Glaube ohne speziellen Gott?

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13 Antworten

Viele Menschen haben sich schon Gedanken dazu gemacht, das ist völlig normal. Wenn man davon ausgeht, dass es eine höhere Macht gibt, dann sollte sie auch mit uns in Kontakt treten können. Sonst könnten wir von ihrer Existenz nichts mitbekommen, sie wäre quasi machtlos, was dazu führen würde, dass wir sie als nichtexistent annehmen könnten und kein für uns wahrnehmbarer Unterschied bestünde. Folglich könnte es auch unzählig viele oder keine dieser höheren Mächte geben, die allesamt machtlos wären. Also lasse ich diese Vorstellung mal außen vor und nehme an, es gibt eine höhere Macht, die mit uns in Kontakt treten kann. Das ist dann Glauben. Die wohl interessantere Frage ist jedoch, welche Eigenschaften diese Macht besitzt? Ist sie uns wohl gesinnt? Können wir sie beeinflussen, mit ihr in Verbindung treten? Oder sind wir ihr völlig egal? Oder schlimmer noch: Spielt sie nur mit uns? Hier haben verschiedene Religionen verschiedene Ansichten, deswegen gibts da immer mal wieder streit. Was jedoch die Handlanger unternehmen, kann man nicht auf den Willen der höheren Macht abschieben, da ist jeder selbst dafür verantwortlich, wenn er sich und andere in die Luft jagt. Die Frage nach dem Jenseits kann nur von der höheren Macht selbst beantwortet werden. Nahtoderfahrungen sind durch Illusionen beim Sterbeprozess des Hirns nicht verlässlich. Natürlich wirken sie wie erlebt, wenn das Hirn beim Einstellen der Funktionen und beim wörtlich letzten verglimmenden Funken diese Informationen und Eindrücke produziert. Auch hier haben verschiedene Religionen unterschiedliche Meinungen zu: Der Gott (Gott als Synonym für Höhere Instanz) Abrahams hat sich im Laufe der Geschichte nach Meinung der Juden, der Christen und der Moslems mehrfach offenbart. Jedoch immer wieder in Teils unterschiedlicher Weise, sodass kein einheitliches Bild entstand. Deswegen wird religiösen Menschen auch oft vorgeworfen, ihr Glaube sei ja nur Teil des kulturellen Umfelds. Natürlich prägt das, lässt aber den letzten und wichtigsten Punkt völlig außer acht:

Die persönlichen Erfahrungen. Wenn ein Gott exisitert und er ein Interesse an uns zeigt, dann wird er auch erfahrbar sein. Denn dann wollte er ja mit jedem einzelnen von uns in Verbindung treten, und nicht nur mit einer auserwählten Minderheit. Also sollte man offen bleiben und sich weiter Gedanken zu diesem Thema machen. Vielleicht auch in Form eines Gesprächs mit dieser Instanz (das wäre dann ein Gebet). Falls diese dich nicht hören sollte, oder nicht exisitieren sollte, führst du eben auch nur ein Selbstgespräch, in dem du evtl. dein Leben reflektierst. Also gibts insofern nichts zu verlieren.

Allerdings noch ein weiterer Gedanke: Falls es wirklich einen Gott geben sollte, was hat das dann für einen Einfluss auf dich? Auf dein Leben? Nur Gedanken machen reicht dann eben nicht mehr. Denn dann hätte sich dein komplettes Weltbild geändert. Werte, Lebensweisen, dein Alltag, dein Sinn.

Was mich betrifft: Ich bin christlich aufgewachsen, und habe schließlich auch einen persönlichen Bezug zu diesem Gott aufgebaut. Wenn du Fragen dazu hast, kannst du mir auch gerne schreiben.

Meiner Meinung nach gibt es ein "Diesseits" und ein "Jenseits".

"Diesseits" ist das, was wir mit naturwissenschaftlichen Mitteln erforschen und beweisen können, also die materielle Welt aus Raum und Zeit.

"Jenseits" ist das, was wir so nicht ergründen können. Das sind z. B. die Fragen nach dem Woher und Wohin der Welt, nach dem Sinn unseres Lebens, dem Sinn von Leid und Tod.

Da bleibt nur der Glaube an eine "höhere Macht", an einen Gott. Für den Glauben halten die Religionen verschiedene Angebote bereit.

