus an, und sie wurden gläubig. Unter ihnen war ein Richter mit Namen Dionysius, eine Frau, die Damaris hieß, und einige andere.

Es wurde offensichtlich, dass doch nicht alle an den selben Gott glaubten, dass nicht alle demselben Gott danken wollten für das Leben, den Atem, die Beweglichkeit der Glieder, für Sonne und Regen, für fruchtbare Ernten, für "alles". Das althergebrachte war so bequem, wozu jetzt noch anfangen, diesen "unbekannten Gott" näher kennen zu lernen und außerdem - Gott sieht das Herz.

Derselbe Gott, der Gott der Bibel, der Gott den Abraham kannte, dem Moses diente, zu dem Jesus betete -

****JEHOVA IST SEIN NAME ****

ruft auch heute Menschen aus allen Nationen und aus allen Religionen und Weltanschauungen dazu auf, ihn vereint zu ehren.

"Du bist würdig, Jehova, du unser Gott, die Herrlichkeit und die Ehre und die Macht zu empfangen, weil du alle Dinge erschaffen hast, und deines Willens wegen existieren sie und wurden sie erschaffen."(Offenbarung 4:11)

1
@kdd1945

Eine sehr gescheite Antwort.

Zudem biblisch gut begründet.

Danke Dir kdd1945 und DH !!



1
@Abundumzu

Nein!!

"Jehova" ist nicht der Name des jüdisch-christlichen Gottes JHWH!

Das behaupten nur noch die "Zeugen Jehovas"!

0
@lazaro01

Die deutsche Literatur verwendet die deutsche Aussprache des Namens Gottes seit mehreren Jahrhunderten. Das bekannteste Beispiel ist wohl die Ballade "Belsazar" von Heinrich Heine (geschrieben 1815-1821) in der zweimal der Name "Jehovah" genannt wird.

Nach Deiner Logik müssten wohl auch alle Christen weltweit den Namen des Sohnes Gottes einheitlich althebräisch oder aramäisch aussprechen. Da wirst Du wohl kaum jemanden finden, der Dir zustimmt.

Jehovas Zeugen sprechen Gottes Namen wie auch den Namen seines Sohnes in jeder Sprache so aus, wie es üblich ist.

1
@kdd1945

Von den heutigen deutschsprachigen Bibelübersetzungen verwendet keine diese falsche Deutung des Tetragramms, mit Ausnahme natürlich der von den ZJ favorisierten Bibeln.

Es ist und war schon immer verboten, den Namen Gottes unnütz zu führen. "Jehovas Zeugen" sind die einzigen, die es wagen, das göttliche Gebot zu übertreten.

Und natürlich wird in den Bibelübersetzungen der Gottessohn fast überall auf der Welt "Jesus" geschrieben. Das ist insofern auch gängige Praxis in allen Kirchen in Deutschland.

0
@lazaro01

@lazaro01:

Von den heutigen deutschsprachigen Bibelübersetzungen verwendet keine diese falsche Deutung des Tetragramms, mit Ausnahme natürlich der von den ZJ favorisierten Bibeln.

Sorry, aber das ist ganz einfach falsch.

Der Name Jehovas wird u.a. in folgenden deutschsprachigen Bibeln verwendet:

Die Bibel oder die ganze Heilige Schrift, D. Martin Luther
Die Heilige Schrift Grundtexf Elberfelder
Die heilige Schrift des Neuen Testaments Dominikus von Brentano
Das Neue Testament D. Carl Friedrich Bahrdt
Familienbibel Auszug aus der Heiligen Schrift
Katholische Bibel
Die Heilige Schrift des Alten und Neuen Tes ... Dr. Joseph Franz Allioli
Neues Testament Stolz Jakob
Biblia Sacra Bibel oder Heilige Schrift P.Thoma Erhard
Die Heilige Schrift des Alten und Neuen Tes ... Jacob Brucker
Katholische Bilder Bibel Franz Albert, Dr. Franz Reimeringer
Die Heilige Schrift Aus dem Urtext Elberfelder
Biblia BibelHeilige Schrift Züricher

usw. usw.

