Gibt es Verzögerungen bei der Auszahlung von Arbeitslosengeld wenn man eine Nebentätigkeit ausübt?

2 Antworten

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Du wirst ja deinen Arbeitsvertrag vorgelegt haben,darauf stehen normalerweise deine Stunden die du max.pro Monat arbeiten darfst und der Stundenlohn,dementsprechend wird dir ein fiktives Einkommen berechnet und wenn das über deinem Freibetrag von 165 € liegen sollte,wird es dir vom ALG - 1 abgezogen !

Solltest du dann nach Abgabe der Einkommensbescheinigung dein tatsächliches Einkommen nachgewiesen haben und dir zu viel abgezogen worden sein,dann wirst du es nachgezahlt bekommen und sie senken dann dein fiktives Einkommen ab.

Es wird also pünktlich ALG - 1 geben,eben nur ggf.etwas reduziert,solltes du laut Arbeitsvertrag über die 165 € Freibetrag kommen.

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Vielen Dank für die ausführliche Information.

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Nein, sie tragen meistens ein fiktives Einkommen ein und wenn du dann deine Abrechnung abgibst wird es entsprechend angepasst

Arbeitgeber - Zahlung nach Kündigung

Folgende Situation: Ich bin aufgrund eines Überfalls für 2 Monate aus der Firma ausgeschieden, habe dann meine Kündigung eingereicht weil ich unter den Bedingungen nicht mehr arbeiten konnte. Dies wurde auf ärztlichen Rat durchgeführt.

Nun aber tritt folgende Situation ein: Das Arbeitsverhältnis wurde zum Monatsende hin gekündigt - also zum 30.04.2015 Ich bin seit dem 09.03.2015 attestiert.

Die letzte Gehaltszahlung wird auf 01.04.2015 - 30.04.2015 datiert.

Mein ehemaliger Arbeitgeber hätte mir also noch 2 Wochen dieses Monats zahlen müssen, normalerweise ist das Geld auch immer pünktlich da. Nun allerdings gibt es keine Überweisung meines Arbeitgebers obwohl er noch 2 Wochen zahlen müsste.

Allerdings ist dies auf meiner Arbeitsbescheinigung nicht vermerkt das ich für den Monat April keine Auszahlung bekomme. Das stimmt mich irgendwie komisch - denn ich habe ja erst einen Monat gearbeitet und DANN mein Gehalt bekommen, man wird ja nicht im vor raus bezahlt.

Nun habe ich das Gefühl er will mir mit dieser Arbeitsbescheinigung ein Monatsgehalt "wegnehmen" oder zumindest ein halbes Monatsgehalt dadurch nicht auszahlen in dem er einige Zahlendreher einfügt - da eben dieser Monat bereits als Zahlung eingefügt ist und dies mit einer kompletten Zahlung angegeben, obwohl ich dafür kein Geld bisher bekommen habe.

Und eine weitere Frage: Wenn man das Geld nicht "gewohnt" am Monatsende erhält, wie lange hat der ehemalige Arbeitgeber Zeit den Restbetrag zu überweisen bevor ich ihm eine Frist stellen kann?

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Kann man Gehalt auch im Folgemonat erhalten, obwohl der Arbeitgeber es normalerweise zum Ende des Monats macht?

