Glaube und Wissenschaft gleichstellen. Wie? So viele Widersprüche...

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27 Antworten

Der erste Schritt, Antworten zu finden, mus auf jeden Fall sein, die Widersprüche zu beseitigen, die gar keine wirklichen Widersprüche sind (sondern stattdessen nur auf zu ungenaues, zu unlogisches Denken zurückzuführbare Scheinaussagen). Hier ein Beispiel:

Deine Aussage "Ich glaube eigentlich nicht an Gott ..." sagt uns und auch dir rein gar nichts, so lange wir nicht wissen, wie du den Begriff "Gott" den eigentlich definiert siehst. Ihn zu definieren gibt es wirklich SEHR VIELE Möglichkeiten. Nur ganz wenige davon finden sich diskutiert auf Seite http://greiterweb.de/zfo/Gott-und-Gottesvorstellungen.htm (aber auch da nur ansatzweise).

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Wer an Gott glaubt, kann nicht gleichzeitig an ein anonymes unpersönliches „Schicksal“ glauben. Aus christlicher Sicht gibt es einen ewigen Heilsplan des liebenden Gottes für jeden einzelnen Menschen, doch um ihn auszuführen, bedient Gott sich auch der Mitwirkung der Geschöpfe. Die gütige Vorsehung Gottes greift durch Fügungen und Geschehnisse in unser Leben ein, der Mensch kann sich darauf einlassen, aber sich auch widersetzen. Außerdem darf man den Willen Gottes nicht mit seinem Wissen verwechseln. Alles, was geschieht, weiß Gott, aber nicht alles, was Gott weiß, ist auch Sein Wille.

Gott hat den Menschen aus reiner Güte erschaffen, weil sie an Seinem ewigen Glück, an Seiner Herrlichkeit teilhaben sollen, teilweise schon in dieser Welt, vollkommen und unvergänglich aber in der Ewigkeit. Und da ist der ganze Mensch beteiligt, auch mit seinen Gefühlen. Der Tod führt in eine neue Wirklichkeit, aber er löscht die Bande nicht aus, die wir auf Erden hatten. Deshalb ist es nicht verwunderlich, wenn Lebende auf Erden schon mit der unsichtbaren (aber realen) Welt in Berührung kommen – wenn Gott es zulässt.

Man muss keine Entscheidung treffen zwischen Gott und Wissenschaft, es gibt da keinen Widerspruch. Da wo die Wissenschaft nach und nach hinkommt, ist Gott schon vorher. Gott ist das Sein selbst und alles andere Sein hängt von Ihm ab. Glaube und Naturwissenschaft betrachten die Entstehung der Welt und des Menschen aus verschiedenen Blickwinkeln. Die Wissenschaft will wissen und erforschen, wie sich das Universum vom Feinbau des Atoms bis zur unendlichen Weite der Gestirne aufbaut, der Glaube dagegen fragt nach dem Warum und nach dem Sinn der Welt und des Lebens. Die Bibel will uns in ihren Schöpfungsberichten klarmachen, dass alles aus Gottes Hand kommt. Er hat die Welt mit allen Geschöpfen und all ihrer Ordnung aus dem Nichts ins Dasein gerufen. Deshalb ist die Welt kein Zufall, kein Chaos, sondern ein großartiges Ordnungsgefüge. Dies alles drückt die Bibel in einer bilderreichen Erzählung aus, die der damaligen Vorstellung der Menschen entspricht. Der Glaube an Gott steht nicht gegen die möglichen Theorien der Wissenschaft über die Entstehung der Welt und die Entwicklung der Lebewesen. Bei Gott gibt es keine Zeit, er ist ganz Gegenwart, die auch Milliarden von Jahren einschließt – Er ist der ewig Seiende und der ewig Schaffende.

Gott ist vollkommen gut und die Liebe schlechthin. Er ist nicht der Urheber des Bösen, sondern das Böse kommt aus der Verneinung des Guten, was allen Geschöpfen durch die von Gott gegebene Freiheit möglich ist und alles Unheil verursacht. Niemand kann Gemeinschaft mit Gott haben, der Menschenleben vernichtet oder sonstige Untaten begeht, die grob gegen das Liebesgebot verstoßen. Und wer keine Gemeinschaft mit Gott hat und sie nicht sucht bis zum Tod, wird in der Ewigkeit auch ohne Gott existieren müssen. Gott hat den Menschen als Sein Ebenbild erschaffen, d.h. mit unsterblicher Seele/Geist ausgestattet, bestimmt für das Leben mit Gott. Der Mensch unterscheidet sich im wesentlichen vom Tier durch Verstand, Vernunft und logisches Denken, freien Willen, Verantwortung für sein Tun, da er im Stande ist, Gut und Böse zu unterscheiden. Ein Tier dagegen ist ein Geschöpf Gottes, das nicht die gleiche Würde und Bestimmung wie der Mensch hat. Das Tier kann deshalb nicht „sündigen“, weil ihm die Einsicht fehlt, es handelt nur nach den ihm gegebenen Instinkten.

Ich glaube an die Offenbarung in Christus, bezeugt durch unzählige Menschen aller Jahrhunderte, bestätigt durch Erlebnisse und Erfahrungen meines eigenen Lebens. Ich weiß, dass mein Erlöser lebt und die jenseitige Welt eine Realität ist.

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Kommentar von jimithechainsaw
03.07.2014, 15:17

Wer an Gott glaubt, kann nicht gleichzeitig an ein anonymes unpersönliches „Schicksal" glauben.

Das beschäftigt mich zufällig seit ein par Tagen. Dan sag du mir bitte: werd dann? Atheismus und Fatalismus geht doch noch weniger zusammen? Ich verstehe noch nicht einmal was der Begriff eigentlich bedeuten soll. Was ist "Schicksal"?

