Gibt es wirklich Leute, die an die Auferstehung Jesu durch Gott glauben?

25 Antworten

Hallo Kebap,

Ja, die Auferstehung unseres Herrn Jesus Christus ist die Grundlage meines Glaubens. Neben der Auferstehung bin ich auch im FLeisch mit IHM gestorben, deswegen bin ich frei von Sünde und dem Gesetz. Lese Jesaja 53 und du wirst erkennen, das selbst die Juden des Alten Testaments diese Auferstehung erkennen hätten müssen.

Und mit großer Kraft legten die Apostel das Zeugnis von der Auferstehung des Herrn Jesus ab; und große Gnade war auf ihnen allen. Apostelgeschichte 4.33

Wenn es aber keine Auferstehung der Toten gibt, so ist auch Christus nicht auferweckt; 1. Korinther 15.13

Was aber die Auferstehung der Toten betrifft, habt ihr nicht gelesen, was zu euch geredet ist von Gott, der da spricht: Matthäus 22.31

Also ist auch die Auferstehung der Toten. Es wird gesät in Verwesung, es wird auferweckt in Unverweslichkeit. 1. Korinther 15.42

Jesus sprach zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben; wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er gestorben ist; Johannes 11.25

Denn wenn wir mit ihm einsgemacht worden sind in der Gleichheit seines Todes, so werden wir es auch in der seiner Auferstehung sein, Römer 6.5

anfangend von der Taufe Johannes' bis zu dem Tage, an welchem er von uns
aufgenommen wurde - von diesen muß einer ein Zeuge seiner Auferstehung mit uns werden. Apostelgeschichte 1.22

welches Gegenbild auch euch jetzt errettet, das ist die Taufe (nicht ein
Ablegen der Unreinigkeit des Fleisches, sondern das Begehren eines
guten Gewissens vor Gott), durch die Auferstehung Jesu Christi, 1. Petrus 3.21

Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der
nach seiner großen Barmherzigkeit uns wiedergezeugt hat zu einer
lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi aus den Toten,
1. Petrus 1.3

Ich kann dir nur nahe legen, das Neue Testament zu lesen, damit die Decke, welche auf dem Angesicht derer ist, die nur das AT lesen und auf die Überlieferungen der Menschen hoffen, weggetan wird.

die Auferstehung des Herrn Jesus beruht auf dreierlei:

- durch die Kraft Gottes:
Der Gott des Friedens aber, der aus den Toten wiederbrachte11 unseren Herrn Jesus. Hebräer 13, 20

-durch die Kraft des Heiligen Geistes:
Denn es hat ja1 Christus einmal für Sünden gelitten, der Gerechte für die Ungerechten, damit er uns zu Gott führe, getötet nach2 dem Fleisch, aber lebendig gemacht nach3 dem Geist. 1.Petrus 3,18

-durch eigene, Jesu Kraft:
Niemand nimmt es von mir, sondern ich lasse es von mir selbst. Ich habe Gewalt es zu lassen, und habe Gewalt es wiederzunehmen. Dieses Gebot habe ich von meinem Vater empfangen. Johannes 10,18

Darin sieht man die wunderbare Dreieinheit Gottes.

Der Stellung nach sind wir als Gläubige vollkommen:

Und solches sind euer etliche gewesen; aber ihr seid abgewaschen, aber ihr seid geheiligt, aber ihr seid gerechtfertigt worden in dem Namen des Herrn Jesus und durch den1 Geist unseres Gottes. 1. Korinther 6,11

Doch so lange wir noch auf der Erde sind, regt sich die alte Natur und wir können sündigen, müssen jedoch nicht sündigen. Unsere Sünden dürfen wir bekennen und der Herr vergibt sie uns. 1. Johannes 1,9

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Kebap, Juden waren die ersten, die die Auferstehung Jesu leugneten, obwohl sie aus den Schriften die vielen Prophezeiungen über den kommenden Messias kannten. ( Johannes 1:11) Als die Astrologen, die (wahrscheinlich) aus Babylon kamen, gingen sie zuers nach Jerusalem zu König Herodes, bevor der Stern sie weiter nach Bethlehem leitete. So erfuhr Herodes von einem neugeborenen König und wollte voller Angst von den Schriftgelehrten wissen, was sie darüber wußten. Sie wußten! Sie wußten, dass es zu genau der Zeit  geschehen sollte und auch dass er wieder auferstehen würde, wie es im AT in Psalm 16:10 heißt: Denn du wirst deinen Heiligen nicht im Grab verwesen lassen und wirst nicht dulden, dass dein Gottesfürchtiger im Grab verwest.

Die Juden lehnten Jesu ab, weil er nicht das tat, was sie von ihm erwarteten, nämlich die Römer aus dem Land verscheuchen. "Mein Königreich ist nicht von daher!"  Die Zeit war einfach noch nicht gekommen, was man sehr deutlich aus dem Buch Daniel erkennen kann.

