@Gläubige: Wie könnt ihr sicher sein, dass der Gott, an ihr glaubt, existiert?

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33 Antworten

Dass man vor die Wahl gestellt ist, entscheiden zu müssen, welche Religion die "Richtige" ist, ist noch nicht so lange her. Eigentlich haben wir dies Problem erst dann, wenn wir Leute um uns herum haben, die alle was Verschiedenes glauben.

Aber man muss ja gar nicht glauben, dass man selbst "die richtige" Religion hat und dass alle anderen "falsch" sind. Man kann es ja auch so sehen, dass alle Menschen auf der Suche sind.

Auf der Suche nach Erklärungen, nach Halt und Sinn im Leben oder einfach nach "mehr" als was man vor Augen hat.

"Wissen" kann niemand, ob es "Gott" gibt, weil es Ihn ja nicht in dem Sinn "gibt", dass man sagen könnte: Hier ist Er, dort ist Er, so sieht Er aus, dies und jenes tut Er.

Und welche Namen man Gott gibt und wie man sich Ihn genau vorstellt, das hängt oft mit der eigenen Lebenserfahrung zusammen und mit dem Umfeld, in dem man aufgewachsen ist. Oft hat es auch damit zu tun, was diejenigen Menschen glauben, die man gern hat und die man als Vorbild sieht.

Eine äußerlich beweisbare Sicherheit, ob man "das Richtige" für wahr hält, kann man nicht haben. Höchstens eine innere Gewissheit, dass es für einen selber am meisten Sinn macht, sich Gott und die Welt auf diese Weise vorzustellen und immer mehr zu entdecken, was zusammenpasst und was nicht.

Stimme @anonymos987654 zu. Sehe ich alles genauso.

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@RudolfFischer

Für ein einfaches Zustimmen ohne irgendwelchen Inhalt sind Pfeil nach oben und Danke sagen gedacht.

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Diese Frage habe ich mir auch gestellt, als ich noch katholisch war. Die Antwort lautet: Sie können niemals sicher sein. Denn für einen falschen Gott gibt es keine Beweise. So verlegt man sich auf irgendwelche Mythen und die Floskel: "Glauben bedeutet nicht wissen."

Als ich den wahren Gott der Bibel dann kennenlernte, war plötzlich alles anders! Ich erhielt Beweise, die einer eingehenden Prüfung der Faktenlage standhielten. Plötzlich begann ich Dinge zu sehen, die zuvor in Nebel gehüllt waren.

Es mag erstaunlich klingen, aber das, was die katholische Kirche lehrt, hat mit der Lehre der Bibel nichts, aber auch gar nichts zu tun. Weder Zölibat noch Rosenkranz, weder Beichte noch Marienverehrung haben etwas mit dem Gott der Bibel zu tun. Bei all dem handelt es sich um - Menschenlehren!

Gott offenbart sich mit der Bibel, und wenn man zu einem Pfarrer mit der Bibel kommt, zerredet er alles. Er proklamiert eine Dreieinigkeit, die in der Bibel nirgendwo formuliert oder gelehrt wird. Er proklamiert Seelen-, Höllen- und andere Lehren, die aus dem Heidentum stammen und mit dem Gott der Bibel nichts, aber auch gar nichts zu tun haben. Auch kein Papsttum wird in der Bibel gelehrt, obwohl sie so tun, als wäre der Papst ein "Nachfolger von Petrus".

Ich könnte noch eine ganze Menge anderer Dinge anführen, z. B. dass die katholische Religion in der Geschichte furchtbare Dinge verübt hat (Kreuzzüge, Hexenverbrennungen, Ermordung Andersgläubiger), aber es mag genügen, dass wir für all dies keine Entsprechung in der Bibel finden. Das stammt von irgendwelchen Leuten, die ihre eigenen Interessen durchsetzten, um über andere Menschen zu herrschen.

(Matthäus 7:15, 16) Nehmt euch vor den falschen Propheten in acht, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber sind sie raubgierige Wölfe. 16 An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Liest man vielleicht jemals Trauben von Dornsträuchern oder Feigen von Disteln?

Da man an den Früchten der Religionen erkennt, ob sie gut oder schlecht sind, ist die Sache klar: Jede Religion, die einen Krieg unterstützt hat, kann nicht von Gott sein, der von uns verlangt, unseren Nächsten zu lieben und sogar für unsere Feinde zu beten.

(Jakobus 4:1-3) Woher kommen Kriege und woher Streitigkeiten unter euch? Kommen sie nicht von dieser Quelle, nämlich von euren Begierden nach sinnlichem Vergnügen, die in euren Gliedern im Streit liegen? 2 Ihr begehrt, und doch habt ihr nicht. Ihr fahrt fort zu morden und seid weiterhin habsüchtig, und ihr könnt doch nicht erlangen. Ihr fahrt fort, zu streiten und Krieg zu führen. Ihr habt nicht, weil ihr nicht bittet. 3 Ihr bittet, und doch empfangt ihr nicht, weil ihr für einen falschen Zweck bittet, um [es] in euren Begierden nach sinnlichem Vergnügen zu verbrauchen.

