Gibts bei uns eigentlich noch Waldsterben, War doch großes Thema anfang der 1980iger Jahre. Man hört nichts mehr davon.?

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3 Antworten

Dieses Problem scheint tatsächlich abgenommen zu haben. Saurer Regen entsteht durch Schwefeloxide, welche noch bis vor etwa 30 Jahren hauptsächlich durch Verbrennungsmotoren und Industriekraftanlagen in die Atmosphäre gelangten. Dort verband sich das Schwefeloxid mit Wasser zu gefährlicher Schwefelsäure. 

Umndie Symptome zu beheben, wurden in besonders betroffenen Waldgebieten Einsätze geflogen und große Mengen Kalk über den Wäldern abgeworfen. Dies sollte die Schwefelsäure neutralisieren.

In den letzten Jahren wurde außerdem viel unternommen, die Konzentration der Schwefeldioxide in den Abgasen zu verringern. Die meisten Schornsteine in der Industrie haben mittlerweile zuverlässige Filter, um den Schwefel herauszufiltern. Auch in Krafstoffen für Fahrzeuge wird heute chemisch der Schwefelanteil verringert.

Doch ist das Problem des sauren Regens immer noch eine stetige Gefahr, denn auch durch andere Faktoren, die nichts mit den Menschen zu tun haben, können Schwefeloxide in die Atmosphäre gelangen. Bei einem Vulkanausbruch etwa wird mehr Schwefel freigesetzt, als es ein filterloses Kraftwerk in einem ganzen Jahr tun würde. 

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Kommentar von Mikkey
13.03.2016, 16:52

Alles richtig, bis auf

gefährlicher Schwefelsäure

Schwefeldioxid löst sich in Wasser und bildet dabei schweflige Säure. Die ist grundsätzlich nicht gefährlich, nur ist es halt eine Säure, die als solche den Lebewesen schadet.

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Ja und auch wieder Nein. Die großen Fichtenmonokulturen waren sowieso unnatürlich. Es handelte sich um einen reinen Wirtschaftswald der angepflanzt wurde weil Fichten schnell wachsen. Wie alle Monokulturen aber war dieser Wald artenarm und anfällig für Schädlinge. der Borkenkäfer zb konnte sich nur wegen dieser Monokulturen ausbreiten und sie stark schädigen.  Für den Wald an sich war er sogar ein Glücksfall. Dort wo man die abgestorbenen Flächen sich selbst überlassen hat wuchs bald ein gesunder  natürlicher Mischwald nach. Auch Wind und saurer Regen richteten in den Monokulturen schlimmere Schäden als im Mischwald an. Auch hat saurer Regen abgenommen weil es bei uns bessere Filtersysteme gibt. Und auch der Borkenkäfer richtet in natürlichen Wäldern kaum Schafen an. Er ist ein Teil von diesen der einzelne Bäume oder einzelne Baumgruppen befiel und auch tötete aber bis zur nächsten Fichte war es ziemlich weit und der Wald nahm keinen Schaden.  Schädlinge gibt es in der Natur nicht. Bäume sind teilweise immer noch geschädigt aber so wie die Fichtenwälder es waren nicht.

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Es gibt noch immer Waldsterben,jedoch weniger, da der Borkenkäfer recht stark abgenommen hat. Der saure Regen ist etwas seltener geworden,da in den Braunkohle Verbrennungsanlagen neuere Filter eingebaut werden müssten.

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Kommentar von sepp333
13.03.2016, 20:51

Der Borkenkäfer abgenommen von wegen, dann komm mal zu mir, überall stehn Käferbäume, nach diesem heißen Sommer. 

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