Gibt es sowas wie Gott?

...komplette Frage anzeigen

24 Antworten

Diese Frage solltest du dir selbst beantworten, denn wenn man dir hier mit ja oder nein antwortet, ändert es dann wirklich etwas an deinem Glauben? Die Existenz Gottes ist schwer beweisbar. Du musst ihn wohl spüren, um an ihn glauben zu können. Andernfalls besteht für dich doch kaum ein Grund.

Lasse dir aber nicht von irgendwem - sei es dein Umfeld oder seien es die Medien - vorschreiben oder vorgeben, woran du zu glauben hast. Gott wird meist als alter Mann mit weißem Bart und Umhang gezeigt, da ihn dies am besten als Urvater repräsentiert. So wie Mutter Natur eher als älteres Mütterchen dargestellt wird. Das Alter wird zudem mit Autorität und Lebensweisheit in Verbindung gebracht, die Farbe Weiß steht für seine absolute Reinheit. Insgesamt ist das von ihm erstellte Bild also nur eine Personifizierung seiner ihm angehefteten Eigenschaften.

Als was du Gott siehst, musst du ebenso selbst definieren. Vielleicht ist er für dich pures Licht / eine Energie, ein aufkommendes Gefühl oder eine weibliche Erscheinung? Wenn du ihn spürst, wirst du es für dich am besten beschreiben können. Daher ist auch das:

Ich könnte mir auch vorstellen das man zu seinen verstorbenen Familienmitgliedern oder Freunden betet.

völlig legitim.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Hallo louisfragt12,

in der Frage, wer oder was Gott ist, ist man nicht auf Vermutungen oder Spekulationen angewiesen. In der Bibel wird ein deutliches Bild ihm gezeichnet. Einige wichtigen Wahrheiten über Gott habe ich einmal nachfolgend anhand der Bibel zusammengetragen:

Ein unvergleichlicher Schöpfer

Die Bibel zeigt, dass Gott alle Dinge ins Dasein gebracht hat.
Zum Beispiel steht in Psalm, Kapitel 90, Vers 2: "Ehe selbst die Berge geboren wurden Oder du darangingst, wie mit Geburtswehen die Erde und das ertragfähige Land hervorzubringen, Ja von unabsehbarer Zeit bis auf unabsehbare Zeit bist du Gott." Somit ist die gesamte Natur sein Werk, nicht das Produkt blinden Zufalls. Aus diesem Grund steht auch nur ihm allein religiöse Verehrung und Anbetung zu. (Siehe Offenbarung, Kapitel 4, Vers 11)

Wie kann man sich Gott vorstellen?
Manche sagen, sie glaubten nur das, was sie sehen. Weil sie Gott nicht sehen können, glauben sie, dass er nicht existiert. Da Gott jedoch eine höhere Lebensform als irdische Geschöpfe ist (die Bibel verwendet dafür den Begriff "Geist"), ist er für unsere Augen nicht sichtbar. Das geht auch aus folgender Aussage Jesu hervor: "Gott ist ein GEIST, und die ihn anbeten, müssen [ihn] mit Geist und Wahrheit anbeten"(Johannes, Kapitel 4, Vers 24). Dennoch ist Gott nicht körperlos; das geht z.B. daraus hervor, dass die Bibel sagt, himmlische Geschöpfe könnten Gott sehen.

Auch wenn Gott nicht buchstäblich sichtbar ist, kann man an der Art und Weise, wie er alles geschaffen hat, vieles über seine Persönlichkeit kennenlernen. Man spricht hier vom "Buch der Natur", durch das man viele seiner Eigenschaften erkennen kann. Ist nicht beispielsweise das sichtbare Universum oder die Pflanzen- und Tierwelt ein Beweis seiner grenzenlosen Macht? Wenn man jedoch allein durch das Buch der Natur erfahren wollte, wer Gott wirklich ist, bliebe vieles im Dunkeln. Die Bibel ist eine göttliche Offenbarung, durch die er das gesamte Spektrum seiner Persönlichkeit offenbart. Dazu gehört auch folgende grundlegende Wahrheit über ihn.