Ich kann dir also nur sagen, prüfe die Bibel losgelöst von den irrigen Vorstellungen, die irgendwelche Geistlichen dir beigebracht haben. Prüfe die Früchte der Religionen. Prüfe die Faktenlage. Gehe unvoreingenommen an die Sache heran, und der wahre Gott wird sich dir zeigen.

(Jakobus 4:8) Naht euch Gott, und er wird sich euch nahen. Reinigt eure Hände, ihr Sünder, und läutert euer Herz, ihr Unentschlossenen.

@mengenstrom: 

Weder Zölibat noch Rosenkranz noch Marienverehrung sind Kernpunkte der katholischen Lehre. Zölibat betrifft ohnehin nur Priester, Rosenkranz und Marienverehrung haben sich aus volkstümlichen Traditionen entwickelt und sind keineswegs verpflichtend. Die Leute sind halt süchtig danach, "Heilige" zu verehren, und die katholische Kirche hat diesem Bedürfnis nachgegeben. Gemäss der Bibel war Jesus kotzgrob zu seiner Mutter, und von seiner Familie hielt er generell nicht viel  (was auf Gegenseitigkeit beruhte). 

Beichte hingegen ist durchaus biblisch begründet. Gemäss Johannes 20, 21-23, gab Jesus seinen Jüngern die Befugnis, Sünden zu vergeben oder auch nicht. Zwar steht da nicht, in welcher Form das geschehen soll und ob der "Sünder" die einzelnen Sünden benennen muss, aber wenn er sie nicht benennt, nach welchen Kriterien soll der Jünger dann entscheiden, ob er sie vergibt oder nicht?

Auch die Höllenlehre ist biblisch, Jesus hat die Hölle einigemale erwähnt und auch beschrieben - siehe das Gleichnis vom reichen Mann und von armen Lazarus.

Wo du recht hast, ist, dass die Dreifaltigkeitslehre unbiblisch ist. Die ist ein künstliches und ziemlich unverdauliches Konstrukt der katholischen Kirche, wurde aber, soviel ich weiss, auch von der evangelischen Kirche beibehalten.

Trotzdem ist es falsch, zu sagen, dass die katholische Kirche rein gar nichts mit der Bibel zu tun hat. In meiner Kindheit und Jugend ging ich regelmässig zur Messe, und da wurden immer Passagen sowohl aus dem AT als auch auch dem NT gelesen, auf denen die Predigt dann aufbaute. Die Weihnachtsgeschichte (die Geschichte, nicht das Datum), Kreuzigung, Auferstehung, Herabkunft des Heiligen Geistes - alles biblisch und Kernpunkte der katholischen Lehre.

Was "Faktenlage" aber mit Religionen zu tun hat, ist mit schleierhaft. Fakten gibt's weder in der Bibel noch in der Kirchenlehre, noch in einer sonstigen Religion. Da sind sich alle gleich: sie bestehen ausschliesslich aus unbeweisbaren Behauptungen.

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Ich erhielt Beweise, die einer eingehenden Prüfung der Faktenlage standhielten.

Nenne mir einen, dann zeige ich dir, in welchem Punkt du dich irrst.

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Ich erhielt Beweise, die einer eingehenden Prüfung der Faktenlage
standhielten. Plötzlich begann ich Dinge zu sehen, die zuvor in Nebel gehüllt waren.

Das nennt sich Selbstsuggestion und hat nichts mit auf Fakten basierendem Handeln / Sehen zu tun.

Und ja, solcher Beweise, die der "Faktenlage" standhalten gibt es genug. Zum einen weil die Faktenlage mehr als diffuse und löcherig ist. Zum anderen weil sie solange standhalten, bis sie nach wissenschaftlichem Maßstatb begutachtet, zerplatzen. Lediglich ein starker Glaube lässt darüber hinwegsehen. Und daher ist es unredlich von Beweisen zu sprechen, wenn man glauben will.

Prüfe die Früchte der Religionen. Prüfe die Faktenlage. Gehe
unvoreingenommen an die Sache heran, und der wahre Gott wird sich dir zeigen.

Das Problem ist, dass es nicht möglich ist auf Basis der Bibel unvoreingenommen zu agieren. Das lehrt die Bibel ja selbst, wenn man sich die vielen kleinen Indoktrinationen vor Augen hält.

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Hallo Sims3Mods,

wenn im Zusammenhang mit der Frage nach Gott von "Beweisen" gesprochen wird, dann gibt es einige, die das missverstehen. Sie behaupten, die Existenz Gottes sei nicht beweisbar, da es keinen wissenschaftlichen Beleg dafür gibt. So kann es leicht passieren, dass man schnell aneinander vorbeiredet. Natürlich kann niemand einen wissenschaftlichen Beweis für die Existenz Gottes vorlegen. Das heißt jedoch nicht, dass es keine Art von Beweisen gäbe.

Dazu ein einfaches Beispiel: Wenn jemand danach gefragt wird, ob ihn sein Partner liebt, dann kann er das, streng genommen, auch nicht unwiderlegbar beweisen. Er könnte jedoch auf vieles hinweisen, das für ihn den Beweis dafür liefert, dass die Liebe zwischen ihm und seinem Partner vorhanden ist. Er könnte z.B. eine ganze Reihe von Liebesbeweisen oder Taten aufzählen, die für ihn über jeden Zweifel erhaben sind. So gibt es in unserm Leben sicher viele Dinge, für die ein wissenschaftlicher Nachweis fehlt, an die wir jedoch dennoch ganz selbstverständlich glauben.

