Gibt es noch eine Chance auf verbesserung im arbeitsmarkt?

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13 Antworten

" Ich wähle deswegen schulz" , damit machst Du den Bock zu Gärtner.
Was Du beschreibst sind die Wirkungen der Agenda 2010, Urheber SPD/Grüne.

Merkel (CDU) hat diese geerbt, wiewohl nicht unglücklich darüber.

Ob und wann sich das einmal ändern wird, steht nicht in den Programmen von CDU und SPD, in ihrem neoliberalen Wettlauf.
Sondern in der Analyse, des ebenso neoliberalen IWF, über Deutschland, vom 15.05.2017.
Der IWF empfiehlt Deutschland: "eine breite Teilhabe der Bürger am wirtschaftlichen Erfolg." Und warnt ausdrücklich vor sozialen Spannungen.

Richtig erkannt, das genaue Gegenteil der Agenda 2010.
Allen voran müsste die SPD Kreiden fressen, wenn sie diese Agenda 2010 beenden wollte, was sie nicht vorhat.

Ganz im Gegenteil, die Politik erweist sich als unfähig Lösungen zu schaffen.
Die Finanz-, Schulden und Eurokrise sind ungelöst, wie ebenso die Flüchtingskrise.
Ein nachhaltiges Konzept gegen die zunehmende Rentnerarmut hat keine Partei im Angebot.

Theoretisch gibt es beste Chancen, alles noch zum Guten zu wenden. Praktisch scheitert die Sache aber daran, daß die meisten derjenigen, die durch das System den Schaden haben, diesen Schaden stetig selbst verursachen, indem sie zwar ihre Situation verbessern wollen, es aber strikt nach den Regeln versuchen, die die Profiteure des Systems vorgeben.

Es sind inzwischen keineswegs nur Arbeitnehmer, die zu modernen Sklaven gemacht werden (besser: sich selbst dazu machen), sondern es sind ebenso zunehmend auch Unternehmer, wenn auch gegenwärtig meistens noch Kleinunternehmer.

Vor Jahren (in den Anfängen von HatzIV) habe ich sehr heftig immer wieder die Dinge beim Namen genannt und auf die Folgen hingewiesen (auf alles das, was inzwischen tatsächlich ist). Doch nach und nach bin ich ziemlich vollständig davon abgekommen, noch so etwas wie Mitleid mit den Betroffenen zu empfinden (Ausnahme: solche, die von Anfang an ausgegrenzt wurden).

Inzwischen sind ja auch diejenigen im vollen Umfang mitbetroffen, die seinerzeit zu den lautestesten Schreiern gehörten, die Hartzler auf jede erdenkliche Weise verunglimpften. Selbst, wenn ich deswegen für ein psychisches Monster gehalten werde, mit solchen, die stetig hetztend das herbeibeführt haben, was jetzt ist, und die nunmehr selbst darunter leiden, empfinde ich kein Mitleid.

Solange die Schafe selbst darauf bestehen, die Spielregeln der Wölfe zu befolgen, sollten sie sich nicht darüber beklagen, daß es dabei eine der Hauptregeln ist, am Ende gefressen zu werden.

OK, auch ich betrachte Frau Merkel als ein Übel. Aber soweit es die sozialen Dinge betrifft, verstehe ich diese Frau lediglich als eine Erfüllungsgehilfin von Schröder & Co. Auch gegenwärtig zählt ja Schröder innerhalb der SPD als einer der Guten. Schon aus diesem Grund sehe ich im gegenwätigen Schulzismus nichts anderes als das, was auch schon zur Zeit von Schröder stattgefunden hat: Eine Parteilinie, der um der Macht willen jedwede Täuschung recht ist und die nicht damit aufhört, gemeinsam mit ziemlich ähnlich gesinnten anderen Parteien die Zerschlagung der sozialen Systeme weiter voranzutreiben.

So betrachtet wird es dann piepegal, welche Partei was verspricht oder wieviele Stimmen sie bekommt. Denn das ist ebenso egal wie die Vornamen der Kinder innerhalb einer Familie: Egal, wie sie heißen, es bleibt dieselbe Familie.

Am Ende der Kette steht dann die Wählerschaft, die stetig jeweil einen dieser "Familie" an die Macht wählt, und das unter strenger Einhaltung der Spielregeln, die diese "Familie" vorgibt.

Mich ärgert das, mir selbst bringt es ebenfalls Schaden, aber unter dem Strich sehe ich es trotzdem so, daß es gerecht ist, wenn eine Mehrheit genau das bekommt, was sie sich selbst gewählt hat.

Der stärkere und der Arschkriecher überleben im Arbeitsmarkt sorg dafür das andere schlecht da stehen dan bist du besser dran oder mach den Chef immer Kaffe.
Ja es ist nicht leicht und jetzt mit den ganze Flüchtlingen wird es schwerer ich habe ein kennen gelernt der sein 1 Jahr in Deutschland ist arbeitet bei Mercedes wie geht das.

boppa 02.07.2017, 15:54

So ist's recht - immer schön pauschale Parolen raushauen, ohne den Fall überhaupt zu kennen. Und dann auch noch das Thema "Flüchtlinge" mit reinschwurbeln ... peinlich, peinlich. Und zu dem ganzen Niveau passen auch die Rechtschreibfehler ...

