Gitarre - Wie greift man F-Dur richtig?

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5 Antworten

Das lässt sich ganz einfach nachprüfen. Wenn du eine Saite in einem bestimmten Bund abdrückst, wird der Ton um die entsprechende Anzahl Halbtöne erhöht. Wenn du beispielsweise auf der E-Saite im ersten Bund greifst, wird das E um einen Halbton erhöht und wäre dann ein F.

Ein Dur Dreiklang wird folgendermaßen gebildet:
1. Grundton
2. Große Terz (5 Halbtöne) auf Grundton
3. Kleine Terz (4 Halbtöne) auf Grundton

Bei F-Dur wäre das dann:
1. F
2. A (F-F#-G-G#-A)
3. C (A-A#-B-C)
Ein F-Dur-Akkord wäre dann also FAC.

Bei Moll-Akkorden sind die Terzen übrigens umgekehrt, also F-Ab-C für F-Moll.

Wenn wir uns jetzt mal die Griffe anschauen...

*Variante 1*
(1) E -> F
(1) B -> C
(2) G -> A
(3) D -> F

*Variante 2*
(1) B -> C
(2) G -> A
(3) D -> F
(3) A -> C

...sehen wir, das beide aus F, A und C bestehen und somit korrekte F-Dur-Akkorde sind.

Das kannst du immer so überprüfen.

Eine schönere Variante ist allerdings ein Barée-Akkord:
- Mit dem Zeigefinger über alle Saiten im ersten Bund greifen.
- Mit dem Mittelfinger die G-Saite im zweiten Bund greifen.
- Mit dem Ringfinger die A-Saite im dritten Bund greifen.
- Mit dem kleinen Finger die D-Saite im dritten Bund greifen.

Diesen Akkord kannst du dann auch z.B. in den dritten Bund verschieben und hast dann ein G-Dur. Das Gleiche gilt natürlich auch für alle anderen Bünde.

Ich hoffe, ich konnte die helfen.

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Kommentar von T1Mde
07.10.2016, 13:08

dir*

0
Kommentar von T1Mde
07.10.2016, 13:09

Tschuldigung, korrigiere:

3. Kleine Terz auf großer Terz

nicht auf dem Grundton

1
Kommentar von T1Mde
10.10.2016, 16:34

Danke für's Sternchen

0
Kommentar von T1Mde
10.10.2016, 16:59

Ja, das ist der gleiche Ton, man schreibt aber normalerweise F-Ab-C, das hängt mit der Tonart zusammen. Aber prinzipiell ist es der gleiche Akkord.

0

Hallo,

wenn Du den Barré-Griff beherrschst, kannst Du F-Dur so greifen:

Zeigeefinger: Barré im ersten Bund über alle sechs Saiten,

Mittelfinger: 2. Bund G-Saite

Ringfinger: 3. Bund A-Saite

Kleinfinger: 3. Bund D-Saite

Also wie E-Dur, nur um einen Bund verschoben.

Allerdings erfordert der große Barrégriff einige Übung.

Ansonsten kannst Du Dir auch mit einem kleinen Barrégriff über die beiden hohen Saiten e und H helfen sowie Mittelfinger auf dem 2.Bund der G-Saite und Ringfinger auf dem 3. Bund der D-Saite.

Wichtig ist halt, daß die Töne f, a und c vorkommen.

Herzliche Grüße,

Willy

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Zeigefinger : 1. Bund e, h Saite  > f, c
Mittelfinger : 2. Bund  g Saite > a
Ringfinger:   3. Bund D-Saite  > F

wer möchte (weil Anschlag aller Saiten erforderlich) kann noch:

kleiner Finger : 3. Bund A Saite > C
dann Zeigefinger barre 1. Bund, so dass E Bass > F

Grüße, ----->

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So weit ich beurteilen kann, beides. Das wird Dir öfter begegnen. V. a. wenn es um schnelles Gitarrenspiel geht, solltest Du in solchen Fällen die Variante, die Dir am geläufigsten ist, greifen.

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Such dir einfach die Töne f a c und dann kannst du dir deine eigenen F-Akkorde basteln :) Macht mehr Spaß so. 

Zudem siehst du bestimmte Pattern und dann brauchst du später auch nicht mehr die Tonnamen zu wissen. Gitarre "is all about" patterns, visuell, Greifgefühl und Gehör. 

Als Anfänger würd ich dir raten Gesangsmelodien auf einer Saite nach Gehör zu spielen. So schaffst du Verbindungen von Gehör zu deinen Fingern. Dann auf 2 Saiten. 

Just explore, it's really fun :) 


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