Gilt eine Lüge des Beklagten bei der richterlichen Befragung als uneidliche Falschaussage?

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6 Antworten

ich weiß nur, daß beim strafprozess der angeklagte der einzige ist, der lügen darf.

schau mal nach: zivilprozessordnung § 138 erklärungspflicht

Terezza 15.05.2011, 18:07

danke und viel glück!

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Interessante Frage! 1. Anwälte wissen auch nicht alles. Ich habe mal einen Zeugen erlebt der eine uneidliche Falschaussage in Zivilprozess gemacht hat und in der 2. Instanz berichtigt hat und sagte, dass er genauso in der ersten Instanz ausgesagt hat. Die Strafanzeige führte dazu, dass die Staatsanwaltschaft das Verfahren gegen diesen Zeugen eingestellt hat mit der Begründung, dass die Aussage in der ersten Instanz fahrlässig war aber nicht vorsätzlich. Das wollte auch der Anwalt seinen Mandanten erklären.

Hoppla Baerli hat Recht, darauf basiert ja schlißlich die Verteidigung.... Allerdings gilt das nur für den/die Angeklagten

Eine Falschaussage wird in der Regel verfolgt. Bei der Höhe der Strafe kommt es auf die Folgen an.

Nein, der Angeklagte ist der einzige, der im Gericht bewusst lügen darf.

Terezza 14.05.2011, 20:19

ja, aber hier gehts um das zivilrecht

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