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zitat: Ich glaube eigentlich nicht an Gott und Schicksal etc zitat: Ich verstehe die Welt einfach nicht.

augustinus von hippo setzte sich in seinen gedanken auf einem spaziergang am strand des mittelmeeres mit dem drei einigen gott auseiander..... so wird erzählt. er kreuzte auf seinem weg ein im sand spielendes kind. es war damit beschäftigt mit einer muschel aus dem mittelmeer wasser zu schöpfen und in eine grube zu gießen die es im strandsand gegraben hatte. augustinus fragte das kind was es denn da täte. das kind gab ihm die antwort: es wolle das meer in die grube schöpfen. augustinus erklärte dem kind, dein vorhaben wird dir nicht gelingen. ja, meinte das kind, genau so wenig wie es dir gelingen wird den dreieinigen gott verstehen zu können.

protrist denkt, das leben im hier und jetzt ist ein geschenk. er hat es hinnehmen müssen, es wurde ihm anvertraut, befristet überlassen. nun erkennt er, dass er nicht ein geschenk für die welt ist, sondern ihm wurde die welt, das universum, eben alles zum geschenk gemacht. befristet! ihm ganz persönlich und jedem der je lebte und je leben wird genauso. er darf daraus etwas machen und ist für das was er damit anfängt, verantwortlich. seine sinne sind etwas wunderbares, überwältigenes. lange nicht alles was er damit wahrnehmen kann, begreift er. er glaubt aber an gott- vater, sohn und heiligen geist. immer dann wenn er zweiflet, wenn er beginnt sich mit fragen zu beschäftigen die seinen glauben ins wanken bringen betet und bittet er um antworten. einstweilen versteht er die antworten nicht! aber er gibt nicht auf im gebet zu bitten, zu verstehen. hinzunehmen. zu danken.

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Hallo liebe(r) ShaNayNay98 Danke, dass Du Deine Fragen klar und offen mitteilst. Meinen Glauben begründen in wenigen Zeilen ist nicht so leicht. Ich kann nicht mal sagen,dass ich authentisch als Christ lebe, man das also an meinem Lebenswandel richtig toll sehen könnte. Ich gehe auch nicht regelmäßig in Gottesdienste, aber wenn ich mal dort war, merke ich, die Botschaft von Gott, seinem Wunsch, mir seine Nähe mit zu teilen, alles mit mir zu teilen, mich als Freund zu gewinnen, lässt mich nicht los. Ich weiß nicht, ob ich folgendes Buch empfehlen sollte: William Paul Young, Die Hütte. Verrücktes Buch. Keine Ahnung, ob Du was mit anfangen kannst. Das geht´s weniger um Wissenschaft, ,mehr um die Frage nach dem Leid in der Welt. Bitte hör nicht auf, echte Fragen zu stellen.

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Kommentar von wildcarts
03.07.2014, 20:03
aber wenn ich mal dort war, merke ich, die Botschaft von Gott, seinem Wunsch, mir seine Nähe mit zu teilen

Das was du dort verspürst sind lediglich die psychologischen Tricks, die in Form von Predigten, der vermittelten Stimmung etc. mit dem zusammenwirken, was du dir gerade wünschst oder vorstellst....

Bitte hör nicht auf, echte Fragen zu stellen.

Viele Fragen die sich Menschen stellen sind aber sinnlos, da sie mit der Frage eigentlich nur etwas suchen, was es nicht gibt. Menschen wollen sich gern einen Sinn einreden und für höheres bestimmt sein. Daher fragen sie solche Dinge, obwohl es keinen Grund gibt anzunehmen, dass es diese Dinge gibt.

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Es gibt ein Institut, dass sich auf die Schnittstellen und Gemeinsamkeiten von Glauben und Wissenschaft konzentriert und diese erforscht: http://www.iguw.de/

Ich denke, dass du dort viele nützliche Links und Beiträge finden wirst.

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In den abendlichen Sternenhimmel zu schauen hatte für mich schon immer etwas faszinierendes und anziehendes. Früher habe ich mich auch sehr mit meinem Sternzeichen beschäftigt in der Hoffnung herauszufinden, wer ich bin und warum ich so bin wie ich bin? Heute weiß ich, daß dies letztlich nur der Eitelkeit gedient hat und es einen großen Markt gibt für diese Art der ''Selbstbeweihräucherung'' (Micha 3,11).

Derzeit lese ich in diversen Zeitschriften verschiedene Behauptungen die sich diesem Thema auf wissenschaftlicher Weise nähern wollen. Fragen tauchen auf: ''Steckt in unserem Gehirn ein Fenster zu Gott''? ''Ist Gott in der Architektur unseres Nervensystems verdrahtet''? Evolutionsbiologen sprechen hier von einer ''nützlichen Illusion'' und einer Art ''geistigem Virus''.

Man geht also zumindest soweit, daß der Glaube an Gott in seiner Wahrheitsgrundlage zwar deutlich heruntergeschraubt wird, daß es aber scheinbar eine nützliche Lüge ist für besonders labile und ängstliche Menschen. Religionen sind menschliche Erfindungen und die Wissenschaft kann Gott nicht erfassen. Was soll dann eine religiöse Wissenschaft bewirken als nur noch mehr Verwirrung, noch mehr Chaos im Kopf und im besten Fall ein kalter, unpersönlicher Glaube an einen unbekannten Gott? Das Endziel des Glaubens ist die vollkommene Liebe die sich im Einswerden mit Gottes Geist zeigt (1. Korinther 6,17).

Und das nicht durch einen zielfreien und selbstbestimmten Glauben an irgendeine undefinierte Kraft oder aufgrund eines ''Gott-Moduls im Gehirn'' (Aussage eines Neuropsychologen) sondern durch den, der von sich behauptet der Weg, die Wahrheit und das Leben zu sein - Jesus Christus (Johannes 14,6). Nun gibt es Wissenschaftler, die erklären einfach, daß man manche Dinge eben nicht vorhersehen kann, die passieren einfach (wie etwa die Entstehung von Leben auf Erden). Man kann wohl als Mensch tatsächlich nicht alles hinterfragen und plausibel erklären. Aber anstatt nach Gott zu fragen, wird das Chaosprinzip, die Entstehung des Lebens aus dem Nichts und die Evolution erfunden und daran geglaubt (Psalm 14,1-2).

