Ging es im Osmanischen Zeitalter nur um Ermordung?

...komplette Frage anzeigen

3 Antworten

Ich fand jetzt sehr krass das es nur Mord gab in der osmanischen Geschichte.

Sicher nicht. Es werden auch jede Menge Menschen im Krieg, auf der Jagd, bei sonstigen Unfällen, durch Erkrankung oder einfach an Altersschwäche gestorben sein. Aber derartige Geschehnisse sind häufig nicht geschichtsrelevant. Man kann problemlos googeln, wer als letzter auf der Guillotine hingerichtet wurde - aber nicht, wer als Letzter an der Pest gestorben ist.

AreyouCarzy 12.06.2014, 14:08

Ja aber krieg ist wiederum Mord und auf der Jagd ist auch Mord.

0
Zyogen 12.06.2014, 15:02
@AreyouCarzy
krieg ist wiederum Mord und auf der Jagd ist auch Mord

Nun, das ist Ansichtssache.

0
AreyouCarzy 12.06.2014, 14:10

Aber du hast wiederum recht! Naja pest hab ich auch sehr oft gelesen das der und der wegen Pest gestorben ist und Blabla

0

Nein, das stimmt überhaupt nicht. Die Osmanische Dynastie war ein Reich, das sich über drei Kontinente erstreckte, Europa, Asien und Afrika. Die Osmanen waren zu ihrer Zeit in (fast) allen Bereichen am fortgeschrittensten, unter anderem in Bereichen wie Kultur, Bildung, Technologie, Militär, Medizinwesen. Das Osmanische Reich war auch stets ein Vorbild für viele Staaten dazumals, da Muslime, Christen und Juden friedlich miteinander zusammengelebt haben, es gab kein Druck gegenüber nicht-Muslimen, sie genossen Sonderrechte, die man in anderen Länder bei Minderheiten nicht gesehen hat. Das Ziel der osmanischen Sultane war stets die Verbreitung des Islam. In vielen Dokumentarfilmen und im Internet stehen völlig falsche Informationen und lassen die Geschehnisse ganz anderst darstellen als es tatsächlich waren. Ein gutes Beispiel für die Toleranz der Osmanen ist das Geschehnis im 16. Jhr, als der spanische König alle Juden aus Spanien verbannt hatte und der Osmanische Sultan (Selim I.) all diese Juden in seinem Land aufgenommen hatte. Im Osmanischen Reich kam es auch schon mind. 2 mal vor, dass der Sultan von einem seiner Bürger verklagt wurde und den Prozess auch gewann. In welchem anderen Land war/ist sowas denn möglich? Das zeigt auch wieder die Grosszügigkeit und die Freiheitsrechte, die man im Osmanischen Reich besass.

Im Osmanischen Reich ging es ganz bestimmt nicht, so wie du das fälschlicherweise meinst, um Mord, sondern um ein tolerantes, brüderliches miteinander Leben aller Religionen und Nationalitäten, so spielte es im Osmanischen Reich keine Rolle, ob du Albaner warst oder ein Bosnier, oder ein Türke oder Araber. Bei den Sultanen ging es hautpsächlich um die Verbreitung des Islam und die Hingabe zu Gott/Allah.

Natürlich nicht!:) Den Osmanen ging es nur um die Macht! Sie waren sehr mächtig und herrschten über sehr viele Jahre ..

AreyouCarzy 12.06.2014, 14:12

Aber wieso haben die sich gegenseitig ermordet ? Ich kapier das nicht

0
Zyogen 12.06.2014, 15:08
@AreyouCarzy

Das war in mittelalterlichen Herrschaftshäusern nicht unbedingt selten. Wenn ein Fürst nicht abtreten wollte, um für einen Nachfolger Platz zu machen, dann hat der Nachfolger oder seine politischen Anhänger ein wenig nachgeholfen. Selbst christliche Päpste starben mitunter eines gewaltsamen Todes, siehe beispielsweise http://de.wikipedia.org/wiki/Johannes_VIII._%28Papst%29

0

Was möchtest Du wissen?