Auf was könnte man denn hinweisen, um Gottes Existenz zu beweisen? Ganz einfach: auf sein Werk, seine Schöpfung! Es gibt natürlich aus wissenschaftlicher Sicht eine ganze Anzahl von Theorien, die Erklärungen für die Entstehung des Lebens mit all seinen Erscheinungsformen liefern. Doch diese haben eine entscheidende Schwachstelle: Auch sie können im strengen Sinne nicht "bewiesen" werden. Man weist jedoch auf "Belege" hin, die die theoretischen Aussagen stützen sollen. Doch sind diese "Belege" nicht so eindeutig, dass sie als "gesichertes Wissen" gelten können. Denn wären sie das, dann würde sich jeder, der an Gott glaubt, der Lächerlichkeit preisgeben. Doch so einfach ist die Sache dann doch nicht.

Bei der Frage, ob das Leben von allein entstehen und sich in einer stetigen Aufwärtsbewegung weiterentwickeln konnte, so dass daraus sämtliche Lebensformen entstehen konnten, geht es eigentlich immer um eine Rekonstruktion von längst Vergangenem. Es ist so ähnlich, als wenn man bei einem Kriminalfall anhand von Indizien den Tathergang herausfinden will. In manchen Fällen scheinen mehrere dieser Indizien so gut zueinander zu passen, dass man glaubt, eine Erklärung gefunden zu haben. Doch den letzten Beweis für die eine oder andere Version einer Rekonstruktion der Geschehnisse gibt es in vielen Fällen einfach nicht. Der Kriminalist muss einräumen, dass alles vielleicht doch ganz anders gewesen ist.

Im Fall der Evolution sind die Indizien jedoch nicht so eindeutig, wie das von vielen behauptet wird. Nehmen wir als Beispiel einmal den Fund eines alten Schädelknochens. Ein Teil der Wissenschaftler mag darin das Fragment eines Frühmenschen sehen, andere wiederum ordnen den Fund eher einem ausgestorbenen Menschenaffen zu. Es gibt also oft einen Deutungsspielraum und gerade im Bereich der Fossilien fehlt es oft an Eindeutigkeit. So sind die Ansichten von Wissenschaftlern oft zwiegespalten. Jemand, für den die Evolutionstheorie unzweifelhaft feststeht, deutet einen Fund ganz anderes als jemand, für den diese Theorie keineswegs so feststeht. Es kommt also immer auf den Blickwinkel an, aus dem man eine Sache betrachtet.

Wie sehen denn die Indizien in Bezug auf eine Schöpfung aus? Lassen sie eher auf eine zufällige Entstehung oder eher auf einen Designer schließen? Auch hierzu ein Beispiel: Stell Dir vor, Du würdest in einer abgelegenen Gegend auf ein riesiges Gebäude stoßen, das in keiner Weise einem von Menschen errichteten Gebäude gleicht. Du gehst näher darauf zu und stellst fest, dass es aus einem Material besteht, das Du nicht kennst und das Du noch nie zuvor gesehen hast. Dann betrittst Du das Innere des Gebäudes und kommst aus dem Staunen nicht mehr heraus. Du siehst eine Art Fertigungsanlage, die jedoch nichts mit dem gemein hat, was Du in dieser Richtung je gesehen hast. Alles macht auf Dich einen surrealen Eindruck, alles ist so fremdartig. Am Ende der Fertigungsstraße kommt dann ein Produkt heraus, das Du ebenfalls noch nie gesehen hast. Du kannst Dir auch nicht vorstellen, für welchem Zweck dieses Produkt hergestellt wurde. Alles in dieser Fertigungshalle läuft vollautomatisch ab. Du siehst auch keinen Menschen, der das Ganze überwachen würde. Dann beobachtest Du etwas, was Dich erschaudern lässt: Die riesige Halle beginnt sich zu teilen und neben der ursprünglichen Stelle entsteht eine völlig identische Anlage, in der alles genau gleich abläuft wie in der ersten. Und das alles völlig selbsttätig!Du bist von den Abläufen derart fasziniert, dass Du irgendwann bemerkst, wie Dir der Mund offensteht.

Welche Schlussfolgerung würdest Du aus dem Ganzen ziehen? Kämst Du auf die Idee, die Fertigungsanlage sei aus dem Nichts entstanden, bloß weil Du niemanden siehst und niemanden fragen kannst? Oder käme nicht sofort der Gedanke: Wer hat sich das Ganze bloß ausgedacht und konstruiert? Welcher große Meister war hier am Werke?

Die eben beschriebene "Fertigungsanlage" gibt es wirklich, allerdings "nur" (ich sollte besser sagen, "sogar") in Miniaturformat! Ja eigentlich gibt es die unterschiedlichesten Arten von "Fertigungsanlagen", nicht nur eine. Du hast sicher gemerkt, dass ich von lebenden Zellen spreche. Zellforschern ist es gelungen, selbst die kleinsten Details einer Zelle zu erkennen und ihre Funktionsweise zu verstehen. Kurz gesagt, gleicht die Zelle einer ummauerten Stadt mit Ein-und Ausgängen, Kraftwerken, Produktionsanlagen, einer Kommandozentrale uvam. Sie ist also, obwohl winzig klein, ein komplexes Gebilde, das ein großes Maß an Intelligenz und Raffinesse erkennen lässt.