Gott hat einen Namen

Wenn auch viele auf die Frage nach dem Namen Gottes "Gott" oder "Herr" sagen würden, sind diese jedoch nur Titel. Das Gott kein namenloses Wesen ist, lässt uns Jesus Christus durch die bekannte Aussage des Vaterunsers erkennen: "Ihr sollt daher auf folgende Weise beten: ,Unser Vater in den Himmeln, dein Name werde geheiligt." (Matthäus, Kapitel 6, Vers 9)
Auch wenn es ja viele Bezeichnungen für Gott gibt, hat er jedoch nur einen Namen. Im Deutschen ist er unter "Jehova" oder "Jahwe" bekannt. Biblischer Beleg: Psalm, Kapitel 83, Vers 18:" Damit man erkenne, daß du, dessen Name Jehova ist, Du allein, der Höchste bist über die ganze Erde."
In den meisten Bibeln ist der Name Gottes durch Bezeichnungen wie "Herr" oder "Gott" ersetzt worden. Ursprünglich stand der göttliche Name jedoch 7.000 mal in der Bibel.

Jesus selbst gebrauchte den Namen Gottes, wenn er über ihn zu den Menschen sprach. Ist es außerdem nicht so, dass Gott für uns, wenn er einen Namen hat, viel realer ist und es uns leichter fällt, ein persönliches Verhältnis zu ihm zu entwickeln? Dies ist vielleicht dadurch leichter nachvollziehbar, wenn wir uns vorstellen, jemand würde unseren Namen weglassen, denn mit dem Namen verbindet man doch gerade das Charakteristische einer Person. Nimmt man jemandem den Namen, dann nimmt man ihm auch seine Identität.

Gott ist an uns interessiert

So manch einer denkt, das viele Leid auf der Erde sei ein Beweis dafür, dass Gott nicht an uns interessiert sei. Sie denken womöglich, er bringt das Leid über uns, um uns zu prüfen. Das stimmt aber nicht. Im Bibelbuch Jakobus, Kapitel 1, Vers 13 steht: " Keiner sage, wenn er versucht wird: „Ich werde von Gott versucht.“ Denn Gott kann nicht von üblen Dingen versucht werden, noch versucht er selbst irgend jemand."

Das es so viel Leid gibt, hat mit der Willensfreiheit des Menschen zu tun. Gott hat uns diese Willensfreiheit gegeben, aber es war niemals seine Absicht, das Menschen sie so gebrauchen, dass anderen Schaden zugefügt wird. Deswegen schmerzt es Gott zu sehen, dass viele Menschen anderen bewusst Böses zufügen. Gottes Gefühle kommen in 1. Mose, Kapitel 6, Verse 5 u. 6 zum Ausdruck:" Da sah Jehova, daß die Schlechtigkeit des Menschen ausnehmend groß war auf der Erde und daß jede Neigung der Gedanken seines Herzens allezeit nur schlecht war.   Und Jehova bedauerte, daß er Menschen auf der Erde gemacht hatte, und es schmerzte ihn in seinem Herzen." Doch Gott wird auf Dauer dem Leid nicht tatenlos zusehen. Er wird bald alles Leid für immer beenden und dafür sorgen, dass niemand mehr da ist, der Böses tut.

Darüber steht in Offenbarung, Kapitel 21, Verse 3 u. 4 folgendes:" Dann hörte ich eine laute Stimme vom Thron her sagen: „Siehe! Das Zelt Gottes ist bei den Menschen, und er wird bei ihnen weilen, und sie werden seine Völker sein. Und Gott selbst wird bei ihnen sein. Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen.“

Wir können Gott nahe sein
Da Gott keine unpersönliche Kraft ist, sondern eine Persönlichkeit besitzt, die der unsrigen ähnlich ist, sollte es für uns etwas ganz Natürliches sein, seine Nähe zu suchen. Dass dies überhaupt möglich ist, geht aus folgender Aussage hervor: "Naht euch Gott, und er wird sich euch nahen. Reinigt eure Hände, ihr Sünder, und läutert euer Herz, ihr Unentschlossenen (Jakobus, Kapitel 4, Vers 8).

