Gibt es tatsächlich „Hirnnahrung“?

7 Antworten

Also eigentlich sollte eine normale, ausgewogene Ernährung vollkommen ausreichend sein. Bei Mangelernährung oder bestimmten Erkrankungen können bestimmte Nahrungsmittel aber schon Sinn machen.

Die wichtigsten Stoffe für das Gehirn sind erstmal natürlich Sauerstoff und Glucose/Ketonkörper, denn daraus gewinnt das Gehirn die notwendige Energie in Form von ATP (ADP -> ATP). Ohne ATP würden die Nervenzellen sehr schnell absterben.

Traubenzucker hilft vielleicht bei kurzzeitigem Abfall des Blutzuckers, aber Kohlenhydrate/Zucker ist überhaupt nicht notwendig. Denn ohne greift der Körper auf die eigenen Fettreserven zurück und gewinnt so Ketonkörper, welche anstelle von Zucker verwendet wird (dies ist teilweise sogar effektiver als Glucose, da man mit Ketonkörper weniger Sauerstoff im Gehirn benötigt).

Ansonst sind Omega-3-Fettsäuren (Nüsse, Fisch, Öle usw.) noch sehr empfehlenswert für das Gehirn (dendritische Verzeigung, Synpasenbildung usw.).

Viel wichtiger aber als eine gesunde Ernährung für das Gehirn ist eine gesunde Ernährung für das Kreislaufsystem und die Blutgefäße. Denn funktionieren die Blutgefäße im Gehirn nicht mehr richtig (Gefäßverkalkung, Gefäßversteiffung...) wird das Gehirn nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt.

Also auf den Blutdruck (Gewicht, salzarme Ernährung) achten und sich sonst ausgewogen ernähren. Nicht zu viele Kalorien (-> Umschaltung auf Ketonkörper), bisschen Omega-3-Fettsäuren, gelegentlich mal Traubenzucker und ein wenig körperliche Aktivität und das Gehirn funktioniert einwandfrei (grüner Tee und Kakao sind auch nicht verkehrt, da dort Flavonoide enthalten sind, welche die Durchblutung verbessern können).

Also ich esse viel Rotes Fleisch und trinke Bier! Sonst bin ich zu verwirrt!

Möchte mich nicht als "Genie" bezeichnen, aber laut Untersuchung (nein, nicht im Internet-Quiz-Test) habe ich einen IQ von 158.

Und jetzt trinke ich noch mein Bier aus und gehe ins Bett. Muss morgen früh raus ... leite ja immerhin zwei Firmen ;-)

Woher ich das weiß: eigene Erfahrung

Schau mal in die (Zitate zum Veganismus"....;)

Es gibt nicht nur eine Gesundheit des Körpers - sondern auch eine der Psyche bzw. der Seele !

Linkshändig, rechtshändig, beidhändig begabt doch nicht gut?

Hi, öh...ich habe da irgendwie ein Problem und zwar bin ich vor kurzem auf die Idee gekommen, dass ich vielleicht umtrainierter Linkshänder bin, denn ich habe früher das J spiegelverkehrt geschrieben und meine Schrift war grauenvoll! Sie sah in der Grundschue aus, wie ein rechtshänder, der mit links schreibt. Außerdem, als ich links und rechts zu unterscheiden gelernt habe, da haben mir alle immer gesagt, dass rechts die Hand ist mit der ich schreibe. "Ja, äh...mit welcher Hand schreibe ich denn?" Aber so genau weiß ich das nicht mehr. Ich habe keine Legasthenie, aber dafür extrem ADHS und Aufmerksamkeitsprobleme und solche Dinge halt, die auch oft bei Leuten auftreten, die umtrainiert wurden.

Deshalb mache ich jetzt verschiedene Übungen, weil ich beidhändig begabt sein möchte. Ich schreibe öfters mit der linken Hand. Natürlich bin ich darin nicht so gut, wie mit der rechten, aber eigentlich klappt es richtig gut. Wenn ich langsam schreibe, dann sieht meine linkshändige Schrift ganz normal aus. Auch beim Klavierspielen habe ich jetzt angefangen parallel mit gleichen Händen das gleiche zu spielen und außerdem das gleiche nur halt nicht parallel sondern spiegelverkehrt und außerdem spiele ich mit den Händen überkreuzt ( also linke Hand spielt den Part der rechten und umgekehrt). Und außerdem schreibe ich nicht nur mit links ganz normal, sondern auch manchmal von rechts nach links, und dabei drehe ich alle Buchstaben um, sodass der Text am Ende dann spiegelverkehrt dasteht.

Es heißt, dass umtrainierte Linkshänder wieder anfangen sollten mit links zu schreiben.

Aber woher weiß ich, ob ich wirklich Linkshänder bin? Ich mache für gewöhnlich die meisten Dinge mit rechts, also eigentlich alle. Ich darf doch nicht auf einmal anfangen mich umzutrainieren, wenn ich in Wahrheit gar nicht linkshändig bin.

Ich dachte mir, okay, dann werde ich halt jetzt einfach mal beidhändig begabt. Das ist kein Problem, es klappt eigentlich ganz prima. Ich habe auch mal die Maus vom Computer nach links gestellt.

Aber jetzt lese ich im Internet, dass es gar nicht so gut ist beidhändig begabt zu sein. Wie jetzt? Soll ich etwa wieder damit aufhören? Nicht dass ich da jetzt etwas total falsch mache!

Ich habe auf einmal irgendwie Angst bekommen, weil es heißt, dass es viele Probleme bei so etwas geben kann, also bei Beidhändigkeit oder Umtrainierung der Händigkeit, es sei denn man tut sich sozusagen umumprogrammieren, also wieder so, dass es richtig ist.

Aber wenn ich jetzt doch Rechtshänderin bin, dann müsste ich ja jetzt eigentlich Rechtshänderin bleiben, oder? Aber das will ich gar nicht! Die rechte Gehirnhälfte ist doch die stärkere, Linkshänder sind oft viel begabter. Ich will also Linkshänderin sein.

Was soll ich machen? Soll bei rechts bleiben? Mich umtrainieren? Weiter mit meinen Übungen zur Beidhändigkeit machen? Ist es wirklich so verkehrt beidhändig begabt zu sein? Irgendwie herausfinden, was ich jetzt tatsächlich bin?

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