... und hier findest Du eine Liste mit buchstäblich hunderten von Bibelübersetzungen, Literaturnachweisen und Bilddokumenten, in denen der Name Gottes gebraucht wird.

http://www.dername.org/index.php?showall=1

0
@Sturmwolke

Für diese beiden Bibeln gilt das nachweislich nicht.

  • Die Bibel oder die ganze Heilige Schrift, D. Martin Luther
  • Die Heilige Schrift Grundtext Elberfelder

Auch nicht für diese:

Genfer Neues Testament

Einheitsübersetzung

Schlachter

Und damit sind die auflagenstärksten deutschsprachigen Bibelübersetzungen genannt.

Die übrigen von Dir genannten Übersetzungen sind zu vernachlässigen, weil sie uralt sind und heute nicht mehr aufgelegt werden.

0
@Sturmwolke

Die Heilige Schrift Grundtext Elberfelder

und hier gehts zum Link mit Fotonachweis - auch ohne Vergrößerung kannst Du im mittleren Foto in der 4. Zeile den Namen "Jehova" erkennen

http://www.dername.org/detail.php?id=500013


Die übrigen von Dir genannten Übersetzungen sind zu vernachlässigen, weil sie uralt sind und heute nicht mehr aufgelegt werden.

Die übrigen von Dir genannten Übersetzungen sind zu vernachlässigen, weil sie uralt sind und heute nicht mehr aufgelegt werden.

Wenn man will, kann man immer Gründe finden ...

0

Für beide Religionen sind Gottes 10 Gebote die Glaubensgrundlage, auch Mohammed beruft sich auf die 10 Gebote, hält sich aber nicht daran.

Für das Christentum: Den 10 Geboten kann eine gewisse Wichtigkeit zugestanden werden. Aber sie zur Glaubensgrundlage zu Erheben halte ich für gewagt, als da sie bestenfalls indirekt und im besten Falle selten im NT thematisiert werden. Nicht zuletzt ist die bekannteste christliche Symboldarstellung nicht etwa die des mosaischen Dekalogs, sondern das Kreuz und im praktischen Gemeindeleben das Abendmahl.

0

als ob die christen sich daran gehalten hätten. das erste was moses macht, nachdem er die gebote erhalten hat, ist ja gerade das abschlachten seines halben stammes wegen der geschichte mit dem goldenen kalb.

0
@BlackDracula

Moses war also ein Christ? Hm, ich glaube, da musst Du die Bibel erst mal lesen, denn auch von dem "Abschlachten" steht da nichts!

0

Ja, das tun sie, doch vielen von ihnen ist das nicht bewusst.

Im Grunde: ja.

Aber die Juden verneinen den Erlöser (Röm.11,26), unseren Christus, der alleine vom Tod befreien kann (Joh.17,3; Röm.5,11).

Ja, natürlich. Jesus war ja auch Jude, und der Sohn Gottes.

Nein Juden glauben an den ELOHIM Jahwe. Die Christen hingegen glauben an den Sohn Gottes: Christus.

Nein. Die Christen glauben (laut Credo) an:

Gott, den Vater, und an seinen eingeborenenen Sohn Jesus Christus ... sowie an den Heiligen Geist.

Was bist denn DU?

0

Falsch...Christen glauben an Gott Vater, Gott Sohn und Gott Heiliger Geist. Gott ist einer und doch 3 Personen. Eine kleine Starthilfe dazu http://www.ro-ho.de/bibel-pfadfinder/a0349_gottes_dreie.htm

Allerdings...Errettung allein durch den Glauben an Jesus Christus Apg. 4,12 12 Und ist in keinem andern Heil, ist auch kein andrer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, darin wir sollen selig werden. (Matthäus 1.21) (Apostelgeschichte 10.43) Sowohl Juden, Muslime, sind somit verloren, wenn sie das Heilsangebot des Herrn Jesus nicht annehmen und IHN als Gott den Sohn anerkennen.

lg

0
@KaeteK

Nun, ich glaube an denjenigen Gott, den auch Jesus als seinen und den überhaupt einzigen, lebendigen Gott betrachtete.

