Gips platte im Wohnzimmer (sehr kalt)?

8 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Das wird wohl eine "billige" Schimmelsanierung sein, wozu sollte man es sonst so machen und sich in Schweigen hüllen?

Die Wand ist kalt - wohl eine Aussenwand. Vor kalten Wänden sammelt sich hohe Raumluftfeuchte - die Grundlage des Schimmelwuchses.

Ich denke, er wusste sich nicht anders zu helfen und verdeckte den Schimmel mit der Gipskartonplatte. Nun diffundiert durch die Gipskartonplatte die Raumluftfeuchte fast ungehindert durch. Dahinter an der alten Aussenwand bildet sich Feuchtigkeit, weil es dort zu kalt ist.

Diese Feuchte kann kapillar nicht mehr nach innen zum Abdampfen gelangen, weil die Gipskartonplatte nicht vollflächig verklebt wurde und die Luftschicht dazwischen den kapillaren Wassertransport nicht ermöglicht.

So feuchtet die Aussenwand auf, der Dämmwert sinkt rapide und die Wand ist kalt und demnächst ggf. auch mit Schimmel innen auf dem Gipskarton.

So hat der Vermieter nun alles falsch gemacht, was an falsch machen kann.

Richtig wäre ein einfaches Heizrohr unten als Heizrohrschleife vor der Aussenwand oder eine Heizrohrschleife im Oberflächenkontakt verlegt an der Scheuerleiste oder ein Heizrohr dicht unter Putz verlegt (Temperierung nach Henning Großeschmidt) oder eine Heizleiste unten vor der Aussenwand.

Das alles führt zur Erwärmung der inneren Oberfläche der Aussenwand und dadurch zur Trocknung der Wand, zur Dämmwerterhöhung und mehr Behaglichkeit im Raum durch eine warme Wandoberfläche. Durch die Erhöhung des Dämmwertes der trockenen Wand werden zudem noch Heizkosten eingespart.

Eine Schimmelsanierung kann einfach und nachhaltig sein, wenn man die richtigen Maßnahmen ergreift.

Wow, echt danke für die ausführliche Aufklärung. Wenn sicj wirklich Schimmel hinter den Platten befindet, dann werde ich dein Text den Leuten vorlesen. 👍

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@Sparkle20

Du kannst auch mal meine anderen Texte lesen, da wird das Problem "Schimmel" oft noch ausfühlicher mit den physikalischen Grundlagen erklärt. Hat man das Prinzip ein Mal verstanden, ist das "Schimmelproblem" kein Problem mehr. ;-)

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Bin schon dabei :)

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Hallo also dein Vermieter ist nicht verpflichtet dir da Auskunft zu geben.
Man kann natürlich auch eine Schimmelsanierung mit einer Regipsplatte mit styropor dahinter wird oft gemacht. Ob das Funktioniert siehst du daran ob du Schimmel hast oder nicht.
Diese Methode wird aber auch als Innendämmung eingesetzt bei Aussenwänden.
Was genau gemacht wurde wird dir niemand sagen nur soviel loch machen wäre Sachbeschädigung.
Wenn die Wand dir kalt vorkommt dreh die Heizung hoch.
Eine Regibsplatte kann aber auch einfach nur angebracht worden sein um die Wand auszugleichen.

Du meinst sicher eine Wand aus Rigps.

Weiß einer vielleicht, weswegen sowas gebaut wurde? 

Um den ehemals großen Raum in 2 kleinere zu teilen oder eine sehr unebene Wand gerade zu bekommen zum Beispiel.

Wenn die Wand kalt ist solltet ihr vielleicht mehr heizen, auch den Raum nebenan.

Das ist eine Wand, die nach außen guckt. Also ich meine, dass dahinter sich nichts befindet. Und es ist komisch, dass der Vermieter keinen Grund dafür hat oder nennen will.

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@Sparkle20

Dann vermutlich um die unebene dahinterliegende Originalwand zu begradigen. Das Außenwände kühler als die übrigen sind liegt in der Sache der Natur.

