Gibt es vegetarische Hunde und Katzen?

15 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Es ist unbestritten, daß die heutzutage vom Menschen domestizierten Hunde ganz sicher nicht artgerecht leben. Aus diesem Grund halte ich auch die ausgewogene vegetarische Ernährung auf Sojabasis durchaus für richtig.

Wir füttern seit nunmehr sechs Jahren Yarrah,das von der Tierschutzorganisation Peta empfohlen wird, und haben beste Erfahrungen gemacht. Unsere Hündin ist kerngesund, lebhaft,voller Energie und wiegt 39Kg.

Auch unser kleiner, totkrank aus dem Tierheim geholter mittlerweile fast 14jähriger Pudel ist, Dank der vegetarischen Nahrung, putzmunter und seit, bzw. nach der Umstellung auf Yarrah wieder dauerhaft gesund.

Das von der Industrie aus Schlachtabfällen hergestellte Tierfutter sehe ich auf keinen Fall als gesünder an!!!

Wir leben auf dem Land, und unsere 5 Katzen fangen sich zur von uns gegebenen Nahrung ihr Fleisch selber.

PS:

Auch sehr informativ ist das Buch Vegetarische Hunde-und Katzenernährung von James A. Peden, ISBN 978-3-926914-40-8 , erschienen im Echo Verlag

Zitat:Dieses Buch ist ein hervorragendes Beispiel für die Verbindung von Wissenschaft, ethischer Integrität und fortschrittlicher Entwicklung. Die wissenschaftlichen Beiträge sind scharfsinnig und die moralischen Bezüge überzeugend.

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gerade soja wird von manchen tieren aber ganz schlecht vertragen - ich halte pure veganische haltung von hunden und katzen nicht artgerecht!

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@inicio

Ist die Frage, ob der Großteil des herkömmlichen Hunde-/Katzenfutters unbedingt artgerechter ist...z.B. alle Katzenfutter-Marken, die man im Supermarkt kaufen kann bestehen zum Großteil aus Getreide und Zucker - gesünder oder artgerechter als Amicat ist das auch nicht.

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@user2138

Und die Frage ob das HAlten von Tieren ueberhaupt vegan ist...

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@Veganer09

Hatten wir schon: Tierliebe Menschen dürfen durchaus mißhandelte und ausgesetzte Tiere bei sich aufnehmen!!!

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@kasigesine

Normal erhältliches Futter ist Sondermüll und gehört in die Tonne. Da ist ein Getreideanteil von 80-90% normal, aber Hunde und Katzen sind keine Gemüse/Getreidefresser. Sicherlich benötigen sie etwas, aber das nehmen sie in der Natur genug auf, in dem sie Innereien von Beutetieren mit fressen. Die natürlichste Ernährung ist immer noch Barfen, das Füttern von kompletten Tieren, wie z.B. Küken, samt Mageninhalt. Es gibt keine ausgewogene vegatarische Ernährung für Hunde und für Katzen und der Vergleich mit eurer Hündin hinkt, da er keinerlei Beweißkraft hat, du weißt nicht wie lange sie gesund Leben würde bei artgerechter Ernährung und nur weil irgendeine Organisation irgendein Futter empfiehlt (Die Wahrscheins noch vom Hersteller gesponsort wird), heißt es noch lange nicht das es gesund ist.

Auch in dem Bereich wird es zu sehr vermenschlicht, manche halten vegetarische Ernährung für gut, also muss es unserem Tier auch gegeben werden. Mit Dem Unterschied das Hunde und Katzen nun mal Fleischfresser sind, deren Lieblingsspeise immer noch die inneren Organe eines Beutetieres sind.

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@Chrischtian68

super interessanter Beitrag! Danke für die Aufklärung, die Erfahrungsberichte und die hilfreichen Links!

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Katzen sind reine Fleischfresser, Hunde sind Allsfresser. In den USA wurde Zeitungsberichten zufolge ein vegetarischer Hund beobachtet, der vergeblich die Gesellschaft von Hasen suchte, und sich vor Hunden fürchtete.

Der vegetarische Hund sah allerdings halb verhungert und krank aus.

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Sehr kontrovers, das Thema, wenn ich hier mal so die Antworten lese. Aber ich befürworte nicht, das man alle Vegetarier als ßßß bezeichnet. Mein Ding ist fleischlose Ernährung nicht und ich würde sie auch meinen Katzen nicht an tun mögen, aber Leute muß man deshalb nicht beleidigen. Allerdings sollte man beachten, dass Hunde und Katzen Carnivoren sind, die einen entsprechend ausgebildeten Verdauungstrakt haben, der natürlich entsprechende Aufgaben alias Fleisch erwartet. Gemüse im Futter mag gut sein, aber Gemüse als Futter kann nicht wirklich taugen, denn der Verdauungstrakt dieser Tiere kann die darin enthaltenen Nährstoffe kaum aufschließen, weil er dafür nicht gemacht ist. Das habe ich weiland bei meiner Katze Thora gesehen, der ich immer noch Haferflocken über das Naßfutter streute. Miezl konnte die nicht verdauen, weil sie ungekocht waren. Aber auch gegart taugten sie nicht recht.

Nein. Und es ist eine tierquälerei sie so zu ernähren. Katzen und Hunde haben einen sehr kurzen Darm,der nur auf Fleisch und begrenzt pflanzliche Bestandteile ausgelegt ist.

Es gibt Hunde und Katzen, die von ihren Besitzern vegetarisch ernährt werden, ich halte das allerdings nicht für richtig, Hund und Katze sind (wie an ihrem Gebiss zu erkennen ist) Fleischfresser und Raubtiere, sie sollten finde ich auch Fleisch bekommen, muss ja nicht dauernd sein, es kann auch normales Trockenfutter sein, reine Fleischernährung wird auf Dauer schon ein bisschen teuer...

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