Gierschpesto jemand Erfahrung?

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3 Antworten

Ich habe Giersch bereits mehrmals für Kräuteraufstriche verarbeitet – war immer lecker. Den Geschmack würde ich wie harzige Petersillie beschreiben.

Das Grundrezept für Pesto besteht für gewöhnlich aus Basilikum, Pignoli, Parmesan, Knoblauch, Salz, Pfeffer und einem Schuß Olivenöl (das Pesto, das man bei uns für gewöhnlich im Handel bekommt ist viel zu ölig v.a. wegen der Haltbarkeit). Das ganze wird mit einem guten Mixer fein pürriert Ich fange immer mit dem Grünzeug an und gebe dann erst die Nüsse hinein; erst wenn das gut vermengt ist, gebe ich den Rest hinzu.

Anstatt der Pignoli kann man natürlich auch andere Nüsse verwenden oder die Pignoli mit etwas mischen, wie zB Walnüsse oder Haselnüsse. Vor allem Walnüsse oder Cashews könnte ich mir da gut vorstellen.

Auch das Basilikum kann man etnweder komplett durch Giersch ersetzen oder mit anderen Kräutern mischen. Für den Anfang vielleicht mit einem Geschmack, den man mehr gewohnt ist, wie etwa Petersillie oder auch Löwenzahn mischen.

Wenn man will, kann man natürlich auch alles mögliche andere, wie etwa Oliven oder getrocknete Tomaten (als bekannte Zutaten) mit hinzugeben.

Viel Spaß beim Mixen und probieren!

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Hallo Askshark,

In der Tat ist mir der Giersch bekannt, für die meisten ist es Unkraut, doch es ist ein Wildkräuter, mit einen hohen Anteil von Vitamin C, soll gut gegen Gicht sein und den Körper entsäuern.

Ich denke mal, es wird wie jedes Pesto auch hergestellt, wenn du schonmal Pesto gemacht hast, dann verstehst du es, es ist einfach, junge Blätter vom Giersch nehmen, waschen etc. den Stängel nicht mitnehmen, alles in einen Eimer pürieren. Olivenöl dazu, wobei meine Küchenerfahrung sagt mir, dass sich bei den Pesto's die ich mache immer das Öl am Boden absetzt, deshalb nehme ich Geschmacksneutrales Öl und nachher ein Schuss Olivenöl zu. Dann ganz normal pürieren, parmigiano reggiano mit zugeben, das ist ja der Parmesan, den nennt man ja anders. Salz Pfeffer + Prise Zucker und ganz wichtig Kerne, ich nehme dazu Kürbiskerne, für meine Zwecke reicht das, im originalen Pestorezept gehören Pinienkerne, doch diese sind etwas teuer, weil diese erst Reif sind, wenn sie auf den Boden liegen, weiß es aber nicht mehr genau. Kürbiskerne tun es auch, alles pürieren und gesund :D

Liebe Grüße Spiesser05

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Kommentar von Salzprinzessin
12.06.2016, 12:27

Ersatzweise zu Pinienkernen kann man auch Mandeln nehmen, allerdings ohne die braune Haut (Mandeln mit kochendem Wasser aufbrühen, kurz stehen lassen, abgießen und die Haut lässt sich normalerweise leicht abstreifen. Wenn nicht, noch einmal aufgießen. Dann war die Zeit meist nicht lange genug.) Aus Giersch kann man auch "eine Art" Spinat zubereiten. Die jungen Blätter in einem gemischten Salat sind auch lecker.

Ich sag immer: Um den Giersch auszurotten - aufessen!!! 

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Denn kann man essen? Hab ich Säckeweise im Beet :)

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Kommentar von Spiesser05
12.06.2016, 00:08

Natürlich kann man den essen, der ist sehr gesund. Der Giersch verbreitet sich schnell, für die die ihn nicht mögen lästig, aber für die die den essen ist immer genug Nachschub. Giersch ist kein Unkraut, Giersch ist ein Wildkräuter, aber nicht verwechseln, mit dem Schierling. Denke an die 3 x 3 x 3 Regel :). Wie gesagt ist in Giersch mehr Vitamin C enthalten, wie im Grünkohl, das ist echt ernstaunlich, Giersch hilft gegen vieles, ist auch gut für die Blase oder Insektenstiche. Da wird das blatt zerieben, zerhackt und auf die Wunde gelegt, früher hat man damit Gicht behandelt. Sogar Tee kann man aus den Wurzeln kochen, allerdings braucht man da 100g der Wurzeln, der Giersch wird leider von vielen als Unkraut gesehen, das ist Schade, probiere ihn mal, er wird dich sicher nicht enttäuschen und ist ein guter Freund von Schnecken, Schnecken lieben den Giersch nämlich und würden alle Pflanzen liegenlassen um den Giersch zu essen. Ich esse den auch sehr gerne. Ist sehr gesund.

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