Gibt es wirklich noch einen Zeitbegriff auf Planck-Ebene der Raumzeit?

6 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Der "Denkfehler" dürfte darin bestehen, dass auf Quantenebene Teilchen eben nicht mehr an dezidierten Orten sind, sondern an allen gleichzeitig -mit einer Wahrscheinlichkeit, welche durch die Schrödingergleichung berechnet werden kann. Nimmt man nun Quantenmechanik hinzu, welche unsere Welt in ein diskretes "Raster" in der Auflösung der Planck-Größe einteilt, so hieße das meiner Interpretation nach nichts anderes, als dass die Schrödingergleichung Dein Quant an den Stellen zwischen diesem Raumzeit-Gatter mit einer Wahrscheinlichkeit von 0 berechnet, während es für jede andere Stelle "auf dem Raster" eben eine Wahrscheinlichkeit >0 berechnet.

Anmerkung: Unser aller naive Vortsellung, ein Teilchen würde sich "auf geradem Wege" von A nach B bewegen, ist ja schon durch das Doppelspaltexperiment widerlegt worden. Die (momentane.. ;-) Erklärung der Physik sind die Feynman-Diagramme, d.h.: Dass sich das Teilchen stattdessen auf allen möglichen Wegen durch's Universum von A nach B gleichzeitig bewegt, nur eben mit recht unterschiedlichen Wahrscheinlichkeiten. Das würde mit o.g. "Rasterung" der Raumzeit ebenfalls nicht im Widerspruch stehen.

Hallo KosmoFreak,

also der Denkfehler lag anscheinend darin, dass du annimmst, die Teilchen würden sich entlang des Gitters bewegen.

In den Modellen der Schleifenquantengravitation allerdings sind diese Zahlenwerte auf diesen Spin-Netzwerken. Die Betrachtung der Spin-Netzwerke mit der Zeit führt zum sogenannten Spin-Schaum, welcher dann indirekt die Raumzeit darstellt.

Die Zeit ist auch gequantelt, aber die von dir genannten Probleme treten nicht mehr auf.

Um aber auf die Frage in der Überschrift zurückzukommen:

Wenn man bisher versucht hat, die Allgemeine Relativitätstheorie auf Quantenebene anzuwenden, dann kam der sogenannte Quantenschaum raus.

Das sind mikroskopische Fluktuationen der Raumzeit auf Quantenebene, die durch die Heisenbergsche Unschärferelation zustande kommen. Also sind dort eigentlich die Werte "Raum" und "Zeit" auch unscharf. Das ist einer der scheinbaren Widersprüche zwischen Allgemeiner Relativitätstheorie und Quantenmechanik.

LG, Astroknoedel

Ich kann dir hierzu keine Antwort geben, allerdings muss dazwischen ja nicht "Nichts" sein. Stelle mir das wie ein Computerspiel vor bei dem es x,y & z Koordinaten gibt und man eben nur mit einer bestimmten Genauigkeit sich an den jeweiligen Koordinaten befinden kann sozusagen. Dass heißt also dass nicht dass dazwischen nichts ist sondern dass die Auflösung des Universums eben so ist (übrigens auch relevant dazu ist das Simulationsargument - google das mal).

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