Gibt es sowas wie "Willensfreiheit" wirklich?

13 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Frohes Spekulieren allerseits!!! :) - denn mehr können wir nach heutigem Wissensstand dazu nicht sagen.

Ob wir "frei" sind, ob wir in einer vordefinierten "Matrix" mit minimalem Handlungsspielraum leben (wie in einem teilweise nicht-linearen Computerspiel), ob "alles geschrieben steht", oder ob alle möglichen Varianten fröhlich und gleichberechtigt in unzähligen Paralleluniversen existieren, ob alles ohnehin nur eine gleich-zeitige und gleich-gültige Reflektion des großen, selbst-bewußten Energiebreies ist... keine Ahnung, läßt sich erkenntnistheoretisch auch kaum sauber beantworten, solange man drinsteckt, und zu langes Nachdenken darüber hat massive Nebenwirkungen auf Laune und Sozialleben und sprengt einem das Hirn weg, wenn man es übertreibt.

Persönlich habe ich mit dieser lästigen Frage Frieden geschlossen, und zwar auf Basis einer sehr einfachen Entscheidung:

Ich bevorzuge die Version des Lawrence of Arabia: "NICHTS steht geschrieben!" Und sollte ich mich irren - nun, dann konnte ich ohnehin nicht anders... ;-)

Liebe Soraya1234

Wir Menschen sind Teil unserer Gesellschaft und Teil der Welt. Und die Welt schert sich zum größten Teil sehr wenig um das, was wir so denken. Sogar die Gesellschaft schert sich sehr wenig um das, was wir so denken und wollen. Darum ist der Spruch, dass man tun kann, was man will, leichtfertig und kindisch, denn es gibt kein Tun, das keine Konsequenzen hat. Ich kann natürlich vor ein fahrendes Auto laufen. Welcher Idiot tut das schon, wenn er im schlimmsten Fall mit seinem Tod rechnen muss. Das heißt, bei allem Tun und Wollen ist es sinnvoll, die eigenen Handlungsmöglichkeiten und die Handlungskonsequenzen mit einzubeziehen. So klein, wie wir als einzelner Mensch auf der großen Welt und unter Milliarden von Menschen sind, so klein sind auch unsere Handlungsspielräume. Bereits, wenn zwei sich auf den gleichen Stuhl setzen möchten, müssen sie sich einigen, wie sie das Problem lösen.

Doch dass unsere Handlungsspielräume und Willensfreiheit sehr begrenzt sind, bedeutet noch nicht, dass wir gar keine haben und dass alles vorherbestimmt ist. Das wäre das Kind mit dem Bade ausgeschüttet. Bevor das erste Auto erfunden wurde, waren erste Kenntnisse da, dass soetwas funktionieren kann und nur der Wille, soetwas zu bauen. Und obwohl sich Herr Benz sehr wohl an die Naturgesetzte halten musste, dass das mit dem Auto auch funktionieren konnte, war seine freie Leistung die neue Kombination der Gesetzte, und das erste Auto war seine Leistung, auch wenn alles daran die Naturgesetzte beachtet hat.

Wer das Leid der Armen in der Welt lindern will, der wird erst mal studieren müssen, woher dieses Leid kommt. Er wird wahrscheinlich feststellen, dass jedes individuelle Leid seine individuellen Ursachen hat. Er wird feststellen, dass "das Leid der Armen" eine viel zu grobe Generalisierung ist, der man mit einer Maßnahme nicht beikommt. Auch wenn man feststellt, dass die meisten lieber mit dem Strom schwimmen, bedeutet dass nicht, dass jeder einzelne davon das tun m ü s s t e . Willensfreiheit bedeutet, dass wir nicht zu jedem und allem ausweglos gezwungen sind. Willensfreiheit bedeutet nicht, das wir der liebe Gott höchstpersönlich sind, sprich eine Art "BRUCE ALLMÄCHTIG".

Eigentlich schließen ja "Wille" und "Freiheit" einander aus; in die größte Freiheit begibt man sich, wenn man sagt : "nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe"

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