Ich widerspreche nicht wenn man behauptet die Welt ist ein Chaos, aber daraus eine Wissenschaft zu machen geht mir dann doch zu weit. Wer Gott aus allem ausklammert ist ein Dummkopf. Auch wenn er weltlich gesehen noch so gebildet sein mag. In Amos 5,4 lesen wir: ''Denn so spricht der HERR zum Hause Israel: Suchet mich, so werdet ihr leben''. Gott will demnach gesucht werden. Gott offenbart sich in erster Linie den Gläubigen, nicht den Zweiflern und Leugnern.

Auch zur Zeit Jesu auf Erden haben sogar scheinbar fromme Menschen nach Beweisen und Zeichen gerufen und Gottes Sohn der Verblendung und der Lüge bezichtigt. Es war ihrer Bosheit geschuldet. Das Wort Gottes hat eine Eigendynamik und das schlichte Zeugnis vom Glauben an Jesus Christus, der uns die Sünden vergibt durch seinen Tod am Kreuz und seine Auferstehung, ist besser als jeder ''Beweis'' der Existenz Gottes, der ja ohnehin von den Kritikern auch nur wieder in letztlich unbegründetem Zweifel als verkehrt angesehen werden würde.

Paulus schreibt in 1. Korinther 1, 22-25: ''Denn die Juden fordern Zeichen und die Griechen fragen nach Weisheit, wir aber predigen den gekreuzigten Christus, den Juden ein Ärgernis und den Griechen eine Torheit; denen aber, die berufen sind, Juden und Griechen, predigen wir Christus als Gottes Kraft und Gottes Weisheit. Denn die Torheit Gottes ist weiser, als die Menschen sind, und die Schwachheit Gottes ist stärker, als die Menschen sind''. Alles Gute.

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Kommentar von wildcarts
03.07.2014, 19:47
Das Endziel des Glaubens ist die vollkommene Liebe die sich im Einswerden mit Gottes Geist zeigt

Aus Sicht Gläubiger vielleicht. Aber das Ziel bzw. der Zweck von Glauben ist immer nur die Verschmelzung von Menschen zu einer homogenen Masse, damit sie sich leichter kontrollieren lässt.

durch den, der von sich behauptet der Weg, die Wahrheit und das Leben zu sein - Jesus Christus

Das behauptet er nicht, da es ihn nicht gab. Richtig wäre zu schreiben: "Das NT BEHAUPTET, dass ...."

Aber anstatt nach Gott zu fragen, wird das Chaosprinzip, die Entstehung des Lebens aus dem Nichts und die Evolution erfunden und daran geglaubt

Diese Aussage disqualifiziert dich, da du nicht weisst was Evolution ist.

  1. Evolution hat NIEMALS zum Inhalt gehabt, das Leben aus dem "Nichts" entstanden sei. Das sagen nur Gläubige ständig, weil sie sich ihre eigene Version der Evolution gebastelt haben, um sie widerlegen zu können.
  2. Evolution wurde nicht erfunden, sondern lediglich beobachtet. Es gibt keinen Grund Evolution anzuweifeln, weil man sie überall beobachten kann.
  3. An Evolution kann man nicht glauben, sondern nur von ihr Wissen. Glauben kann man nur an Dinge die man nicht belegen kann, was bei Evolution de facto anders ist.
  4. Evolution beinhaltet nicht die ENTSTEHUNG des Lebens, sondern dessen ENTWICKLUNG. Der URSPRUNG von Leben generell, ist nicht Bestandteil der Evolutionswissenschaft. Es gibt dazu Theorien in der Astrophysik und anderen Bereichen der Biologie, aber nicht in der Evolution!
Wer Gott aus allem ausklammert ist ein Dummkopf.

Man ist also ein Dummkopf, wenn man nachweislich erfundene Wesen nicht in Wissenschaft einbezieht? Ok, das wusste ich nicht. Bei meiner nächsten Arbeit werde ich also einbeziehen müssen, dass mein Patient womöglich gar nicht krank ist, sondern von Kobolden, Geistern oder anderen Wesen geärgert wird? ...

Wer Gott einbezieht, der sucht nicht nach einer Antwort, sondern will eine Meinung bestätigt haben. Er hat dann ein Vorurteil, was ihm eine eingeschränkte Sicht und mangelnde Multiperspektivität verschafft, wodurch er niemals an die Wahrheit gelangen kann, sondern nur an das was ersich erhofft.

Gott offenbart sich in erster Linie den Gläubigen, nicht den Zweiflern und Leugnern.

Nein, Gläubige suggerien sich selbst, dass dem so wäre, weil sie auf diese Weise Resistent gegen Kritik etc. werden.

Wäre deine Aussage korrekt, so wäre dein Gott ungerecht und daher nicht anbetungswürdig. Gern erkläre ich dir dies (Erneut)....

Auch zur Zeit Jesu auf Erden

Solch eine Zeit gab es nie, da Jesus eine erfundene Person ist.

Das Wort Gottes

... Ist ein diskriminierender Ausdruck, da du damit implizierst, der Bibelgott (der nicht mit dem Christengott identisch ist), sei real und alle anderen nicht.

ist besser als jeder ''Beweis'' der Existenz Gottes,

... den es bis heute nicht gibt und nie geben wird, weil der Bibelgott als Erfindung von kanaanäischen Baalspristern längst enttarnt wurde...

der ja ohnehin von den Kritikern auch nur wieder in letztlich unbegründetem Zweifel als verkehrt angesehen werden würde.

Weil es nicht möglich ist etwas zu belegen, dass nicht existieren kann, aufgrund entsprechender Beweise. Es gibt ja nicht einmal eine klare Definition von Gott! Die müsste es aber geben um ihn zu identifizieren.

Zudem: Wenn ein Wesen auftauchen würde, dass Eigenschaften hat, die man einem Gott zuschreibt, so gäbe es keine Möglichkeit zu belegen, ob es nicht ein anderes Wesen ist, dass sich nur als Gott ausgibt ...

Paulus schreibt

... irrelevante Dinge, denn seine Adressaten sind längst Tod und sein Ziel ist nicht mehr zu verwirklichen.

