Gibt es viele Berufe ohne Ausbildung?

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7 Antworten

Die werden immer weniger. Früher konnte auch ein Ungelernter im Lager Kisten stapeln. Dafür wird heute eine Logistikkraft (mit Geld vom Arbeitsamt) ausgebildet.

Selbst als Straßenfeger brauchst du heute mindestens "mittlere Reife" du könntest ja vorhaben, dich innerhalb der Stadtverwaltung "hochzuarbeiten"

Ja, Du hasst Recht wir haben heute eine Bindungsinflation , während früher ungelernte im Lager eingearbeitet wurden , wurde jetzt der Ausbildungberuf der Fachkraft für Lagerlogistik geschaffen und manche Betrieb wollen sogar völlig sinnlos die mittlere Reife dafür , dabei könnte es ein Hauptschüler auch schaffen. Auch Straßenkehrer müssen heute 3 Jahre lang lernen, nur werden , da auch noch Hauptschüler eingestellt.Und auf Hilfsarbeitertätigkeiten rücken dann gelernte nach, so gehen statistisch 2 von 3 KFZ - Mechanikern ins Fließband einer Fabrik trotz Berufsabschluß nur weil das besser bezahlt ist , in andern Berufen sieht es nicht besser aus das werden gelerde als Hilfarbeiter eingestellt und wer nichts gelernt hat bleibt auf HARZ 4, aber ich finde es frustrierend zuerst 3 od. 3, 5 Jahre lang zu lernen und dann mit bestanden Abschlussprüfung als Hilfsarbeiter im Band zu enden, aber wie so vieles was schief läuft in dem Land stört das niemanden. Traurig aber wahr.

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@Schlauerfuchs

Ich ha tte meinen Beitrag eigentlich ironisch gemeint. Aber es ist Tatsache, dass "Bildungseinrichtungen" für viel Geld Arbeitslose zu besser qualifizierten Arbeitslosen "umschulen". Das viele Geld bleibt ab bei diesen Firmen. Da mischen auch die Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände kräftig mit.

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@DerHans

Ja, das stimmt die HWK machte mal eine Lehrgang in CAD / CNC zur Fachkraft mit haten Prüfungen , doch hinterher merkte man beim Vostellungespr. , dass die " Deckel - Dialok 11 " Steuerung für CNC - Maschinen in der Wirtschaft schon seit Jahren nicht mehr verwendet wird, dennoch bekam die HWK 7500 Euro pro Teilnehmer für 5 Monate Kurs.Danach versuchte das Arbeitsamt die Leute bei Zeitarbeitsunternehmen unterzubringen. Aber es stimmt , so vergibt z. B. das bfz. umsonst Praktikanten an die Firmen und bekommt noch viel Geld von der ARGE dafür.Da wenn man einen Betrieb direkt Zuschüsse zahlen würde um wenn es der Betrieb nicht ganz trägt eine Ausbildungwilligen od. Angestellten einstellt die Zuschüsse direkt geben würde wäre es besser...

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Eigentlich nicht denn es sind meist nur Hilfarbeitertätikeiten od. Anglernberufe.Mit 21 kannst Du den LKW Schein ( CE ) od. Bus ( D ) machen das ist dann zwar keine Ausbildung im Sinne des Berufsbildungsgesetzes , aber eine Fahrschulausbildung und kannst dann ohne Berufsabschluss als Fahrer arbeiten.

Die Frage ist ein bißchen falsch gestellt. Jeder Beruf setzt irgend eine Ausbildung voraus. Es gibt dann noch die sogenannten Berufsbefähigungen. Das sind meistens Weiterqua- lifizierungen.

Dann gibt es die Berufssparte der Helfer. Es gibt den Einzelhandelskaufmann/frau und dazu den Verkaufshelfer. Arbeitgeber und AA wenden dabei folgenden Trick an: Du bist arbeitslos geworden als ersterer, dann folgen vielleicht ein Jahr Arbeitslosigkeit, gehst du wieder an einen Arbeitsplatz wirst du nur noch als Verkaufshelfer bezahlt (mindestens 300€ weniger) und meist hast Du keine 40 - Stundenwoche,sondern nur noch Teilzeit. Schlimmer noch Du wirst womöglich in einen 400 - Job vom AA abgeschoben!

Diese Praxis wird vom Gesetzgeber geschützt, du als kleiner Angestellter kannst nichts dagegen machen. Der Arbeitgeber, der seinen Angestelten(trotz des ordentlichen Abschlusses) einen Hungerlohn bezahlt, kann immer sagen: "Ihr müsst nicht für mich arbeiten, oder geht zum Amt und holt Euch den Rest!

Also so viele Fachkräfte wie möglich als Helfer zu beschäftigen hat System und dient der Gewinnoptimierung in der Wirtschaft. Denke mal an die vielen Ausnahmeregeln bei den verschiedenen Tarifen usw

Hilfsarbeiter in vielen Branchen,Straßenkehrer,Müllmänner usw. .

Echte Berufe, für die also ein genau definiertes Berufsbild existiert, setzen immer eine Ausbildung oder ein Studium voraus.

Nur bei Hilfstätigkeiten aller Art kann man auch ohne Ausbildung eine Einstellung erhoffen.

Der Hilfsarbeiter in Produktion, Bau etc. benötigt keine Ausbildung. Dafür ist dieser unterbezahlt.

Erzähle das mal einen Friseur/ Friseurin welche 3 Jahre lang gelernt hat , od eine KFZ - Mechatroniker welcher 3 Jahre lang gelernt hat und nicht bei einer Vertragswerkstatt arbeitet , od auch eine gelernten Schreiner , wenn Du mal ansiehst was die teilweise als Angestellte bekommen weißt Du was unterbezahlt ist.

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@Schlauerfuchs

So sieht die Realität aus, was ich natürlich auch nicht gut heisse. Aber um deinen Unmut Luft zu verschaffen, bist Du bei mir an der falschen Adresse !!!

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ja, gibt schon eine große anzahl

Ein JA allein reicht nicht.. bitte Beispiele ;)

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