Gibt es sowas wie eine gesetzliche Mindestarbeitszeit?

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2 Antworten

Ein Anhaltspunkt für die Mindestarbeitszeit ergibt sich aus § 12
Teilzeitbefristungsgesetz. In dieser Norm sind Regelungen für die Arbeit
auf Abruf getroffen. Hiernach muss die Dauer für die wöchentliche und
die tägliche Arbeitszeit vereinbart werden. Ausschlaggebend ist der
Arbeitsanfall. Findet keine Vereinbarung über die wöchentliche Zeit
statt, so gelten wenigstens 10 Stunden als vereinbart. Fehlt eine
Vereinbarung über die tägliche Zeit, so muss der Arbeitgeber den
Arbeitnehmer für mindestens drei Stunden beschäftigen. Diese Norm findet
jedoch keine Anwendung, wenn nach dem Arbeitsvertrag
eine feste Stundenzahl vereinbart worden ist. Diese Norm wird dann im
Streitfall lediglich als Beurteilungsmaßstab herangezogen.Quelle:http://www.helpster.de/mindestarbeitszeit-beachtenswertes_202846         LG  gadus

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Kommentar von Familiengerd
05.04.2016, 13:01

Die genannte Bestimmung des TzBfG ist aber kein "Anhaltspunkt
für die Mindestarbeitszeit
" allgemein, sondern trifft nur dann zu, wenn es überhaupt keine Regelung zur Dauer der Arbeitszeit gibt.

Ansonsten besteht selbstverständlich keine Verpflichtung, einen Arbeitnehmer grundsätzlich für mindestens 10 Wochen- oder 3 Tagesstunden zu beschäftigen!

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