Hallo,

ich beziehe momentan Arbeitslosengeld. Das Gesetz besagt, dass wenn man „Gehalt“ in einem Monat erhält, für den man auch Arbeitslosengeld bekommen hat, dann wird das dem Arbeitslosengeld entgegengerechnet. Ich habe vor, im Einzelhandel auf Teilzeit ein wenig über 1000€ zu verdienen. Also ich gehe davon aus am 01.12 mit meiner neuen Arbeit zu beginnen (bin auf der Suche), erhalte jedoch ebenfalls am 01.12 Arbeitslosengeld (was ich natürlich für Miete, Strom etc. für den Monat Dezember benötige). Wenn ich jetzt Gehalt am Ende des Monats also beispielsweise am 25.12 bekomme, verwende ich natürlich dieses Gehalt für die Miete, Strom etc. im Januar. Nun besteht das Dilemma, dass ich dann Post bekomme mit einer „Überzahlung“ und das gesamte Arbeitslosengeld, was ich im Monat Dezember erhalten habe zurückzahlen darf. Wenn ich das Gehalt jedoch ab 01.01 erhalten würde, hätte ich kein Problem, ich hätte einfach eine Verzichtserklärung zum Ende Dezember unterschrieben und wäre nicht „überbezahlt“. Ich bin auf das Arbeitslosengeld für den Monat Dezember angewiesen und verwende es unter anderen wie gesagt für Miete, Strom etc. Ich kann es überhaupt nicht nachvollziehen und mir es überhaupt nicht leisten aufgrund einer „Überzahlung“ (wahrscheinlich) alles, was ich im Dezember an Arbeitslosengeld (~700€) erhalten habe zurückzahlen zu müssen, nur weil ich im Dezember statt Januar mein Gehalt erhalte. Ich kann doch nicht von einem so geringen Gehalt 2 Monate abdecken. Nun zur eigentlichen Frage:

wie kann man seinen Arbeitgeber am besten davon überzeugen beim ersten Gehalt eine Ausnahme zu machen, sodass man sattt zum Monatsende erst zum Anfang des Folgemonats ausgezahlt wird (schriftlich, vertraglich geregelt, versteht sich, sonst betrügt man und macht sich Strafbar, das was die meisten in den Antworten bereits wunderbar mit Gesetzestexten erklärt haben -> das mit der schriftlichen späteren Auszahlung wurde mir übrigens vom Jobcenter selbst vorgeschlagen, die verstehen mein Problem anscheinend besser als manch andere die mir betrügerische Absichten vorwerfen) ?Warum gehen „große Arbeitgeber“ wie Kaufland auf solche Ausnahmen nicht ein, ich meine wo besteht da das Problem, die Überweisung einmalig nur im ersten Monat ein paar Tage später anzusetzen ?

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Großes Problem mit dem Arbeitgeber?

Hallo Community, 

ich habe da ein "kleines" Problem mit meinem ehemaligen Arbeitgeber. Gekündigt habe ich zum 13.05.2018. Ich habe am 04.06.2018 habe ich den Arbeitsnachweis (Stundennachweis) für den Monat 05/2018 schriftlich eingereicht. Da mein Auto bis 30.05.2018 in der Werkstatt war, konnte ich nicht früher hin. Nun hat mir der ehem. Arbeitgeber am 07.06.2018 ein Schreiben zukommen lassen, mit dem Inhalt 

"Am 04.06.2018 haben sie mir den Arbeitsnachweis für den Monat 05/2018 schriftlich eingereicht. 

Wie Sie sicherlich wissen, sind sie laut Arbeitsvertrag verpflichtet einen Stundennachweis rechtzeitig zum Monatsende zu erbringen. Dies haben Sie nicht getan und sind entsprechend Ihrer Verpflichtung als Arbeitnehmer nicht nachgekommen. 

Ihre angegebene Schichten müssen entsprechend überprüft werden!

Da die Abrechnung der Mitarbeiterlohnstunden für den Monat 05-2018 bereits abgeschlossen sind, kann nach Prüfung ihrer Forderung die Abrechnung mit dem Monat 06/2018 erfolgen. Die Auszahlung des Lohnes erfolgt am 15.07.2018."

Bis hier hin ist mir alles verständlich und somit auch nachvollziehbar.

Aber dann...

"Sollten Sie eine Sonderabrechnung Ihres Lohnes bevorzugen, entstehen zusätzliche Aufwendungskosten durch das Lohnsteuerbüro in Höhe von 25,00 Euro. Diese sind dann entsprechend von Ihnen zu tragen.

Bitte teilen Sie mir mit, ob sie eine Sonderabrechnung in Höhe von 25,00 € möchten."