Gott näher zu kommen, setzt allerdings bewusste Anstrengungen unsererseits voraus, d. h. wir müssen uns darum bemühen, ihn besser kennen zu lernen. Damit dies gelingt, ist es nötig, sich genauer mit seinem geschriebenen Wort, der Bibel, auseinander zu setzen. Aus ihr erfahren wir alles über ihn: Seine Eigenschaften, seine Maßstäbe und Grundsätze, seinen Vorsatz mit der Erde und vor allem seine Liebe. Hieraus kann sich der Wunsch entwickeln, zu ihm ein enges Freundschaftsverhältnis aufzubauen. Das ist es auch, was das erste und wichtigste Gebot letztlich sagt: "Er sprach zu ihm: „  ,Du sollst Jehova, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Sinn‘" (Matthäus, Kapitel 22:37).

LG Philipp

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Deine Frage gehört zu den ältesten und umstrittensten Fragen. Darauf gibt es vermutlich nicht die richtige Antwort.

Das Gefühl, das da noch mehr ist oder jemand ist, hat zu vielen Religionen geführt. Du bist also mit deinem Gefühl nicht alleine.

Es gibt aber auch viele Menschen, die dieses Gefühl nicht haben.

Viele Menschen sehen Gott auch als Idee oder als Summe aller Gedanken. Wo viele Menschen gute Schwingungen verbreiten bildet sich eine positive Kraft die sie als Gott bezeichnen oder fühlen. Das spürt man besonders stark, wenn man gemeinsam an einer guten Sache arbeitet. Quasi eine gute Energie, die sich durch Teilung vermehrt und nicht verringert. Dies Menschen hadern auch oft mit der Institution Kirche. Wenn dort Gottes Bodenpersonal so arbeitet, dann mögen sie den Glauben nicht mehr. Somit trennen sie ihren Glauben von den Vorgaben der großen Kirchen und suchen ihren eigenen Weg zu Gott.

Es ist der Lebensfunke, der einen Menschen von Verstorbenen unterscheidet. Wo der Körper hingeht ist bekannt und auch eindeutig klar. Er wird wieder zu Staub und kehrt in den Kreislauf der Natur zurück. Doch was wird aus dem Lebensfunken? Manche nennen ihn auch Seele.

Also die christliche Variante von der einmaligen Benutzung eines Lebensfunkens finde ich ungerecht. In einem Leben soll entschieden werden, ob jemand gut war oder nicht? Zudem ändern sich die Maßstäbe von Gut und Böse im Laufe der Geschichte und die Karten sind nicht immer gerecht verteilt (Reich/Arm - Gesund/Krank - langes Leben/kurzes Leben ...) Somit finde ich den Gedanken der Wiedergeburt gerechter. Man kann sich in verschiedenen Leben bewähren und auch hocharbeiten. Das gefällt mir deutlich besser. Wobei sich dann die Frage stellt, was machen die Seelen zwischen den Leben und gibt es z. B. Geister.

Manchmal glaube ich, dass liebe Verstorbene noch eine kleine Weile bei uns bleiben und uns noch ein wenig begleiten. Nur bei manchen hoffe ich, dass sie mir nicht als Geist erscheinen, weil ich sie noch nie mochte, nicht einmal, als sie noch lebten.

Das Bild vom alten Mann mit Bart ist eine sehr einfache, fast kindliche Vorstellung und wird noch aus einer sehr unaufgeklärten Zeit stammen. Diese ist wohl eher als Erklärungsversuch für sehr einfach gestrickte Menschen gedacht und eher unglaubwürdig oder für Kinder.

Vermutlich ist da aber nix. Wenn man tod ist, ist da nicht mehr. Warum sollten wir uns z. B. von einer Maus oder einer Blume unterscheiden?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Realisti
12.07.2017, 23:48

Auch wenn ich ungläubig bin, so solltest du ruhig an deinem Glauben festhalten (wenn es dir möglich ist). Gläubige Menschen haben eine deutlich bessere Gesundheit und eine viel höhere Lebenserwartung. Glaube ist somit eine gute Sache, die dir gut tut und dir noch durch viele Lebenskriesen helfen wird.

