Gibt es Romanverfilmungen, die besser sind als ihre zugrunde liegenden Romane?

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6 Antworten

Filme sind ja immer nur oberflächliche Verfilmungen von "Film-geeigneten" Ausschnitten des zugehörigen Buchs.

Deshalb kommen Filme so gut wie nie an das Buch heran. Es fehlt immer viel zu viel im Film.

Eine große Ausnahme ist "Der seltsame Fall das Benjamin Button".
Dieser tolle Film basiert nur auf einer Kurzgeschichte, da ist der Film viel besser.

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Kommentar von 2big4u
11.07.2017, 00:17

Ja ich kenne nur den Film, aber der ist wirklich gut und außergewöhnlich

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Naja, es kommt drauf an, wie man es sieht.

Ich denke da an Frankenstein. Ich mag den Film von 1931 sehr. Jahre später hab ich auch das Buch (von 1818) selbst gelesen (weiß aber nicht mehr ob ich es auf deutsch oder englisch gelesen habe) und war etwas enttäuscht. Der Film ist teilweise schon ein wenig unterschiedlich.

Allerdings hab ich danach gelesen, daß der Film eigentlich auf einer Bühnenversion von Frankenstein basiert.

Aber gerade bei klassischen Büchern, bzw. Filmen kennen viele Leute den Roman selbst gar nicht mehr.

Ich denke da nur an Filme wie "Die Reise zum Mittelpunkt der Erde" (1959) oder "Die Zeitmaschine"  (1960). Die beiden Filme hab ich schon in jungen Jahren gesehen, und erst viel später hab ich die Bücher dazu gelesen,

Die Frage (generell) ist aber auch, wie nah der Film am Roman sein WILL. Es gibt ja auch Verfilmungen, die nur durch ein Buch inspiriert wurden und deshalb eh nicht so nah an der Vorlage sind.

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Kommentar von SANY3000
11.07.2017, 10:39

Stanley Kubrick hat sich zum Beispiel auch nur etwas an den Roman Shining von Stephen King orientiert und einige Veränderungen in seiner Verfilmung vorgenommen. Deshalb sollte man auch bei jeder Romanverfilmung versuchen, den Film als eigenes Kunstwerk zu betrachten.

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Kein Gesetz. Aber beim Lesen bleibt mehr Raum für Fantasie. Und wenn man sich ein Szenario anders vorgestellt hat,  ist man vielleicht enttäuscht,  wenn einem das genommen wird. 

Persönlich kenne ich keine Verfilmung,  die besser ist als das Original 

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Kenne es bisher auch nur so..

Aber wenn du ein Buch liest und dann den Film schaust und die Umsetzung sehr stark deiner Fantasie ähnelt, dann wirst du damit sehr zufrieden sein ^^

Schlechter muss es also nicht immer sein, vielleicht einfach nur anders, weil sich jeder bisschen was anderes vorstellt.

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Es gibt schon gute Romanverfilmungen, allerdings darf man sie nicht mit demseben Maßstab wie das gedruckte Buch messen. Ein Romanmanuskript und ein Filmdrehbuch sind von Grund auf unterschiedliche Werke, die nicht 1:1 miteinander verglichen werden können.

Man darf nicht vergessen, dass ein Buch mindestens eine Dimension mehr hat - die Phantasie des Lesers. Das kann ein Film nicht leisten.

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man sollte immer zuerst einen film anschauen und dann das buch lesen. im film wird immer stark gekürzt

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Kommentar von musso
10.07.2017, 23:26

Nein,  dann ist man schon zu fest gelegt 

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Kommentar von 2big4u
10.07.2017, 23:36

Hab ich bei Harry Schrotter so versucht. Die FIlme waren so zum Kotzen, dass ich die Bücher nicht mal anfassen wollte ...

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