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Der Glaube an etwas übernatürliches schließt ja die Evolution nicht aus. Wir wissen ja zum Beispiel das Energie nicht verschwinden kann sondern nur umgewandelt wird. Jeder Mensch hat ja Energie. Die muss ja irgendwo hin wenn er stirbt. Das ist ja alles ein Kreislauf. Wir haben auch die Theorie vom Urknall aber wo der dann herkommen soll weiß auch keiner. Nur weil wir momentan gefühlt 3 Millionen Glaubensrichtungen auf der Welt haben, heißt das noch lange nicht das die Richtige bis jetzt dabei war. Alle großen Religionen haben aber gemeinsam, das man anderes Leben achten soll und sein und das Leben anderer nicht als selbstverständlich betrachten sollte. Das man deswegen an Gut und Böse oder Allah Buddah oder Jahwe glauben muss kann niemand behaupten.

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Kommentar von ShaNayNay98
02.07.2014, 13:45

An das mit der Eniergie habe ich noch garnicht nachgedacht. Es könnte schließlich gut möglich sein, dass wir diese Energie als "Seele" oder "Geist" bezeichnen.

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Kommentar von jimithechainsaw
02.07.2014, 15:11

Diese Energie gibt es nicht. Jedenfalls nicht so wie das Hamster darstellt. Das Energie nicht verschwinden kann ist soweit richtig, aber das passiert ja auch nicht. Wenn es wirklich eine Seele geben würde, dann müsste diese Energie also irgendwo fehlen. Tut sie aber nicht, der Energiegehalt ist immer ausgeglichen. Wenn ihr wissenschaftlich argumentiert müsst ihr schon ein bisschen darauf achten ob euch dieses Argument nicht sogar widerlegt.

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Ich denke, da kann man echt nur glauben. Alles Beweisen kann weder die Wissenschaft nicht, noch Religionen. Es gibt vieles das Wissenschaftlich bewiesen werden kann, aber es gibt genau so vieles was die Wissenschaft nicht belegen kann.

Für mich ist es klar das das alles nicht einfach so durch Zufall entstanden sein kann. Der Mensch ist Perfekt gemacht, die Natur, die Tiere alles ist Perfekt aufeinander abgestimmt und jedes Lebewesen weiss, was es zu tun hat um Leben zu können. Das Universum ist unendlich gross, das übersteigt unsere Vorstellungskraft.

Ich denke es ist auch unmöglich für den Menschen alles erklären zu können. Da steckt viel mächtigeres dahinter. Aber ist das wirklich nötig? Warum müssen wir alles erklären können? Es ändert an der Sache ja nichts.

Ich glaube aber auch, wer nach Antworten sucht, wird sie früher oder später auch finden ;-)

LG

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Hallo :)

Interessante Fragen! Ich glaube an Gott und meiner Meinung nach wiederspricht das nicht der Wissenschaft.

Sieh es mal so: Es gibt Dinge, von denen wir nicht wissen, dass wir sie nicht wissen (Zitat nach Donald Rumsfeld). Wenn wir davon ausgehen, könnte es Dinge geben, die alles, was wir zu wissen glauben, wiederlegen. Alles.

Somit sind alle Dinge, die wir wissen, nur Theorien. Du hast es schon richtig gesagt, Wissenschaften sind auch nur auf Spekulationen aufgebaut.

Ich bin auch verdammt neugierig. Ich kann es zum Beipiel nicht begreifen, wenn die Wissenschaft vom "Nichts" redet. Was soll denn das sein? Nichts gibt es doch gar nicht. Das würde heißen: Keine Luft, kein Raum, kein Licht, kein gar nichts, aber auch kein Nichts.. o.O Ich bin verwirrt.. genauso, was soll denn die Unendlichkeit sein? Dafür müsste es einen unendlichen Raum geben.. was man sich nicht vorstellen kann. Und wenn alles doch irgendwo endet, was ist dann dahinter?! Ahhhhhhhhhh! :D

Naja, also wenn du noch ein paar konkrete Fragen hast, schreib mich einfach an. Ich versuche dann meinen Glauben noch genauer zu erklären :)

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Kommentar von jimithechainsaw
02.07.2014, 15:30

Nur weil du dir etwas nicht erklären oder vorstellen kannst, heißt das noch lange nicht das es nicht so ist. Aber das ist mir eigentlich egal, du kannst glauben was du willst. Was ich nicht vertrage ist wenn jemand behauptet die Wissenschaft wäre nur auf Spekulation aufgebaut. Das ist nämlich falsch. In der Wissenschaft werden Thesen aufgestellt. Beispiel die These der Evolution. Dann wird versucht diese These zu widerlegen. Die These muss Vorhersagen machen die dann einzutreffen haben. (Bsp. Evolution: Man wird durch Ausgrabungen feststellen das sich Arten über Zeiträume hinweg verändern so dass schließlich andere Arten entstehen.) Erst wenn dutzende Wissenschaftler erfolglos versucht haben die These zu widerlegen, und andere Wissenschaftler erfolgreich die Richtigkeit bewiesen, wird daraus eine Theorie (Bsp.: Evolutionstheorie, eine der meist bestätigten Theorien überhaupt). Das ist alles andere als eine Vermutung. Eine Vermutung ist gut und schön, aber keine Theorie. Und in der Wissenschaft haben wir es mit Theorien aber auch mit Beweisen zu tun. Und Beweise sind Umumstößlich. Niemals wird ein wissenschaftlicher Beweis zu widerlegen sein, niemals, niemals, niemals.

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Kommentar von jimithechainsaw
02.07.2014, 17:21

Oh Mann, habe ich behauptet die Wissenschaft kann nicht irren? Dafür ist sie sogar da, sich ständig irren, und jeden Tag etwas besser wissen als den Tag davor. Es gibt aber auch Unumstößliches, und das ist der wissenschaftliche Beweis. Noch nie wurde in der Geschichte der Wissenschaft ein bewiesenes Gesetz widerlegt. So stark ist der Begriff "Beweis" in der Wissenschaft. Eine Theorie wird vielleicht mal durch eine Bessere ersetzt, aber es gibt eben auch unumstößliches.

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Eine Diskussions frage würde ich ins Forum stellen. Hier wird sie möglicherweise gesperrt oder gelöscht.

Begründet bitte euren Glauben, ich möchte auch mal andere Sichtweisen verstehen können.