0
Kommentar von louisfragt12
12.07.2017, 23:55

Ganz tollen Kommentar den du da verfasst hast !

1

Ich glaube an Gott, ich bin Christ.

Ich glaube, dass diese Welt durchdacht und geplant wurde, ich glaube
nicht, dass die Erde "einfach so" entstanden ist. Auch gibt es die Meinung,
dass für den Urknall ein Eingreifen von Gott nötig ist.

Auch gibt es Wunder, die von Ärzten untersucht werden. Wenn es keine wissenschaftliche Erklärung gibt, warum ein Mensch gesund wurde, dann
wird das Wunder auch bestätigt. Die Ärzte wissen auch nicht immer, dass ihre Untersuchungen für die Kirche sind.

Ich glaube auch an ein Leben nach dem Tod. Sie können im Internet nach "Mädchen begegnet Jesus" und "Wissenschaftler Nahtoderfahrung Buch"
suchen (ohne Anführungszeichen). Das sind Gründe, um an Gott und an ein
Leben nach dem Tod zu glauben.

Ich habe auch Sachen erlebt, die meinen Glauben gestärkt haben.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

- dein Verhalten bzw.Gottesbild finde ich angemessen.

Eine  erforderliche psychische Stärkung holst du dir dadurch, und die braucht jeder Mensch.

Dein methodischer Weg scheint dafür das Gebet zu sein.

Die Funktionswirkung aber, das scheint entscheidend, beruht auf  autosuggestive Mechanismen . Über die verfügt jeder  Mensch, ohne sie immer ausgebilet zu haben.

Weiterhin: Guten Erfolg !

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Es - "Gott"- ist keine Illusion. 

Sonst würdest Du nicht (bewusst) sein können, weder als Reales noch Existentes.

Es ist möglich, es als erkennend zu verstehen.

Es wird von vielen Menschen völlig falsch verstanden, auch von großen Teilen der Anhänger von verschiedensten Religionen, Sekten usw.

(Da Du - lt. Deinem Profil - wie ich auch an Philosophie interessiert bist - lies hierzu bei ggfs. Interesse unter den 2 angegebenen Links in meinem Profil.)

Alles Liebe !

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Es gibt keinen vernünftigen Grund, die Existenz von Göttern anzunehmen.

Ganz einfach, weil sie nicht Teil der von uns überprüfbaren Realität sind. Sie wechselwirken nicht belegbar mit der Umwelt. Sie sind rational nicht zu begründen.

Götterglaube ist also immer irrational.

Daher ist es viel vernünftiger, keine Götter anzunehmen.

Letzlich auch sinnvoller für ein erfülltes Leben.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Hat da nicht mal jemand gesagt ; du sollst dir keine Eben-bilder von mir schaffen ,... also Götzenbilder anbeten ...

Du betest etwas an , was du absolut nicht kennst und nicht weist, mit was du es gerade zutun hast...und im selben Satz zweifelst du an deinem Glauben, obwohl das noch ok wäre , denn Glauben bedeutet nicht WISSEN ... Etwas Anzubeten, was man nicht kennt, kommt dem Spiritismus = Okultismus = Magie Praktiken sehr nahe...

Wenn du "GOTT" suchst , gibt es nur den Weg, des spirituellen-Bewusstseins zu ergründen und dieser ist in dir, da DU als unsterbliche Seele , von göttlicher Spreu bist oder auch " Der göttliche Funke", aus "Gott besteht und nur deswegen besteht die tiefe Sehnsucht in uns, nach Liebe, Harmonie , und Glückseeligkeit...

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Hey louisfragt12.

Dass Gott aussieht wie ein Mensch ist sehr arrogant von "uns", finde ich.

Immerhin ist Evolution ja kaum zu bestreiten mit all den vielen verschiedenen menschartigen "Vorfahren".
Außer Gott hat Milliarden Jahre gebraucht, um in seiner Garage an 'dem Menschen' zu basteln, bis er auf die Idee kam, dass die nächte Spezies, die er erschaffen wird, ja zur Abwechslung mal so aussehen könnte wie er selbst.

