Gibt es rechtliche Möglichkeiten, wenn ein Tier bei der Behandlung vom Tierarzt verletzt wird (und daran stirbt)?

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5 Antworten

sicher könnt ihr da vor gehen aber was ihr maximal erreichen könnt ist dass die Ärztin die "Sachbeschädigung" erstatten muß denn viele Tierarten werden von Versicherungen noch als Sache bezeichnet.
Nun stellt sich die Frage was ein 16 jähriger Hund noch wert wäre. Für euch sicher unbezahlbar aber die Realität sieht anders aus.
Gehen wir mal den Weg ihr macht eine Klage mit Rechtsanwalt.
Dieser wird sicher einigen Schreibkram damit haben sprich 300 bis 800 Euro sind da schnell zusammen. Dann ggf noch Gerichtsverhandlung.
Letzendlich kommt dann dabei raus dass euch die Ärztin zwischen 50 und 100 Euro bezahlen muß.
Nun kommt aber ein weiterer Faktor. Es ist sehr warscheinlich dass ihr den Prozess verlieren werdet denn ein 16 jähriger Hund ist in den Gelenken besonders Hüfte sehr empfindlich.
Falls sich der Hund bei der Untersuchung heftig gewehrt hatte könnt es sein dass er sich dabei verstaucht hat.
Wem gibste dann die Schuld ? Der Ärztin die alles versucht hat ihn gründlich zu untersuchen ?

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Kommentar von KikiKurama
24.08.2016, 17:39

Wie kommst du darauf, dass es ein Hund war?

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Probieren kann man es, denn wer Kleintiere oder Chinchillas hat, weiss wie sie rumzappeln können. Es braucht in solchen Fällen zwei Leute und jemand der das Tier ruhig hält. Geht das nicht, muss etwas zur Beruhigung her, aber sie war ja alleine und wie es aussieht hat sie keine Geduld. Wenn das der Fall ist, dann ist sie fehl am Platz und so eine "Lektion" wäre daher nicht schlecht, damit sie lernt anders umzugehen und nicht mit allem wegzukommen.

Als ich das letzte mal in der Tierklinik war, standen gleich vier Leute da, und das nur um eine kleine Ratte zu untersuchen.

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Jeder macht mal fehler und es war auch ein fehler das ihr nicht mit rein durftet woher wollt ihr wissen das sie überhaupt etwas gemacht hat

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"Zugewiesen wurde uns dort eine ziemlich junge Ärztin, die augenscheinlich noch studiert oder das Studium gerade abgeschlossen hat."

"Wir überlegen jetzt, gegen die Ärztin vorzugehen, die ja anscheinend einen Fehler gemacht haben muss."

Mit diesen Vermutungen wäre ein Erfolg sehr unwahrscheinlich, denn "augenscheinlich" und "anscheinend" taugen wohl kaum als Beweise.

Eure Überlegungen sind zwar nachvollziehbar, aber ich würde mir einen derartigen Rechtsstreit trotzdem ersparen.




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