Gibt es Qualitätsunterschiede bei Dieselkraftstoffen?

6 Antworten

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Durchaus Richtig denn es hängt unter anderem auch wenns hier auch nicht bestätigt wird am den Zusätzen . Nur so ist es möglich bei immer gleichen Strecken bei vergleichbarem Lastkollektiv ein Verbrauchsunterschied vobn bis zu 30 % in Deutschland zwischen freien oder Billigtankstellen und Marken zustandekommt.

Mit einem Saugdiesel bin ich mit Billigsprit ca 450 km mit Markensprit bis zu sechshundert km weit gekommen. Nach Gespräch mit einem Ingenieur der bei einem Namhaften Automobilhersteller im Bereich der Verbrennungstechnik arbeitet hat der mir das als Durchaus bekannt und Plausiebel bestätigt.

Der kraftstoff der aus dem jeweilig regional liefernden Mineralkraftstofflieferanten , bei ns hier im Stuttgarter Hafen kommt ist erstmal identisch für alle markentankstellen und den Freien.. allerdings sind die zusätze die für die jeweilige Marke geliefert werden und erst bei befüllung der Tankfahrzeuge beigemischt werden durchaus sehr unterschíedlich.. Da ist dann auch der Farbstoff dabei der eine identifikation der Markenkraftstoffe für den Autofahrer ermöglicht.

Da freie oder Billigtankstellen meist mit dem Resten ( im Tankfahrzeug ) der nicht an Markentankstellen befüllten Kraftstoffe bestehen kanns also durchaus sein das man in den Erdtanks von freien oder Billigen Tankstellen Mischungen auch an freien Tankstellen bekommt der Qualitativ auch mal Hochwertiger ist.

Um das zu testen sollte man wenn man Tankstellen testet mindestends vier bis sechs Tankfüllungen warten bis man dann wirklich Aussagefähige Verbrauchswerte ermitteln kann. die der Marke oder der Billigtanke entsprechen.

So zumindest sind meine erfahrungen und ohne werbung machen zu wollen ich tanke möglich ausschließlich bei Jet der sowohl preislich als auch Qualitativ für mein aktuelles fahrzeug die beste Mischung darstellt. Hab alledings einen alten Diesel bei Benzinern kann das wieder anderst sein aber von prinziep her schenkt sich das nicht viel..

Sonderkraftstoffe wie ultimate oder was auch immer von einigen angeboten wird sollte man unter den gleichen kriterien beurteilen. Alledings sind diese häuffig mit den vom Anmbieter versprochenen möglichen Einsparungen oder Minderverbrauchswerten den Mehrpreis nicht wert.

So zumindest meine Erfahrungen. Ermittelt bei Jahresleistung über 24000 km Jahr bzw 86 km Täglich zur arbeit und zurück... . Joachim

Umgekehrt würde ein Schuh draus. In Deutschland wird in für den Motor unschädlichen Mengen Biokraftstoff (bis zu 5% Ethanol im Benzin, bis zu 7% Rapsmethylester, also verestertes Rapsöl) beigemischt, das aber weniger Brennwert hat, das Ausland kennt so einen Schmuh nicht.

Eigentlich gelten EU-weit Mindeststandards, darüber hinaus gibt es:

  • Additivierungen zum Motorschutz, die aber nur ein Bonus sind und sonst nichts mit dem Verbrauch zu tun haben
  • Schwankungen im Biokraftstoff-Zussatz, weil halt "bis zu", das kann schon die Schwankungen in Deutschland erklären und ist noch nicht mal an Tankstelle/Mineralölkonzern/Sorte festzumachen, sondern tagesformabhängig
  • Premium-Diesel mit höherer Zündfreudigkeit, niedrigerem Flammpunkt... und anderer Zusammensetzung. So enthält meines Wissens nach, auch wenn es an der Zapfsäule steht, Aral Ultimate keinen Biodiesel-Anteil und Shell V-Power hat einen Zusatz an GTL (verflüssigtes Gas mit Diesel-Eigenschaften - übrigens bei alten Wirbelkammer-Dieseln nicht ganz ungefährlich, in Common-Rails unbedenklich). In meinem Fahrzeug bringen die, egal ob V-Power oder Ultimate, tatsächlich ein bisschen, aber nicht so viel, den Preisunterschied aufzuwiegen. Tanke ich ab und zu, um Ablagerungen rauszublasen.

Zuladung, Reifendruck, Windverhältnisse, Kurven, Verkehrsfluss (bremsen/beschleunigen oder gleichförmig), Umgebungsparameter wie Temperatur/Luftdruck, Höchstgeschwindigkeit und Steigungsprofil (du schreibst zwar flach, aber trotzdem geht meine Vermutung zumindest bei manchen Strecken in die Richtung) spielen eine deutlich höhere Rolle als der Kraftstoff. Wenn du mit vollem Urlaubsgepäck, evtl. etwas niedrigem Reifendruck, bei niedrigem Luftdruck und hoher Temperatur, ständigem Bremsen und Beschleunigen und dann evtl. noch vielen Steigungen (auch solche, die man nicht sieht, aber durchaus auf einem Fahrrad spürt) unterwegs bist, ist das was anderes, als mit leerem Auto gleichförmig über das platte Land bei gemäßigter Temperatur und höherem Luftdruck zu gleiten.

Ja die gibt es, aber jeder Kraftstoff in der EU entspricht einer sehr hohen Mindestqualität. Ebenso wäre es überrraschend, wenn du durchgehend schlechten Sprit bekämest, Spanien ist nicht die Mongolei.

Im Urlaub dürftest Du sicher einiges an Zuladung dabei haben, oder?

Die Wahrheit dürfte eher irgendwo zwischen Zuladung, Fahrverhalten, intensiverem Klimaanlagengebrauch (Zuhause wirst Du wohl eher selten in der Mittagshitze fahren, oder?) und der insgesamt hügeligeren Geografie Spaniens liegen.

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