Weiter glaube ich, (entgegen der paulinischen Ansicht) dass niemand verloren ist, sondern das eine freie "Entscheidung" Gottes sein muss, ob jemand gerettet wird / aufersteht. Er "kennt" den Menschen im Innersten, jede Gefühl- und Gedankenregung - daher ist die Grundlage seiner Bewertung größtmöglich umfassend.

0
@HektorPedo

Jetzt ist wieder die spannende Frage: "Glaubt ihr an den gleichen Gott"?

Der Gott des einen vergibt nur über das Jesusopfer, deiner vergibt auf Grundlage der Wesenszüge der Menschen.
Das wäre schon ein gewaltiger Unterschied.

0

Der Gott in den 3 abrahamischen Religionen-Judentum,Christentum und Islam ist der Selbe,nur sein Name ist anders.

Nein. Der Gott Israels ist derjenige des Judentums und des Christentums, nicht aber der des Islam.

0
@lazaro01

Nein. Der Gott Israels ist derjenige des Judentums und des Christentums, nicht aber der des Islam.

Dann hast du gerade eine neue Religion erfunden. :)

Tatsächlich ist es ein "abrahamitischer Gott". Und alle, die Abraham als Propheten ihres Gottes betrachten, beten den gleichen Gott an.

Ausnahme: Abraham war eine gespaltene Persönlichkeit - vulgo: nicht ganz dicht.

Das würde zumindest auch erklären, warum die "Nachfolger Abrahams" oft genug nicht mehr alle Latten am Zaun haben, wenn sie sich streiten, wer denn nun der "einzig wahre Gott" sei. ;)

0
@Unsinkable2

In Malaysia darf das Wort Allah (die einzige Übersetzung für Gott) in der malayischen Bibel nicht erscheinen, sämtliche Bibeln wurden daher eingezogen. Das Wort Allah darf von Ungläubigen, also auch der Christen (kuffar), nicht benutzt werden. Damit ist Allah nicht der Gott der Christen, insofern hat lazaro recht.

Auch Wolfgang Huber sieht kein identisches Gottesbild der Christen mit dem der Muslime.

0
@Unsinkable2

Unsinkable: Kannst Du mir eine einzige Stelle in der Bibel zeigen, wo das Wort "abrahamitisch" virkommt?

Diese Bezeichnung für die drei Religionen ist eine Erfindung von Religionswissenschaftlern, sie wird aber keineswegs von allen Theologen geschweige denn Laien geteilt.

0

Ich würde sogar davon ausgehen, dass der Gott sämtlicher Glaubensrichtungen oder Religionen immer der selbe (allerdings nicht der gleiche) ist, oder war.

0
@lazaro01

Wenn die Bilder von Gott (Göttern) unteschiedlich sind, gleichen sie sich nicht. Es könnte allerdings im Hintergrund der selbe Gott sein.

0
@SibTiger

Derselbe Gott (JHWH) kommt nur innerhalb des NT vor.

Wenn Juden zum selben Gott beteten, wären sie Christen.

0
@lazaro01

Selbst der große Manitou der Indianer oder die Vulkangöttin "Pele" der Südseeinsulaner könnte der selbe Gott sein, wie der der Christen odeer Juden, aber nicht der gleiche.

0
@SibTiger

Kann er nicht, weil er im NT nicnt vorkommt (es sei denn für Karl-May-Leser)

Und eine Göttin kommt schon mal gar nicht dort vor.

0

Das Liebesgebot ist anders.

0

Was möchtest Du wissen?