In der Steuerungszentrale (dem Zellkern) liegen Pläne bereit, die viele Buchbände an komplexen Informationen und Anweisungen umfassen. Ein einzelnes Gen enthält ca. 27.000 Buchstaben. Das Genom besitzt die gigantische Informationsfülle, die in etwa 3 Milliarden Basenpaaren abgespeichert ist. Um sich diese Informationsdichte besser vorstellen zu können: Nur ein Gramm DNA enthält bereits so viele Informationen, wie auf einer Billion CD`s. Noch plastischer wird das Ganze, wenn man sich einmal klar macht, dass man auf einem einzigen Teelöffel die DNA der aktuellen Weltbevölkerung 350 mal unterbringen könnte! Kann so etwas der Zufall im Zusammenspiel mit den Naturgesetzen hervorgebracht haben? Wofür sprechen die Indizien?

Der Wissenschaftler Wolf-Ekkehard Lönnig, der bereits viele Jahre am Max-Planck-Institut in der Züchtungsforschung tätig ist, sagte dazu:
"Durch meine empirischen Forschungen in der Genetik sowie durch Studien biologischer Themen wie Physiologie und Morphologie komme ich mit der enormen, oft unfassbaren Komplexität der Lebewesen unmittelbar in Berührung. Meine einschlägigen Studien haben mich in der Überzeugung bestärkt, dass Lebewesen — selbst die einfachsten  — einen intelligenten Ursprung haben müssen". Dem schließen sich viele andere Forscher ebenfalls an. Sie halten es nicht für wahrscheinlich, dass eine erste lebende Zelle in einem Urozean aus unbelebter Materie von allein entstanden ist, oder all die vielen Erscheinungsformen des Lebens allein durch gewisse Gesetzmäßigkeiten und zufällige Ereignisse entstehen konnten.

Das sind nur einige der vielen Gründe, die mich persönlich davon überzeugen, dass es einen Urheber, einen Schöpfer gibt, der diese Welt ins Dasein gebracht hat.

LG Philipp

Letztlich läuft das alles auf die Frage hinaus, wieviel Vertrauen ich bereit bin, zu investieren. Das gilt nicht nur für den an Gott Glaubenden, sondern auch z.B. für den Wissenschaftler, den Richter oder  den Ehepartner.Auch der Wissenschaftler muss seinen Daten trauen, er vertraut den Forschungsergebnissen seiner Kollegen genauso wie den Angaben in
den Büchern der Fachliteratur. Der Richter traut seinen Erfahrungen in der
Bewertung der Glaubwürdigkeit bestimmter Zeugen, er vertraut den Gutachten der Spezialisten und den Ermittlungen der Polizei. Der Ehepartner traut den
Liebeserklärungen genauso wie seinen eigenen Gefühlen.

Der Christ vertraut der Offenbarung Gottes, auch dann, wenn er nicht direkter Zeuge dieser Offenbarung war. Er vertraut den Berichten der Apostel, der Glaubenszeugen,  den Berichten von Gebetserfahrungen und Wundern, er vertraut seinen eigenen Erfahrungen in der Beziehung mit diesem Gott und den Dingen, die er erlebt und sieht. Es ist kein Glaube im Sinne von "vermuten" oder "meinen", es ist ein Glaube, der subjektiv Wissen ist, das objektiv nicht beweisbar ist.

Der Unterschied zwischen den sogenannten "harten"Fakten und den "geglaubten Wahrheiten" ist viel geringer, als man gemeinhin glaubt: Für alles das braucht man ein Grundvertrauen in seine Wahrnehmung und in die Erfahrungsberichte anderer - da gibt es keinen Unterschied zwischen Religion und Wissenschaft.

Das Christentum unterscheidet sich  von den zig anderen Religionen dadurch, dass Gott sich den Menschen geoffenbart hat, während alle anderen Gottheiten und  Göttergestalten nach den Vorstellungen der Menschen der jeweiligen Zeit entstanden. Der Islam entstand erst später und da er im krassen Gegensatz zur Lehre des  Christentums steht und der eine Gott sich nicht widersprechen kann, gibt es keinen Grund, von der Wahrheit, die uns in Christus erschienen ist, abzurücken.

Dem kann ich nichts Wesentliches hinzufügen. Schön, dass man hier eine ganze Reihe von modernen Christen trifft, mit denen man sich geschwisterlich verbunden fühlen kann.

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@Raubkatze45: Immer diese hinkenden Vergleiche.

Ich muss nicht an die Existenz eines Wissenschaftlers, eines Richter oder meines Ehepartners glauben. Diese Menschen existieren, jeder kann sie sehen.

Und die Existenz eines Wesens ist doch die Voraussetzung für alles Weitere, was dieses Wesen betrifft. Solange diese Existenz nicht gegeben ist, erübrigt sich alles Weitere.

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@Zicke52

der Vergleich bezog sich nicht auf die Beweisbarkeit der Existenz von Wissenschaftlern & Co., sondern sollte aufzeigen, dass auch diese Leute sich auf die Aussagen anderer berufen und ihnen vertrauen. Man muss nicht alles selbst gesehen, gehört und erlebt haben, man vertraut der Glaubwürdigkeit jener, die es bezeugen bzw. erforscht haben.

