Gibt es viele Christen die keiner Kirche oder Sekte angehören?

...komplette Frage anzeigen

8 Antworten

Da Jesus die Tempelaristokratie seiner Zeit selbst regelmäßig mit scharfen Worten angegriffen hat, wäre es sehr interessant zu erfahren, wie er über die heutigen Kirchen denken würde. Vermutlich ganz anders, als man es sich im Vatikan wünschen oder erwarten würde.

Man muss nicht Kirchenmitglied sein, um im Sinne der Jesus-Lehre gläubig zu sein. Es stimmt zwar, dass Jesus die Gemeinschaft mit anderen Gläubigen empfohlen und auch selbst vorgelebt hat. Dass diese Gläubigen aber eine Institution, eine Priesterschaft oder irgendetwas Ähnliches begründen sollten, lässt sich an keiner Stelle klar erkennen.

Die Gemeinschaft kann also auch darin bestehen, dass man sich einen "rechtschaffenen" Freundeskreis aufbaut, in dem man sich gegenseitig unterstützt und positive Kraft gibt.

Zum Thema Kirchensteuern: Jesus forderte tatsächlich den engeren Kreis seiner Begleiter auf, ihren Besitz aufzugeben und den Erlös an die Armen abzugeben. Die Apostel gingen auch keiner regulären Arbeit nach, sondern sie waren wie Jesus selbst Wanderprediger. Sie lebten also in erster Linie von Spenden.

Daraus lässt sich aber keinesfalls eine allgemeine Verpflichtung herausdeuten, dass jeder Gläubige Geld an die "Gemeinde" abzugeben habe. Die Bibel berichtet, dass es auch in den Dörfern und Städten viele Menschen gab, die an Jesus und seine Botschaft glaubten. Diese Menschen führten aber ein völlig normales Leben. Das einzige was sie taten war, den Menschen von Jesus zu erzählen.

Ich kann leider kein Jesus-Zitat in der Bibel finden, das besagt: "So gehet nun hin zu den Gläubigen in Stadt und Land, und nehmt ihnen ihr Geld ab, auf dass ihr Besitz der Gemeinde zu Gute komme. Wahrlich, ich sage euch: wer seinen Besitz nicht an uns abgibt, der ist dem ewigen Feuer verfallen."

Beim Christ-sein kommt es nicht auf den Stempel an, den wir uns auf die Stirn klatschen, sondern auf die Werte, die wir im Herzen tragen.

genau so wollte ich es in frage stellen?

was für ein einkommen hatten den pfarrer vor 200.300, jahren in den dörfer?

nur die orge der gut gläubige pfrarrer machte es heute zu einem sehr odernlichen einkommen? obwohl die gottes häuser leerer werden?



Da Jesus die Tempelaristokratie seiner Zeit selbst regelmäßig mit
scharfen Worten angegriffen hat, wäre es sehr interessant zu erfahren,
wie er über die heutigen Kirchen denken würde. Vermutlich ganz anders,
als man es sich im Vatikan wünschen oder erwarten würde.


0

Es gibt neuerdings das Phänomen der "Solitärchristen", die an Gott und Jesus Christus glauben und sich an der Bibel orientieren, aber keiner Kirche angehören.

Dabei ist das Christentum vom Wesen her eine Gemeinschaftsreligion.

gemeinscahft der gurus? oder eine glaubensgemeinschaft?

sobald richtig oder falsch oder mision eine rolle spiel.........? ist es dann noch eine gemeinschaft?

0

Viele sind aus der Kirche ausgetreten, sie sparen sehr viel Geld im Leben, durch die Kirchensteuer

Kirche ist die Gemeinschaft derer, die "zum Herrn" (zu Jesus) gehören.
Das i.R. die, welcher seiner Botschaft folgen.
Du meinst, ob es da viele gibt welche keiner Religionsgemeinschaft angehören.
Das ist ganz sicher so - aber was verstehst du unter "viele" ?

viele = die gemeinschaft der gläubigen die keiner kirche  oder sekte angeören?

viele sind ausgetreten und gauben doch noch? wieso auch nicht?

0

Dem Buchstaben nach werden es nicht viele sein. 

Das heißt, gemeldet sind sie schon bei einer Kirche, aber sie gehen fast nie in den Gottesdienst oder an Gemeindeveranstaltungen. 

