Gibt es Tischkreissägen die grundsätzlich ohne Spaltkeil hergestellt werden?

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3 Antworten

Der Spaltkeil vermindert das Rückschlagrisiko höchstens beim Sägen von in sich verspanntem Holz, das nach dem Schnitt "zukneift". Das ist bei Weitem nicht immer der Fall, um nicht zu sagen die Ausnahme. Am häufigsten kommt es zu Kickback einfach dadurch, dass das Werkstück sich nach dem Schnitt am Anschlag verklemmt.

Um das zu vermeiden, gibt es übrigens den einfachen Trick, eine Linie von der Mitte des Sägeblattes im 45°-Winkel zu dessen Achse zum hinteren Rand des Tischs zu zeichnen und den Anschlag jeweils daran auszurichten, will sagen in der Länge sollte der Anschlag nie über diese Linie nach hinten hinaus ragen.

Sägen ganz ohne Spaltkeil kann ich mir nur in den Nordamerika vorstellen, wo praktisch jeder aus Faulheit praktisch immer ohne Keil und Abdeckung sägt, wenn man Youtube glauben darf ;-)

Hierzulande müsste es irgendwelche Sicherheitsvorschriften dagegen geben. Die einzige mir bekannte Kreissägenbauform ohne Spaltkeil überhaupt sind Tauchsägen.

Das geht nur, wenn man die Saege ausschliesslich fuer Spanplatten, Sperrholz usw verwendet. Frueher wurden stark geschraenkte Saegeblaetter verwendet, heute nutzt man Wideabestueckte(die Bestueckung ist breiter als das Batt) mit einer bestimmten Zahnung. Bei Massivholz laengs schneiden ist es zu gefaehrlich, weil dies beim saegen in seine Ursprungsform zurueck will. 

Ich kann mir dass nur bei CNC gesteuerten Maschinen vorstellen. Wo das Werkstueck festgeklemmt wird, und sich das Saegeblatt bewegt.

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Kann ich mir nicht vorstellen. Das macht ja keinen Sinn. Wenn es wirklich notwendig ist, baue ich den Spaltkeil aus. Aber das es Sägen ohne gibt wäre mir neu ...

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