Die Existenz eines Wesens hängt also nicht unbedingt von persönlichen Erfahrungen ab, sondern ebenso von der Erfahrungen anderer, die diese Existenz bezeugen. Christen glauben nun  mal an die Existenz Jesu Christi und  seine göttliche Autorität. Atheisten tun es nicht, weil sie alle Beweise persönlich erleben möchten. So einfach ist das!

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Es sind zum Beispiel die Erfahrungen, die man mit Gott immer wieder macht. Viele kleine Dinge, manchmal auch größere.

Man sieht, wie Jesus an den Menschen arbeitet, wie der Heilige Geist in ihnen wirkt. Man sieht, wie sich Christen um einander kümmern und sich begegnen. Dass sie anständig sind zum Beispiel.

Natürlich ist nicht immer alles nur eitel Sonnenschein. Aber ich bin davon überzeugt, dass jemand MIT Gott anders durchs Leben geht als jemand OHNE Gott.

Das muss jeder für sich rausfinden, wie es macht ist jedem allein überlassen!
Wenn man natürlich einen gesegneten Wegweiser findet, dann sollte man sehr dankbar sein!
Glauben und nicht glauben sind zwei verschiedene Wege, jeder hat einen freien Willen und entscheidet sich für einen Weg!
Wenn man glauben und vertrauen (an den Schöpfer )miteinander kombiniert und gewisse Situationen im Leben hinter sich bringt, werden Tore geöffnet, wo dann unser Bewusstsein erweitert wird! İch habe in den letzten 10 Jahren sehen,hören,fühlen und leben neu erlernt und bin sehr gespannt wie mein leben weitergeht...

Es kann sich nicht alles von selbst aus Nichts geschaffen haben. Eine unzählige Reihe von Zufällen . Abstand von Sonne und Mond zur Erde, damit Leben überhaupt sein kann.  Und wenn man in den alten Schriften liest , die uralten Prophezeiungen von mehreren Propheten   über das Kommen des Messias , des Jesus , und die Genauigkeit  über seinen Tod  , und dass Hunderte Jahre später eintrifft . Bis ins Detail .  Kann man das Glauben .

Die Lehre Jesus  ist Wahrheit, denn sie dient zum Guten .  Jesus ging für die Menschen ans Kreuz ,  mit der Wahrheit .  

Ja dem kann man glauben. 

lieben Gruß

Es kann sich nicht alles von selbst aus Nichts geschaffen haben.

Woher kommt dann dein Gott? Wer hat ihn erschaffen?

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@TroIIinger

Gott ist ewig. Er ist ohne Zeit. Zeit ist eine Grenze. Gott hat keine Grenzen. Nur Menschen 

liebe Grüße Dir

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@Sternfunzel

dass wird oft behauptet, aber richtiger wird es dadurch nicht. Immerhin deutet ja nichts darauf hin, außer einer unbelegten Behauptung aus einem alten Buch. Du musst also schon mit mehr rüber kommen, wenn dir nicht nur die Leichtgläubigsten glauben sollen.

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Ein Buch, welches ca. hundert Jahre nach dem Tod Jesus geschrieben wurde, kann alles an Geschichtlichem rückwirkend verfasst werden...

Wenn Du Dir mal die babylonische und die ägyptische Mythologie ansiehst, wirst Du feststellen, dass in diesen Mythologien Ähnlichkeiten zu zB Jesus Geburt und Wunderkraft gegeben sind...

Gruß Fantho

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@Fantho

Du beziehst dich wahrscheinlich auf den Horusmythos. tatsächlich haben sich die Schreiber des Jesusmythos dort höchstwahrscheinlich bedient und einfach abgekupfert.

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@Fantho

Das sind Deine Gedanken nicht meine. Damals  gingen etliche Christen in den Tod  weil sie unter der römischen Christenverfolgung  Jesus nicht verleugneten .  

schaut für mich nicht danach aus, als  wäre Jesus nur eine unbelegte Geschichte in einem Buch .

lieben Gruß

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Naja "Glauben" heißt ja nicht "Wissen". Denn letztendlich kann niemand wissen, ob ein Gott existiert.
Aber was ich aus eigener Erfahrung sagen kann ist, dass es Mut gibt und stärkt, wenn man das Gefühl hat, dass da jemand ist, der einen beschützt

Ich glaube an Gott, ich bin Christ.

Ich glaube, dass diese Welt durchdacht und geplant wurde, ich glaube
nicht, dass die Erde "einfach so" entstanden ist. Auch gibt es die Meinung,
dass für den Urknall ein Eingreifen von Gott nötig ist.

Auch gibt es Wunder, die von Ärzten untersucht werden. Wenn es keine wissenschaftliche Erklärung gibt, warum ein Mensch gesund wurde, dann
wird das Wunder auch bestätigt. Die Ärzte wissen auch nicht immer, dass ihre Untersuchungen für die Kirche sind.

Ich glaube auch an ein Leben nach dem Tod. Sie können im Internet nach "Mädchen begegnet Jesus" und "Wissenschaftler Nahtoderfahrung Buch"
suchen (ohne Anführungszeichen). Das sind Gründe, um an Gott und an ein
Leben nach dem Tod zu glauben.