Ein ziemlich negatives Zeichen für die Religionen ist auch, dass die Gesellschaft (Gottes Vorgabe) immer nur so fortschrittlich war, wie die Zivilisation zu eben jener Zeit..

Nein, dass Gott so schlecht und vor allem uneffektiv arbeitet, um uns erst nach Milliarden Jahren zu erschaffen, glaube ich nicht.

Ich glaube auch nicht, dass er sich selbst nicht mehr zeigt, weil er darauf vertraut, dass sich die Geschichte vom Tod seines Sohnes schon irgendwie weiter verbreiten wird.
Und dass die Leute schon wissen werden, wie sie was zu interpretieren haben.
Alles sehr theoretisch.

Wir sind die Neandertaler von morgen, und sind nicht göttlichen Ursprungs, für diese Annahme wissen wir einfach schon zu viel.

Beispielsweise wissen wir, dass Körper und Geist nicht getrennt weden können, also sind Persönlichkeiten an Schaltkreise im Gehirn gebunden.

Und stirbt unser Gehirn, stirbt auch unsere "Seele", sollte es sowas überhaupt geben.

Ich weiß, wir wissen nicht, ob es Gott gibt oder nicht.

Und es wird sich immer jemand finden, der dafür oder dagegen spricht.

Und ich möchte auch niemanden zum Atheismus bekehren.

Allerdings bin ich der Meinung, dass Institutionen, wie Kirchen, die eben nicht privat handeln, sondern in aller Öffentlichkeit, auch unter Beweispflicht stehen.

Schließlich muss auch ich als Atheist Steuern an Kirchen zahlen, obwohl ich das für Mist halte.

Und solange auch nicht-religiöse Menschen zum Zahlen verpflichtet werden, muss Gott auch belegt werden, sonst ist es nur billige Abzocke.

Jeder glaubt das was er will.
Aber andere über Steuern zwingen zu wollen, ist falsch.

Grüße!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich meine, dass es keinen Gott gibt, wie er in der Bibel beschrieben wird aka einen Allvater, der ständig über alles wacht.

Allerding denke ich, dass die Existenz eines Gottes die Entstehung
des Universums (den Urknall) erklären kann. So kann man sich "Gott" wie
eine Art Energie vorstellen, welche nötig war, um das gesamte Universum
(Raum und Zeit) in Gang zu setzen.

Hierauf weisen auch antike Philosophen, wie Platon hin, welcher in
seinem Dialog "Timaios" gesagt hat (und dies ist kein Zitat), dass alles
Geschaffene (so auch unsere Welt) einen Erschaffer benötigt.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von stefanbluemchen
12.07.2017, 23:35

Du hast die Bibel nie gelesen. 

0
Kommentar von louisfragt12
12.07.2017, 23:37

Hört sich spannend an . Eine ganz andere Denkweise über die ich nie nachgedacht habe

0
Kommentar von trailhof
12.07.2017, 23:41

" dass alles
Geschaffene (so auch unsere Welt) einen Erschaffer benötigt."

Weil man sich als Mensch nichts anderes vorstellen kann. 

Und außerdem: wer hat dann Gott erschaffen? Oder hat der eine Ausnahmestellung und braucht kein Erschaffer?

2
Kommentar von Meatwad
13.07.2017, 16:34

Allerding denke ich, dass die Existenz eines Gottes die Entstehung des Universums (den Urknall) erklären kann.

Ein Gott war immer genau so lange die Erklärung, bis man die wahre, ungöttliche Erklärung fand. Mit Göttern kann man immer alles ganz einfach erklären. Und vor allem: Ohne sich groß mit etwas befassen zu müssen.

Hinter dem Urknall kann man einen Gott natürlich ganz wunderbar verstecken. Jedoch zeigt uns wie gesagt die Erfahrung, daß dieser Gedankengang unnötig ist.

Zumal wir darüber hinaus wissen, daß der Mensch die Götter erdachte, und die Faktenlage klar dagegen spricht, daß dieses Universum für den Menschen erschaffen wurde.

Gäbe einen "Veranlasser", so müsste es einerseits gar kein Gott sein, und es könnte keiner der von uns angebeteten Götter sein.

