Gitarre spielen lernen alleine - 1 akkord pro woche gut?

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8 Antworten

Hm, also so eine Vorgehensweise habe ich ja noch nie gehört - aber des Menschen Wille ist sein Himmelreich wie man so schön sagt. Mal überlegen: habe mal gelesen, dass es gut über 400 verschiedene Akkorde gibt (ich kann die auch nicht alle ;-))) ) Bei 52 Wochen im Jahr hast Du dann in vier Jahren ohne Urlaub und Unterbrechung alle Akkorde sicher drauf, kannst aber weder wechseln, noch rythmisch oder zupfmässig irgendetwas sonst, was sich dann "Gitarre spielen" nennt. Merkst Du was?

Okay, das war überzogen und nicht ganz ernst gemeint, aber was ich damit sagen will ist folgendes: das kannst Du ruhig bedingt so machen, aber suche Dir dann ein Lied, das Du spielen willst und lerne auf diesem Wege die vier - sechs Akkorde dafür und wenn Du damit durch bist übe das Umgreifen mit diesen Akkorden, die Rythmik usw. indem Du das Lied versuchst zu spielen. Das macht erstens viel mehr Spaß, weil Du dann bald Deinen ersten Song spielen kannst und zweitens Du dabei auf mehreren Ebenen lernst. Und wenn Du das Lied kannst, nimmst Du das nächste Stück.

Aber: wirklich lernen ist das auch nicht. Trotzdem ist oder kann es ein Weg sein, mit Deinen Möglichkeiten und Vorstellungen etwas weiter zu kommen! Ich möchte Dir aber trotzdem empfehlen, das insgesamt nochmal zu überdenken und einen vernünftigeren Weg einzuschlagen. Arbeite Dein Buch durch und nutze Schulungsvideos im Internet.

Und nicht vergessen: Gitarre spielen ist kein rein technisches Ding, das sich darin erschöpft, dass man jeden Akkord für sich alleine greifen kann. Viel Spaß beim Üben und Gruß Don

Sicher schaffst du es, aber du solltest ab und zu von einem Profi deine Handhaltung überprüfen lassen, damit du dir keine Sehnenscheidenentzündung holst. Und mach dich auf schmerzhafte 4 Wochen gefasst, wenn du auf einer Westerngitarre übst - auf den Fingerkuppen muss sich erst Hornhaut bilden. Wenn es zu weh tut: reduziere die tägliche Übungszeit. Und noch was Wichtiges: Wenn es im Handrücken oder im Arm weh tut - mach eine Pause und lass deine Handhaltung kontrollieren (Gefahr von Sehnenscheidenentzündung. ein kleiner Tipp: fang mit zwei Akkorden an und übe den Wechsel, danach mache einen Akkord mehr. Reihenfolge A-D-E-H7-G-e(moll)-a(moll)-C-F(schwer) Viel ERfolg!

Orange1997G 29.09.2014, 22:56

Ich übe ja nur 15-20 minuten am tag jeweils nur einen akkord.

Da tut nichts weh.

Die Saiten schneiden wzar sehr ein, aber weh tut es nie :D

Mir wird am finger oft blut abgenommen :D Vielleicht merk ich deswegen keine schmerzen dort mehr :D

Ich lern zuerst G, der kommt in meinem Buch als erstes :)

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Doch ein Akkord die Woche ist absolut super! Und wie du es anpackst klingt auch schlüssig. Täglich ne viertel Stunde. Die schwierigeren Akkorde hebst du dir für später auf- sonst kann das ganz schön unmotivierend sein. Deine Aussage:"Ich hab schon so vieles alleine gelernt warum nicht auch das". Ist das richtige denken. Wünsche dir ganz viel Erfolg!

Das kann man nicht so sagen.an braucht für die ersten Akkorde relativ lang. Wenn du mal problemlos E, Em, Am, C, G, D, A spielen kannst, wirst du die restlichen schneller lernen können. Dann kommen die septaakkorde Und dann vllt die barregriffe. Und du solltest gleichzeitig verschiedene anschlagtechniken erleben, sowie fingerpicking. Dann würde ich dir vorschlagen, die dir und Moll pentatoniken zu lernen. Aber wenn du täglich deine 20 Minuten trainierst, wirst du in einem Jahr schon das alles oben genannte beherrschen. Auch wenn du untalentiert sein solltest. Aber die ersten offenen Akkorde sind eine schwierige Hürde. Schränke dich da nicht mit ein Akkord pro Woche ein.

Orange1997G 29.09.2014, 23:00

Ich lerne heute G und so schlecht hört es sich nicht an, es hört sich schon gut an.

Fingerpicking geht doch schlecht wenn man mit Plektrum spielt oder??

Habe ja extra so Plektren für Westerngitarren.

Instrumente lerne ich eigentlich schnell, ka warum, früher konnte ich inenrhalb von 3-4 tagen flöte spielen und dann hab ich mal mit keyboard angefangen aber wieder aufgegebn, da ich keine Noten lesen kann :D

Da ist Gitarre ganz cool, da braucht man meist nur akkorde und keine doofen noten :)

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Schnettsche 02.10.2014, 13:01

Ja das zupfen würde ich auch erst anfangen wenn das einfache Schlagen gut funktioniert...

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Hm, ein Akkord alleine hat wenig Lerneffekt. Wichtiger und kniffliger sind Akkordwechsel. Ich würde auf jeden Fall von Anfang an noch einen zweiten Akkord lernen und den Wechsel zwischen beiden üben.

Bei den ersten Songs, die man lernt, kann man nicht sonderlich wählerisch sein. Die müssen einem nicht unbedingt selber gefallen, sondern Akkorde enthalten, die man kann.

Da du schon G-Dur kannst würde ich mal spontan sagen: Lern noch Am! G-Dur/Am ist ein häufig vorkommender Akkordwechsel.

Und mit den beiden Akkorden kannst du dann schon "Lady in Black" spielen!

Gitarre spielen besteht nicht nur aus Akkorden. Und selbst wenn man Akkorde spielt, muss man auch rhythmisch korrekt spielen und üben, was die Anschlaghand machen muss. Desweiteren ist gerade der Spielfluss, also das Umgreifen wesentlich wichtiger.

Du kannst jeden Barré Akkord verschieben, dann brauchst du ihn nur einmal zu lernen.

Das macht keinen Spaß. Lerne drei Akkorde auf einmal, dann kannst du schon ein Lied spielen, dass du wochenlang üben kannst (pamm-pamm-paam,pamm-pamm-padamm,papapa ... smoke on the water)

Orange1997G 29.09.2014, 22:57

Solche lieder will ich erst gar nicht spielen.

Mein ziel sind ed sheeran und taylor swift songs spielen zu können.

Außerdem bei 3 auf einmal komm ich durcheinander, ich kann nur nachts um 22 uhr üben damit es eben keiner hört :D

Und weil ich sonst keine zeit habe.

Wenn dann 2 in einer woche. Aber kann am neigentlich von G auf C wechseln?

Das schaut so schwierig aus :D

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