Das Christentum bietet einen Gott an, der die Liebe in Person ist, der sich in der Bibel vorstellt und uns dort sagt, wer er ist, was er uns bietet, und was er von uns will.

Zu einer Person zu beten finde ich viel einfacher, als zu einer namenlosen, undefinierten "Macht" zu beten.

Vielleicht solltest du mal bei Gottes Wort im Original nachlesen, gerade dann, wenn dich die Institution Kirche stört. Probiere es mal aus und lies das Johannesevangelium und den Römerbrief, z.B. im Internet und in modernem Deutsch:

http://www.bibleserver.com/text/GNB/Johannes1

Da Du schon an eine"höhere Macht" glaubst, so ist es nur noch ein Schritt bis dahin, daß Du erkennst, daß diese Macht nicht anonym ist, sondern bei der Erdbevölkerung gut bekannt ist. Diese Macht ist unser Vater im Himmel, der in Jesus persönlich unsere Erde besuchte! Unser Vater Jesus, der Urmensch aller Menschen, hat alles was existiert aus sich erschaffen und somit auch uns Menschen. Er ist allmächtig und allwissend. Wir Menschen aber sind nicht nur seine Geschöpfe, sondern seine geliebten Kinder, denen er seine Gebote und die völlige Willensfreiheit gegeben hat. Wir können mit ihm in Verbindung treten, wenn wir uns in Gedanken mit ihm beschäftigen. Wir können ihm alles sagen. Unser ewiges Heil liegt ihm überaus stark am Herzen. Was das Jenseits anbelangt, so werden alle Menschen nach ihrem leiblichen Tod ins Jenseits übergehen und dort ewig leben. Denn Gott hat uns nicht für den Tod, sondern für das Ewige Leben erschaffen. Damit wir uns auf die Reise ins Jenseits gut vorbereiten können, hat er seinem Propheten Jakob Lorber folgende Bücher diktiert:

Da ist einmal eine Person der Zeitgeschichte, ein Revolutionär, der im deutschen Parlament saß und der die Revolution nach Österreich tragen wollte. Er wurde dort standrechtlich erschossen. Nun erzählt Jesus dessen jenseitige Führung bis zur ewigen Seligkeit. Titel des Buches: „Von der Hölle bis zum Himmel“ Und da ist ein Bischof, dessen jenseitige Führung bis zur ewigen Seligkeit von Jesus beschrieben wird. Titel des Buches: „Bischof Martin“ Dann werden in mehreren Beispielen die Übertritte verschiedener Personen vom Diesseits ins Jenseits beschrieben. Titel des Buches: „Jenseits der Schwelle“ Und es gibt ein ausführliches Werk über die Zustände im Jenseits, in dem auch die Führung der jung gestorbenen Kinder erzählt wird. Titel des Buches: „Die Geistige Sonne“ Ich wünsche Dir viel Freude beim Lesen!

Da Du schon an eine"höhere Macht" glaubst, so ist es nur noch ein Schritt bis dahin

Jakobus 2 19 Du glaubst, daß Gott einer ist, du tust wohl; auch die Dämonen glauben und zittern.

Somit besagt ein Glaube an irgendwas oder an eine höhere Macht gar nichts...im Gegenteil..

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So etwas ist für den Menschen nicht logisch erfassbar, es gibt so viele Dinge, die auf eine höhere Macht schließen. Wenn man solche Themen wie "was war vor den Urknall war" aufgreift, versteht man nach einigen Minuten gar nichts mehr. Oder wie diese oder diese Wunder geschahen. Da es keine Erklärung für den Menschen dafür gibt, glaubt der Mensch eben an eine "höhere Macht". Aber das ist das Entscheidende: Wie ist diese "höhere Macht" entstanden? Jedefalls ich habe mich viel mit dem Thema auseinander gesetzt und keine Antwort gefunden, da wie ich schon bereits erwähnte, der Mensch sowas nicht versteht. Zum Thema Leben nach dem Tot, kann ich aus nichts sagen, da ich nicht wie man merkt tot bin.

P.S. Ein Freund von mir glaubt an das fliegende Spaghettimonster (Den Glauben gibt es wirklich).

P.S. Ein Freund von mir glaubt an das fliegende Spaghettimonster (Den Glauben gibt es wirklich).