Hierauf weisen auch antike Philosophen, wie Platon hin, welcher in
seinem Dialog "Timaios" gesagt hat (und dies ist kein Zitat), dass alles Geschaffene (so auch unsere Welt) einen Erschaffer benötigt.

Nichts gegen Platon. Seine Überlegungen waren bahnbrechend und grundsteinlegend. Aber gerade deswegen kann heutzutage nicht etwas automatisch für schlüssig und plausibel halten, nur weil Platon es sich so dachte. Er musste sich ja faktisch auf (fast) alles selbst einen Reim machen.

1

Weder gibt es Gott, noch gibt es ihn nicht. "Geben " , sein, existieren, ist auf Gott nicht anwendbar, da Existenz, Sein bzw. Nicht-Existenz und Nicht-Sein durch Gott erst entstehen. Gott ist "vor" Sein und Nicht-Sein. 

Das äußerliche Gebet kann man ruhig auch bleiben lassen, wenn es dazu führt, dass man sonst keine Zeit für das innerliche Gebet hat. Doch das innerliche Gebet, ist das worauf es ankommt. Das sagt Johannes Tauler, ein christlicher Mönch und Mystiker des Mittelalters, der z.B. auch von Luther hoch geschätzt war.

Mit dem äusserlichen Gebet ist gemeint das Sprechen mit Gott. Mit dem innerlichen Gebet ist gemeint, die christliche Kontemplation.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Glaube was du willst. Dafür ist meiner Meinung nach der Glauben da. Deswegen gibt es in verschiedenen Religionen, verschiedene Götter.

Lg Luca

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Mir haben viele Bücher den Weg zum Glauben daran geebnet, daß es ein Leben nach dem Tod gibt, daß es einen Gott gibt, oder wie auch immer du das Licht und die Liebe nennen willst, aus der wir kommen und in die wir gehen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Die Vorstellung, es gäbe einen Gott, der eine kostenlose Wuscherfüllungsmaschine sei, ist natürlich für jeden Narren, und davon gibt es 5 Milliarden, höchst attraktiv.
Nur mit einer solchen frechen Illusion kann man 5 Milliarden Leute gewinnen. Denn irgendwas erfüllt kriegen will ja jeder
Leider sind das alles brutal Betrogene. Der "liebende" Spendieropa existiert nicht. Es gibt nur die hunderttausende Religionsagenten, die aus dieser Illusion massiv Geld scheffeln. Mit kräftiger Unterstützung der korrupten Staatsführungen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Gott ist real! Cool das du täglich betest. Ich glaube nicht das zu verstorbenen betest. Wenn es einen Gott gibt, ist es glaub ich auch logisch das du ihn dir nicht vorstellen kannst! Er ist ja schliesslich Gott! Ich würde dir  empfehlen, die Bibel zu lesen! Ich habe Gott dadurch viel besser kennengelernt. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Meatwad
14.07.2017, 16:57

Gott ist real!

Eine Behauptung, für deren Wahrheitsgehalt es keinerlei Anzeichen gibt. Du hättest im antiken Griechenland auch jedem erzählt, daß Zeus real sei.

0

Ich kann niemanden versichern das es Gott gibt, obwohl ich an ihn glaube und zu seinem "Bodenpersonal" zähle.
Es kommt wahrscheinlich darauf an, ob man an ihn glauben will, wenn man sein Herz öffnet für Gott. Das mag sich wie irgend ein abgedrehtes und weltfremdes Gesülze anhören, aber ich glaube jeder kann im Grunde zum Glauben finden.

Die Frage ob es Gott gibt oder nicht, die werden wir nicht beantworten können. 

Aber was wir alle können, das ist das Hoffen darauf, das es Gott gibt.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

---existieren kann nur etwas, was mit unseren sinnesorganen zu erfassen ist.

---da gott etwas geistiges ist, ist er unerfaßbar und kann deshalb auch nicht existent sein.

---unser denken ist das falsche werkzeug, um uns gott überhaupt zu nähern.

---ist die frage falsch gestellt, so wird auch die antwort falsch.

