gitarrenarten und musikrichtung?

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4 Antworten

100% Widerspruch zu MysterioserMann.

Westerngitarren sind keinesfalls nur zum 'Strumming' (so heißt Akkordspiel auch noch) da. Viele Spieler spielen im sog. Flatpicking-Stil, d. h., Melodiespiel mit dem Plektrum in teils Überschallgeschwindigkeit, vielfach auch sehr fein umd melodiös. Und es gibt wunderbare Gitarristen, die im sog. Fingerstyle oder Fingerpicking-Stil spielen. Ich hänge Dir dazu ein Video an.

Letztlich kann man alles mit beiden Gitarrenarten spielen. Die Westerngitarre ist lauter und durchsetzungskräftiger und eignet sich sicher für manche klassischen Stücke nicht so optimal. Bei anderen klingt sie aber doch wieder ganz wunderbar, auch bei Klassik.

Die Konzertgitarre kling weicher, nicht so kräftig und manche Techniken gehen bei ihr nicht so toll, z.B. Bendings (Saiten ziehen, braucht man bei Blues häufig). Auch das Sustain (wie lange hält der Ton an) ist nicht so ausgeprägt.

Zu Beginn muss man vielleicht mit der Western etwas kämpfen, weil die Stahlsaiten ungewohnt sind. Aber das gibt sich und kann zu Beginn durch leichtere Saiten etwas ausgeglichen werden. Mit der Zeit nimmt man dann kräftigere Saiten, die holen auch mehr Klang und Lautstärke aus dem Instrument.

Ganz wichtig: Nimm nicht, was Dir jemand empfiehlt, sondern s´was DIR gefällt, womit Du Dich klanglich wohl fühlst. Und: Lass' Dich beraten, kauf nicht im Web, wenn irgend möglich. Man muss Gitarren im direkten Vergleich hören, sie in die Hand nehmen, anschauen, um seine Gitarre zu finden. Und Du solltest keinesfalls unter 150,-- anfangen, gerne mindestens auch 200,-- oder mehr. Drunter bekommst Du in der Regel keine Gitarre, die sich ohne rot zu werden 'Instrument' nennen dürfte.

Und lies die Tipps von peterprunken!!

Jetzt viel Spaß mit dem Video. Ist das kein Klang, der einem Liebeslied gut stehen würde??

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Mit der Westerngitarre kann man vor allem gut Akkorde schrammeln. Auf klassischen kann man (je nach Gitarre) gut Zupfen und auch Akkorde spielen. Die beiden Gitarren klingen dabei natürlich etwas anders. Die Klassische klingt etwas weicher und "reiner", meiner Meinung nach beim Zupfen schöner. Die Westerngitarre klingt (durch ihre Stahlsaiten) ein wenig härter. Ich mag auch Gezupfe auf der Westerngitarre, allerdings solltest du bedenken, dass man auf der Westerngitarre in der Regel mit Plektrum spielt. D.h. du könntest entweder nicht zwei Saiten gleichzeitig anschlagen wie mit Fingern. Oder du hälst das Plek mit Daumen und Zeigefinger und nutzt die übrigen zum Zupfen. Es gibt auch Fingerpleks. Komplett ohne Plek auf der Westerngitarre zupfen klingt meiner Meinung nach nicht sehr schön.

Für Anfänger ist es übrigens einfacher, auf einer klassischen Gitarre zu spielen, da die akkorde sich auf Nylonsaiten leichter greifen lassen.

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Ja, es tönt gut auf einer Westerngitarre. (Wenn man sie zu spielen beherrscht und das ist die Grundvoraussetzung!!!)

Wenn du nicht weißt, was für eine Gitarre du kaufen willst, nimm jemanden mit, der so ein Instrument gut beherrscht und folge diesem kleinen Ratgeber: http://www.gutefrage.net/tipp/tipp-zum-kauf-einer-gitarre

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Ich bin mit einer Westerngitarre angefangen und bin zufrieden allerdings tun die finger weh wenn man nicht in übung ist. Bei der westerngitarre klingen die töne besser als bei einer Konzertgitarre. ich hoffe ich konnte dir helfen :D

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