Gibt es passende Philosophische Denkweisen zur Cannabisprohibition?

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1 Antwort

So weit ich weiß, hat W. Benjamin einige Manuskripte über den Haschischkonsum verfasst, obwohl dies wohl eher eine Skizze literarisch-ästhetischer Beobachtung sein wird. Ich habe es auch selbst nicht gelesen.

Aber dennoch ist die Frage nach der moraltheoretsichen Legitimation ganz interessant, wenn es um das Thema der Prohibition von einzelnen Konsumgütern geht. Denn es fragt sich doch, innerhalb welcher Gesellschaftsformen es legitim ist, Canabis zu konsumieren und in welcher nicht? 2. Frage: Warum ist das so? Lies Nietzsches Genealogie der Moral. Dann wirst du bemerken, dass völlig kontingente geschichtliche Entwicklungen dazu geführt haben, dass es a verboten ist. Interessant ist auch die These, dass bei den meisten Drogen erst durch Verbote ein Schwarmarkt nötig geworden ist, der alles erst produziert, was bei Drogen negativ konnotiert ist.

Die Folgen durch Kriminalisierung sind zum Beispiel a) gesundheitsschädliche Ware durch Profitgier der Händler, b)weil es illegal ist, kann man nicht unter behüteten Umständen Erfahrungen mit harten Drogen machen oder z.B. c) die sozio-ökonomischen Folgen für die meisten dauerhaften Konsumenten. Hierzu ein konzept was dem entgegenstünde: Der Drogenladen, die Apotheke als dein örtlicher legitimer Drogenhändler;) Ich denke zum letzten punkt findest du bestimmt ausgefeilte Konzeptionen. Viel Spaß

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