Heute ist es ähnlich. Jesus wird als König nicht anerkannt, obwohl er uns im "Vater unser" beten lehrte; Dein Königreich komme! Denn, wenn das geschieht, geschieht auch einiges mit den weltlichen Regierungen, siehe Daniel 2:44 = Aber in den Tagen der Herrschaft dieser Könige wird der Gott des Himmels ein Reich errichten, das für alle Ewigkeit Bestand hat. Kein anderes Volk wird je die Gewalt über dieses Reich an sich reißen können. Es wird alle jene Königreiche zerschmettern und vernichten, selbst aber für immer bestehen bleiben.

Die Auferstehung Jesu Christi ist deshalb die zentrale christliche Glaubenslehre. Der Christus war von Anfang an für dieses Königreich vorgesehen, um alles wieder in Ordnung zu bringen - eben der versprochene Same der Frau, der der Schlange (der Teufel) den Kopf zertreten wird. Womit schon einmal die Ursache allen Leids hier auf der Erde beseitigt sein wird. Dazu gehörte auch sein Opfertod, denn mit Geld oder Ländereien oder einem anderen Engel oder sonstigen Werten konnte die Menschheit von Satan nicht freigekauft werden. Es mußte das Wertvollste sein, das Gott für uns Menschen hergab für unsere Rettung. Allerdings ist das an eine Bedingung geknüpft:

Philipper 2:9=Darum hat ihn Gott erhöht und ihm den Namen gegeben, der über allen Namen steht. 10 Vor Jesus werden einmal alle auf die Knie fallen: alle im Himmel, auf der Erde und im Totenreich. 11 Und jeder ohne Ausnahme soll zur Ehre Gottes, des Vaters, bekennen: Jesus Christus ist der Herr!

Weil die Welt so ist, wie sie jetzt ist, glauben tatsächlich immer mehr Menschen an die Auferstehung Jesu durch Gott.

Um eine Überzeugung zu verbreiten, braucht man bei manchen Themen auch mal Wunder.

Wunder sind prinzipiell das, bei dem Menschen die ganz natürliche Erklärung nicht in den Sinn kommt. Auch heutigentags gibt es hin und wieder Auferstehungswunder, die allerdings schnell wieder dadurch "entwundert" werden, indem man ganz nüchtern feststellt, daß jemand nur scheintot war.

Jesus selbst hatte lt. NT zuvor eindeutig erklärt, welcher Natur Wunder sind, indem er das Gleichnis mit dem Glauben, der einen Berg versetzen kann, anführte. Daß damit gemeint war, daß Menschen nicht sehen, was ist, sondern nur das, von dem sie glauben, daß es so wäre, kann bei entsprechender Sichtweise zumindest nicht in Abrede gestellt werden.

Die Bedeutsamkeit der damalligen Auferstehung läßt sich sehr gut aus verhaltenspsychologischer Sicht erklären:

Das Bedeutsame am Auftreten von Jesus war das, was er predigte. Ohne dem wäre seine Mission sinnlos gewesen. Gleichzeitig geht aus den Schriften hervor, daß die Menschen damals ganz genauso wie heute ein riesiges Problem damit haben, etwas zu begreifen.

Daß deshalb lieber alles uminterpretiert wird, ist naheliegend, und daß eine Nebensächlichkeit zum Kernpunkt erklärt wird, um sich nicht länger mit dem wirklichen Kernpunkt abmühen zu müssen, ist auch etwas, das wir allenorts feststellen können, wenn wir nur hinschauen.

Ein völlig anderes Ding ist es, wenn jemand von rein geistigen und psychologischen Abläufen und Gesetzmäßigkeiten in Form von Gleichnissen spricht, die Zuhörer aber aus ihrem ganz anderen Sichtwinkel heraus alles als physikalisch interpretieren.

Aus rein geistiger Sicht war Jesus keineswegs der erste, der auferstanden ist, daß hat er ja auch selbst bestätigt, indem er sagte, der Johannes war der Elias (ähnliche Persönlichkeit). Ebenso sind (physikalisch) diejenigen vor ihm auferstanden, die er lt. NT auferweckt haben soll.

Es kann aber auch alles ganz anders gewesen sein, weil auch nicht auszuschließen ist, daß keiner drei Tropfen Wissen, die Menschen inzwischen haben, einer der Tropfen aus dem Meer möglichen Wissens ist, der die Sache aufklärt.

Es bleibt eben alles Glaubenssache. Christen, die ihre Religion ernst nehmen, glauben an die Auferstehung. Doch sie glauben es nicht, weil es so war, sondern weil im NT drinsteht, daß es so war.

Nun, wenn's hilft, warum nicht? Die einen glauben eben, daß sie nur in den Himmel kommen, wenn sie glauben, daß Jesus auferstanden ist, und andere glauben, daß die Welt durchaus zu retten wäre, wenn sich alle so verhielten, wie Jesus es empfohlen hat (qasi als der Himmel auf Erden).

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Edit:  Danke für die vielen Antworten. Viele von euch haben hier nur etwas zu dem biblischen Jesus geschrieben. In meiner Präsentation soll es allerdings auch um den historischen Jesus gehen, also die Person die wirklich existiert hat. Wie kann man etwas über den historischen Jesus und seine Beziehung zu Gott aussagen?

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