Glauben Atheisten nicht an Gott. Oder sind die sich 100% sicher daß es Gott nicht gibt? Glauben und wissen ist ein unterschied?

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11 Antworten

Worin liegt der Unterschied wenn man auf de einen Annahmen vertraut oder auf die anderen. In Bezug auf Gott gibt es keine naturwissenschaftlichen Beweise, also gibt es auch kein Wissen. Klare Erkenntnisse kann es nur aufgrund von Beweisen geben und die sind in Bezug auf Gott einfach nicht gegeben - weder für noch gegen seine Existenz. Daher kann es nur Annahmen bzw. Vermutungen geben, also etwas, das man annimmt bzw. vermutet oder glaubt, was man in dieser Hinsicht synonym verwenden kann, denn zu wissen wäre nur durch vorhandene und eindeutige Beweise möglich.

Wer meint, dass er weiß, dass Gott nicht existiert, der hat noch nicht erkannt, dass er eigentlich nur glaubt, dass Gott nicht existiert. Den Grund dafür liefert bereits der erste Absatz. 

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Es gibt solche und solche Menschen.

Da sich der Atheismus im Allgemeinen jedoch sehr nach der Wissenschaft richtet, kann man, vermute ich, sagen dass viele Atheisten überhaupt nicht glauben.

Wissenschaft glaubt nämlich nicht. Sie weiß und sie vermutet und wer sich ernsthaft mit ihr beschäftigt, übernimmt diese, weitaus reifere, Einstellung.

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Kommentar von crashy2002
01.07.2016, 19:40

Vermuten heißt glauben.

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Genau richtig: Glauben ist eben nicht Wissen! Da es keinen wissenschaftlichen Beweis für eine "höhere Macht" gibt, die das Leben der Menschen bestimmt, kann ich auch nicht an irgendeinen Gott glauben. Es sind nämlich immer MENSCHEN, die andere Menschen dominieren und unterdrücken wollen, um sie zu ihrem Vorteil zu benutzen. 

In der Steinzeit waren es die Schamanen, später die Droiden, noch später die Päpste und die weltlichen Fürsten. Heute ist es die Finanzoligarchie, die die Geldflüsse der Welt steuert, die Rohstoffe der dritten Welt ausbeutet und lokale Kriege anzettelt, wenn es nicht wie gewollt läuft.

Da ist kein Gott, da sind Macht, Reichtum, Gier und Habsucht, die leider stärker sind als das Gegengewicht: Ökologische Weitsicht, menschliches Mitgefühl, Solidarität, Demokratie, Gerechtigkeit... 

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Kommentar von HumanistHeart
01.07.2016, 19:11

Es gab Droiden noch vor den ersten Päpsten??? Denk mal einer an! :)

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(GA 215:aus dem Vortrag vom 09.12.1922 von Dr. R. Steiner)
Wer ein inneres menschliches Verhältnis zu dem Christus gewinnen kann, wer hinblicken kann in Anerkennung und Bejahung zu dem Mysterium von Golgatha, der muß in sein Bewußtsein etwas hereinnehmen, das ihm keine Sinneswelt geben kann. Gerade der, der am allermeisten in die Konstitution der Sinneswelt hineinschaut, kommt ja aus dieser Konstitution der Sinneswelt nur zu einer Widerlegung des Mysteriums von Golgatha, denn mit keinem Sinnesverständnis kann man das Mysterium von Golgatha verstehen. Kann man es jedoch in sein Herz aufnehmen, ist man dennoch in der Lage, als Mensch ein im Gemüte wurzelndes Verständnis für dieses einmal im Erdenlaufe sich vollziehende, nur aus dem Geiste heraus verständliche Ereignis zu fassen, so reißt man sich in diesem seinem gewöhnlichen Bewußtsein heraus aus dem bloßen Sinnesverständnis, das gerade das Ich Bewußtsein in seiner besonderen Klarheit und Intensität ausmacht.
Keiner, der nur innerhalb der Sinneswelt stehenbleiben will, kann zu einem Verständnisse des Mysteriums von Golgatha kommen.

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Es gibt, wie bei gläubigen Menschen auch, Atheist*innen, die sich da 100% sicher sind, aber für den überwiegenden Teil ist es eher ein Glauben.

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Kommentar von HumanistHeart
01.07.2016, 19:12

Korrektur: Atheismus ist KEIN Glaube, sondern die Abwesenheit davon.

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Atheisten sind aufgrund ihres Glaubens an die Evolutionstheorie Supranaturalisten wie die Alten Ägypter, also nichts neues, sondern alter Tobak. Dass etwas aus dem nichts entsteht oder Nichts etwas entstehen lässt, ist unlogisch.

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Sagen wir, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit, wie es in der Buskampagne so schön hieß. 

Immerhin geht es um eine sehr unwahrscheinliche These, die sich nicht hundertprozentig widerlegen lässt.


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Man kann auch Atheist sein und an etwas glauben. Die Moral und Vernunft zum beispiel.

Den einen ist Gott egal oder unsympathisch.

Die anderen glauben an die Wissenschaft und diese wiederlegt Gott.

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Kommentar von info777
01.07.2016, 18:54

Wo wiederlegt die Wissenschaft Gott?

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Der eine glaubt, dass es einen Gott gibt, ein anderer glaubt nicht an die Existenz eines Gottes. Beweise gibt es weder für das eine noch für das andere.

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Kommentar von HumanistHeart
01.07.2016, 19:18

...noch für das andere.

Was egal ist. Wer eine Behauptung, die ohne Belege und/oder fehlerhaft argumentiert daherkommt, ablehnt, der braucht dazu keinen Beweise.

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Atheismus in purer Form heißt: Gott gibt es mit hundertprozentiger Wahrscheinlichkeit nicht.

Agnostiker sind üblicherweise Leute, die eine 50 : 50-Wette über die Existenz Gottes eingehen.

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Atheisten glauben einfach an nichts. Das hat nicht immer was mit Wissenschaft zu tun.

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Kommentar von HumanistHeart
01.07.2016, 20:54

Ich bin Atheist und ich glaube meine Uhr geht falsch und dass die Bayern auch nächstes Jahr leider wieder Meister werden.. 

Atheisten glauben einfach nur nicht an Gott. Das ist alles.

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Kommentar von Ideenlos227
04.07.2016, 16:29

das war der Hintergrund davon^^

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Kommentar von Ideenlos227
06.07.2016, 08:15

ist ok...^^

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