Gilt Stottern als Sprachbehinderung?

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2 Antworten

Ja, die Kollegin Isabel Wagner hat Recht, Stottern ist eine Behinderung und natürlich des Sprechens und nicht der Sprache.

Der sog. "Nachteilsausgleich" so ausschließen, dass einem Schüler, der stottert, aus dem Stottern in der Schule ein Nachteil entsteht. Ich habe es gerade von einem Patienten gehört, dass seine Lehrerin ihm gerne eine "2" gegeben hätte, ihm aber eine "3" gibt, weil er (wörtlich) "so schlecht gesprochen" habe. Das ist ganz klar rechtswidrig.

Falls Du nach einer Therapie suchst, was ich im Allgemeinen empfehle, möchte ich Dir noch meine "Intensive Intervalltherapie Stottern" VIERMALFÜNF empfehlen. Nähere Informationen findest Du hier: www.viermalfuenf.de , damit das Angebot der Frau Wagner hier nicht alleine stehen bleibt.


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Hallo,

ja, Stottern wird als Sprechbehinderung gesehen. "Sprech" deshalb, weil die Störung den Redefluss beeinflusst, also das Sprechen und nicht die Sprache. Stotternde wissen was sie sagen wollen, es kommt nur nicht flüssig raus.

Da es als Sprechbehinderung gilt, kann man zum Beispiel in der Schule einen Nachteilsausgleich beantragen. Mehr Informationen dazu findest Du bei der BVSS -Bundesvereinigung Stottern & Selbsthilfe.

Noch mehr rund ums Stottern kannst Du auch bei uns nachlesen. Ich arbeite seit mehreren Jahren für die Kasseler Stottertherapie. Als Therapieeinrichtung haben wir uns auf Stotternde spezialisiert.

http://www.kasseler-stottertherapie.de/stottern/was-ist-stottern/

Beste Grüße,

Isabel

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