Gitarre umsteigen?

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2 Antworten

Die Stimmung ist gleich und die Mensur auch. 
Das Griffbrett ist allerdings schmaler. Ich finde das praktisch.
Die Saitenspannung ist deutlich höher als bei der Konzertgitarre.
Die Saitensätze variieren von 0.010-0.047 " bis hin zu 0.013-0.056".
Dickere und Dünnere sind sehr selten. Dünnere Saiten haben weniger Spannung, klingen aber auch weniger voll und laut. Bei den dickeren Sätzen muss die Saitenlage schon stimmen, dann lassen sich die aber auch bequem spielen. 
Im Gegensatz zu Konzertgitarren haben Westerngitarren einen Halsspannstab, um den erhöhten Saitenzug auszugleichen. Damit kann kann man die Halskrümmung einstellen. das ist nicht schwer, man sollte aber wissen wie es geht.

Alles in Allem ist der Umstieg nicht schwer. Der Klang ist eben deutlich lauter, höhenreicher und durchsetzungsfähger als bei einer Konzertgitarre. 

Andrew Foy spielt nach dem was ich auf den ersten Blick erkennen konnte Westerngitarren. Das hört man deutlich, kann es aber auch optisch erkennen an den Pins in der Brücke und der Kopfplatte ohne Löcher.

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Kommentar von hoermirzu
25.07.2016, 11:19

Nur als Anmerkung, wenn man ein wenig sucht, findet man auch Western-Modelle mit wenigstens 1,75" Sattelbreite. Damit kann man sollte auch als "Umsteiger" gut klar kommen.

Einige Kopfplatten von Konzertgitarren sind auch nicht mehr geschlitzt und nicht alle Konzerter sind ohne Halsspannstab.

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Nein da gewöhnt man sich schnell dran. Musst halt gucken ob es dir gefällt. Mit Nylonsaiten lassen sich bindings und Tapping nocht so easy spielen wie mit Steel Saiten, geht aber auch. Finde heraus was du mehr magst. Ein kurzer Umstieg kann auch immer sehr inspirierend sein, auch wenn man lieber die E-Gitarre spielt oder ne western.

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