Gibt es so etwas wie ein ID-gestütztes Dateisystemsformat?

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1 Antwort

Ich denke du suchst nach Inodes, wie sie bei unixoiden Systemen üblich sind:
https://de.wikipedia.org/wiki/Inode

KnorxyThieus 11.07.2017, 18:22

Das klingt interessant!

Lässt sich diese Technik auch unter Windows nutzen?

Und unter unixoiden Systemen: Erfährt die Inodenummer da auch praktische Anwendung durch entsprechende Synchronisationsprogramme etc. oder bestehen da noch weitere Hürden?

Das Problem ist, dass ich eigentlich zufrieden bin bei Windows und mich auch nicht völlig neu einrichten mag ... :|

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threadi 11.07.2017, 18:39
@KnorxyThieus

Programme wie rsync können inodes zur Synchronisierung von Dateien zwischen verschiedenen Systemen verwenden.

Ich denke es gibt Treiber mit denen Windows auf Linux-Dateisysteme zugreifen kann. Leider kenne ich den Stand dazu nicht da ich so etwas nicht mache.

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TeeTier 11.07.2017, 18:42
@KnorxyThieus

Die Inodes benötigt man direkt kaum, aber WENN, dann kann man sehr leicht darauf zugreifen. Anstat "ls -l" einfach "ls -li" eingeben, um zusätzlich die Inode angezeigt zu bekommen. Ich brauchte die in der Vergangenheit nur, um a) Dateien zu löschen, deren Name aus Unicodezeichen bestand, die ich über eine Tastatur nicht eingeben konnte, und b) um zu überprüfen, ob der TRIM-Befehl von SSDs auch wirklich funktioniert und den Specherbereich nach einer Löschung an der Stelle der Inode auch wirklich frei gibt.

Grundsätzlich kann man sehr leicht auf die Inodes zugreifen und natürlich auch in eigenen Skripten, bzw. Programmen nutzen, nur braucht man das meistens nicht. :)

Und unter Windows funktioniert das nicht. NTFS funktioniert anders! :)

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KnorxyThieus 11.07.2017, 20:02
@TeeTier

Schade, wird Zeit, dass dort mal eine abwärtskompatible Lösung entwickelt wird!

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