Ich habe auch Sachen erlebt, die meinen Glauben gestärkt haben.

Na, immer noch zu faul für einen neuen Text?

Dein Starrsinn und deine Uneinsichtigkeit sind beeindruckend. immerhin wurden dir die Fehlschlüsse in diesem Text schon mehrmals aufgezeigt.

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Dafür benötigt man im Grunde keine Religion und deren Überzeugungen.

"Glauben" heisst rational betrachtet (leider) "nichts wissen" !  Klingt "hart".

"Tiefstes-Vertrauen-in-sich-selbst" ist die einzige "unsichtbare" Verbindung zu "Gott" - innerhalb der weltlichen Existenz unseres endlichen Lebens.

Darauf basierend kann sich Dir Wissen um "Gott" erschließen, wenn Du innerlich dazu bereit bist, Dich diesem absoluten Wissen zu "eröffnen".

D.h. aber auch - flexibel denkend - spirituelle stichhaltige Ansätze mit in seine Erkenntnisse einzubeziehen, welche nicht "normal"-verständlich beweisbar sind, weil sich diese vor uns "hintergründig" nur verbergen.

Du bist noch sehr jung, verfügst aber anhand Deines Profiles bestimmt schon übere eine gewisse, gute Auffassungsfähigkeit und Objektivität.

(Lies hierzu - falls Interesse - mehr unter den 2 Link´s meines Profils !)

Alles Liebe !

Genau diese Sicherheit, zeichnet Glauben aus. Es ist praktisch der Kern.

Ich bin sicher das Gott existiert, weil ich daran glaube.

Glaube hat gar nichts mit Beweisen oder Wissenschaft zutun.

Aber warum glaubst du daran? 

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@Sims3Mods

1. Ohne die Zuversicht auf eine andere Existenzebene, (Christliches Glaubensbekenntnis: ....von dort wird er kommen, zu richten die Lebenden und die Toten....", wäre das Leben für mich sinnlos.

2. Es gibt keine bessere Erklärung für die Existenz unseres Weltalls. Viele Teilchenforscher und anerkannte Wissenschaftler haben wiederholt zum Ausdruck gebracht, dass irgendetwas diese ganzen Abläufe EINMAL gestartet haben muss.

Diesen Punkt konnte die Wissenschaft bis heute nicht klären, warum gab es den Urknall oder was war der Start unseres Universums?

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@habakuk63

@habakuk:

1. "...wäre das Leben für mich sinnlos"

Also ist dein Glaube gleich Wunschdenken.

'Eine Welt mit Gott gefällt mir besser als eine Welt ohne. Also bilde ich mir eine Welt mit Gott ein.'

2. "...dass irgendetwas diese ganzen Abläufe einmal gestartet haben muss"

Selbst wenn es so wäre: Das sagt nichts über dieses 'Irgendetwas' aus. Weder, wer/was es ist, noch was es von uns will, noch ob es überhaupt etwas will.

Warum sollte es genau der Gott sein, der die Menschen Jahrhunderttausende ziellos dahintümpeln liess, sie verschiedenen Göttern Menschenopfer bringen liess, um sich dann plötzlich vor 3000 Jahren ausschliessen einem einzigen kleinen Volkstamm im Nahen Osten zu offenbaren? Tieropfer verlangte er da übrigens immer noch, er musste sich von der Sucht nach dem Geruch von verbranntem Fleisch erst langsam lösen. Muss also doch ein Nachkomme der antiken Götter gewesen sein.

Findest du das plausibel?

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@Zicke52

Also ist dein Glaube gleich Wunschdenken.

Ich denke eher, dass es sich um Überzeugung und nicht um Wunschdenken handelt

Selbst wenn es so wäre: Das sagt nichts über dieses 'Irgendetwas' aus. Weder, wer/was es ist, noch was es von uns will, noch ob es überhaupt etwas will.

Aber es sagt zumindest darüber aus, dass dieses 'Irgendetwas' existiert

Warum sollte es genau der Gott sein, der die Menschen [.... dahintümpeln liess, sie verschiedenen Göttern Menschenopfer bringen liess [....]

Wie kommst Du darauf, dass Gott dies veranlasst haben soll und nicht die Menschen selbst es waren, die sich solche Sachen ausgedacht hatten?

Deine Gegenargumente sind es, welche nicht plausibel sind...

Gruß Fantho

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@Fantho

@Fantho: habakuk sagt selber, dass einer der Gründe für seinen Glauben ist, dass er das Leben sonst sinnlos fände. Also entspringt sein Glaube dem Wunsch nach einem Gott, der seinem Leben Sinn gibt. Das nennt man Wunschdenken: "Ich möchte es so, also glaube ich, dass es so ist".

Natürlich hat nicht Gott Menschen- oder Tieropfer veranlasst, das haben sich alles Menschen ausgedacht. Aber wie erklären sich Gläubige, dass er jahrhunderttausendelang tatenlos zuschaute, bevor er sich plötzlich offenbarte? Warum hat er die Menschen nicht von Anfang an begleitet?