Ich bin Skeptiker. Ich nehme an, dass man so gut wie nichts wissen kann. Annahmen werden aus Emotionen heraus verteidigt. Zum Beispiel neigen wir zu Annahmen, die unsere Neugierde am ehesten befriedigen. Aber es bedeutet nie, dass sich die Welt so verhält, wie von uns beschrieben.

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EWIG. Energie ist von Anfang an da, Energie kann nicht geschaffen oder vernichtet werden, seit dem Urknall ist das Universum nicht um ein Quentchen mehr oder weniger geworden, weder die Materie = Körper, noch die Energie = Geist göttliches Odem. Die Lebensenergie ist u.a. beim EEG und EKG messbar, diese Lebensenergie regiert den Körper mit Verstand, Bewusstsein, und Gedächtnis (Seele). Wenn diese Lebenergie den Körper wieder verlässt tritt der Tod ein. @Albert Einstein; Materie ist geronnene Energie, ebenso Albert Einstein; der Tod ist eine optische Täuschung, also nicht Tod und da die Energie nicht zu vernichten ist, wo bleibt diese Energie, die Lebensenergie? @ W.A.Goethe; ich bin gewiss schon tausend Mal da gewesen zu sein und noch tausend Male wieder zukommen. @Max Planck, Physiker „nicht die sichtbare Materie ist das Reale, Wahre, Wirkliche, sondern der unsichtbare, unsterbliche Geist ist das Wahre.##. Wenn man diesen großen Intelligenzen, Wissenschaftlern und Nobelpreisträgern, nicht Glauben kann, wen denn?? Diese Intelligenzen mit einem Wissen gfls. überirdische Inkarnationen von Planeten mit höherer Entwicklung (…) Nur ein Leben auf der Erde von 70/80 Jahren, das wäre für die Krone der Schöpfung eine Verschwendung, das Leben auf der Erde ist nur ein weiters Praktikum im Zyklus aller Lebenswege, hin bis zur Vollkommenheit, gottgleich, bis zum nächsten Urknall.

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Kommentar von Iflar
02.07.2014, 23:26

Der ganze Text besteht leider nur aus unwissenschaftlichen Fehlinterpretationen.

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Der Glaube beschäftigt sich mit den immateriellen, transzendenten Dingen, die die Wissenschaft nicht erklären kann. Somit gibt es an sich keinen Widerspruch zwischen religiösem Glauben und Wissenschaft. Die Wissenschaft kann dir sagen, was aus welchen Gründen passiert, die Religion sagt dir, was der "Sinn" dahinter ist. Zum Beispiel kann kein Wissenschaftler dir erklären, was nach dem Tod kommt.

Wissenschaft hat viele Erklärungsversuche der Religionen widerlegt. Diese Erklärungsversuche stammen jedoch aus einer Zeit, als man es noch nicht besser wusste. Kein (seriöser) Pfarrer erwartet von seiner Gemeinde, dass sie die biblische Schöpfungsgeschichte der Evolutionstheorie vorzieht.

Die Religion hat sich mit der Zeit ebenso gewandelt wie die Wissenschaft. Und es ist gewiss nicht schlecht, religiös oder atheistisch zu sein, solange man dadurch Andersdenkenden nicht intolerant gegenüber tritt.

Einen schönen Tag noch! ;-)

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Mh, dein Text hat das Problem, dass er so vielschichtig ist und du leider auch vieles vermixt, was man trennen muss, was mir allerdings ehrlich gesagt zu anstregend ist, dir die Themen herauszuexegieren. Das ist ja auch Deine Aufgabe! Ich finde, wenn du gute ANtworten möchtest, solltest Du aus dem Text 4-6 Fragen machen!

So viel schon mal: Glaube und Wissenschaft sind keine Widersprüche - sie stehen nebeneinander. In der westlichen Moderne haben sich Religion, Wissenschaft und Staat in einem jahrhundertelangen Prozess getrennt.

Wenn Du Momente von "Schicksal" (im Sinne von Vorherbestimmung) wahrnimmst..... das schließt eine wissenschaftliche Erklärung ja nicht aus, noch schließen Wissenschaften Vorherbestimmungen aus. Es geht nur um die Auflösung der Ansicht von Phänomenen.

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Kommentar von wildcarts
03.07.2014, 19:32
Glaube und Wissenschaft sind keine Widersprüche - sie stehen nebeneinander.

Nein, sie stehen getrennt voneinander! Glaube ist das Gegenteil von Wissen und kann somit nicht annähernd in irgendeiner Form mit Wissenschaft vereinbart werden.

Es gibt nur eine einzige Möglichkeit: Wissenschaft kann versuchen einen bestimmten definierten Glauben zu widerlegen/bestätigen und somit aus dem Glauben Wissen machen.

In der westlichen Moderne haben sich Religion, Wissenschaft und Staat in einem jahrhundertelangen Prozess getrennt.

Und das ist auch gut so!

Religion war nämlich bis dahin Politik! Religion ist als politisches Machtinstrument konzipiert. DAS ist ihr EINZIGER Zweck gewesen. Heutige Religion ist etwas anderes.

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Wenn Du unbedingt Dein Selbstbild von einer ganz und gar rationellen, wissenschaftlichen Person aufrecht erhalten willst, musst Du dahin kommen, dass Du einfach verbietest, solche Fragen zu stellen oder wenigstens zu dem Abschluss zu kommen, dass Du sie eben nicht klären kannst "und gut ist".

Wissenschaft muss immer damit leben, dass es noch Fragen gibt, die unbeantwortbar sind. Vielleicht, weil noch viele andere Fragen dazwischen sind, auf deren Antwort erst die nächste Frage aufgebaut werden kann. Und dass es vielleicht eines Tages soweit sein mag.

Wenn Du Dir so viele Fragen solcher Art nach dem Sinn der Dinge stellst, die nicht beantwortbar sind, musst Du zwangsläufig auf Religiosität verfallen.

Vielleicht weisst Du aber einfach auch noch nicht, wer Du bist. Weil Dein Bild von Dir derzeit noch davon bestimmt ist, wie Deine Eltern und andere wichtige Erwachsene Dir gesagt haben, dass Du seist.

