Gilt bei Minijobs 400€ pro einzelnem Monat oder 4800€ pro Jahr?

...komplette Frage anzeigen

4 Antworten

Ein Minijob ist eine dauerhafte Beschäftigung.

Du schreibst von einer kurzfristigen Beschäftigung.

Die ist rentenversicherungsfrei, wenn sie weniger als 2 Monate bzw. 50 Arbeitstage im Jahr ausgeführt wird und es kommt nicht auf die Höhe des Verdienstes an.

http://www.400-euro.de/400/kurzfristig.html

Schüler und Studenten, die in den Ferien, neben ihrem Studium oder nach der Schule einer nichtselbständigen Beschäftigung nachgehen, sind Arbeitnehmer. Der Arbeitgeber muss daher vom Arbeitslohn die Lohnsteuer nach den allgemeinen Vorschriften einbehalten und an das Finanzamt abführen. Für die korrekte Berechnung der Steuer haben die Schüler/Studenten, wie andere Arbeitnehmer auch, dem Arbeitgeber ihre Lohnsteuerkarte vorzulegen. Nach Beendigung des Ferienjobs werden darauf der Bruttolohn und die gegebenenfalls einbehaltenen Steuern vermerkt.

Obwohl bereits bei Aufnahme der Beschäftigung deren Befristung feststeht, wird bei der Lohnsteuerberechnung durch den Arbeitgeber unterstellt, dass der Schüler/Student während des ganzen Jahres Arbeitslohn beziehen wird. Dementsprechend muss der Arbeitgeber Lohnsteuer einbehalten, auch wenn sicher ist, dass der Schüler/Student keine weiteren Einkünfte hat und haben wird. Ist auf der Lohnsteuerkarte die Steuerklasse I eingetragen (was bei Studenten und Schülern die Regel sein dürfte), bleibt ein Monatslohn bis 898,65 Euro ohne Steuerabzug.

Wird dieser Betrag überschritten und Steuer einbehalten, kann diese nach Ablauf des Kalenderjahres in den meisten Fällen vom Finanzamt zurückgefordert werden. Dafür muss eine Einkommensteuererklärung angefertigt werden. Das entsprechende Formular gibt es bei allen Finanzämtern.

Quelle:

http://de.wikipedia.org/wiki/Ferienjob

Wieselchen1 16.01.2008, 22:06

Ansonsten schau mal bei der Minijobzentrale:

Maßgeblich für die Versicherungspflicht ist die Summe aller Verdienste für den Zeitraum von zwölf Monaten. Angenommen, in den Monaten September bis April verdienen Sie mit Ihrem Minijob monatlich 500 Euro, in den Monaten Mai bis August jedoch nur 250 Euro. Danach kommen Sie auf einen durchschnittlichen monatlichen Verdienst von 416,67 Euro und liegen über der 400-Euro-Grenze. Ihre Beschäftigung ist also versicherungspflichtig. Sie bleiben versicherungsfrei, wenn Ihr Verdienst unvorhersehbar und für maximal zwei Monate innerhalb eines Jahres die Verdienstgrenze von 400 Euro überschreitet.

0
Wieselchen1 16.01.2008, 22:08
@Wieselchen1

Der link hierfür ist:

http://www.minijob-zentrale.de/lang_de/nn_10950/DE/1__AN/Node.html__nnn=true

Schau da mal unter Verdienstgrenzen.

0
joekurt 16.01.2008, 22:21
@Wieselchen1

Aha, vielen Dank. Das heißt dann wenn ich 9 Monate im Jahr nur 300€ verdiene und 3 Monate (in meinen Ferien) aber 1000€ (weil ich ganztägig arbeite), käme ich auf mehr als 400€ im Schnitt und es bestünde daher Versicherungspflicht für alle 12 Monate. Ich hoff, ich seh das jetzt richtig.

0

Grundsätzlich dürfen nur max. 400 € mtl. verdient werden. Eine Jahresgrenze gibt es grundsätzlich nicht. Diese wird nur bei Bezahlung von Sonderzahlungen berechnet. Es ist erlaubt 2 x im Jahr eine unerwartete Überschreitung erlaubt (z. B. Krankheitsvertretung).

die 400 Euro-Jobs sind auf den einzelnen Monat beschränkt und können nicht dividiert werden..

Wieselchen1 16.01.2008, 22:09

Nö. Die Minijobzentrale sieht das ein bisschen anders.

0

Was möchtest Du wissen?