Gibt es ohne großes Kapital überhaupt eine realistische Möglichkeit Verkehrspilot zu werden?

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5 Antworten

Natürlich. Dafür gibt es etwas, das nennt sich Kredit. Oder glaubst du, alle Piloten haben erstmal 70.000 Euro aus dem Ärmel geschüttelt, bevor sie mit der Ausbildung begonnen haben?

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Ja, indem man sich bei einem Unternehmen bewirbt, das die Ausbildungskosten erstmal übernimmt und diese Kosten erst dann zurückfordert, wenn nach der Ausbildung ein Arbeitsvertrag zu Stande kommt. Die Ausbildungskosten werden dann einige Jahre lang peu a peu vom Gehalt abgezogen.

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JA, die gibt es. Das haben Tausende von Flugschülern in vielen Jahren und bei vielen Flugschulen bewiesen. 

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Ja.. gibt es.

Die wenigsten bringen großes Kapital mit.

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Also ich kann mir kaum Vorstellen, dass Lufthansa Piloten ihre Ausbildung alle selbst finanziert haben... 

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Kommentar von Hello8282
10.07.2016, 02:44

Lufthansa hat genug Piloten in Reserve und die müssen diese noch abzahlen, wenn sie irgendwann mal anfangen dürfen.

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Kommentar von ramay1418
10.07.2016, 08:39

Das ist natürlich eine falsche Vorstellung, die immer noch in den Köpfen herumgeistert. Den fünfstelligen Betrag für die Ausbildung gewährt LH als Kredit und zieht ihn nach Beendigung der Ausbildung in überschaubaren Raten vom Gehalt ab. 

Nur bei der Bundeswehr gibt es a) die Ausbildung umsonst und b) währenddessen auch noch ein Gehalt. 

Das LH-Verfahren gibt es schon seit Neugründung der Airline, sollte also mittlerweile jedem Bewerber (und Antwortgeber bei GF) bekannt sein. Ist ja auch auf der LH-Pilotenbewerber-Info-Seite erklärt. 

Vorteil ist - oder war bisher -, dass LH das vorgestreckte Geld nicht zurück haben wollte, wenn sie einem NFF keinen Arbeitsvertrag anbieten konnte. Das wird sich aber wahrscheinlich mit dem neuen Ausbildungskonzept ändern. 

Es gibt außerdem noch andere Airlines, die es ähnlich - wenn auch nicht genau gleich - machen, z. B. British Airways oder SWISS. 

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