Ein Jokeglauben und auch als solcher gegründet: Ramen!

Das Fliegende Spaghettimonster (englisch Flying Spaghetti Monster, kurz: FSM) ist die Gottheit einer im Juni 2005 vom US-amerikanischen Physiker Bobby Henderson begründeten Religionsparodie.

Wikipedia

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Mit anderen Worten: du glaubst an den "Irgendwas", und wünschst dir, dass es mehr als "irgendwas" ist.

Man kann vom Agnostizismus zum Kirchenaustritt kommen, ja. Man kann aber vom Agnostizismus auch (wieder) zum Glauben gelangen. Umkehr nennt sich das in der christlichen Religion.

„ Einen Gott, den `es gibt´, gibt es nicht.“ (Dietrich Bonhoeffer, Akt und Sein, Kap.B, Abschn.3b )

Diese "höhere Macht" ist niemand anders als unser ewiger Schöpfer Gott, der uns "seine Wahrheit" anhand der "Heiligen Schrift" (Joh.17,17) vermittelt.

Dieser "Vater" möchte, dass die Menschen Ihm gehorchen, um reichlich gesegnet zu werden (5.Mose 28,3).

Weil das Volk aber ungehorsam war, musste es Krankheit und Tod erleiden (5.Mose 27,15...).

Das schöne daran ist: wir können selbst entscheiden (5.Mose 30,15).

Den "Religionen dieser Welt" wollte ich auch nicht glauben, verführen sie doch nur (2.Kor.4,4; Offb.12,9).

wenn du daran glaubst, dass "Gott" die welt undso erschaffen hat, danach aber nicht mehr eingreift: -> dann bist du deist

ob es Leute gibt, die sich schon über das Thema Gedanken gemacht haben oder ob es jemanden gibt, der gleich darüber denkt! :)>

Nimm nur mal alle Deine Computerkenntnisse zusammen, falls Du überhaupt welche hast, und geh hier rechts oben auf "Suchen" und gib nacheinander die Suchbegriffe "Glaube", "Gott", "Religion", "Agnostizismus, "Jenseits" ein!

Und schon hast Du eine Fülle von (mitunter) sehr interessanten Beiträgen!

leicht agnostizistische Sicht>

Nee, ein "bisschen schwanger" geht nicht!

Die Antwort, ob man bei dir und deinem Horizont von einem "Glauben" sprechen kann, liegt wohl in der individuellen Beurteilung jedes Betrachters.

Mich wundert nur deine Frage. - Spielt sie denn angesichts deines eigenen hoch eingeschätzten "Menschenverstands" für dich überhaupt eine Rolle? - Zu beidem, dem möglichen oder unmöglichen Jenseits, als auch der "Macht" im Jenseits musst du deine eigene Antwort finden.

Helfen kann dir dabei nur die intensive, aber vorbehaltslose Suche in den existierenden Religionen. Vorbehalte machen dabei blind und die Aktion sinnlos. Damit will ich nicht ausdrücken, dass du unkritisch "ans Werk" gehen müsstest.

Ja ich habe mir darüber meine Gedanken gemacht, so wurde ich Atheist!

und ich Christ :-)

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ob es Sinn macht zu einer "Macht" zu beten?

Also, bei Prinz Adam hat das geklappt. Mithilfe der "Macht", die er angerufen hat, und seinem doofen Zauberschwert konnte er sich in He-Man verwandeln.

Damit ist der mir dieser aufgeblasene Steroidenjunkie echt tierisch auf den Wecker gefallen!

Ich nehme nur mal ein einziges Beispiel von unzähligen Beispielen der Menschheitsgeschichte - den Holocaust.

Da blieb dieser Gott ganz gelassen und schaute sich in Ruhe die Ermordungen und die Ängste der Menschen an. Die meisten Mörder waren getaufte Christen.

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Insgesamt ein ärmlicher und ungerechterweise Christen diffamierender Beitrag. - Du weißt doch als gebildeter Mensch genau, dass eine Kindertaufe aus einem Menschen noch keinen gläubigen und danach handelnden Christen macht.

Gläubige Christen sind keine Mörder gewesen, sondern habe vielfach unter Einsatz ihres Lebens Juden im Holocaust gerettet. Sie natürlich nicht alleine.

Also verbreite bitte auch keine offensichtlichen Lügen!

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