Gibt es zu viele Unternehmensberater auf dem Markt, weshalb die Berufsaussichten schlecht sind?

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9 Antworten

Ein fähiger Unternehmer ist sein eigener Berater und weiß nicht nur von sich aus, wo es entlang geht, sondern auch, daß es Sinn macht, Geld nicht in dubiose Klugsch*** zu investieren.

Ein erheblicher Teil der Unternehmensberater ist vergleichbar mit denen, die an ziemlich allem gescheitert sind und dann darauf kommen, daß man auch Kasse machen kann, wenn man ein Buch schreibt mit dem Titel "Wie werde ich reich".

Wo es die Frage nach Berufsaussichten ganz allgemein berührt, da gibt es auch eine sehr allgemeine Regel:

Je mehr der Unsinn boomt, desto besser sind die Chancen für Vollzeitversager, doch je mehr es auf Befähigung ankommt, desto besser sind die Chancen für Menschen, die ihr Handwerk verstehen.


Es gibt (noch) zu viele inkompetente Beratungsunternehmen, das aber an den Unternehmen selbst liegt, die führungslos oder ohne erkennbaren Plan durch die Gegend rennen :).

Klassisch sind die KMU`s, bei denen oft der Chef klein angefangen hat und in Sachen Personalführung, (Online)Marketing usw.. keine Ahnung hat, dann auch nicht, wenn er sich einen sogenannten Berater ins Haus holt (muss oft günstig sein).

Aber diese Mängel gibt auch aktuell besonders in Sachen:

  1. Personalvermittler
  2. Online Agenturen
  3. Anwälte
  4. Berater allgemein

Da wir aber fast ausschließlich zur Dienstleistungsgesellschaft geworden sind und viel rationalisieren bzw. die Industrie 4.0 noch viele Bereich treffen wird, überleben diese "Berater" auch nur noch in Form von Qualität. Ist immer eine Frage von Angebot und Nachfrage.

Die Berufsaussichten sind heute auf jeden Fall schwerer als früher, wenn man viel verdienen will. Da muss man schon sich bilden und vor allem flexibel sein. Nicht wie die braven Assistentinnen, die ein Dokument ausdrucken können und telefonieren, dann aber z.B. mit einer Stellenausschreibung oder Änderung eines Textes in einem CMS überfordert sind und dies ablehnen - nein das geht künftig nicht mehr lange. Genauso wie bei Beratern, die sich nicht weiterbilden oder auch Berufserfahrung vorweisen können.

Berater ist nicht gleich Berater. Was es zu viel gibt sind Dummschwätzer, die mit großen Visionen prahlen, aber nichts umsetzen. Was es zu wenig gibt, sind Berater mit Projektmanagement-Erfahrung (Scrum, Prince2 etc.), die IT Projekte steuern und koordinieren können. Da besteht ein echter Fachkräftemangel. 

  1. Es gibt definitv zu viele Unternehmensberater auf dem Markt
  2. Berufsaussichten sind gut für gute Arbeiter

Es gibt sehr viele- aber auch sehr viele Anwälte!

Mach genau das, worin du gut bist - dann findest du deine Nische!

Zu viele jedenfalls für einen weiteren 08/15 - Berater. Wenn du jedoch was zu bieten hast, dann wirst du auch Erfolg haben.

Auf dem Markt tummeln sich unglaublich viele inkompetente Selbstdarsteller.

Wenn man wirklich was drauf hat kann man sicherlich am Markt erfolgreich bestehen.

Ja, es gibt viel zu viele von diesen Schwätzern auf dem Markt. Leider fallen die Firmen ständig auf diese Worthülsenakrobaten herein. Möchtest Du Unternehmensberater werden? Dann beginn mit einer Ausbildung als Automobilverkäufer im Gebrauchtwagensektor. Wenn Du dort gut bist, dann kannst Du den Leuten in der Chefetage jeden Mist andrehen und sehr viel Geld verdienen.

Niemand braucht Unternehmensberater. Vielleicht sind die Aussichten deshalb schlecht :-)

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