Gibt es spezielle Sozialleistungen für Leute (Ü18) mit Depression, die ausziehen möchten?

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1 Antwort

Hallo!

Hilfreich könnte evtl. ein Besuch beim Integrationsamt sein. Möglicherweise hilft dir auch ein kirchlicher Bildungsträger wie Kolping, die Caritas oder die Diakonie. Die können dich auch über Stiftungen informieren, von denen ggf. Zuschüsse möglich sind.

Die Berufsberatung der Arbeitsagentur wird dir lediglich ein Rehaprogramm für Behinderte Arbeitnehmer anbieten & dich damit abfertigen -------> die kirchlichen Beratungen sind da deutlich sinnvoller & zielgerichteter, da die Arbeitsagentur mit ihrem Latein dann am Ende ist, wenn es gesundheitliche Probleme bei den zu Beratenden gibt.

Alles Gute für dich :)

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Kommentar von EinNarr
05.08.2016, 19:04

Weitestgehend würde ich an der Stelle zustimmen, jedoch sind die Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben, die durch die Agentur vermittelt werden, keine schlechte Sache. Über Rehabilitationsmaßnahmen wie die Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme (BvB) ergibt sich die Möglichkeit seine Stabilität in einem Arbeitsumfeld zu erproben und zu festigen. Darüberhinaus steht danach auch die Möglichkeit offen eine Ausbildung in einem Berufsbildungswerk zu absolvieren - die geschützten Rahmenbedingungen sind eine nicht zu verachtende Unterstützung, um die Ausbildung auch durchzuhalten und am Ende eine abgeschlossene Berufsausbildung, vollends gleichwertig mit allen anderen, in den Händen zu halten.

Gerade bei Schwierigkeiten und enormen Hürden, ist solch eine Maßnahme anzunehmen kein schlechter Weg. Abhängig ist das allerdings auch vom Wohnort - in den größeren Städten wie Berlin, Hamburg, München, Frankfurt stehen die Chancen in diesem Punkt eindeutig besser, als in den ländlichen Regionen. 

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