Gilt (Risiko-)Lebensversicherung auch für schwere Krankheiten?

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2 Antworten

Eine Lebensversicherung sichert den Tod der versicherten Person (VP) - für seine Hinterbliebenen oder z.B. bei Krediten - ab. Bei einer Lebensversicherung (LV) gibt es einen Risikobeitrag und einen Sparbeitrag und noch einen Teil für die Verwaltungskosten. Eine reine Risiko-LV sichert das gleiche Risiko (den Tod der VP) ab, allerdings wesentlich günstiger als eine normale Lebensversicherung!

Bei den absolut unattraktiven Zinsen und den trüben Aussichten, lohnt es sich heutzutage nicht mehr, eine LV abzuschließen und wenn, dann nur als Fondsgebundene Versicherung ...  das muss man sich aber GENAU und von einem echten und unabhängigen Profi erklären lassen,- man sollte also zu keinem "gebundenen" Vertreter gehen, der nur für eine Gesellschaft arbeitet, sondern zu einem freien Makler, der schon länger diesen Beruf ausübt.

Das wichtigste dabei ist aber, dass du die Gesundheitsfragen ALLE genau durchließt und 110%ig wahrheitsgemäß beantwortest. Z.B. die Frage "Waren sie jemals krank" ...  klingt so locker und wird von vielen Vertretern einfach mit "nein" abgehakt ...  aber STOP !!! ...  Die Versicherung wird im Todesfall auf jeden Fall genau nachforschen und auch alle Ärzte der VP anschreiben. Sollte sich dabei herausstellen, dass die VP z.B. vor 10 J. eine Erkältung hatte und die nicht angegeben wurde, kann und wird die Gesellschaft eine Vertragsverletzung geltend machen und nicht bezahlen.

Deshalb bitte ganz genau nachdenken und auch kleine Krankheiten in den Antrag schreiben ...  wegen einer Erkältung, Kopfweh, Ohrentzündung usw. wird der Antrag nicht abgelehnt, aber im Todesfall kann die Versicherung die Zahlung verweigern, wenn nicht ALLES angegeben wurde!

Die Lebensversicherung wird "auf" den Tod abgeschlossen. Egal welche Ursache. Also auch Krankheit.

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