Abgesehen davon, dass die Regeln, die dieser Gott den Menschen vor 3000 Jahren vermittelte, äusserst fragwürdig sind. Heute sässe jeder, der sie befolgte, im Kittchen.

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Glauben heißt nicht wissen. Für den Gläubigen ist seine eigene Religion die richtige. Aber ebenso gibt es welche, die auf der Suche nach der richtige Religion und vielleicht konvertieren sie dahin.

Es macht keinen Sinn, sich darüber zu streiten, welche Religion die richtige oder die wahre ist. Das muss man für sich selbst entscheiden.

Wenn ich bete, dann bin ich bei meinem Gott (Allah) nahe. Das merke ich schon. Das weiß nur Allah.

Aber warum ist der Islam für dich das Richtige? Warum glaubst du daran?

Mir geht es eigentlich nicht darum herauszufinden, welche Religion die Richtige ist, ich will wissen, warum man an den Gott glaubt, an den man glaubt. ^^

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"Glauben heißt nicht wissen" ist nur für jene zutreffend, die den wahren Gott nicht kennen. Als ich noch katholisch war, war dieser Satz durchaus zutreffend. Heute nicht mehr. Der Gott der Bibel ist der wahre Gott, und eine Prüfung der Faktenlage bestätigt dies. Das bedeutet aber auch, dass man Wissen aufnehmen muss. Viel Wissen. Also das Gegenteil von dem, was du gesagt hast. Glaube ist Wissen.

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Ich weiß das Gott existiert, weil ich ihn Tag für Tag neu erlebe.

Heilungen eigentlich unheilbarer Krankheiten zum Beispiel.

Wenn du anfängst die Bibel zu lesen (ich rate dir im neuen Testament zu beginnen),

wirst du verstehen, wieso manche Menschen Gott so unglaublich Lieben.

Gott liebt jeden Menschen sooooooooo sehr. Stell dir einfach mal vor das du in jemanden verliebt bist. Diese Liebe mal das unendlichfache liebt Gott DICH.

Und nicht nur das: Wir als Menschen können es nicht verstehen, da es etwas ist das NUR Gott kann. Unzwar denkt er jede sekunde über jeden Menschen gleichzeitig nach. Dabei findet er es traurig, wenn leute ihm nicht nachfolgen, da er uns ja so liebt.

Wer Gott nicht sucht, wie soll er ihn dann finden?

LG Leonie ;D

@LolitaDoll: "Heilungen eigentlich unheilbarer Krankheiten"

Achso? Die beweisen Gott?

Und was beweisen die viel häufigeren Nichtheilungen unheilbarer Krankheiten? Dass es Gott nicht gibt? Oder dass er ein Ekel ist?

Achja: für mich ist Liebe genau das Gegenteil dessen, was in den "heiligen Büchern" als Liebe dargestellt wird.

Niemals würde es mir einfallen, einem Menschen, den ich liebe, Leid zuzufügen, um zu "prüfen", ob er mich dann "trotzdem noch liebt". So wie es Gott zum Beispiel mit Hiob getan hat. Obwohl ER - im Gegensatz zu mir - die Gedanken der Menschen kennt und eine Prüfung überhaupt nicht nötig hätte.

Auch würde ich nicht eine Botschaft, die ich selbst und gefahrlos jedem mitteilen könnte, durch Mittelsmänner verbreiten lassen in dem Wissen, dass diese Mittelsmänner damit ihr Leben riskieren.

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@Zicke52

Genau das ist das Problem. Menschen vergleichen Gott immer mit sich selbst oder anderen menschen. Gott ist aber nunmal kein Mensch sondern weitaus mehr. Er ist ein übernatürliches Wesen. NIEMAND kann Gott verstehen bzw. ihn begreifen. Dennoch ist er da. Gott möchte das wir uns BEWUSST für ihn entscheiden und nicht dem Bösen hinterher laufen.

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@LolitaDoll

@LolitaDoll: "NIEMAND kann Gott verstehen bzw. ihn begreifen"

Warum behauptest du dann, dass er uns liebt? Das kannst du doch gar nicht wissen, wenn niemand Gott begreifen kann.

Und ich muss Gott nicht begreifen, um Liebe zu definieren. Liebe ist, das Glück des Menschen zu wollen, den man liebt. Nicht ihm absichtlich Leid zuzufügen.

Und wie können wir Gottes angeblichen Wunsch, nicht dem Bösen hinterherzulaufen, erfüllen, wenn wir gar nicht wissen, was in seinen Augen böse ist, weil wir ihn nicht begreifen können?

Merkst du nicht, wie widersprüchlich deine "Argumentation" ist?

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@Zicke52

Hallo Zicke53

Ich misch mich da einfach mal ein.

Weil wir Menschen annehmen, das wir, von uns aus gesehen, Gott nicht verstehen können, hat er uns die Bibel gegeben. Von den gleichen Menschen geschrieben, die Gott auch nicht verstehen würden, aber unter Gottes Leitung.

Wenn wir also etwas über Gott erfahren möchten, dann sollten wir in diesen Brief, von Gott an uns Menschen, schauen.

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@naaman

@naaman: Ja, eben. Und in dieser Bibel ist die Liebe Gottes so pervers beschrieben, dass sie das Gegenteil dessen ist, was wir als Liebe definieren.

