Ging es für die Ostblockstaaten nach Ende des warschauer Paktes eher bergauf der bergab?

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7 Antworten

Meist ging es bergab. In Russland wurde nach dem Wegfall der SU nur halb so viel produziert wie zuvor. Die Ex-DDR wäre ohne gewaltige Finanzhilfe Westdeutschlands total zusammengebrochen. Viele Menschen Osteuropas stehen da ohne Arbeit mit einem hundsmiserablen Sozialsystem heutzutage.

Den Staaten war das meistens egal, die gibt es immer noch (ausser Jugoslawien, dort Katastrophe).

Für die Bevölkerung der Staaten war es unterschiedlich. Für Rentner ging es immer krass bergab. Für die wenigen, die für sich was privatisieren konnten, ging es steil bergauf. Ansonsten muss man auf den Beruf des Einzelnen schauen, wie der betroffen war. Und wie man das bewertet:

dass z.B. eine polnische Krankenpflegerin nun einen Job in England annehmen konnte - ist das bergauf oder bergab ?

In Tschechien, Polen und der Slowakei kann man eindeutig von wachsendem Wohlstand sprechen.

Die DDR ist ein Sonderfall, ihre Industrie war nach der Einführung der DM konkurrenzunfähig.

Hier kannst Du dazu mehr nachlesen: http://geschichte-forum.forums.ag/t839-privatisierung-in-der-ddr-ware-die-pleite-der-ddr-betriebe-vermeidbar-gewesen

JBEZorg 04.05.2016, 12:33

In Tschechien, Polen und der Slowakei kann man eindeutig von wachsendem Wohlstand sprechen.

Schön, dass duänder aussuchst, die nicht von euch einfach bombardier wurden wie Jugoslawien. Schön auch, dass es Wachstum gibt... nachdem eure Wirtschaft die Länder erstmal kahlgeplündert hat. Wer bei weniger anfängt wächst natürlich merklicher.

Ausserdem ist der "Wohlstand" in diesen Ländern auf sehr eingrenzbare Bevölkerungsruppen verteilt. Das Leben der Durchschnittsbürger ist immernoch miserabel.

Die DDR ist ein Sonderfall, ihre Industrie war nach der Einführung der DM konkurrenzunfähig.

Was für ein Irrsinn aus der Sicht der Wirtschaftswissenschaft und Geschichte.

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Also in der DDR speziell gab es auf jeden fall eine Mangelwirtschaft. Das heißt, es wurde mehr produziert, als finanzielle Mittel da. Dadurch war die DDR kontinuierlich auf dem absteigenden Ast, was hinterher auch bei der "friedlichen Revolution" geholfen hat.

Ich denke in den anderen Ostblockstaaten war das genauso.

Lyra0815 02.05.2016, 21:08

Ja aber woher kommt diese Mangelwirtschaft? Dadurch das sie sich von der SU unabhängig machen oder dadurch das sie mit der Planwirtschaft aufhören? 

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Eeernaa 02.05.2016, 21:16
@Lyra0815

Beides: In der Zeit gab es zwei große Wirtschaftszonen, im Westen gab es eine erfolgreiche Marktwirtschaft und im Westen wollte man beweisen, dass der Kommunismus besser als der kapitalistische Westen ist, daher hatte man auch die eigene Wirtschaftsform

In der gesamten SU (Warschauer Pakt, entspricht der westlichen NATO) gab es eine Planwirtschaft, das heißt: Eine bestimmte Menge von einem bestimmten Produkt wurde hergestellt, wenn die Nachfrage höher oder geringer war, hat die Bevölkerung Pech gehabt.

Die Wirtschaft konnte aber nie den Bedürfnissen der Bevölkerung entsprechen, dadurch entstand die Mangelwirtschaft

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Für die in die westlichen Strukturen eingebundene Staaten ging es bergab. Deindutrialisierung und gezielter Umbau der Länder zu reinen Märkten durch die westlichen Führungsstaaaten waren de Ursache dafür.

Nun sind es meist Nehmerländer der EU mit starker Abwanderung der Bevölkerung in Richtung westlicher Länder um Arbeit zu suchen, die was einbringt. Die Länder geen dem Westen Märkte und billige Arbeitskräfte und sind auch Kredite angewiesen.

Der östliche Teil, der nicht ins westliche Einflussgebiet fiel ist dabei sich zu erholen. Besonders die Wirtschaften der ex-sowjetischen Republiken wie Russland, Weissrussland und Kasachstan entwickeln sich positiv.

Probleme gibt es da wo sich der Westen einmischt wieder: Ukraine(Bürgerkrieg), Georgien(Krieg und Quasi-Sezession autonomer ethnischer Minderheiten-Gebiete als Folge)oder wo es eigene Streitereien wie zwischen Armenien und Aserbajdschan. Auch Mittelasieatischen ex--Swjetrepbliken haben Probleme die mit Islamismus, Autoritarismus der Eliten oder wieder westlicher Einmischung zu tun haben.

Mastrodonato 03.05.2016, 15:46

Unsinn eines Kremlschreibers.

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JBEZorg 04.05.2016, 12:24
@Mastrodonato

Wie schön, dass ihr wieder nicht beweisen könnt und Fakten auf die mysteriösen "Kremlschreiber" schieden müsst. Selbst Göbbels wäre not amused. Er hat es schon geschafft seine Hetze gegen die SU effektiver zu betreiben.

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Redefluss 03.05.2016, 17:26

Vollkommener Humbug. 

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JBEZorg 04.05.2016, 12:25
@Redefluss

Für den Westen bittere Realität, de du deswegen vermutlich nicht wahrhaben willst.

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Die Frage ist schwer zu beantworten. Über welchen Zeitraum sprichst du? Meinst du in den ersten 5 Jahren, ersten 10, generell?

Wie bei allen Staaten des Ostblocks, gab es schlagartig zwar mehr zu kaufen, aber erstmal brach die industrielle Struktur zusammen. Schau dir die DDR an, so ähnlich war es bei fast allen, sogar noch schlimmer.

Lyra0815 02.05.2016, 21:09

hey! was meinst du damit das die "industrielle Struktur" zusammen brach? Wieso tat sie das? 

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