Gibts eigentlich Tattoo-Drucker?

7 Antworten

Sowas gibt es nicht aus einfachen gründen : kein Vertrauen in Maschinen. Beschränkte motorische Fähigkeiten einer Maschine. Noch was ein Mensch zittert und hat eigenbewegungen diese würden die ganzen Bilder unscharf machen. Weitere Probleme sind : Programmierung eines Musters auf eine Ebene die nie gleich ist ( Form des Körpers unterscheidet sich ). Investoren werden nicht gefunden . 1 Bild zu programmieren würde mit einem großen Team ca 1-2 Tage dauern da man viel beachten müsste. Also alles in einem nein

warum sollte das unbedingt so lange brauchen so ein bild zu programmieren. der computer kann doch auch innerhalb von sekunden ein bild einscannen und drucken. so viel rechenleistung wird ein tattoo da auch nicht beanspruchen.

und den menschen kann man sicher so fixieren, dass er nicht großartig zittert oder die maschine diese zitterbewegungen eben mitmacht.

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@touchmytrallala

Das liegt am Untergrund : dieser ist nachgiebig kann verrutschen muss für bestimmte Bilder bestimmt fixiert werden . Mann muss für jedes Körperteil programmieren wie das Bild gestochen werden muss . Mann muss verschiedenste Formen von Körperteilen berücksichtigen und solange da kein Algorithmus gefunden wird Dauer das ewig lang

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@Klomeme

hmm. kann ich mir irgendwie nicht vorstellen, dass das in heutiger zeit so schwierig sein sollte, wo z.b. maschinen aus einem wust digitaler magnetischer signale im mrt innerhalb von minuten ein dreidimensionales bild errechnen können.

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Sowas gibt es nicht [ ]

Ich denke schon.

https://www.deutsche-mikroinvest.de/taprima

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@aurata

ach ja. super. genau das meine ich.

und da steht ja auch, was ich schon schrieb:

Fotos sind zum Beispiel sehr schwer zu tätowieren und oft entspricht das Ergebnis nicht der Vorlage. Wieso also werden Tattoos nicht einfach automatisch und exakt gestochen? Genau das soll TAPRIMA – die Tattoo Printing Machine - dem Tattowierer abnehmen und zu hoher Kundenzufriedenheit führen.

danke aurata. :-)

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Also ich hab noch nie was davon gehört und ich glaube auch nicht, dass sich das so einfach durchführen lässt, weil da ja auch sehr schnell Fehler passieren können. Bei Nähmaschinen stickt es ja eben auf eine flache Oberfläche und die Haut gibt ja auch nach und kann auch "verrutschen".

Die Tattoo Vorlagen sind doch auch auf einem Blatt gezeichnet.

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Das ist ein Vergleich, als wenn du zu nem Bildhauer sagst: "Deine Statue könnte ich mir auch von einer CNC-Fräse machen lassen...". oder zu einem Kunstmaler: "Ein Bild von nem Pferd kann ich mir auch aus dem Internet ausdrucken." Tätowieren ist doch nicht nur ein Bild auf die Haut bekommen.... es ist eine Kunst. Das Bild entsteht und wächst doch erst während des Stechens... Davon abgesehen dass die meisten sich garantiert nicht unter so eine Maschine lagen würden, weil auch das Stechen an sich einbesonderes Erlebnis ist. Die Interaktion mit dem Tätowierer, die Handgriffe, das ganze Drumherum. Ein Ritus, der dem Tattoo erst seinen Charakter gibt. Das geht vielleicht bei irgendeinem vorgefertigtem Katalogtattoo, aber nicht bei den richtigen auf den Kundenwunsch zugeschnittenen Tattoos, bei denen es hier und da immer noch kleine Änderungen oder Ergänzungen gemacht werden...

Rein technisch würde es wohl gehen, wenn der Tätowierte entweder festgeschnallt oder unter Vollnarkose gelegt wird. Denn Zucken und Niesen und Husten passieren oft so schnell, dass der Tätowierte gar nicht so schnell auf nen Pause-Knopf drücken könnte. Mit einer Stickmaschine kann man es auch nicht vergleichen, denn der menschliche Körper ist etwas komplexer als ein Stück Stoff. Da gibt es nicht nur Rundungen und Gnubbel, sondern auch verschiedene Hautstärken, Nerven, Venen, Leberflecken, Schmerzempfindlichkeiten, Muskeln, Knorpel,.... alles Dinge, die die Geschwindigkeit, Stechtiefe, Wiederholungen, Linienführungen, etc beeinflussen können und entsprechend von der Maschine erfasst werden müssen. Ist zwar nicht unmöglich aber bei weitem Aufwendiger als ne Stickmaschine. Wie das Wischen von statten gehen soll, frage ich mich da jedoch, denn das ist ja auch sehr individuell im Interwall und im Druck.

Ich persönlcih würde mich nie unter soetwas legen, wenn es erfunden werden würde, denn meine Motive sind individuell auf mich abgestimmt und entstehen oft erst richtig beim Stechen. Ich sehe das so, dass da eine Künstler/in, eines seiner Werke auf meinem Körper zeichnet. Außerdem ist mir das Zusammenspiel zwischen Tattoo-Künstler und Kunden und der Stechvorgang selbst sehr wichtig. Und das geht wohl den meisten anderen auch so. Zumindest denen, die sich nicht nur irgendein Bild aus dem Katalog stechen lassen.

Es kommt vielleicht auch auf den Anspruch an. Das ist wie der Unterschied zwischen nem intustriell gefertigtem Yes-Törtchen und ner mit Liebe und Hingebung selbstgebackenen Geburtatagstorte mit persönlichen Verzierungen.

danke für deine ausführliche antwort.

Wie das Wischen von statten gehen soll, frage ich mich da jedoch, denn das ist ja auch sehr individuell im Interwall und im Druck.

wofür brauch man das denn? ist das nicht nur dafür, dass der tätowierer was sehen kann? die maschine würde doch aber quasi blind tätowieren.?

denn meine Motive sind individuell auf mich abgestimmt

ich würde den vorteil bei so einer maschine darin sehen, dass die z.b. gerade photos (z.b. von angehörigen oder so, also immer noch sehr individuell) sehr gut nachtätowieren könnte. halt wie abkopiert, was viele sicher lieber hätten, als ein portrait, was der tätowierer evtl. nicht optimal hinbekommt.

müsste ja auch nicht an jeder stelle und für jedes tattoo einzusetzen sein, aber z.b. gibts ja so leute, die sich eben portraits von angehörigen oder idolen oder so z.b. auf die brustmuskeln stechen lassen. da dürfte die haut überall relativ gleichmässig beschaffen sein, so dass die maschine da keine großen schwierigkeiten haben sollte.

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@touchmytrallala

Bist du schon mal tätowiert worden? Weißt du wie sehensüchtig man manchmal aufs wischen wartet, damit die Haut gekühlt und geschmiert wird? Ist zwar nur ein Nebeneffekt zum eigentlichen Zweck, aber ohne könnte ich mir das schmerztechnisch nicht vorstellen.

Soweit ich weiß werden Portraits etwas anders auf die Haut gestochen, als sie auf Papier sind, damit sie am Ende gleich wirken. Eine 1:1 Kopie wie beim papierverfältigen würde so weit ich weiß sehr seltsame Ergebnisse bringen. Es soll ja doch eher wie eine realgetreue Zeichnung wirken und nicht, als ob man n Foto auf Arm kleben hat.

Und weiter meine Meinung dazu: das Herzblut des Tätowierers gehört für mich in ein Tattoo hinein - auch in Portraits...

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