Einen Grund muß Euch der Vermieter nicht nennen warum er das so gemacht hat. 

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Warum muss er keinen Grund nennen?

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Dann ist der Mieterschutz meine einzige Anlaufstelle. Vielen Dank!

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Das muss ich dir nicht sagen. So wie der Vermieter mir den Grund für die Gipsplatte nicht sagt. Aber danke für die Nachfrage.

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Mietwohnung Heizung und Warmwassererwärmung - Argumentationstips?

Hallo.

tl,dr: Vermieter ist sehr sparsam, Warmwasser nur zu bestimmten Zeiten, wenn überhaupt richtig warm. Heizung nicht durchgängig benutzbar. Was kann ich, bevor es "ernst" wird mit den kalten Temperaturen und ernst machen muss, was meine Forderungen angeht?

lange Version: Ich möchte nur kurz die Bedingungen anschneiden: 2 Wohnungen im Haus 1 x die Mietpartei und die zweite durch den Vermieter bewohnt. Die Zentralheizung besteht aus einer Brennwert-Gasheizung mit Umwälzpumpe, die per Zeitschaltuhr beeinflusst werden kann und einem Warmwasserspeicher im Heizraum.

Ich stelle wieder fest, dass ich vormittags/mittags nur lauwarmes Warmwasser zur Verfügung habe. Die Heizung läuft auch nur, wie ich vermute, wenn der Vermieter dies so will. Der Vermieter ist sehr um seine Kosten besorgt.

Das Warmwasser morgens ist meist okay. Das wird aber daran liegen, dass vor allem die Wärme aus der Legionellen-Bekämpfungs-Erhitzung noch die Leitungen warm versorgt.

Heute habe ich mehrfach einfach mal auf die Temperatur im Warmwasserspeicher geschaut: 35-40 ° C. Die Heizung steht auf Phase 0 (Standby).

Die Raumtemperatur im Wohnzimmer ist, durch die noch milden Temperaturen draußen, Elektrogeräte und Personen trotz nur einer oder zwei Heizphasen den Tag über auf 19,8 C, was ich okay finde. Morgens, wenn ich wie heute das Wohnzimmer betrete kratzt aber das Thermometer gerade so an den 18 ° C was ich schon nicht mehr als Wohlfühltemperatur empfinge. Vielleicht bin ich aber auch nur empfindlich. Ich möchte nur eine Eskalation vor allem bei kälteren Außentemperaturen vermeiden, wenn dann vormittags und nachmittags wahrscheinlich nur eine wesentlich geringere Temperatur aufrecht erhalten wird. "Weil ja eh keine zu Hause ist" - Was bei mir in meinem Job mehrere Stunden Unterschied unterschied ausmachen kann und die Bude schon im letzten Jahr häufiger kalt war.

Also ich habe mir vorgenommen mal mit dem Vermieter zu reden. Ich hoffe ich sehe mich nicht nur, sondern bin auch im Recht.

  • Meiner Ansicht nach muss der Vermieter 24 h/Tag für Warmwasser sorgen. Was die Temperaturen angeht habe ich mal dies und mal das gelesen.

  • Die Heizung muss auch abseits der üblichen Heizperiode von Oktober bis April ab einer gewissen Außentemperatur eingeschaltet sein und es sollten bestimmte Temperaturen in den Räumen zu erreichen sein (Heizpflicht).

  • Die Standby-Schaltung der Heizung über mehrere Stunden bedeutet ein erneutes Aufheizen des gesamten Kreislaufes, was einen erhöhten Energiebedarf zur Folge hat, als durchgängig den Kreislauf warm zu halten.

  • Man hat mir auch gesagt, dass es ein neues Urteil gibt, nach dem die Heizung sogar das ganze Jahr über laufen muss und der Mieter die Temperatur zu regeln hat. Hierzu habe ich aber leider keine Informationen gefunden.

Nun vermute ich, dass meine gesammelten Informationen nicht gerade zu einer guten Umsetzung meiner Forderungen führen und ich suche nach Formulierungshilfen und evtl. doch sicheren Rechtsgrundlagen.

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