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Was hat die Frau Merkel mit dem Verhalten deines Arbeitgebers zu tun? Du solltest wirklich mehr schlafen, damit du besser denken kannst. Nur, wenn du dich laut Arbeitsvertrag verpflichtet hast, u.a. pünktlich bei der Arbeit zu sein, darfst du nicht erwarten, dass du bei Unpünktlichkeit belohnt wirst. Dies hat nichts mit Sklaverei zu tun.  Und wenn du 12 Stunden arbeitest, obwohl du verpflichtet bist weniger zu arbeiten, hast du dich entschieden, dies zu tun. Gibt es jedoch Nachteile, wenn du dies nicht tust, kannst du dich immer noch für das kleinere Übel entscheiden. Dies ist ein Zustand, wie ihn viele Arbeitnehmer in kapitalistischen und auch sozialistischen Ländern erleben. Vergiss nicht: Du kannst jederzeit kündigen, wenn du willst. Und wenn du dies nicht tust, musst du halt die "Ungerechtigkeiten" deines Chefs ertragen. Das hat aber wiederum nichts mit Sklaverei zu tun, sondern ist eine Folge deiner Inkonsequenz.

Ja, da wird der Schulz aber dann bei Euch in der Firma mal ordentlich eingreifen und Schlafen für alle durchsetzen.

Bei deinem Gebrabbel wundert es mich nicht, dass sie Dich loswerden wollen.

Aber die können doch gar nichts gegen Dich tun, Du hast doch schließlich den mächtigsten Paß der Welt.

Du stellst in der Überschrift eine Frage, die nichts mit dem weiteren Text zu tun hat. Dein Einzelschicksal können wir nicht beurteilen. Aus deiner etwas verklausulierten  Schilderung ist zu entnehmen, dass man dir mit Kündigung gedroht hat, weil du mal verschlafen hast. Das allein ist sicher kein Grund für eine Kündigung, allenfalls für eine Abmahnung. Wir wissen aber nicht, was sonst so vorgefallen ist. Gegen eine ungerechtfertigte Kündigung könntest du juristisch vorgehen.

Das hat aber nichts mit dem Arbeitsmarkt an sich zu tun. Der ist für Arbeitnehmer derzeit so günstig wie noch nie. Deine sonstigen pauschalen Aussagen sind zusammenhanglos und falsch. Auch wenn du persönlich Frust hast, solltest du dir einen klaren Blick auf die Realität verschaffen.

Und wenn du Schulz wählen willst (was dein gutes Recht ist), dann vielleicht mit einer intelligenteren Begründung ...

Familiengerd 02.07.2017, 17:26

Bis auf zwei, drei Ausnahmen ist das der blanke Unsinn, was hier an "Antworten" und Argumenten zu dieser ziemlich wirren Frage vorgetragen wird.

Das kommt wir vor, wie wenn jemand sagt: "Ich kann zwei und zwei zusammenzählen, also kann ich mitreden, weil ich Mathematiker bin!".

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Ach ne - unter wessen Federführung wurde "Hartz 4 " verabschiedet?

Seit wann gab es "eigentümliche" Bildungsgutscheine? Seit wann schießen Leiharbeitsunternehmen wie Pilze aus dem Boden?

Was hat sich denn unter einer Arbeitsministerin der SPD - Nahles - in den vergangenen Jahren wirklich bewegt?

Was haben die Arbeitsminister vieler vergangener Regierungsperioden auf den Weg gebracht?

https://de.wikipedia.org/wiki/Bundesministerium_f%C3%BCr_Arbeit_und_Soziales

Das erklärt sich aus unserer Wirtschaftsordnung. Durch die Struktur unseres Geldes begegnen sich auf dem Arbeitsmarkt das Geld ( =Arbeitgeber) und die Arbeitnehmer nicht auf gleicher Augenhöhe. Der Arbeitnehmer ist immer der Underdock.

Nun könnte man sagen Arbeitgeber sind nicht immer mit Geld gleichzusetzen. Aber zumindest in einer langen Kette steht auch immer ein Geldbesitzer hinter dem Unternehmer. Soll heißen die Arbeitgeber sind auch oft zum Mitspielen gezwungen.

Um das zu ändern musst du entweder die Freiwirtschaft oder das bedingungslose Grundeinkommen einführen. Da das BGE aber in einen lahmen Steuerstaat führen würde, wäre die Freiwirtschaft die bessere Alternative. Nichtsdestotrotz stünden bei beiden Modellen Arbeitgeber und Arbeitnehmer auf gleicher Augenhöhe.

Für dein Verschlafen kann Frau Merkel nichts. Für deine Rechte  als ArbeitNehmer trittst du zusammen mit den anderen ein.

Ja Kapitalismus ist so, habe nichts anderes erwartet

Du bist doch mit dran schuld, dass es so bleibt und sich nix verändert...also geh auf Arbeit und denk einfach nicht mehr drüber nach :D

Wenn Schulz dran kommt, kann es dir als Arbeitnehmer zunächst schon etwas besser gehen - aber keine Legislaturperiode lang. Weil du dann noch eher arbeitslos werden kannst. Kein geknebelter Arbeitgeber kann dich auf Dauer weiterbeschäftigen. Die Umsätze und die Gewinne müssen nämlich stimmen, und wenn es den Arbeitgebern vom Schulz schwerer gemacht wird als nötig, dann verlagert sich so mancher Arbeitsplatz ins Ausland. Halt in Ländern, wo Unternehmer  profitabler produzieren und wirtschaften können. Wähle also in der Voraussicht weise. Geheimtipp: FDP!

Du hast eine sehr merkwürdige Wahrnehmung.

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