Muss ich jetzt meine Definition von Liebe auf den Kopf stellen, um an einen liebenden Gott glauben zu können?

So, wie die Bibel göttliche Liebe beschreibt, möchte ich nicht lieben, und auch nicht gelebt werden:  

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Frag Dich, welche Fakten / Indizien / Beweise DICH von der Existenz eines GOTTES überzeugen würden, und dann guck ob Du derartige Fakten / Indizien / Beweise findest.

Genauso hast Du es vermutlich im Hinblick auf eine evtl. Nichtexistenz GOTTES getan.

Sei gründlich und ohne Vorurteile.....

cheerio

100% sicher sein kann sich da niemand.... deshalb heißt es "glauben" und nicht "wissen".

Das ist wie mit Liebe oder anderen Gefühlen. Es gibt Anzeichen für sie, man kann sie aber nicht vollständig beweisen.

Anzeichen, dass der Gott (Jahwe) an den ich glaube existiert bekomme ich durch Beten zum Beispiel.

Niemand kann sicher sein, ob Gott existiert ! Aber andersherum genauso, niemand kann beweisen, dass Gott nicht existiert ! Für viele Gläubige ist es schön jemanden zu haben, der einen beschützt und einen überwacht, dem man seine Sorgen und Ängste erzählen kann ! Zwar weis niemand, ob Gott existiert, aber an ihn zu Glauben und seinen Glauben mit anderen zu teilen, ist einfach sehr schön und beruhigend :)

Da muß ein Maßstab her.

Ein Maßstab ist ein anerkannter Vergleichswert, mit dem alles andere, aus diesem Bereich, verglichen wird.

Die Bibel ist so ein Vergleichswert (Maßstab). Religionen können damit verglichen werden.

Ein Beispiel:

Wenn Jesus im Sinn gehabt hätte, das das "Vater unser" immer wieder gebetet werden soll, dann müssten die ersten Christen in der Bibel das auch so verstanden haben. Tatsächlich finden wir dieses Gebet nur 2x. Und beide Male ist es nur die Erklärung. Es wurde danach nie wieder gebetet bis der letzte Schreiber, Johannes ca. im Jahr 100 gestorben ist.

Weil Gott Wunder bewirken kann. Ein paar Beispiele findest Du bei diesem Beitrag. Etwa nach 13 Minuten kommt das erste Portrait einer Frau, welche so ein Wunder erlebt hat.

Auch unter youtube bei den Biografiebeiträgen "Mensch Gott" sieht man solche Beiträge. 

Ich selber habe ich einige Gebets-Erhörungen erlebt. 

@Bodesurry: Aus diesem Video kann man schliessen, dass Menschen, die krank sind oder nicht genug zu essen haben, selbst daran schuld sind, da sie nicht genug beten.

Die Fallbeispiele im Video haben gebetet, und Gott hat ihr Problem gelöst.

So einfach ist das.

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@Zicke52

Ja, so einfach ist das eben nicht. Erhörungen kann man nur erwarten, wenn der Wunsch in Harmonie zu Gottes Plänen ist.

Bei Nichterfüllung muss man deshalb nicht eine Schuld bei dem suchen, der nicht erhört wurde. Menschen schätzen eine Situation oft sehr subjektiv ein. Deshalb sollte man wie Jesus immer dem Wunsch hinzufügen: "Aber nicht mein, sondern dein Wille geschehe." Damit ist auch gewährleistet, dass Gottes guter Plan für einen selbst zum Tragen kommt.

Nicht umsonst heißt ein Spruch: "Wen die Götter vernichten wollen, dem erfüllen sie all seine Wünsche."

Ich habe mehrere Gebetserhörungen erlebt, aber auch Nichterhörungen: Gott ist kein Automat, in den man ein Gebet reinschmeißt, und dann kommt die Wunscherfüllung raus.

Nach meine  Erfahrungen begünstigten folgende Umstände die Erhörung:

- Es ging nicht um Globales (wie "Frieden in der Welt"), sondern um Individuelles.

- Es ging nicht um Selbstsüchtiges, sondern um Wichtiges für andere, Ausdruck meiner Liebe für sie.

- Es ging nicht um Bagatellen. Ich bete zwar oft, aber eher in der Art eines Gesprächs mit Gott, selten um Erhörung einer Bitte.

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Ich glaube zwar an Gott, aber jeder Gläubige hat auch mal wieder mit sich zu kämpfen, denn es kommen Tage, da denkt man verlassen zu sein.

Aber was ich alles erlebte, wenn ich wirklich glaubte und Gott vertraute, zeigt mir, dass es sowas geben muss.

Jedoch ist Gott keine Person für mich, Gott ist für mich das ganze Universum.

Ich glaube auch daran, dass alles so sein muss wie es ist. Negativ und Positiv.

Wie möchte man denn Heilung und Glück erfahren, wenn man das "Böse" nie sah!?

Jeder Mensch ist auch nicht umsonst auf dieser Welt.

Warum sollte man denn sicher sein, dass ein Gott existiert ? Wer sowas fragt, hat den Sinn von Religionen nicht verstanden.

Religiös zu sein (vgl. lateinisch religare) ist der Versuch dem Ursprung entgegenzublicken. Nicht mehr und nicht weniger. Und das tun so gut wie alle Menschen.

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