Gibt es Schiffe, die man wie ein Windsurfboard steuert?

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4 Antworten

Jedes Segelschiff, egal ob kleine Jolle oder Großsegler lässt sich so steuern.

Bei einer Regatta trimmt man die Segel so, dass das Boot/Schiff von alleine gerade aus fährt. Das macht man so, weil jede Bewegung mit dem Ruder auch bremst.

Beim Fahrtensegeln trimmt man etwas anders und zwar so, dass das Boot ohne Ruder eine ganz leichte Tendenz hat, in den Wind zu schießen. Das macht man für den Fall des Ruderbruches, damit das Boot sich nicht quer zum Wind legt und dann kentert.

Aus der "neutralen Stellung" heraus kann man dann durch dichtholen oder fieren der einzelnen Segel auch Steuern, was allerdings nur langsam funktioniert, aber es funktioniert im Notfall eines Ruderbruches.

Bei der Segelprüfung bei der Marine ist das ein obligatorischer Prüfungspunkt: "Steuern ohne Ruder".

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Das Prinzip beim Surfbrett ist eine Verlagerung des Segeldruckpunktes nach vorne oder hinten, bzw. auch nach Luv. Dadurch entsteht entweder ein Ausgleich zum Druckpunkt im Wasser, der wiederum von der Finne und der Neigung und Krümmung des Boards und der Geschwindigkeit abhängt, oder es entsteht ein Drehmoment mit dem man dann anluven oder abfallen kann. Das ist mit einem feststehenden Mast nicht möglich. Dennoch kann man auch bei den meisten Segelbooten, insbesondere Jollen durch Segelstellung, in sehr beschränktem Maße durch den Masttrim und insbesondere durch die Kränkung(Neigung) des Bootes "steuern", d. h. den Ruderdruck beeinflussen und ausgleichen, sodass man das Ruder auch loslassen könnte.

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Du meinst wahrscheinlich einen Gabelbaum, oder? Scheint es wohl zu geben, hab ich aber eben bei der Google-Suche zum ersten Mal gesehen. (hier wird das mittlere Segel mit einem Gabelbaum verstellt: http://www.sailing-classics.de/fileadmin/user_upload/de/bilder/mitsegeln/mitsegeln-segelkreuzfahrt-chronos.jpg)

Bei der Steuerung eines Surfbretts kommt aber noch hinzu, dass der Mast nicht steif senkrecht nach oben steht, sondern dass man die Richtung ändern kann, indem man das ganze Segel nach vorne oder hinten kippt. Dafür ist die Finne aber unbeweglich. Sowas gibt es bei einem großen Schiff soweit ich weiß nicht. 

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es gibt ganz flache Segelboote, die wie Surfboards leicht gleiten. Man hat beim Anblick den Eindruck, es sei ein Surfboard, aber der Segler sitzt ...

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