Gibt Schokolade wirklich Glücksgefühle?

9 Antworten

Wer traurig oder frustriert ist, greift zu einem Stück Schokolade. Immerhin soll das doch die Laune steigern und die Seele streicheln! Verantwortlich für die Schoko-Glücksgefühle soll der Stoff Phenylethylamin sein. Der ist auch tatsächlich in Schokolade enthalten und wirkt auf die Neurotransmitter im Gehirn, so dass dort das Glückshormon Serotonin freigesetzt wird. Leider gibt es aber einen Haken: Zum einen ist die Konzentration von Phenylethylamin in Schokolade sehr gering, in etwa so hoch wie in Käse. Zum anderen ist inzwischen selbst die glücksfördernde Wirkung des durch Phenylethylamin möglicherweise freigesetzten Hormons Serotonin umstritten. Streng wissenschaftlich betrachtet ist also kaum etwas dran an der Behauptung, Schokolade mache glücklich. Dennoch kann sie als Seelentröster fungieren. Und zwar wenn wir wollen, dass sie wirkt. Es geht also um Psychologie. Wer seit Jahren Schokoladengenuss mit positiven Gefühlen verbindet, kann durch ein Stück Schokolade also gute Laune bekommen. Nicht, weil Schokolade ein Wundermittel ist sondern schlicht nur, weil man es gelernt hat, Glücksgefühle mit dem süßen Genuss zu verbinden.

https://eatsmarter.de/ernaehrung/ernaehrungsmythen/schokolade-macht-gluecklich

Glücksgefühle durch Schokolade - dafür fand ich bisher die Erklärung sehr einleuchtend und logisch, dass dunkle Schokolade (und NUR DIE!) mit geringem Zuckeranteil zu einem erhöhten Serotoninwert und dadurch zu besserer Stimmung beitrage. Dies scheint aber so gar nicht zuzutreffen: sie enthält gar kein Serotonin. Und auch die winzigen Mengen Tryptophan allein reichen nicht aus für die fröhlichmachende Wirkung von Schokolade.

Der Kakaoanteil allerdings mit seinen psychoaktiven Substanzen - der kann ähnlich euphorische Gefühle wie Cannabis verursachen - und enthält auch DEN Stoff - Phenylethylamin! - der die Stimmung ähnlich hochjagt wie beim Verliebtsein: ein Bungeeeffekt!

Dass man sich gerade auch bei Depressionen die antioxidativen und entzündungshemmenden Flavonoide von Kakao zu Hilfe holen kann, ist ja ein Win-Win-Effekt sondergleichen: ein richtiger Glücksfall, würde ich sagen!

Auch der Placeboeffekt komme als Erklärung in Frage, meinen Forscher: Stimmungsaufhellung, allein aus der Erinnerung an unbeschwerten Schokoladengenuss in der Kindheit, sozusagen.

Um sich nicht mit Zucker zu belasten, kann man zu Bio-Schokolade mit höchstmöglichem Kakaogehalt und niedrigstmöglichem Zuckergehalt greifen: so gibt es Schokolade mit gesunden, alternativen Süßungsmitteln, wie z.B. Birkenzucker (=Xylit), Kokosblütenzucker, Yacon, Lucuma o. ä.).

Und warum nicht mal Rohschokolade in 5 Minuten selber machen? Da weiß man wenigstens, was (nicht) drinsteckt!

https://www.youtube.com/watch?v=OD6R2jdHbuE

Du hast also vollkommen recht: Schokolade macht glücklich - wenn auch anders, als wir bisher dachten!

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Heilen mit den richtigen Inhaltsstoffen

Wurde erst kürzlich gefragt!Ja, da ist was dran, aber die Gefühle halten nicht lange an.

Vermutlich nicht glücklicher, als andere fett- und zuckerreichen Lebensmittel, die dir gut schmecken.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – und Beruf

Doch! bei Anderen bin ich dann ehr deprimierter, aber bei Schokoladen irgendwie nicht.

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Alles was gut schmeckt gibt ein gutes Gefühl :)

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