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Fragen nach dem Sinn des Lebens, wo wir herkommen und nach dem Tod hingehen werden, stellen sich wahrscheinlich die meisten Menschen irgendwann in ihrem Leben.

Ich bin davon überzeugt, dass die Bibel Gottes Wort ist (vgl. 2. Tim. 3,16). Dafür gibt es m.E. viele Gründe. Ein wichtiger Punkt, der für die Bibel spricht, ist z.B. der Bereich "erfüllte Prophetie". Hunderte von Prophezeiungen haben sich im Laufe der Zeit erfüllt, kein anderes Budh der Welt kann auch nur annähernd mithalten. Das zeigt u.a., dass die Bibel mehr als nur ein Buch ist. Weitere Infos darüber, warum die Bibel Recht hat, auf der sehr empfehlenswerten Seite: http://www.gottesbotschaft.de/?pg=3048

Die Bibel sagt, dass Jesus Christus auferstanden ist. Durch die Geschichte hindurch und bis zum heutigen Tage, glaubten die meisten Wissenschaftler, die sich mit den Umständen der Auferstehung auseinandergesetzt haben, dass Jesus wirklich lebt. Der verstorbene Simon Greenleaf war ein Experte in Fragen über Rechtsgrundlagen. Nachdem er sich mit den Beweisen für die Auferstehung auseinandergesetzt hatte, kam er zu dem den Schluss: „Also war es unmöglich, dass sie, was sie geschrieben hatten, fortdauernd hätten bestätigen können, wenn Jesus nicht auferstanden wäre, und wenn sie diese Tatsache nicht mit absoluter Sicherheit gewusst hätten.“ Greenleaf, ein Jude, begann dann an Jesus Christus als Messias zu glauben. Nach einer juristischen Überprüfung kam Lord Darling, der ehemalige oberste Richter von England, zu dem Ergebnis: „In ihrer Eigenschaft als lebendige Wahrheit ist die Auferstehung solch ein überwältigender Beweis, durch Tatsachen und Indizien, dass es jeder intelligenten Jury. der Welt gelänge, das Urteil zu fällen: Die Auferstehungsgeschichte ist wahr.“ George Eldon Ladd schrieb in seinem Buch: „Die einzige vernünftige Erklärung für diese historischen Tatsachen lautet, dass Gott Jesus leibhaftig auferweckt hat.“

Dazu kommt, dass die Bibel mir das Leben und und Welt einfach am besten erklärt. Die Bibel beschreibt z.B. im 1. Buch Mose, dass die ersten Menschen am Anfang im Garten Eden in quasi paradiesischen Zuständen gelebt haben. Sie hatten aber schon die Freiheit, die wir heute auch haben: Mit oder ohne Gott leben zu wollen. Irgendwann haben sie sich dazu entschieden, ihr eigenes Ding zu machen und ohne Gott leben zu wollen (bzw. sie wollten sein wie Gott). Auch wenn das nicht ganz einfach zu verstehen ist und durchaus viele Fragen bleiben, aber alles Negative und Böse wie Tod, Krankheit, Schmerz, Leid usw. war das Ergebnis dieser Entscheidung und gewollten Trennung von Gott.

Trotzdem hat Gott die Menschen nicht verlassen, obwohl das vielleicht verdient gewesen wäre. Er hat einen Rettungsanker ausgeworfen, dass sie Menschen, die an ihn glauben, wieder zu ihm finden können. Dafür ist Jesus Christus am Kreuz gestorben, dass die, die an ihn glauben und um Vergebung ihrer Sünden bitten, erlöst werden und das ewige Leben geschenkt bekommen. Wenn man überlegt, dass das Leben nach dem Tod ewig und für immer dauert, sind vielleicht die negativen Dinge, die wir hier erleben, nicht mehr ganz so schlimm (wenn natürlich noch schlimm genug). Aber auch hier zwingt Gott wieder niemanden: Jeder kann entscheiden, ob er nach dem Tod bei Gott sein möchte oder nicht...

Ich kann dir folgende Bücher empfehlen, die vielleicht helfen können, deine Frage weitergehend zu beantworten:

  • "Der Fall Jesus" von Lee Strobel
  • "Jesus von Nazareth" von Josh McDowell, Bill Wilson und Josh MacDowell
  • Literatur und Vorträge von Roger Liebi (z.B. "Das Buch Daniel - Todesstoß für den Atheismus), Werner Gitt, John MacArthur, Dave Hunt u.a.
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Kommentar von jimithechainsaw
02.07.2014, 15:17

Mir ist so schlecht... Was ist mit den ganzen bewiesenen Fehlern, selbst in historischen Darstellungen aus der Bibel? Du sagst: "die meisten Wissenschaftler glauben das Jesus lebt..." dazu ein par Fragen: Warum lügst du? Warum lügst du so schlecht? Warum denkst du dir nicht Lügen aus die weniger schnell widerlegbar sind, oder wenigstens halbwegs plausibel?

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Kommentar von wildcarts
03.07.2014, 16:21
Ich bin davon überzeugt, dass die Bibel Gottes Wort ist (vgl. 2. Tim. 3,16). Dafür gibt es m.E. viele Gründe.

Du kannst davon überzeugt sein, aber es gibt tatsächlich keine Gründe. Denn du müsstest erst einmal beweisen können, dass es einen Gott gibt. Aber das kann bis heute niemand. Im Gegenteil: Es ist ausreichend belegt, dass Götter generell menschliche Erfindungen sind.

Aber ich möchte dich dafür loben, dass du wenigstens offen sagst, dass es DEINE Überzeugung ist!

Ein wichtiger Punkt, der für die Bibel spricht, ist z.B. der Bereich "erfüllte Prophetie". Hunderte von Prophezeiungen haben sich im Laufe der Zeit erfüllt

Das ist dagegen eine Falschaussage. Tatsächlich gibt es nicht eine einzige erfüllte Prophezeiung in der Bibel! Das habe ich dir auch mehrfach gesagt und dich darum gebeten mir eine zu nennen ,die sich deiner Meinung nach erfüllt haben soll. bisher hast du das nicht getan!