Ihre "Kirche" ist zum Beispiel das Internet. Ein paar Beispiele:

hour of power - youtube

oder

https://www.icf.church/de/locations/

(Die Kirche für junge Erwachsene)

oder

https://www.erf.de/erf-mediathek/sendungen-a-z/in-touch/5604

ha ha dann würde die kirchen ja nicht jammer über die viele austritte?

wie auch immer die frage war kann man nicht auch christ sein ohne einem club anzugehören?

0
@robi187

Ich weiß bei besten Willen nicht, weshalb Du lachst. Wenn einer aus der Kirche austritt, dann bezeichnet man sich, zumindest dort wo ich wohne, nicht mehr als Christ und lebt auch nicht danach. 

Dann gibt es viele, die an keiner kirchlichen Veranstaltung teilnehmen, aber zu einer Kirche gehören. Ihnen sind Taufe, Hochzeit, Beerdigungen und Festtage wichtig.

Somit gibt es, wie ich geschrieben habe, ganz wenige, mit Blick auf die Gesamtzahl der Christen, die angeben, sie würden nach der Bibel leben, aber nicht bei einer Kirchgemeinde eingeschrieben sind. 

0

Als Christ gehörst du einer Christlichen Kirche an. Automatsisch durch die Taufe.

Was du meinst ist wohl eher das sie ihre Religion nicht aktiv ausüben.

Und ja das gibt es bei allen Religionen.

mitglied einer kirche ist man nur wenn man vereinsbeitrag (kirchensteuer) bezahlt?

man kann ja ausstretten und doch weiter sich als christ fühlen und glauben? man kann ja gauben wollen ohne gurus?


0
@robi187

"Mitglied" bist du erst mal durch die Taufe. Und ja du kannst Austreten. Und dich trotzdem weiter als christ "fühlen"

Wer nicht (mehr) glaubt soll austreten. Ich finds aber schofel auszutreten um ein paar Euro zu sparen und dann sagen ja aber glauben tu ich.

0
@Nordseefan

viele danken die kriche ist sozial? aber den pfarrer sein arbeitsplatz sicher ist den mitglieder ihre aufgabe? mit grosser wohnung?

0
@robi187

Ist ja längst nicht jeder so spinnert wie der van elst. Die meisten haben ein ganz normale Wohnung. Und ja auch die wird durch Steuern gezahlt.

Aber als Christ sind einem die Sakramente ja auch wichtig. Und die kosten dann auch nichts.

Oder die Beerdigung.

Die Kirche unterstützt ja auch viele soziale Projekte.

Und ja es gibt Pfarrer und Priester, die Dinge tun, die nicht in Ordnung sind. Und das muss und soll auch geahndet werden.

Aber vergessen wir nicht: KEINE Berufsgruppe, kein Menschengruppe ist immer nur gut oder nur böse.

Aber das führt nun eigentlich weit an der Frage vorbei

0

Auch die Christen, die keiner Amtskirche anhängen, befinden sich in einem kirchlichen Verhältnis zu ihren Glaubensgeschwistern.

Nur etwa die Hälfte der deutschen Bevölkerung ist in einer christlichen Kirche. Aber die meisten sind das nicht, weil sie nicht an Gott glauben, sondern weil sie die Kirchensteuer nicht bezahlen wollen, oder weil sie die Kirche nicht mögen, was aber nicht gleichzeitig bedeutet, daß sie die Religion oder den Glauben an Gott ablehnen.

Hier sind dazu Vergleichzahlen

http://www.kirchenaustritt.de/statistik

viele möchten den pfarrer und die große wohnund des parrers nicht unterstützen?

die können ja vor vollen kirchen reden aber ohne kirchensteuer?

0
@robi187

@robi187: Was reitest du denn immer auf dem Pfarrer und seiner "grossen Wohnung" herum?

Sollen Pfarrer und Priester umsonst arbeiten? Wovon sollen sie dann leben? Zweitjob?

Ich bin ungläubig und kann auf Kirchen und ihr Personal verzichten. Aber wenn man gläubig ist, sonntags in die Messe gehen möchte, kirchliche Taufe, Hochzeit und Begräbnis haben möchte, Orgelmusik, Chöre und schön dekorierte Kirchen, dann sollte einem doch klar sein, dass das alles nicht gratis sein kann!

Würdest du ohne Gehalt arbeiten?

Die Gehälter der Bischöfe in Deutschland sind natürlich ein Skandal, aber das ist die Verantwortung des Staates, der das bezahlt. In Frankreich verdient ein Bischof in etwa das Gleiche wie ein Priester - ca. 1000€ netto pro Monat. Immerhin ist die Wohnung gratis.

0

Was möchtest Du wissen?