---gott ist jenseits von existenz und auch von nichtexistenz.
-----------------------------------------------------------------------------------

Gott ist ein geistwesen, jenseits unserer denkfähigkeiten. und vater, sohn und heiliger geist sind lediglich kräfte dieses wesens

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich glaube, nein ich weiß das es einen Gott gibt. Denn die Welt kann nicht einfach so von alleine entstanden sein. Außerdem, was hätte unser Leben denn für einen Sinn wenn es keinen Gott geben würde? LG

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von louisfragt12
12.07.2017, 23:36

Ja ich denke ähnlich wie du, doch wie stellst du dir Gott vor ? Ja ich weiß das man sich kein Bild von Gott machen soll aber ich kann mir ihn nicht vorstellen. Trotz dessen spüre ich was wenn ich bete. Ich spüre Nähe zu jemanden. Jedoch ist das so als würdest du zu jemanden sprechen den du seit einer Ewigkeit kennst. Deshalb glaube ich an die Theorie das man zu verstorbenen Bekannten betet. Vielleicht ist es auch wunschdenken. Ich weiß es nicht. Aber ist das nicht das schöne ?

1
Kommentar von trailhof
12.07.2017, 23:36

1.) Wenn die Welt einen Gott braucht der sie erschuf, wer erschuf dann Gott oder gelten da dann plötzlich andere Regeln?

2.) Eine Welt ohne Gott macht keinen Sinn? Mag sein. Aber wer sagt, dass es einen Sinn geben muss? Unser Wunschdenken? 

2
Kommentar von realsausi2
13.07.2017, 00:53

Denn die Welt kann nicht einfach so von alleine entstanden sein.

Wie peinlich.

Genau das glaubst Du aber doch, wenn Du an einen göttlichen Schöpfungsmythos glaubst.

Die Wissenschaft behauptet nicht, das Alles von alleine entstanden sei. Woher hast Du diese Falschinformation?

Die Wissenschaft kennt Gesetze, Regeln, Kausalitäten, Prinzipien, Herleitungen, Belege.

All das hat kein Schöpfungsmythos vorzulegen.

Und die belegbaren Erkenntnisse, die die Wissenschaft über die Welt gefunden hat, enthalten kein ..."von alleine..."

was hätte unser Leben denn für einen Sinn wenn es keinen Gott geben würde?

Den, den Du ihm gibst. Ist das nicht großartig? Wie öde wäre es denn, wenn uns der Sinn vorgegeben wäre? Wenn wir alle den gleichen Sinn verfolgten?

Nein, jeder muss sich seinen Sinn im Leben suchen und finden.

Das ist natürlich nicht so bequem, wie einfach einem vermeintlichen Sinn hinterher zu laufen, den Andere sich ausgedacht haben. Schlichte Menschen brauchen klare Leitlinien.

Wer aber wirklich dem Leben die ihm gebührende Ehre zuteil werden lassen will, nimmt es ernst genug, sich selbst mit seiner Ausgestaltung zu befassen ohne auf die nicht überprüfbaren Versprechungen derer hereinzufallen, deren Motivation mindestens fragwürdig ist.

Also, Arsch hoch, Sinn such, Leben.

1

Jakobus beantwortete Deine Frage wie folgt:

Jakobus 1

5 Wenn es also einem von euch an Weisheit+ fehlt, so bitte er Gott unablässig,+ denn er gibt allen großmütig und ohne Vorwürfe zu machen;+und sie wird ihm gegeben werden.+ 6 Er bitte+ aber unablässig im Glauben, ohne irgendwie zu zweifeln,*+ denn wer zweifelt, ist gleich einer Meereswoge, die vom Wind+ gejagt und umhergetrieben wird. 7 In der Tat, jener Mensch denke nicht, daß er von Jehova* etwas empfangen werde;+ 8 er ist ein unentschlossener*+ Mann, unbeständig+ in all seinen Wegen.

Hebräer 11:6 beinhaltet einen ähnlichen Rat.

cheerio

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von realsausi2
13.07.2017, 17:29

Hmm, warum gibst Du nicht selbst eine Antwort?

1

Was möchtest Du wissen?