Durch die Geschichte hindurch und bis zum heutigen Tage, glaubten die meisten Wissenschaftler, die sich mit den Umständen der Auferstehung auseinandergesetzt haben, dass Jesus wirklich lebt.

Irrelevant was sie GLAUBTEN. Beweisen konnten sie nichts derartiges. Es ist sogar extrem unwahrscheinlich, dass diese Person überhaupt gelebt hat. Klar ist jedenfalls, dass es den Bibel-Jesus nie gab. Die Bibel widerspricht sich dahingehend sogar vielfach! So zeigen die NT-Autoren, dass sie das AT nicht richtig gelesen haben. Denn sie versuchen auf Jesus den Messias-Mythos zu übertragen, wobei dieser nicht Besstandteil der Bibel ist, sondern erst später ins Judentum hinzugefügt wurde.

„Also war es unmöglich, dass sie, was sie geschrieben hatten, fortdauernd hätten bestätigen können, wenn Jesus nicht auferstanden wäre, und wenn sie diese Tatsache nicht mit absoluter Sicherheit gewusst hätten

Das ist natürlich Quatsch. Es gibt genügend Lügen, die lange überlebt haben, nur weil sie politisch von Wert waren. Der JEsus-Mythos wird bis heute von der Kirche weitergetragen, weil er so wertvoll für die Politik ist. Die Kirche hatte so lange Macht, dass sich dieser Mythos fest eingebrannt hat, auch wenn er eindeutig eine Lüge ist.

NIEMAND "wusste" das Jesus Auferstanden ist, da es keine Augenzeugen gibt/gab. Es gibt nur die Bibel! und die stellt keine Augenzeugenberichte dar!

„In ihrer Eigenschaft als lebendige Wahrheit ist die Auferstehung solch ein überwältigender Beweis, durch Tatsachen und Indizien, dass es jeder intelligenten Jury. der Welt gelänge, das Urteil zu fällen: Die Auferstehungsgeschichte ist wahr.“

Wo sollen denn diese Beweise sein? Das sind nur ZIRKELSCHLÜSSE!

Die Bibel beschreibt z.B. im 1. Buch Mose, dass die ersten Menschen am Anfang im Garten Eden in quasi paradiesischen Zuständen gelebt haben.

Tut sie nicht. Sie ERZÄHLT in Form eines LOBLIEDES, wie sich eine Gruppe von Menschen die Entstehung des Menschen vorgestellt hat.

aber alles Negative und Böse wie Tod, Krankheit, Schmerz, Leid usw. war das Ergebnis dieser Entscheidung und gewollten Trennung von Gott.

Das ist unlogisch. Wenn Gott alles geschaffen haben soll, dann muss er auch Tod, Krankheit... geschaffen haben und auch die Möglichkeiten dazu. Wenn der Mensch sich anders entschieden haben soll, dann ist gott selbst schuld das er Dinge erschaffen hat, die ihm nicht gefallen....

Dafür ist Jesus Christus am Kreuz gestorben

Nur ein Mythos!

Wenn man überlegt, dass das Leben nach dem Tod ewig und für immer dauert,

... dann ist man einem Betrug erlegen, denn "Leben nach dem Tod" ist ein Paradoxon. Tod = Nichtexistenz. Es gibt nichts nach dem tod.

Aber auch hier zwingt Gott wieder niemanden: Jeder kann entscheiden, ob er nach dem Tod bei Gott sein möchte oder nicht...

Ist es kein Zwang, wenn man dir sagt: "Tu was ich sage, auch wenn es entgegen deiner Persönlichkeit ist, oder ich vernichte dich.."???

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Mittlerweile kann man doch alles mit der Chemie und Physik erklären.

Daran glaubte nicht einmal John R. Maddox, der Herausgeber von Nature, einer der angesehensten naturwissenschaftlichen Zeitschriften der Welt. Einige schwerwiegende ungeklärte Fragen beschrieb er in dem Buch Was zu entdecken bleibt.

http://www.perlentaucher.de/buch/john-maddox/was-zu-entdecken-bleibt.html

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Ich glaube zumeist an den Main-Stream der Wissenschaften. In Fragen die darüber hinausgehen, z.B. was Bewusstsein ist und wie es entstanden ist, was Materie ist u.s.w. glaube ich an den Wotanismus

http://www.gutefrage.net/frage/wie-kann-ich-meinen-glauben-ausueben#answer126363521

Z.B. glaube ich, dass in der Vergangenheit die ersten Religionen von zeitreisenden Menschen gegründet worden sind, die den Stand der Wissenschaft gepredigt haben, der Zukunft aus der sie kamen.

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Kommentar von wildcarts
07.07.2014, 22:48
Ich glaube zumeist an den Main-Stream der Wissenschaften. I

Man kann nicht an WIssenschaft glauben, sondern ihr entweder Vertrauen schenken und sie anerkennen, oder eben nicht.

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Oh Mann, deine Frage enthält so viele Baustellen, dass ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll :))

Ich weiß, dass unser Gehirn die Welt anders wahrnimmt und unsere Sinne, wie sehen, richen, hören eh alles Illusionen sind

Woher weißt du das denn?

Mittlerweile kann man doch alles mit der Chemie und Physik erklären

Diese Meinung dürfte nicht mal der abgeklärteste Rationalist mit dir teilen. Denn es gibt noch etliche Fächer mehr, um den Rest dieses "alles" zu erklären.

Ich glaube eigentlich nicht an Gott und Schicksal etc., sonder eher an Wissenschaft und Evulution

Ich unterstelle mal, dass du hier den biblischen "Gott" meinst. Nun, praktisch das ganze Denken der Autoren des biblischen "Schöpfungs"berichts wurde von Abstammung und Entwicklung dominiert. Stammbäume waren damals sehr gängig und ziehen sich wie ein roter Faden durch die ganze Bibel, auch der 7-Tage-Bericht wird als solcher bezeichnet (hebr. Toledot; Gen. 2.4).

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Kommentar von ShaNayNay98
03.07.2014, 23:54

weil wir nicht alle sinne besitzen die es gibt und unsere sinne auch nicht so ausgeprägt sind wie zb bei anderen tieren. löwen können zb. stimmungen und gefühle von anderen wahrnehmen, wer weiss welche sinne noch möglich wären?