Ich habe ihm darauf hin schriftlich mitgeteilt, dass ich keine SONDERABRECHNUNG des Lohns möchte, weil ich mir gedacht habe, dass ich einfach bist Juli abwarte und so meine normale Lohnabrechnung für 05/2018 erhalte. Jedoch ist dies bis heute nicht der Fall. Ich habe immer noch nichts. Habe ich da was falsch verstanden? Will er generell Geld für die Lohnabrechnungen haben? Darf er das verlangen, bei verspäteter Abgabe des Stundenlohns? Ich meine, diese Schriftstücke müssen doch eh ausgestellt werden oder? Der Lohn ist da, nur fehlt die Lohnabrechnung. Das Jobcenter fordert die Lohnabrechnung an und hat mir eine Frist gesetzt. Hilft mir bitte weiter! Ich habe ihn versucht anzurufen aber er geht nicht ran. Was kann ich tun?

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"Am 04.06.2018 haben sie mir den Arbeitsnachweis für den Monat 05/2018 schriftlich eingereicht.

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Ihre angegebene Schichten müssen entsprechend überprüft werden!

Da die Abrechnung der Mitarbeiterlohnstunden für den Monat 05-2018 bereits abgeschlossen sind, kann nach Prüfung ihrer Forderung die Abrechnung mit dem Monat 06/2018 erfolgen. Die Auszahlung des Lohnes erfolgt am 15.07.2018."

Bis hier hin ist mir alles verständlich und somit auch nachvollziehbar.

Aber dann...

"Sollten Sie eine Sonderabrechnung Ihres Lohnes bevorzugen, entstehen zusätzliche Aufwendungskosten durch das Lohnsteuerbüro in Höhe von 25,00 Euro. Diese sind dann entsprechend von Ihnen zu tragen.

Bitte teilen Sie mir mit, ob sie eine Sonderabrechnung in Höhe von 25,00 € möchten."

Ich habe ihm darauf hin schriftlich mitgeteilt, dass ich keine SONDERABRECHNUNG des Lohns möchte, weil ich mir gedacht habe, dass ich einfach bist Juli abwarte und so meine normale Lohnabrechnung für 05/2018 erhalte. Jedoch ist dies bis heute nicht der Fall. Ich habe immer noch nichts. Habe ich da was falsch verstanden? Will er generell Geld für die Lohnabrechnungen haben? Darf er das verlangen, bei verspäteter Abgabe des Stundenlohns? Ich meine, diese Schriftstücke müssen doch eh ausgestellt werden oder? Hilft mir bitte weiter! Ich habe ihn versucht anzurufen aber er geht nicht ran. Was kann ich tun?

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Darf eine Firma die Spesen und Arbeitskleidung vom Lohn abziehen?

Hallo , ich arbeite seit gut 4 Wochen bei einer Zeitarbeitsfirma vorher war ich Arbeitssuchend und erhielt Arbeitslosengeld 2 , nun habe ich die Lohnabrechnung für November erhalten und dort wurden mir 192 ,- Spesen und 60,18,- für Arbeitskleidung abgezogen . Ich habe einen schriftlichen Vertrag mit der Zeitarbeitsfirma . Eingesetzt werde ich bei einer Firma die Verkehrsschilder und andere Schilder montiert , ich bin seit 4 Wochen auf Montage ( Wochenmontage ) Mo.- Fr, , für die Arbeit benötige ich Warnkleidung die ich nicht hatte , mir wurde gesagt ich könnte mir diese bei den entsprechenden Läden holen aber das sie vom Lohn abgezogen wird wurde nicht gesagt . Zu den Spesen , da ich bei Antritt der Arbeit ALG 2 bekommen habe und dies auch der Zeitarbeitsfirma gesagt habe das ich kein Geld habe für Montage haben sie mir gesagt das wäre kein Problem die Spesen könnte ich im voraus jede Woche bekommen , das sie diese abziehen haben sie mir auch nicht gesagt , dann hätte ich mir das wohl anders überlegt mit der Montage wenn ich gewußt hätte das sie alles abziehen, dann hätten sie mir Arbeit geben sollen wo ich jeden Abend zuhause bin , ich stehe schlechter da als vorher . kann nicht mal meine Versicherungen bezahlen .

Bekommen Netto 715,45,- Auszahlung 463,27,-

Ist das so rechtens mit den Abzügen von Arbeitskleidung und Spesen ?

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