Gibt es richtiges Handeln bei einem Überfall?

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6 Antworten

Warum ist das eigentlich so?

Du musst unterscheiden zwischen einem objektiven und einem subjektiven Tatbestand. Wenn ich jemanden die Kauleiste einschlage ist das objektiv eine Körperverletzung.

Ob es auch subjektiv strafbar ist kommt auf die Situation an (§§ 32 ff StGB).

Notwehr ist jede - auch objektiv rechtswidrige Handlung - die notwendig ist um eine unmittelbare rechtswidrige Handlung gegen mich oder Dritte abzuwenden oder zu beenden.

Und wenn ich diesen Angriff abgewehrt habe und keine Notlage mehr besteht, jedoch weiter rechtswidrige Handlungen am Angreifer begehe, mache ich mich selbst wieder strafbar.

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Natürlich gibt es das.

Aber es gibt auch das falsche Auslegen des Notwehrrechts ( §§ 32 bis 35 StGB ) . Darum geht es in deinem Fall.

Wird man angegriffen, dann muss man gleichzeitig das mildeste und effektivste Mittel zur Gefahrenabwehr einsetzen.

Überschreitet man die Grenzen der Notwehr aber aus Verwirrung, Furcht oder Schrecken, so kann man dennoch juristisch ohne Schuld handeln. ( § 33 StGB )

Bedeutet:  Überfällt ein unbewaffneter Angreifer ein Opfer mit dem Ziel, diesen lediglich Wertgegenstände zu berauben, dann darf das Opfer den Angreifer nicht halb tot prügeln.

Überfällt ein Angreifer hingegen ein Opfer mit gefährlichen Waffen und möchte das Opfer offensichtlich und wild entschlossen schwerst verletzen oder gar töten, dann sind dem Notwehrrecht kaum/keine Grenzen gesetzt.

Das Opfer kann dann den Angreifer selbst schwer verletzen, oder töten, und dennoch freigesprochen werden. Hat es alles schon gegeben.

Dem Gericht muss dann aber durch Zeugen, Beweise oder Aussagen glaubhaft klar gemacht werden, dass es kein milderes Mittel gab, als den Angreifer schwer zu verletzen oder gar zu töten.

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Kommentar von furbo
18.03.2016, 16:28

Aber es gibt auch das falsche Auslegen des Notwehrrechts ( §§ 32 bis 35 StGB ) 

kannst du mir bitte den Zusammenhang des Notstandes mit der Notwehr darlegen?

Überschreitet man die Grenzen d(er Notwehr aber aus Verwirrung, Furcht oder Schrecken, so kann man dennoch juristisch ohne Schuld handeln. ( § 33 StGB )
Bedeutet:  Überfällt ein unbewaffneter Angreifer ein Opfer mit dem Ziel, diesen lediglich Wertgegenstände zu berauben, dann darf das Opfer den Angreifer nicht halb tot prügeln.
Überfällt ein Angreifer hingegen ein Opfer mit gefährlichen Waffen und möchte das Opfer offensichtlich und wild entschlossen schwerst verletzen oder gar töten, dann sind dem Notwehrrecht kaum/keine Grenzen gesetzt.

Kannst du bitte den Bezug deiner Beispiele zum 33 StGB darlegen?

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Man hört viel, wenn der Tag lang ist.

Wenn man angegriffen wird, darf man sich zur Wehr setzen. Aber auch dafür sind durch unsere Gesetze Grenzen gesetzt, die man nicht überschreiten darf.

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Bei einen überfall sollte man das machen was sie wollen , zb wenn sie sagen geld her gib es ihnen , versuche einige merkmale von den täter zu merken den sobald sie weck sind polizei rufen !

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Wen man übertreibt dann ist das so man soll nur sich während wen es notwendig ist und auch dabei nicht übertreiben

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Ich versteh gerade nicht, was bringt dir das?

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