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Ich denke nicht, dass Glaube und Wisschenschaft unvereinbar ist. Zwar sollte man die Schriften im Glauben (bei den Christen, auf die ich mich etwas beziehen werden, die Bibel) dann nicht überall wortwörtlich nehmen.

Das die Welt bspw. nicht an sechs Tagen entstanden ist und gleich von Anfang an die Menschen in ihrer heutigen Gestalt da waren, erklärt sich von selbst. Man sollte das ganze als Gleichniss sehen, dass Gott möglicherweise für die Entstehung der Erde/des Universums/des Urknalls/... gesorgt hat.

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Kommentar von ShaNayNay98
02.07.2014, 13:57

d. h. Gott müsste ein verdammt guter Wissenschaftler gewesehn sein, um die ganzen Elemente und Stoffe erschaffen zu haben :-) Aber ja, wäre auch eine Möglichkeit.

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Glaube und Wissenschaft kann man nicht gleichstellen, denn Wissenschaft sucht nach Wissen, also nach Wahrheiten, während Glaube genau das Gegenteil ist. Glaube schließt Wissen aus und umgekehrt!

Ich glaube eigentlich nicht an Gott und Schicksal etc., sonder eher an Wissenschaft und Evulution.

Du kannst nicht an Wissenschaft glauben, sondern darauf vertrauen. Glaube ist etwas für Dinge, die man nicht nachweisen kann, Wissenschaft dagegen dient dem nachweis von existierenden Dingen.

Auch stellt sich mir die Frage, wieso wir überhaupt auf der Welt sind, wenn wir eh alle sterben werden.

Diese Frage ist unsinnig, denn es gibt keine Antwort darauf. Wir sind einfach da, weil es sich so entwickelt hat. So einfach ist das. Der tod gehört zum Leben dazu. Ohne Tod kein Leben.

Wieso haben wir Gefühle, wenn sie eh irrelevant sind?

Sind sie nicht. Wir interpretieren sie nur oftmals falsch, weil wir uns für mehr halten als wir sind. Gefühle sind nichts weiter als chemische Reaktionen auf unsere Umwelt, die zum größten Teil Schutzmechanismen sind oder der Fortpflanzung zuträglich sind.

dass z.B. nach dem Tod eines Vewandten sie eine Hand auf ihrer Schulter gespürt haben oder Katzen manchmal nach dem Tod ihres Besitzers etwas verfolgen und beobachten, obwohl da nichts ist, oder dass man Träume deuten kann, kommt alles wieder in meinem Kopf durcheinander

Das sind nur INTERPRETATIONEN, weil man es sich nicht erklären kann oder weil man sich WÜNSCHT das da etwas ist.

Träume kann man nicht deuten, denn sie bedeuten nichts. Sie dienen nur dazu, Informationen zu verarbeiten um nicht Wahnsinnig zu werden durch Reizüberflutung.

Aber wie kann man diese Dinge mit der Wissenschaft vergleichen.

Gar nicht, denn Wissenschaft erfordert immer Messbare Informationen.

An "Gut" und "Böse" kann ich auch nicht so richtig glauben

Musst du auch nicht, weil das nur Vorgaben von Menschen sind. Irgendwer sagt dies oder jenes sei böse oder gut. Aber was für den einen Böse ist, kann für den anderne Gut sein....

Alles relativ.

in die Hölle kommen

Soetwas gibt es auch nicht. Christen lehren dies, obwohl es unbiblisch ist. es ist einfach nur die Übernahme der römischen Unterweltsaga, mehr nicht.

Schließlich töten Tiere auch ihre Artgenossen und andere Lebewesen und kommen nicht in die Hölle?

Der Mensch ist auch ein Tier (Gattung: Trockennasenaffen).

Ich weiß, dass unser Gehirn die Welt anders wahrnimmt und unsere Sinne, wie sehen, richen, hören eh alles Illusionen sind.

Das sind keine Illusionen. Es ist halt nur UNSERE Methode/Möglichkeit unsere Umwelt wahrzunehmen. Andere Tiere tun dies auf andere Art.

Was denkt ihr über das alles und an was glaubt ihr?

ich glaube rein gar nichts, denn Glaube ist künstlich und nutzlos. Entweder weiß ich etwas oder nicht. Was ich nicht weiß muss ich lernen oder darf keine Aussage dazu machen.

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Kommentar von DeutscherIdiot
03.07.2014, 16:24
Glaube und Wissenschaft kann man nicht gleichstellen, denn Wissenschaft sucht nach Wissen, also nach Wahrheiten, während Glaube genau das Gegenteil ist

Dass Wissenschaft Wahrheiten sucht, ist die Auffassung des wissenschaftlichen Realismus. Es ist aber durchaus nicht die Auffassung der meisten anderen Wissenschaftstheorien.

Gefühle sind nichts weiter als chemische Reaktionen auf unsere Umwelt, die zum größten Teil Schutzmechanismen sind oder der Fortpflanzung zuträglich sind.

Zumindest aus monistischer Perspektive.

Das sind nur INTERPRETATIONEN

Wenn du dich etwas weiter mit den entsprechenden Themen beschäftigst, wirst du feststellen, dass wir nur Interpretationen haben.

Gar nicht, denn Wissenschaft erfordert immer Messbare Informationen.

Gilt das auch z.B. für Kunstwissenschaft?

Musst du auch nicht, weil das nur Vorgaben von Menschen sind

Was für alle "Wahrheiten" gilt.

Christen lehren dies, obwohl es unbiblisch ist. es ist einfach nur die Übernahme der römischen Unterweltsaga, mehr nicht.

Von der Hölle steht durchaus etwas in der Bibel. Z.B. droht Jesus immer wieder Gegnern mit der Hölle.

Das sind keine Illusionen.

Kannst du das beweisen?

ich glaube rein gar nichts,

Jeder Mensch glaubt etwas. Du glaubst zum Beispiel auch, dass dein Nachbar existiert, dass du keine Sägespähne im Kopf hast, dass du zwei biologische Eltern hast.

Entweder weiß ich etwas oder nicht.

Du weißt nie irgendetwas.

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