Gibt es so etwas wie schwarze Datenbanken, wo Informationen über Person x abgelegt sind und Unternehmen drauf zugreifen können?

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4 Antworten

"Schwarze Datenbanken" wären illegal. Wer aber Illegales tut, der macht es unter der Vorgabe, nicht erwischt zu werden. Und solange niemand erwischt wird, fehlen die Beweismittel.

Fakt ist aber, daß so ziemlich jedes und alles, was machbar ist, auch gemacht wird. In der Praxis zeigt sich dies meistens in der Form, daß Graubereiche eingepflegt werden. Was zunächst quasi als illegal gilt, verusacht von Zeit zu Zeit ein paar Skandale, und einschleichend werden über Lobbies Gesetzesänderungen erreicht, die Schritt für Schritt auch das legalisieren, was zuvor verboten war.

Was in diesen Bereichen abläuft, geschieht über diverse Umwege. Sehr kreativ wird dann von "Schutz vor Betrug", "Offenlegung persönlicher Verhältnisse", "statistische Auswertung" usw. gesprochen, und stellt insgesamt doch nur eine Spezialform von Datenzusammenführung dar, bei der aus den Details nichts herleitbar ist, jedoch in der Summe genau das ergibt, was lt. offizieller Darstellung angeblich bekämpft wird.

Krankenkassen, Versicherer, Vermieterlobbies, Arbeitgeberverbände, Staatsschutz, u. v. a, alles das sind Bereiche, die solche Möglichkeiten bieten und bei denen es mehr oder weniger auch möglich ist, über Querverbindungen zu anderen Bereichen noch mehr "Speziallisten" zu führen. Ob es wirklich stattfindet, bleibt so lange ungewiß und weder beweisbar noch widerlegbar, wie so etwas nicht konkret auffliegt.

Da ist dann eine Menge Raum für Verschwörungstheorien, wobei es aber leider so zu sein scheint, daß selbst die abwegigste Verschwörungstheorie inzwischen eine größere Wahrheitswahrscheinlichkeit hat als die Vermutung, daß es solche "heimlichen illegalen Dateien" nicht gibt.

Wenn die Öffentlichkeit wüsste, dass oder ob es illegale Datenbanken gäbe, wären sie vermutlich nicht mehr lange existent.

Da wir es nicht wissen, können wir nur Vermutungen anstellen und das finde ich ausgesprochen sinnfrei.

Sirias 01.07.2017, 12:32

illegale Drogen gibt es auch. Man kann sie verbieten, aber dennoch gibt es sie.... Insofern ist die Frage überhaupt nicht sinnfrei.

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MatthiasHerz 01.07.2017, 13:03

Was meinst Du, wieviele Gramm illegale Datenbanken führt jeder Konsument heimlich jeden Tag in Deutschland ein?

Dass Dein Vergleich ein bissl hinkt, siehst schon auch, oder?

Dass es illegale Drogen gibt, ist unstrittig, weil ein Teil der konsumierten Drogen durch die Gesetzeslage als illegal eingestuft wird.

Die Frage war aber, ob es „schwarzen” Datenbanken überhaupt gibt. Diejenigen, die es wissen könnten, werden es nicht sagen, und diejenigen, die es nicht wissen, können nichts sagen.

Was also erwartest als Antwort außer wilden Spekulationen? Von daher ist die Frage sinnlos.

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Das sind keine "schwarze Datenbanken". Alles legal und öffentlich bekannt. Krankenkassen haben teilweise gleiche Daten, Versicherungen machen das, die ganzen Kredit-Score-Dinger...

Natürlich. was denkst du denn warum facebook, google und viele Andere Daten über jeden Internetnutzer sammeln?

MatthiasHerz 01.07.2017, 13:11

Die zugrunde liegenden Datenbanken von Gugl & Co. sind nicht „schwarz”, nur weil nicht jeder problemlos zugreifen kann. Ihr Vorhandensein ist unstrittig.

Außerdem stimmen die meisten Nutzer dem zu. Es zwingt sie ja niemand zur Nutzung.

Man kann einen Computer durchaus abschotten gegen unfreiwillige Datenangabe, das geht aber zu Lasten des Komforts und der Möglichkeit, jederzeit alles anschauen zu können.

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TroIIinger 01.07.2017, 13:25
@MatthiasHerz

Die zugrunde liegenden Datenbanken von Gugl & Co. sind nicht
„schwarz”, nur weil nicht jeder problemlos zugreifen kann. Ihr
Vorhandensein ist unstrittig.

dass es sie gibt ist unstrittig, allerdings ist unklar, welche Daten gesammelt werden und nach welchen Kriterien sie sortiert werden. Transparenz ist für diese Unternehmen ein Fremdwort. Dagegen helfen eigentlich nur Anonymisierungsdienste.

Datenschutz im Internet hat bisher noch nicht viele interessiert, weil es nur darum ging, personalisierte Werbung und personalisierte Suchergebnisse zu platzieren. Mittlerweile gibt es aber schon individualisierte Preise. Weitet sich diese Praxis weiter aus, wird der Kampf um den Datenschutz sicher bald ernster genommen.

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